Folgen Sie uns

Märkte

Von wegen weitere Rallye? WTI-Öl droht Abverkauf

Droht WTI Öl ein Abverkauf nach deutlichen Umkehrmustern im Tageschart?

Avatar

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von forexhome.de

WTI Öl droht ein Abverkauf nach deutlichen Umkehrmustern im Tageschart? Vermeintlich sinnvolle Kursziele lassen sich auch auf den Wochenchart adaptieren und erscheinen im Kontext der großen Rallye im Monatschart sinnvoll. Alles in allem sehe ich darin keine Trendumkehr oder gar neue Tiefs unter 30 USD, sondern lediglich eine gesunde Korrektur, um ein wenig den Druck aus dem Kessel zu lassen.

Stark übergeordnet weiterhin sehr positiv

Abseits der kurz- bis mittelfristig sehr bearishen WTI Öl Prognose, gehe ich im lang- bis sehr langfristigen Horizont von deutlich steigenden Rohölpreisen aus. Interessante Kursmarken sind in meinen Augen zwischen rund 83 und 85.50 USD zu finden. Vor zwei Jahren war unter den Analysten eine allgemeine Endzeitstimmung bzgl. des Rohölpreises zu verspüren und Kurse auf Höhe der für viele OPEC Länder wieder profitablen 70 USD Kursmarke wurden als absolut unmöglich bezeichnet.


(WTI-Öl Monatschart; alle Charts durch anklivken vergrößern)

Angesichts der sagenhaften Rallye seit Anfang 2016 sollte man eine zu konservative Haltung evtl. überdenken. Oberhalb des 61.8er Fibonacci Retracements bildet sich augenscheinlich eine höchst brisante Ebene, basierend auf dem Ausbruchsniveau des großen aufwärtsgerichteten Trendkanals und einem Formationstief einer kleineren Wimpelformation. Die explosive Situation im Nahen und Mittleren Osten, speziell brodelnde Konflikt zwischen Saudi Arabien und dem Iran sowie die allgemein immer heiklere Ausgangslage in diesem Teil der Erde, könnte fundamental betrachtet einen großen Anstieg im WTI Öl verursachen. Kurse oberhalb der 100 USD Kursmarke halte ich für kein Hirngespinst mehr.

WTI Öl lässt Druck aus dem Kessel

WTI Öl Prognose bearish nach dem spektakulären Scheitern knapp unterhalb von 65 USD. Im Grunde genommen kann man sich sogar bereits auf rund 60.20 USD beziehen, was dem Formationshoch der beschriebenen abwärtsgerichteten Flagge aus dem Monatschart entspricht. Sehen wir diesen Monat keinen Close oberhalb der letzten Hochpunkte, gilt der Ausbruch über jene Barriere laut meiner Definition als gescheitert.


(Tageschart 1)

In der Folge kämen vermutlich die mutmaßlichen Kursziele zum Tragen, die ich auf Basis der inzwischen entstandenen Range im Tageschart definieren konnte. Der Ausbruch aus der steil aufwärtsgerichteten Flagge, der im Anschluss an einen parabolischen Kursanstieg im Dezember letzten Jahres erfolgte, konnte bereits die im Vorfeld anvisierten Kursziele rund um 60 USD abarbeiten. Erwartungsgemäß, in Kombination mit dem 30er Fibonacci Retracements der großen Rallye seit Ende August letzten Jahres, konnte eine deutliche Erholung beobachtet werden.

 


(Tageschart2)

Nichtsdestotrotz gehe ich von einer lediglich temporären bullishen Erscheinung aus, bis mich neue Hochs vom Gegenteil überzeugen könnten. In meinem Follower Service konnte deshalb bereits eine Positionierung erfolgen, auch der erwartete bearishe Move bisher ausgeblieben ist. Mögliche Testniveaus, die im Zuge einer kleinen Erholung angelaufen werden könnten, definiere ich zwischen rund 63.45 und 65 USD. Anschließend sollte der Abverkauf bis ca. 50.50 und 48 USD erfolgen. Danach sehen wir weiter. An meinen Analysen zu Währungspaaren, Indizes, Kryptowährungen und Rohstoffen zu partizipieren ist ganz einfach. Hier finden sich entsprechende Informationen:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Schwächste Woche seit Corona-Crash! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte absolvieren die schwächste Woche seit dem Corona-Crash im März. Die zweite Corona-Welle ist ein zuvor nicht eingepreister game changer!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte absolvieren die schwächste Woche seit dem Corona-Crash im März. Und das ist wohl kein Zufall, denn die zweite Corona-Welle mit den damit verbundenen Lockdowns sind ein vorher so nicht eingepreister game changer für den wirtschaftlichen Ausblick. Diesmal aber ist der Abverkauf der Aktienmärkte in dieser Woche vor allem durch die großen Tech-Werte getrieben: am Montag SAP in Deutschland, heute die Schwergewichte Apple und Amazon jeweils gut 5% im Minus nach Vorlage der Quartalsergebnisse. Selbst gute Zahlen wie bei Amazon werden abverkauft – was „riecht“ der Markt? Ist das nur die Unsicherheit or der US-Wahl – oder kommt da etwas größeres auf uns zu?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis mit Bewegung? Mögliche Kausalkette beginnt bei der EZB

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Mehrere Gold-Barren

Eine Kausalkette ist eine Reihe von Ursachen und Wirkungen, wobei die Wirkung wieder zu einer neuen Ursache wird. In diesem Fall fängt diese Kette wohl bei der EZB an. Sie hat gestern angekündigt (hier die wichtigsten Punkte der PK), dass man im Dezember vermutlich auf die verschlechterte Corona-Lage in Europa reagieren und weitere Maßnahmen ergreifen könnte. Was das mit dem Goldpreis zu tun haben könnte? Nun, dann mal los mit der Kausalkette.

Anstehende EZB-Maßnahmen weisen auf steigenden oder fallenden Goldpreis hin?

Wenn die EZB ihre Geldpolitik weiter lockert, schwächt das den Euro. Da der Euro global das größte Gegengewicht gegen den US-Dollar ist, könnte der US-Dollar vermutlich aufwerten, sichtbar im Dollar-Index, einem Währungskorbs gegenüber anderen Hauptwährungen, wo der Euro das Haupt-Gegengewicht zum Dollar darstellt. Ein stärkerer US-Dollar sollte wiederum den Goldpreis schwächen. Denn alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, tendiert oft schwächer, wenn der US-Dollar aufwertet.

Aber halt, die Sache mit so einer klar nachvollziehbaren Kausalkette (EZB-Zinsen-Euro-Dollar-Gold) kann auch schnell wieder unklar werden. Denn wo der US-Dollar im Dezember womöglich vor einer weiteren Aufwertung steht, und der Goldpreis damit einem Abwärtsdruck ausgesetzt ist – da findet sich auch ein gutes Argument für einen steigenden Goldpreis. Denn wenn die EZB ihre Zinssätze weiter absenkt, würde dies das zinslose Gold gegenüber Anleihen mit Negativrenditen noch attraktiver machen. Denn der Einlagenzins der EZB ist ja bereits mit -0,50 Prozent im Negativbereich – und das zinslose Gold ist nunmal immer exakt bei 0,00 Prozent.

Expertenkommentare über EZB

Und wie aktuelle Expertenkommentare zeigen, könnten die Zinsen der EZB im Dezember in der Tat weiter sinken. So sagen die Analysten der Commerzbank in einem aktuellen Kommentar, dass man erwarte, dass das PEPP-Anleihekaufprogramm der EZB bis Ende 2021 verlängert und um 600 Milliarden Euro erhöht werde, im kommenden Jahr neue Langfristtender (TLTROs) auflegt und den Einlagensatz nochmals um 10 Basispunkte auf -0,6% gesenkt werde. Hiervon solle Gold in seiner Eigenschaft als wertstabile Anlage profitieren, so die Commerzbank. Man gehe daher nicht davon aus, dass der Goldpreis weiter stark nachgeben wird. Allerdings dürfte er in den kommenden Wochen Gegenwind von der Währungsseite erhalten, da man nach den Ankündigungen von EZB-Präsidentin Lagarde nun bis Jahresende keine EUR-Aufwertung mehr, sondern eine EUR-Abwertung (und damit einen festeren US-Dollar) unterstellen, so die Commerzbank. DIW-Chef Marcel Fratzscher hat in seinem aktuellsten Kommentar zu den gestrigen EZB-Aussagen erwähnt, dass er eine Ausweitung um der Anleihekäufe der EZB um 500 Milliarden Euro und eine Verlängerung bis Ende 2021 erwarte.

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.881 Dollar. Nach dem gestrigen Tief bei 1.860 Dollar konnte sich der Markt wieder etwas stabilisieren, weil der US-Dollar seit gestern minimal schwächelt. Aber von einer stärkeren Dollar-Abwertung kann noch keine Rede sein. Die Lage rund um das Edelmetall bleibt unklar. Im Zuge der stark fallenden Aktienkurse und des deutlich steigenden US-Dollar war der Goldpreis diese Woche von 1.910 Dollar auf das Tief von 1.860 Dollar gefallen – jetzt hat sich die Lage vorerst beruhigt. Weitere Abwärtsschübe am Aktienmarkt könnten (so meine bescheidene Meinung) zusätzlich zu einem stärkeren US-Dollar erneut Druck auf Gold ausüben.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born über die aktuelle Lage im Dax

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Der Dax scheint sich seit gestern etwas stabilisiert zu haben. Ist heute noch kurzfristiges Trading möglich? Im folgenden Video werfe ich einen Blick auf die aktuelle Lage.

Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

BORN-4-Trading – Trading-Ideen kostenfrei aufs Smartphone! Aktuelle Trading-News, Handelsideen und Trader-Know-how, Rüdiger Born sendet seine Einschätzungen direkt auf Dein Smartphone, entweder als Video- oder Voice-Nachricht oder einfach als schneller Text mit Bild. Welche Märkte kann man handeln, wo gibt es interessante aktuelle Trading-Setups, wo wären Einstiege möglich oder aber Stopps sinnvoll? Brandaktuell, überall und in gewohnt professioneller und spritziger Art. Klicke dazu einfach an dieser Stelle.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen