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Volumen, Volatilität, Vertrauensseligkeit! Marktgeflüster (Video)

Derzeit stechen die drei großen „V“ ins Auge!

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Derzeit stechen die drei großen „V“ ins Auge: wir haben derzeit – trotz der nun voll anlaufenden US-Berichtssaison – rekordniedrige Volatilität (niedriger noch als in anderen Sommern), und das bei gleichzeitig minimaler Volatilität nicht nur an den Aktienmärkten, sondern auch bei Anleihen und Devisen (Dollar). All das ist eine Folge von „complacency“ (Vertrauensseligkeit): im Grunde wechselte die Wall Street vom fiskalischen Stimulus (Trumps Steuerreform) zum geldpolitischen Stimulus (Zinssenkungen durch die Fed). Das zeigt: die Märkte sind süchtig nach Stimulus und lassen sich damit betäuben – aber damit werden die normalen Marktmechanismen ausser Kraft gesetzt. Wie lange kann das noch gut gehen? Heute gemischte Zahlen aus der US-Berichtsaison – und Trump sorgte mit Aussagen zum weit entfernten China-Deal für schlechte Laune..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Peter

    16. Juli 2019 19:19 at 19:19

    Schade, wird eine langweilige Zeit aber trotzdem einen schönen Urlaub.

  2. Avatar

    Quintus

    16. Juli 2019 22:25 at 22:25

    @Peter
    Die Deutsche Bank bemüht sich der drohenden Langeweile an den Märkten entgegenzuwirken:
    https://www.zerohedge.com/news/2019-07-16/bank-run-deutsche-bank-clients-are-pulling-1-billion-day

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    Michael

    16. Juli 2019 22:48 at 22:48

    Lieber Markus, auch ich wünsche dir einen schönen, erholsamen und friedlichen Urlaub.
    Gerne hätte ich dir ein weiteres humorvolles Büchlein wie vor zwei Jahren gewidmet:
    https://finanzmarktwelt.de/wo-ist-fugi-das-sommerdrama-2017-von-3p-comics-66535/
    https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2017/08/Wo-ist-Fugi_2017_web.pdf

    Humor, Ironie, Satire und (An)erkennungsquote scheinen jedoch nicht die Kernkompetenzen finanzmarktaffiner Leser zu sein, weshalb ich es bei einem schlichten, aber völlig ehrlich gemeinten Wunsch belasse.

    Zur rechten Zeit werde ich dir Teil 2 dennoch widmen, versprochen 😉

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    Marko

    16. Juli 2019 23:54 at 23:54

    „All das ist eine Folge von „complacency“ (Vertrauensseligkeit): im Grunde wechselte die Wall Street vom fiskalischen Stimulus (Trumps Steuerreform) zum geldpolitischen Stimulus (Zinssenkungen durch die Fed). Das zeigt: die Märkte sind süchtig nach Stimulus und lassen sich damit betäuben – aber damit werden die normalen Marktmechanismen ausser Kraft gesetzt. Wie lange kann das noch gut gehen?“

    All das ist die Folge von Lehman. Und die Niedrigstzinsen sind vieles aber nicht „normal“.

    Der „Key“ ist die EZB.

    Mal schau`n ob die Briten wirklich so unfassbar schlau sind, und bei dem Brexit „all-in“ gehen ?

    Der Boris , der Johnson….

    Also bei den Briten muss man schon sagen, die kümmern sich um GB (!) Null Komma Null bei einem harten Brexit !?!
    man will offenbar Europa zeigen, wer der Stärkere ist ?

    Man (in GB) will das Britische Empire zurück ?!?

    wobei man ignoriert, dass es da den EUR gibt ?

    Aber gut, Ihr Briten hasst doch Europa, wie das dann mit Irland wird , interessiert die kaum ? Und die Zölle usw… ja ja..

    Wie gesagt , der Herbst dürfte interessant werden.

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Gold in einer win-win-Situation? Marktgeflüster (Video)

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Ist Gold nun in einer win-win-Situation? Offenkundig nutzen derzeit viele Investoren Gold erstens als Absicherung gegen die ökonomischen Folgen des Coronavirus. Und zweitens erwarten die Märkte – sollte sich die Lage verschlechtern – dass die Fed (und andere Notenbanken) die Zinsen weiter senken, was wiederum gut für das unverzinste Gold wäre. Heute die Wall Street mit einem plötzlichen Abverkauf – der Nasdaq 100, der seit dem 27.Januar mehr als 8% hat zulegen können, mit einer schnellen Bewegung nach unten. War eine Meldung der „Global Times“ über Apple der Auslöser? Inzwischen rückt in Sachen Coronavirus Südkorea immer mehr in den Fokus – die Sorgen vor einer globalen Ausbreitung nehmen zu..

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Wall Street und Chinas Kommunisten! Videoausblick

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Es ist schon eine tiefe Ironie: die Wall Street, die ansonsten nichts so haßt wie Kommunisten – und für die Bernie Sanders als US-Präsident der Weltuntergang wäre – feiert die Rettung des privaten chinesischen Konzerns HNA Group durch Chinas kommunistische Machthaber. Dazu senkte Chinas Notenbank, faktisch auch ein Organ der Kommunisten, den Zins für einjährige und fünfjährige Ausleihen. Dabei ist die Kommunistische Partei und ihr Führer Xi Jinping in China selbst so umstritten wie nie: die Coronavirus-Epidemie hat gezeigt, dass das Regime, wenn es darauf ankommt, ineffektiv ist, der Führer tauchte im entscheidenden Moment ab. Wenn es Geld bringt, so die Lehre, drückt die Wall Street auch bei Kommunisten ein Auge zu. Im Westen dagegegn mutiert der Kapitalismus zum Notenbanken-Casino, das auch schlechte Unternehmen durchschleppt und damit die Wirtschaft mehr und mehr zombifiziert..

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

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Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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