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Vonovia-Halbjahreszahlen: Gute Geschäfte, Kommentar zu Verbot in Berlin

Die Vonovia-Halbjahreszahlen wurden heute veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 1,01 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2018 891 Millionen Euro). Der Gewinn (Operatives Ergebnis nach Zinsen und Steuern FFO) liegt bei 609,1 Millionen Euro (1. Halbjahr 2018 539,4 Millionen Euro). Die Vonovia-Aktie reagiert leicht positiv auf die Zahlen mit +1,5%.

Zum gesetzlich verordneten Verbot steigender Mieten im Bundesland Berlin hat sich Vonovia umfangreich geäußert. Kurz zusammengefasst: Man hält dieses Verbot für rechtswidrig. Vonovia verlange von seinen Mietern in Berlin im Schnitt lediglich einen Mietpreis von 6,68 Euro pro Quadratmeter. Man hält dieses Verbot auch für kontraproduktiv, da hierdurch die Investitionen in neue Wohnungen zurückgehen würden. Andere Bauträger in Berlin würden dies genau so sehen. Auch sagt Vonovia, dass man als Unternehmen keine wesentlichen negativen Auswirkungen befürchte. Außerdem deutet man die „Reallokation“ (als Umschichtung) von Investitionsmitteln auf andere Standorte an. Also: Vonovia beantwortet das Berliner Gesetz, in dem man in Berlin deutlich weniger neue Wohnungen bauen wird. Damit tritt das ein, was wir direkt nach Verabschiedung dieses Gesetzes vermutet hatten.

Das Geschäft von Vonivia läuft offenbar gut. So will Vonovia den Gewinn von 1,13 Milliarden Euro in 2018 im aktuellen Geschäftsjahr steigern auf 1,17-1,22 Milliarden Euro.

Vonivia Zentrale - Vonovia-Quartalszahlen
Vonovia Hauptverwaltung in Bochum. Foto: Laurardnk CC BY-SA 4.0



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