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Vor den Öl-Lagerbeständen: Zügiges Short-Setup im WTI Öl?

Ölpreis – wir behalten einen neuen und diesmal nachhaltigen bearishen Ausbruch im Auge..

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Eine Analyse von forexhome.de

Der Titel der heutigen Analyse impliziert, dass aktuell lediglich ein Short-Setup im WTI Öl mein Interesse geweckt haben könnte, doch weit gefehlt: Im Rahmen der heutigen WTI Öl Prognose und vor allem vor dem EIA Rohöl Lagerbestand möchte ich auch die mittel- bis langfristigen Erwartungen aufzeigen, denn hier wird es richtig spannend. Bis zur Aktivierung jener übergeordneten Trends vertreiben wir uns die Zeit evtl. mit dem vorgeschlagenen Short-Setup.

Eine Zeitenwende?

Es ist schon phänomenal, was man da im Monatschart erwarten könnte. Ein solider bullisher Ausbruch aus und ein bereits erfolgter Retest der abwärtsgerichteten Flagge. Auf Basis dieser Formation wären Kursziele bei rund 75 USD wieder möglich, was den meisten ölfördernden Staaten des Nahen und Mittleren Ostens wieder einen ausgeglichenen Haushalt bescheren sollte.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern)

Die Überschneidungen der Fibonacci Retracements der großen Talfahrt mit den Fibonacci Expansion Levels der jüngsten Bodenbildung sowie den weichen Widerständen, wirken grundsolide und geben den Bullen sicherlich einigen Ansporn. Einziges Problem: Das Ausbruchshoch bei rund 54 USD konnte noch nicht überwunden werden. Im Zusammenhang mit dem 34er Retracement und dem noch wichtigeren 61.8er Expansion Level ergibt sich ein massiver Widerstand. Erst wenn dieser Widerstand per Monthly-Close überwunden sein sollte, rechne ich mit einer nachhaltigen Erholung.
Ausbruch geglückt. Es fehlt der Test.

Im Wochenchart kann man meiner Meinung nach schon optimistischer sein, denn die vermeintliche abwärtsgerichtete Flagge konnte bereits einen nachhaltigen Ausbruch verzeichnen. Die attraktiven möglichen Kursziele befinden sich bei rund 57.30 USD und 61 USD, was gleichzeitig wieder eine schöne Überschneidung mit den horizontalen Widerständen ergibt. Gleichzeitig hätten wir dann allem Anschein nach auch ein Überwinden des beschriebenen Widerstandes im Monatschart zu verzeichnen. Diese gewaltige Barriere wird zwischen dem 89er und 100er Expansion Level noch einmal sehr deutlich.

Ich denke wir sollten jedoch nicht ignorieren, dass das mutmaßliche Ausbruchsniveau bei ca. 48.98 USD noch nicht getestet worden ist. Demnach ist es fraglich, ob die Rallye in dieser Art und Weise ungebremst weiterlaufen kann oder ob eine Korrektur im Sinne einer Retest-Bewegung nicht wahrscheinlicher ist. Die Frage ist jedoch kaum von Relevanz, denn ich muss schließlich nur auf die entsprechende Bewegung warten. Wann diese kommt, ist mir im Endeffekt völlig egal. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass bspw. die Barriere aus dem Monatschart im Vorfeld des Retest noch angelaufen wird und sich im H4- und/oder Tageschart entsprechende Chancen entwickeln.

Tageschart liefert starke Impulse

Der Ausbruch aus den beiden abwärtsgerichteten Flaggen und der entsprechende Retest hatte eine enorme bullishe Kursreaktion zur Folge, die bereits fast den Kombinationswiderstand bei rund 54 USD erreichen konnte. Aber eben nur fast…

Aufgrund des bereits geglückten Retest der beiden Flaggen, gehe ich nicht unbedingt von einem erneuten nachhaltigen Kursrutsch unter 48 USD aus. Dafür gibt es schlichtweg keinen Grund. Es wäre jedoch ein erneuter Retest des letzten Ausbruchsniveaus bei ca. 48.56 USD denkbar. In Kombination mit dem knapp darüber liegenden, noch zu testenden Bereich aus dem Wochenchart bei rund 48.98 USD, ergibt sich in meinen Augen ein sehr attraktiver Orientierungsbereich, um an einer weiteren bullishen Entwicklung partizipieren zu können.
Dem nun frischen CFD schenken wir auch in meinen Signaldienst wieder große Beachtung, nachdem wir das eine oder andere geplante Setup im vorangegangenen CFD verwerfen mussten. Mehr Infos zum Forex Signal Service hier.


Die akute Short-Chance

Der H4-Chart offenbart uns eine wunderschöne, steil aufwärtsgerichtete Keilformation. Inklusive eines ersten fehlgeschlagenen Ausbruchsversuch innerhalb der gestrigen Nachmittags- und Abendstunden. Kein Wunder, schließlich befand sich knapp darunter der H4 34er EMA.

Genau deshalb behalten wir zwar einen möglichen neuen und diesmal nachhaltigen bearishen Ausbruch im Auge, doch ich werde erst aktiv, sobald die 30er Retracements und damit das nächst gelegenen Formationsinterne Tief tangiert wird. Gleichzeitig befinden sich an diesem Punkt unsere für den Trendwechsel zuständigen EMAs 55 und 89. Demnach würde es vielleicht sogar Sinn machen sich in diesem Bereich der Trendfolge zu widmen. Zum einen wäre man im Falle der Wiederaufnahme der Rallye bereits günstig positioniert, schließlich bieten die 30er Retracements die erste Chance und zum anderen könnte solch ein Long-Setup als Absicherung für den geplanten Short gelten.

Kann ein Short-Setup umgesetzt werden, gehe ich zunächst von einem Kursverfall bis rund 50.60 USD aus, was dem nächsten harten Unterstützungsbereich entspricht. Evtl. rückt damit auch die Kombination aus 61.8er Retracement und 233er EMA in den Fokus. Überhaupt gefällt mir die Überschneidung der Retracements mit den Unterstützungen und EMAs schon wieder sehr gut. Evtl. sehen wir im heutigen Tagesverlauf, insbesondere im Zuge des EIA (Energy Information Administration) Rohöl Lagerbestandes die ersten Impulse einer solchen Korrektur.

Dazu der Autor im Video:

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Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. auffallend sind derzeit besonders die Exzesse im Options-Bereich!

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Die Aktienmärkte laufen heute weitgehend seitwärts – aber auffallend sind derzeit besonders die Exzesse vor allem im Optionsbereich, wo die Volumina an Calls (Wetten auf steigende Indizes oder Aktien) ein neues Allzeithoch erreichen. Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. Und historisch geshen waren es solche Gefühlslagen, die besoonders gefährlich waren: wenn alle investiert sind, braucht es nur ein unvorhergesehens Ereignis, das dann zu einer heftigen Korrektur führt. Nach wie vor fehlt dafür ein „Trigger“, aber unverhofft kommt oft. Unterdesesen ist der Euro zwischenzeitlich über die Marke von 1,21 gestiegen – und die EZB dämpft die hohen Erwartungen. Das Risiko auf einen harten Brexit steigt – ist das schon eingepreist?

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Silberpreis: Ist das eine „Bärenfalle“ oder eine „Verkaufswelle“?

Jörg Bernhard

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Aus charttechnischer Sicht steigt beim Silberpreis die Spannung. Bergauf ging es in den vergangenen Handelstagen aber auch mit dessen Volatilität, die in der Finanzwelt vor allem als Risiko-Barometer dient.

Silberpreis: Marke von 22 Dollar im Auge behalten

Noch zum Wochenstart herrschte an den Silbermärkten eine besonders starke Verunsicherung. Die Impfstoff-Euphorie hat unter den Investoren zu einem verstärkten Appetit auf Aktien geführt und somit bei den altbewährten „sicheren Häfen“ Gold und Silber – insbesondere im ETF-Sektor – erhebliche Abflüsse generiert. Zugleich trübte sich die charttechnische Lage beim Silberpreis mit dem Verletzen der im Bereich von 23 Dollar angesiedelten Unterstützung markant ein. Diese erwies sich im Juli, September und Oktober als solider Boden. Weil der Kursrutsch darunter lediglich von temporärer Natur war, kann man das Verkaufssignal mittlerweile als „Bärenfalle“ betrachten. Um keinen chartindizierten Verkaufsdruck auszulösen, sollte sich das Edelmetall in den kommenden Wochen möglichst über 22 Dollar halten.

Trotz der jüngsten Kursschwäche kann man den Silberpreis als relativ widerstandsfähig bezeichnen. Nach Rückschlägen tauchen regelmäßig „Schnäppchenjäger“ auf und verhindern Schlimmeres. Wie bei Gold und beim Bitcoin verspüren in diesem Jahr vor allem institutionelle Investoren einen starken Appetit. Dies bringt der weltgrößte Silber-ETF SPDR iShares Silver Trust besonders gut zum Ausdruck. Seit dem Jahresultimo kletterte nämlich die Anzahl institutioneller Anteilseigner in den ersten neun Monaten von 481 auf 630 und legte damit um über 30 Prozent zu. Besonders interessant: Die Zahl der von dieser Investorengruppe gehaltenen Anteilsscheine hat sich im selben Zeitraum von 76,6 Millionen auf über 156 Millionen Anteile glattweg verdoppelt.

Der Blick auf die größten Anteilseigner spricht ebenfalls für sich, schließlich befanden sich unter den Top-Ten (Stand: Ende September) so klangvolle Namen wie zum Beispiel Morgan Stanley, Bank of America, UBS, Wells Fargo und Royal Bank of Canada. Deren Investitionssummen reichten von 118 Millionen bis 244 Millionen Dollar.

Fazit: In der Finanzszene werden institutionelle Investoren häufig als „smart money“ also „schlaues Geld“ bezeichnet. Schlaue Privatanleger sollten deren Geldflüsse genau beobachten. Ihre verstärkten Käufe von Bitcoins, Gold und Silber sowie diverse andere Faktoren sprechen daher für die Anlageklassen Edelmetalle und Kryptowährungen – zumindest als Depotbeimischung.

Mehr zur aktuellen Lage beim Silberpreis sehen Sie in einem Video von David Jones, chief market startegist bei capital.com, hier..

 

Der Silberpreis ist derzeit volatil - Bärenfalle oder doch Verkaufswelle?

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