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Aktien

Vonovia Analyse: Aktie am Anschlag!

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Übergeordnet befindet sich die Aktie des Immobilienkonzerns Vonovia in einem langfristigen Aufwärtstrend, im Bereich von rund 45,00 Euro scheint sich jedoch eine größere Widerstandszone zu befinden. Die Aufwärtsdynamik hat in den letzten Jahren im Bullenmarkt auch merklich nachgelassen, mittelfristig könnte nun einen größere Toppingzone entstehen. Zwar ist die Grundtendenz noch immer positiv, mit dem Rücksetzer von den Augusthochs aus 2018 um 44,88 Euro im gestrigen Handel muss aber kurzfristig ein Pullback einkalkuliert werden. Dieser dürfte in einer ersten Reaktion zwar nicht sehr tief reichen, birgt jedoch bei der aktuellen Konstellation – RSI und MACD im überkauften Bereich – seit August letzten Jahres die Gefahr einer Ausdehnung zu einem großen Doppelhoch und damit mittelfristigen Verkaufssignal. Kurzfristig bietet sich an aktueller Stelle eindeutig eine Short-Strategie an. Der seit Anfang 2019 bestehende Aufwärtstrend sollte zunächst noch nicht in Gefahr geraten, das müsste im weiteren Verlauf erneut ausgewertet werden. Daher konzentrieren wir uns zunächst einmal auf den möglichen Pullback auf Sicht von nur wenigen Tagen.

Short-Chance bei Vonovia

Die Schwankungsbreite an den Märkten hat in den letzten Handelstagen wieder merklich zugenommen, bei Vonovia gestaltet sich das aktuelle Chartbild innerhalb des bestehenden Aufwärtstrendkanals vorsichtig bärisch. Vom aktuellen Kursniveau aus könnten in den kommenden Tagen Kursrücksetzer an die Novemberhochs um 43,47 Euro und sogar 43 Euro einsetzen. Über entsprechende Short-instrumente ließe sich binnen weniger Stunden durchaus ein schneller Fang machen. Geht es hingegen tiefer als das Niveau von 43,00 Euro abwärts, gerät der kurzfristige Aufwärtstrend seit Anfang dieses Jahres in Gefahr. Größere Verkaufssignale ergeben sich jedoch erst unter den gleitenden Durchschnitten EMA/SMA 200 auf Tagesbasis. Ein mögliches aber unwahrscheinliches Gegenszenario sieht hingegen einen vorzeitigen Kurssprung über das runde Niveau von 45,00 Euro vor, in diesem Fall könnte Vonovia direkt an seine nächstgrößere Zielmarke von 48,85 Euro weiter hochziehen. Aufgrund der merklichen Verluste an den Märkten wird jedoch die Abwärtsvariante bevorzugt, nach Ende des kurzfristigen Pullbacks ist ein Anstieg der Vonovia-Aktie auf frische Jahreshochs aber als durchaus realistisch einzustufen.

Einstieg per Market-Sell-Order : 44,25 Euro
Kursziel : 43,47 / 43,00 Euro
Stop : > 44,90 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,65 Euro
Zeithorizont : 1 – 3 Wochen

Vonovia




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Stanzl über die MEGA-Woche und die aktuelle Lage im Dax

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Wir hatten vorhin schon über die bevorstehende MEGA-Woche an den Märkten berichtet. Jochen Stanzl bespricht in seinem aktuellen Video ebenfalls zahlreiche anstehende Quartalszahlen sowie die bevorstehende EZB-Sitzung. Ebenso bespricht er die bisherige Performance an der Wall Street in diesem Jahr sowie die aktuelle Charttechnik für den Dax.

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Marktausblick: Start in die MEGA-Woche!

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Bevor wir uns der MEGA-Woche widmen, schauen wir erst einmal auf die aktuelle Lage an den Märkten. Mit aktuellen 12.244 Punkten wird der Dax (Chart seit Freitag Mittag) wohl relativ unverändert zu Freitag Abend in die neue Woche starten. Der Nikkei mit -0,3% und der Shanghai Composite mit -0,8% liefern als Vorgabe aktuell leicht negative Vorzeichen. Aber das muss nicht viel bedeuten.

Dax noch ruhig

Nachdem der Devisenmarkt Donnerstag und Freitag durch ziemlich gegensätzliche Äußerungen von Fed-Mitgliedern durcheinander gewirbelt wurde (EURUSD erst rauf, dann runter), notiert der Euro gegen den US-Dollar seit Freitag Abend fast in einer komatösen Ruhe bei aktuell 1,1216. Der Markt wartet auf die EZB!

Der Dow fiel am Freitag Abend nochmal schnell von 27.300 auf 27.150 Punkte. Seitdem läuft er bis jetzt aber ebenfalls seitwärts. Tja, das große Warten hat offenbar eingesetzt. Und somit kommen wir auch schon zur MEGA-Woche! Heute am Montag ist noch die Ruhe vor dem großen Sturm angesagt.

MEGA-Woche startet am Dienstag

Aber dann. Am Dienstag wählen die Tories ihren neuen Parteichef, und damit automatisch auch den neuen britischen Premier. Und das wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Brexit-Hardliner Boris Johnson werden. Der hat nun mehr als deutlich klar gemacht, dass Großbritannien spätestens im Oktober aus der EU austreten werde. Mit oder ohne Vertrag! Wenn Johnson erst mal gewählt ist, wird das britische Pfund dann kräftig fallen? Und was macht der britische Aktienmarkt? Es wird verdammt spannend. Ebenfalls am Dienstag melden Texas Instruments und Snapchat ihre Quartalszahlen.

Dann am Mittwoch melden früh morgens Deutsche Bank und Daimler ihre Zahlen. Was für eine Spannung! Daimler voll im Angesicht der Autokrise, und die DB voll im Angesicht der eigenen Krise! Auch meldet Boeing Mittwoch Mittag seine Zahlen, und vor allem Caterpillar! Mittwoch Abend dann melden Facebook und Tesla ihre Quartalszahlen.

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Am Donnerstag (der MEGA-Tag in der MEGA-Woche) findet die turnusmäßige Sitzung der türkischen Zentralbank statt. Noch nie war die Spannung so groß, wenn es um die türkische Zentralbank ging. Denn erst vor Kurzem hatte Präsident Erdogan den Zentralbankchef gefeuert, weil der sich laut Erdogan geweigert habe seine Anweisungen umzusetzen, nämlich die Zinsen zu senken. Der Markt erwartet vom neuen Zentralbankchef eine „Umsetzung“ von Erdogans Wünschen. Für die türkische Lira kann das einiges an Turbulenzen bedeuten. Dann am Donnerstag um 13:45 folgt die Zinsentscheidung der EZB, und um 14:30 die wichtigere PK der EZB. Analysen erwarten die Weichenstellung für eine Zinssenkung im September. Auch am Donnerstag wird um 10 Uhr der ifo-Index veröffentlicht. Und….puhhhh… am Donnerstag melden auch BASF, Volkswagen, Intel, Google und Amazon ihre Quartalszahlen.

Und am Freitag dann als kleiner Abschluss meldet Twitter seine Quartalszahlen. Also, allesamt festhalten bitte, von Dienstag bis Donnerstag kann es richtig turbulent werden in den Märkten!

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Wirecard geht voll in die Offensive gegen die FT! „Tonmitschnitte als Beweise“

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Es ist der Knaller. Wirecard will eine Tonaufzeichnung zwischen zwei Investoren besitzen, wo einer dem anderen nahelegt die Aktie zu shorten (auf fallende Kurse zu setzen). Denn in Kürze werde die Financial Times einen neuen negativen Artikel gegen Wirecard veröffentlichen. Rummmmmms. Sollte das stimmen, und sollte diese Aussage des Investors nicht nur Angeberei sein, sondern sollte er wirklich einen „Draht“ zur FT haben, dann hätte die Zeitung wohl wirklich ein Problem.

Das Handelsblatt hat einen Brief von Wirecard Richtung FT vorliegen, wonach man die FT auffordere keine weiteren Artikel über das Unternehmen zu verfassen. Die Zeitung solle lieber eine interne Untersuchung bezüglich Fehlverhaltens einleiten.

Wirecard spricht in seinem Brief von „unwiderlegbaren Beweisen“ für eine Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern der FT und Spekulanten, die an fallenden Kursen des Unternehmens verdienen wollen. Sollten sich die Anschuldigungen gegen die FT erhärten, würde das der Wirecard-Aktie wohl Flügel verleihen. Aber ganz frisch zum Wochenstart tut sich noch nicht viel. Vorbörslich notiert die Aktie „nur“ mit +1,1%. Aber was nicht ist, kann noch werden?

Wirecard Zentrale
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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