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Es ist amtlich: VW schafft den Otto-Motor ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich schon Ihren neuen VW ID.3 gesichert? Wenn nicht, dann müssen Sie sich zunächst noch etwas gedulden. Die erste Produktionstranche, die im Juni 2020 zur Auslieferung ansteht, ist nämlich bereits seit Anfang September restlos ausverkauft, und dass, obwohl das neue E-Auto noch keinen Meter auf öffentlichen Straßen gemacht hat. Der Hype um das erste richtige E-Modell aus Wolfsburg kennt derzeit keine Grenzen. Dem VW-Konzern liegen 30.000 Reservierungen vor, die Fachwelt ist entzückt. Was macht diesen ID.3 so außergewöhnlich?

VW hat diesmal keine halben Sachen gemacht, sondern für denn ID.3 gleich eine eigene Plattform entwickelt. Zur Erinnerung: Die Verbrenner des VW-Konzerns basieren auf dem sog. Modularen Querbaukasten MBQ. Die ersten VW-Stromer – wie etwa der E-Golf – bauten ebenfalls auf dieser Plattform auf. Das konnte nicht gutgehen, weil ein E-Auto nun einmal anders funktioniert als ein Verbrenner. Die neue Plattform trägt den etwas sperrigen Namen Modularer E-Antriebs-Baukasten (MEB). Wie der Name schon verrät auf dieser Basis können nur E-Autos produziert werden. Und die MEB-Plattform bringt alle natürlichen Vorzüge eines E-Autos voll zur Geltung. So sitzt die schwere Akkubatterie künftig in…..

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25 Kommentare

25 Comments

  1. Pingback: Meldungen vom 20.11.2019 – Teil 2 | das-bewegt-die-welt.de

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    deCuba

    20. November 2019 14:17 at 14:17

    Endlich hat auch VW die Zukunft begriffen, auf überteuerte Autos mit wenig Reichweite frohe ich mich schon.

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      Jan

      20. November 2019 14:45 at 14:45

      @deCuba, vor etwa 30 Jahren musste man für einen 286er PC mit erbärmlicher Festplatten- und Arbeitsspeicherkapazität noch zwischen 6000 und 7000,- DM berappen. Ein Hochleistungs-Macintosh kostete vor 25 Jahren rund 25.000,- DM und hatte vielleicht maximal 10% der Leistungsfähigkeit eines heuten Billig-Smartphones.

      Was lernen wir daraus? Mehr Nachfrage, höhere Verkaufszahlen, Prozessoptimierung und technische Entwicklung führen zu deutlich günstigeren Preisen und erhöhter Reichweite.

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        deCuba

        20. November 2019 16:38 at 16:38

        zur der zeit gab es ja auch nichts schnelleres, sparsameres und günstigeres. damals wurde auch nicht versucht dampflok durch pferd zu ersetzen, in gegesatz zu gegenwart. was lernen wir daraus? die resultate sind wirklich erbärmlich.

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          Andre

          20. November 2019 17:23 at 17:23

          Hier haben wir einen besseren Vergleich.

          1938: Die ersten größeren Wärmepumpenanlagen zur Beheizung des Zürcher Rathaus mit der Wärme der Limmat werden in Betrieb genommen.

          Also vor über 80 Jahren.

          Was lernen wir daraus? Mehr Nachfrage, höhere Verkaufszahlen, Prozessoptimierung und technische Entwicklung führen nicht immer zu deutlich günstigeren Preisen und erhöhter Effizienz. Im tiefsten Winter heizen wir mit COP 1:1 also rein elektrisch.

          Probieren wir es nun wie bei der Heizung. Um zu vergleichen rechnen wir es in kWh um.

          Um überhaupt in die Nähe vom Verbrenner mit einen 70 Liter Dieseltank zu kommen. Stellt sich die Frage woher soll soviel Strom kommen und wo soll dieser Strom gespeichert werden?

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            Jan

            20. November 2019 18:33 at 18:33

            @Andre, Sie können doch nicht eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe quasi „unkalibriert“ vergleichen. Letztere sind natürlich Schrott bei sehr kalten Temperaturen (die wir jedoch seit vielen Jahren mit ganz wenigen Ausnahmen auch im Winter nicht mehr wirklich haben). Für einen wissenschaftlichen und fairen Vergleich verschiedener Wärmequellen müssen Sie von Lufttemperaturen ausgehen, die der Wassertemperatur der Limmat entsprechen.

            Die Durchschnittstemperatur der Limmat dürfte jedoch über die Heizperiode von September/Oktober bis März/April betrachtet, eher niedriger sein als die durchschnittliche Lufttemperatur in Zürich im selben Zeitraum. Also wäre in diesem Fall sogar die Luft-Wärme-Pumpe insgesamt effizienter. Wenn man sich natürlich vereinzelte Tage mit -20° C herauspickt und nur diese betrachtet, dazu verschiedene Wärmequellen an diesen Tagen miteinander vergleicht, klappt es auch mit der Populärwissenschaft. Wie sieht es denn aus, wenn die Limmat 3° C hat und die Lufttemperatur bei +10° C liegt?

            Aber, wie gesagt, eigentlich müssten Sie Wasser-Wasser-Wärmepumpen von 1938 mit Wasser-Wasser-Wärmepumpen von 2019 vergleichen, um über günstigere Preise und höhere Effizienz reden zu können. Wie teuer und wie groß war die damalige Pumpe? Welchen Wirkungsgrad hatte sie? Welchen Stromverbrauch hatten die Pumpen?

            Was lernen wir daraus? Mehr Nachfrage, höhere Verkaufszahlen, Prozessoptimierung und technische Entwicklung führen doch zu deutlich günstigeren Preisen und erhöhter Effizienz.

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          Jan

          20. November 2019 17:42 at 17:42

          @deCuba, Dampflok und Pferd passen gut zu Ihrer Denkweise. Und dennoch wurde die Dampflok letztendlich durch elektrifizierte Hochgeschwindigkeitszüge ersetzt. Und bis etwa 1920 konkurrierte der Dampfkraftwagen mit Ottomotoren, bis sich letztlich mit technischen Verbesserungen und einem wachsenden Tankstellennetz der Verbrennungsmotor durchsetzte. Und jetzt, wiederum 100 Jahre später, ist die Zeit gekommen, dieses inzwischen prähistorische Fossil durch zeitgemäße Technik abzulösen. Jetzt, und nicht in 50 oder 100 Jahren, wenn vielleicht einmal per Zufall eine revolutionäre neue Energiequelle oder Technologie entdeckt wird.

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            deCuba

            20. November 2019 20:09 at 20:09

            1300 km reichweite und 15 min betankung durch getürkte 400 km, 6 St. ladezeit und nicht erschaffene infrastruktur ersetzen zu wollen ist sehr zeitgemäß und vor allem so revolutionär. hauptsache, es blinkt ja so lustig. passt sehr gut zu ihrer denkweise.

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            Jan

            20. November 2019 21:56 at 21:56

            @deCuba, ein letzter Kommentar zur aktuellen Diskussion mit Ihnen. Vorab noch eine Frage: Welcher Diesel-Pkw schafft 1300 km, vor allem wenn man den von Ihnen extra betonten Geschwindigkeitsrausch („nichts schnelleres“, s.o. 16:38 Uhr) auf deutschen Straßen miteinbezieht? Ein 600 kg schwerer Kleinwagen mit 200-Liter-Diesel-Tender oder mobiler Hubschrauber-Betankung vielleicht?

            Wie vor kurzem schon erwähnt, ist das E-Auto sicher nicht der Weisheit letzter Schluss und mit Sicherheit nicht die Lösung all unserer Probleme. Dennoch müssen wir jetzt und sofort beginnen, den Klimawandel zu stoppen und etwas für die Generationen nach uns zu unternehmen. Nicht morgen und schon gar nicht in einigen Jahren. Deshalb müssen wir nutzen, fördern und weiterentwickeln, was uns derzeit an Technologie zur Verfügung steht. Umbruch und Fortschritt basieren auf Tun, nicht auf Debatten oder Spott, Populismus und Sarkasmus. Einem längeren Zukunfts-Prozess sind Umbau, Veränderung und Abwechslung, verbunden mit gewissen Unsicherheiten inhärent, was reaktionären Fossilen einen gehörigen Schreck einjagen mag. Die Sicherheiten, die ein Weitermachen wie bisher garantiert, sind in ihrem Schrecken jedoch ungleich höher.

            Alles ist besser, als däumchendrehend weiterhin faul und krittelnd auf die Zündung des ersten beherrschbaren und risikolosen Fusionsreaktors in vielleicht 50 oder die Warp-Technologie in 5000 Jahren zu warten. Der Energie- und Mobilitätswandel ist anfangs wie jede größere technische Entwicklung und Veränderung ein Prozess der kleinen Schritte, ein Mix aus allen derzeit verfügbaren Technologien, der uns zur Verfügung steht und den wir nutzen müssen. Wir dürfen nicht Freiheit aka grenzenlose Mobilität mit Verantwortungslosigkeit, Faulheit, Gemütlichkeit und Gedankenlosigkeit ohne eigene Aktivität verwechseln. Wer immer ein undichtes Dach oder einen verstopften Kamin hat, wartet auch nicht 100 Jahre, bis der Klimawandel zur niederschlags- oder heizungsfreien Zone geführt hat.

            Blinkt es jetzt langsam bei Ihnen?

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          deCuba

          21. November 2019 10:31 at 10:31

          @jan
          finden sie sich und sortieren sie ihre gedanken.
          1300 km reichweite und 15 min betankung durch getürkte 400 km, 6 St. ladezeit durcn saubere energie (die zu 60% aus prähistorischen fossilien und atomenergie aus maroden akws besteht) und nicht erschaffene infrastruktur gar keine revolution ist.
          auch sie werden das begreifen, bis dahin üben sie sich weiter in der demagogie-ist ja so zeitgemäß.

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      Stina

      21. November 2019 01:24 at 01:24

      Schon wieder dieses mysteriöse, geheimnisvolle und gleichzeitig so angenehme Schweigen im Walde. Ich wünsche allen eine gute Nacht und angenehmen Schlaf, LaLeLu, nur dem Mann im Mond schaut zu ;)

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    Yazid Fosil

    21. November 2019 22:46 at 22:46

    Breaking News in Cuba und Türkei:

    Zum Thema getürkte Verbrauchsdaten und Reichweiten und erbärmlicher Ergebnisse:
    VW, BMW und Daimler müssen einmal wieder Strafe zahlen
    Weil sie mit den Stahlherstellern jahrelang Preise absprechen, verhängt das Bundeskartellamt Strafen gegen VW, BMW und Daimler. Rund 100 Millionen Euro müssen sie zahlen. Für sich alleine genommen wäre das verkraftbar, wären da nicht zahlreiche andere Bußgelder. Viel Geld müssen die deutschen Autobauer aufgrund ihrer Betrügereien zahlen. Die 100 Millionen Bußgeld, die das Kartellamt nun aufruft, wirken allerdings geringfügig neben den 30 Milliarden Euro, die die Dieselaffäre alleine den VW-Konzern gekostet hat.

    Bei BMW drohen Brände und bei Fiat Chrysler stottert der Motor: Die Unternehmen müssen Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um Probleme bei Geländewagen. Betroffene Kunden müssen ihr Auto in die Werkstatt bringen. Gleich zwei Autobauer müssen einige ihrer SUV-Modelle aus dem Verkehr ziehen. Betroffen sind BMW und Fiat Chrysler, die zusammen fast eine Million Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Das bayerische Unternehmen ruft 232.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurück. BMW weite damit einen bereits vergangenes Jahr begonnenen Rückruf aus, teilte der Autohersteller mit.

    Apropos getürkt, den Türken im Land geht es unter Erdogan so gut wie nie zuvor:
    Eine Serie von Selbstmorden erschüttert die Türkei. Binnen weniger Tage vergiften sich gleich drei Familien. Alle haben ein gemeinsames Motiv: finanzielle Probleme ausgelöst durch die Wirtschaftskrise im Land. Die Regierung, die davon nichts wissen will, plant harte Maßnahmen. Seit Sommer 2018 kämpft die Türkei mit einer schweren Wirtschaftskrise. Jeder siebte Türke ist arbeitslos, bei den Jugendlichen ist es mehr als jeder Vierte. Im September soll die Teuerung nach offiziellen Angaben unter die 10-Prozent-Marke gefallen sein. Doch sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen: Laut dem Ökonomen Steve Hanke von der Hopkins University in Baltimore lag die Teuerung zum Beispiel im Mai bei knapp 50 Prozent, obwohl die offiziellen Zahlen sie lediglich bei 18,7 Prozent verorteten. Statt die gravierenden Probleme anzugehen, will die Regierung nun kritische Berichterstattung verbieten. Ahval zitiert regierungsnahe Medien, wonach Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Suiziden und der Wirtschaftskrise per Gesetzesänderung künftig unter Strafe gestellt werden sollen.

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    md

    22. November 2019 13:30 at 13:30

    @yazid fosil, der erste satz bzgl der türkei haben sie recht. der türkei und türken gehts witklich sehr gut.
    einige beispiele, ein polizist verdient ca 6000 try ( ca 1000 euro ) ein sachbearbeiter ( deutsch: sesselfurzer ) verdient ca 4.500 try. also tankstellenwart 2500 try. geringste rente ca 1500 try.
    nehmen wir den saxhbearbeiter mit 4500 try der kommt im monat mit 2000 try super über die runden ( miete strom wasser lebensmittel etc. ). den rest spart er. also 2500 mal 12 = 30.000 plus ca 20% zins hat er 36.000 in einem jahr. nach 10 jahren plus zinseszins effekt entspricht dies ca 1.200.000 try ( zur zeit ca. 200.000 euro. herr fosil wieviel muss ein deutscher michel im monat verdienen damit er nach 10 jahren 200.000 euro gespart hätte.
    aber sie haben recht suizide gibts in der türkei immer öfter. aber nicht wie sie meinen wegen erdogan nein, es ist wegen forex und diesen gehebelten produkten. die akp und erdogan haben deshalb vor ca 2-3 jahren forex in der türkei komplett verboten, weil viele sich ins unglück gestürzt haben. aber die menschen gehen über ne app weiterhin über ausländische fx firmen in diesen markt rein.
    also ihr hass gegen erdogan und der akp wird bei ihnen und ihresgleichen immer deutlich. aber ist natürlich völliger quatsch.
    vg md

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      Yazid Fosil

      22. November 2019 16:23 at 16:23

      @md, 20% Zins pro Jahr?
      Und wie hilft das den 25% arbeitslosen Jugendlichen oder den 14% arbeitslosen Erwachsenen?
      Haben Sie auch die utopischen Teuerungsraten von bis zu 50% berücksichtigt?
      Vielleicht liegt es ja doch an der schweren Wirtschaftskrise seit 2018.

    • Avatar

      leftutti

      22. November 2019 20:00 at 20:00

      @md, ist es nicht bezeichnend, dass ein Polizist in einer Diktatur mehr als das Doppelte eines Arbeiters oder Angestellten verdient? Das sagt doch einiges aus, allerdings haben die auch viel zu tun mit all den Oppositionellen, kritischen Journalisten und der Zensur und Überwachung des Internets und der freien Devisenmärkte. Was Forex angeht, hätten die Leute nur gegen TRY gewettet, wären sie jetzt steinreich und nicht pleite und suizidgefährdet.

      Meiner Meinung nach vergisst du bei deinen geschönten Rechnungen die unglaubliche Inflation. Ich meine die tatsächliche, nicht die vom Diktator veröffentlichte. Ein Freund von mir arbeitet mit mehreren Unternehmern und Produzenten in der Türkei als Lieferanten zusammen. Die erzählen ganz andere Geschichten, als die, die du uns aus zweiter und dritter Hand immer zum Besten gibst.

      Was ist mit den vielen Menschen und Firmen, die 30% und mehr an Zinsen für Kredite zu bezahlen haben? Warum rechnest du mit 20% Verzinsung auf Nominaleinkommen, ohne die Inflation zu berücksichtigen? Was ist mit der extrem hohen Arbeitslosigkeit? Mit der hohen Verschuldung?

      Sei doch mal ehrlich, wenn man sich in der Türkei in 10 Jahren einen Gegenwert von 200.000 EUR locker und problemlos beiseite legen könnte, wärst du doch schon längst wieder in dein geliebtes Heimatland zurückgekehrt. Und ein, zwei Freunde von dir ebenfalls, die wie du das wahre Paradies erkannt hätten ;)

      Lies dir einfach mal folgende Artikel durch, das sind weder AKP- und Erdogan-Hasser, noch haben sie einen Grund, die Zahlen zu verfälschen:
      https://durchschnittseinkommen.net/durchschnittseinkommen-tuerkei/
      https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-hochzinspolitik-der-tuerkischen-notenbank-schadet-mehr-als-sie-hilft/24519564.html?ticket=ST-25376316-2gxbafakWcbcdawDeMRI-ap4

      P.S. Warum darf man im Paradies eigentlich nicht mehr über Wirtschaftkrise, Verschuldung und Suizid berichten? Und nicht mehr am Forexmarkt partizipieren? Kennt das Paradies keine Freiheit? Sind Bürger und Presse einfach zu dämlich, den Gottgesandten zu erkennen? Der Rest der Welt sowieso? Warum ertragen Millionen Türken lieber die schrecklichen Schikanen im grün-versifften Deutschland, statt einfach ins Paradies zurückzukehren?

      • Avatar

        md

        23. November 2019 00:27 at 00:27

        @yazidfosil, beim goldkauf in der türkei ein kleiner tip von mir. kaufen sie gold eher bei einem juwelier der gläubig ist. menschen die an gott glauben sind konservativ und sind gottesfürchtig.
        reden sie daher mit ihrem juwelier per smalltalk zuerst, falls er nichts von gott hält und/oder erdogan ein diktator nennt ist es ein linker. und linke, können betrügen, klauen, lügen ohne rot zu werden.
        @leftutti mein guter alter erdoganfan :),
        sorry aber seit 1998 glaube ich keinen deutschen medien mehr. ich bin nicht so naiv, das ich einem deutschen journalist, der vieleicht noch nie in der türkei war, glauben schenke. wie gesagt der erdogan/akp hass ist unerkennbar. das geht schon soweit das grüne und afd sogar koalieren könnten. für beide pateien ist erdogan ein diktator. na darauf kann man doch eine koalition aufbauen. wer sagt den das grüne und afd keine einzigen gleichen nenner hätten.
        es tut mir einfach nur weh wenn ich die verlogenen medien und ihren günstlingen ( grünen ) zuhören muss.

        habe eben noch ein interessantes video gesehen. in der brd gibts ca 55 mio kfz’s. wenn wir nur 1 mio elektro autos auf brd strassen hätten müssten wir 350 gw strom erzeugen. dumm nur das wir insgesamt mit allen akw’s, wind-,sonnenstrom und wasserkraftwerken 68,5 gw strom erzeugen. also müssten wir ca 10 akw’s bauen um überhaupt 1 mio e-autos zuzulassen. da fliegt der grünenschwindel am naiven deutschen michel wieder auf. also, wenn mir ein grüner politiker jetzt sagt das haben wir nicht gewusst, dann darfst und wirst du das glauben, aber ich naiver türke kauf das diesem verlogenen grünen haufen nicht ab.

        warum reden wir überhaupt nie über unsere deutschen probleme, zb. wenn wir dank der superschlauen, arbeitnehmerverachtenden gesetzen der rot-grünen koalition welche die einkommen halbiert und die menschen als aufstocker aufs sozi amt gehievt haben nicht.
        welches land hat die meisten soziempfänger ? wir deutschem sind mit aufstocker vorne dabei, denke ich mal. und dies als eines der reichsten länder der welt. oder über die bürokratiediktatur welche sich aufgebaut hat und kein ende in sicht ist. oder wie ehrlich gehen deutsche parteien mit den bürgern um.

        deshalb mein freund leftutti, glaub nicht den medien. den menschen in der türkei gehts wirklich sehr gut. und na klar mein ziel ist es sobald ich in rente bin ein menschenwürdiges leben zu führen. einmal darfst du raten wo das ist. t….i :)

        ach ja, da fällt mir ein, ich habe ja paar kurdisch-syrische freunde. die sind am fluchen, als sie noch den asylstatus hatten wurde alles bezahlt, jetzt hatten sie kurz ne arbeitsstelle, nachdem aber die 1.stromrechnung einflatterte und die wasserrechnung war es voebei mit der herrlichkeit. in syrien muss wasser, strom, krankenhausbesuch nichts gekostet haben. und hier ist alles so teuer. klar der tut sich diese ungerechtheit nicht an, für lebensnotwendige dinge soviel geld zu bezahlen. für ihm ist das menschenverachtend. naja, auf jeden fall der ist schon wieder arbeitslos. was soll ich ihm sagen, er hat wohl recht.

        vg md

        • Avatar

          leftutti

          23. November 2019 15:40 at 15:40

          @md, oh mei, du bist schon ein lustiger Bursche.
          Erst einmal gebe ich dir recht, der Erdogan/AKP-Hass ist unerkennbar ;)
          Seit 1998 glaubst du keinen deutschen Medien mehr, das interessante Video war also ein türkisches? Wäre es deutsch, würdest du es ja nicht glauben. Und dazu hättest du auch allen Grund. Die Angaben und Zahlen aus dem Video strotzen nur so vor Schmarrn:

          In DE gibt es derzeit 47 Mio. Pkw, nicht 55 Mio.

          Die derzeit installierte Kraftwerksleistung in DE liegt bei 215 GW, nicht bei 68,5 GW.
          https://www.smard.de/home/wiki-article/522/2362

          Bei deiner Rechnung gehtst du von einer Ladeleistung von 350 kW aus, realistisch sind 1 bis 6% an den gängigen Ladesäulen (3,6 bis 22 kW). Die Anzahl der 50 – 350 kW-Schnellladesäulen liegt derzeit bei etwa 4.500 Stück. Beim Aufladen zuhause über Nacht, was die meisten machen, landen wir sogar nur bei 2,3 kW. Und nachts sind sehr viele andere Stromverbraucher nicht aktiv.

          Du gehst davon aus, dass alle 1 Million E-Autos gleichzeitig an 350 kW-Ultraschnellladesäulen saugen, von denen es aber derzeit nur bestenfalls 2.000 Stück gibt. Lädt ein Auto 10 Minuten und ein zweites nach dieser Zeit, spielt das für die Gesamtleistung keine Rolle. Fakt ist, dass ein durchschnittliches Fahrzeug ohnehin im Schnitt 23 Stunden lang herumsteht (genug Zeit für intelligent gesteuertes Laden) und nur gut 40 Kilometer am Tag unterwegs ist (also muss höchstens einmal pro Woche geladen werden).

          Die Ladeleistung isoliert zu betrachten, macht aber ohnehin nicht allzuviel Sinn. Interessant ist doch die Energie, nennen wir es umgangssprachlich den Stromverbrauch in einem bestimmten Zeitraum. An deiner 350 kW-Schnellladesäule und 8 Minuten Ladezeit wären also etwa 47 kWh, beim Tesla-Supercharger landet man bei 40 kWh bei 3,6 kW und 5 Stunden wären es etwa 18 kWh. Der gesamte Jahresverbrauch an Strom in Deutschland liegt derzeit bei ca. 620 Terrawattstunden. 1 Million E-Autos hätten einen Stromverbrauch von 0,4% (!!!) des Gesamtverbrauches.

          Würde man alle 47 Mio. Kfz durch E-Autos ersetzen, entspräche das einem Anteil von etwa 15 bis 20% des Gesamtstrombedarfes (abzüglich enormer Einsparungen für die nicht mehr benötigte Energie zur Herstellung fossiler Kraftstoffe). Bereits die 2018 erzeugte EE-Strommenge von 225 TWh ist also doppelt so hoch wie der Bedarf einer komplett elektrischen Fahrzeugflotte. In 2018 hat DE etwa 50 TWh an überschüssigem Strom exportiert.

          Ich gebe jetzt ein paar Quellen an (Umweltbundesamt, EnBW, die verbrenner-freundliche Auto Motor und Sport u.a), die du sicher wieder als Lüge und Fake abtun wirst. Aber dann musst du schon andere Quellen angeben, denen man Glauben schenken kann.

          https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Verkehr/emob_strom_ressourcen_bf.pdf
          https://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/elektroauto-keine-blackout-gefahr-fuer-die-stromnetze-a-1280563.html
          https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/elektromobilitaet-reicht-der-strom/20231296-2.html
          https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/grenzen-stromnetz-elektromobilitaet/

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            md

            23. November 2019 19:16 at 19:16

            @leftutti, 😂 da ist mir ein kleiner fehler unterlaufen. „eindeutig erkennbar“ sollte es heißen.
            bei den elektro autos kann ich nicht mitreden, ich habe meine weißheit von lesch’s kosmos sendung. von daher sei so gut und schau dir die sendung mal bei youtube an.

            vg md

          • Avatar

            md

            23. November 2019 21:14 at 21:14

            https://m.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU&t=464s

            hier schau dir dieses video an.

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            leftutti

            25. November 2019 12:22 at 12:22

            @md, also glaubst du deutschen Medien doch, sogar den sog. Mainstreammedien wie ZDF? Zumindest, wenn es ins Anti-Grünen-Weltbild passt. Das Video kannte ich schon, ich schaue sehr gerne und regelmäßig die Sendung mit Harald Lesch.
            Eine ähnliche Rechnung hatte überigens auch schon der Diplomphysiker und Kabarettist Vince Ebert in einer Kolumne vom März 2017 aufgestellt. Dabei ging er anders als Lesch davon aus, dass zunächst nur 100.000 Autos gleichzeitig mit 350 Kilowatt geladen würden. Dafür wären 35 Gigawatt nötig. In einer weiteren Rechnung setzte er voraus, dass bei 60 Millionen Elektroautos in Deutschland diese alle zwei Tage eine halbe Stunde ans Netz gehen müssten.

            Zwar sind Lesch und Ebert keine Elektroingenieure, sondern Physiker, doch das sollte sie nicht daran hindern, ihre Theorien stärker an der Realität zu überprüfen. So ist die Vorstellung völlig absurd, dass eine Million Schnellladesäulen mit 350 Kilowatt in Deutschland bereitgestellt werden müssten. Solche Säulen sind vor allem entlang der Autobahnen sinnvoll und erforderlich. Gerade nachts können Elektroautos mit deutlich weniger Leistung langsam aufgeladen werden. Selbst 100.000 Schnellladepunkte mit 350 kW – wie nach Eberts Rechnung – wird es nicht geben. Zudem ließe sich mit Hilfe von Lastmanagement eine Überlastung des Stromnetzes vermeiden.

            Bei seiner zweiten Rechnung setzt Ebert voraus, dass ein Elektroauto alle zwei Tage rund 175 kWh nachlädt. Das würde eine Fahrleistung von rund 150.000 Kilometern im Jahr ergeben – was völlig unrealistisch ist. Es ist daher kein Zufall, dass die Energieversorger bislang keine besonderen Probleme für ihre Netze erwarten, wenn es künftig viel mehr Elektroautos geben sollte. Dennoch werden die Rechnungen von Lesch und Ebert im Netz gerne als Beleg genommen, dass die Sache mit der Elektromobilität doch gar nicht funktionieren kann.

            Hier habe ich noch ein paar andere, sehr sehenswerte Videos von Harald Lesch zum Thema Klimawandel, die du dir unbedingt ansehen musst:
            https://www.youtube.com/watch?v=legMiI6RUuQ
            https://www.youtube.com/watch?v=pxLx_Y6xkPQ

  5. Avatar

    md

    22. November 2019 18:45 at 18:45

    @yazid fosil, vor einigen jahren gabs eine sparkassen werbung. ein frau hat ihr neugeborenes in den armen und da kam der vater rein und meinte; meine sozialversicherung und das baby zeigte daraufhin dem vater nen ‚vogel‘. können sie sich an diese werbung erinnern.
    also in der türkei und ich glaube in vielen anderen südlichen ländern, ist die familie immernoch ein starker rückhalt. hier wird familie noch groß geschrieben.
    das wir eine hohe jugendarbeitslosigkeit habrn ist normal, wir haben eine durchschnittlich sehr junge bevölkerungsstrucktur.
    wirtschaftskrise, kein problem für uns türken, wir haben im jahr 2001 eine gehabt und die menschen wissen das jederzeit wieder eine wirtschaftskrise kommen kann. die meisten türken kaufen gold und sachwerte.
    vg md

    • Avatar

      Yazid Fosil

      22. November 2019 20:17 at 20:17

      @md, viele Türken verkaufen ihr 585er Gold auch als 750er weiter an die Touristen. Gerne auch in EURO.

      • Avatar

        md

        23. November 2019 06:48 at 06:48

        @yazidfosil, da fällt mir noch ein. meine frau wollte vor ca 6-7 jahren auch einen goldring loswerden. wir sind zum goldankäufer bei uns in der stadt. die dame hat den ring geprüft und gefragt wo wir den gekauft haben. naxh dem wir gesagt haben, aus der türkei, hat sie uns auch eine geschichte von fälschung erzählt und uns 75 euro geboten. meine frau war entsetzt und hat nein gesagt und wollte den ring zurück. die dame hat uns unseren ring nicht geben wollen und gemeint aus guten willen gibt sie uns noch 80 euro. meine frau hat den ring genommen und nein gesagt. die hartnäckige frau vom goldankauf meinte, das geht nicht weil sie zeit investiert hätte und wollte von uns 35 euro beaebeitungskosten :))).
        für den ring haben wir in der türkei 180 euro bekommen.

        ein anderer fall, ein deutscher freund hat erzählt, er hat eine goldkette in der türkei erworben für 2000 euro und in deutschland beim verkauf 400 euro bekommen beim goldankauf. die hätte gesagt das wäre innen nur blech. :)

        also ich will damit sagen, wir haben in der brd sehr viele sxhwarze schafe unter den goldankäufern lasst euch nicht noch von denen türken. :)

        wie auch beim devisenhandel. ich habe eine schülerin mit mutter gesehen die auf der reisebank euros in türkisxhe lira wechselte. die haben mit gebühren und dem sehr schlechten wechselkurs 1/4 weniger bekommen als wie wenn sie’s in der türkei gewechselt hätte. beschämend sage ich nur.

        vg md

    • Avatar

      Yazid Fosil

      22. November 2019 21:37 at 21:37

      @md, eines ist mir noch aufgefallen. Der Sachbearbeiter mit 4500 try muss sich doch um die Familie kümmern. Opa, Oma, Frau, die zwei arbeitslosen Kinder. Ergibt 6 mal 2000 try abzüglich familiärer Synergieeffekte wie Teile von Miete und Nebenkosten. Bleibt ihm da noch so viel Geld, um Gold und Sachwerte zu kaufen?

      • Avatar

        md

        23. November 2019 13:50 at 13:50

        @yazidfosil, ja darin liegt doch gerade der sinn des lebens – die FAMILIE. natürlich sorgt ein mann für frau, kinder, vater mutter und opa oma. zusammen macht das leben doch mehr spass. ums geld braucht der mann sich keine sorgen machen. omi opi haben genug geld.
        du musst wissen ein arbeiter geht mit 50 in rente ( mittlerweile mit 55 jahren ) und bekommt als lebensentschädigung ne einmalzahlung von 150.000 try. die er meistens mit guten zinsen 10, 15 oder mehr prozent anlegt. mit 60 hat er schon einen batzen kohle. dann hat er ja noch seine monatliche rente in höhe von ca zb. 1500 try und jedes jahr ne saftige rentenerhöhung. also ein arbeitnehmer in der türkei muss nicht mit dem 1. arbeitstag schon zittern für seine rente, wie mittlerweile bei uns in der brd.
        bei uns in der brd wollte man vor ca 20 jahren sogar das weihnachtsgeld abschaffen für arbeitnehmer.
        also glaubt mir seit 1998 ist ganz klar zu sehen das es einem arbeitermensch immer schlechter geht. das fängt mit dem lohn an, über steuern bis zur rente.

        vor 20-25 jahren hätte ich einen vergleich mir niemals zugetraut. aber jetzt ganz locker und selbstbewusst sage ich das im vergleich türkischer arbeiter mit 4500 try und deitschem arbeiter 1800 netto, der türke in allen belangen besser liegt, ob lebensfreude, lebenssinn, bürokratie, freiheit, rente, gesundheit, warenkorb an lebensmittel, strom, wasser uvm. der deitsche hat einmal die die nase vorn und das bringt ihm wenig, er hat den euro, sonst ist ihm an allem etwas geraubt worden. als innovation gabs die tafeln, ne ne ne.

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Aktien

Coronakrise: Für die Verlierer folgt wohl der zweite wirtschaftliche Abschwung

Redaktion

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am

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Lufthansa mit massiven Problemen in der Coronakrise

Zum Ausbruch der Coronakrise gab es zunächst massive Staatshilfe über Kurzarbeit, Zuschüsse, Milliardenkredite und sogar Unternehmensbeteiligungen durch den Staat. Die Lage schien sich zu stabilisieren. Mit der deutschen Volkswirtschaft geht es wieder bergauf. Und wenn man sich die Headlinezahlen der Statistiker betrachtet, wirkt die Lage auch gar nicht mehr so schlimm. Aber die Verlierer-Branchen, die ab März fast komplett den Bach runtergingen, die erleben derzeit womöglich den zweiten Abschwung.

Wenn dem wirklich so ist, wäre es für Börsianer ratsam die Finger von Aktien dieser Branchen zu lassen. Denn es ist natürlich zunächst verführerisch. Was im Zuge der Coronakrise stark gefallen ist, scheint jetzt vom reinen Aktienkurs her optisch günstig zu sein. Aber kommt eine weitere kräftige Abwärtswelle bei den Aktienkursen der betroffenen Konzerne, wenn den Börsianern klar wird, dass die Coronakrise auf ganz spezielle Branchen noch viel länger sehr drastische Auswirkungen haben wird?

Lufthansa in der Coronakrise weiter im Abschwung

Da wäre zum Beispiel die Lufthansa als Paradebeispiel in Deutschland zu nennen. Zum Ausbruch der Coronakrise sanken die Passagierzahlen auf Null. Nun denkt man, dass sich die Fluggastzahlen zusammen mit der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung auch steigern werden. Aber die Lage ist wohl schwieriger. Erstmal hilft da der gesunde Menschenverstand. Wie viele potenzielle Urlauber bleiben bitte schön solange den Flughäfen fern, bis die Maskenpflicht entfällt? Denn stundenlang als erholungssuchender Tourist im Flieger, am Flughafen, im Hotel, und an der Strandpromenade mit Maske rumzulaufen – darauf haben viele Menschen einfach keine Lust, denn das ist einfach kein richtiger Urlaub!

Nach den bisherigen massiven Einschnitten der letzten Monate sieht es bei der Lufthansa (wie bei anderen Airlines auch) nach einer erneuten Runde von Einschnitten aus. Dies lässt vermuten, dass sich die Flugzahlen eben nicht so erholen, wie man es sich erhofft hatte. Laut aktuellen Berichten soll Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden, wie viele zusätzliche Jobs und Maschinen bei der Lufthansa gestrichen werden. Denn die Airlines leider derzeit auch darunter, dass sich die Einreisebeschränkungen einzelner Länder schnell ändern, und der potenzielle Reisende dann fernbleibt. Auch hier kann man denken aus „kaltherziger“ Börsianer-Sicht: Gut, dann warte ich die nächste Kürzungsrunde und weiter fallende Aktienkurse noch ab, und kaufe dann günstig ein.

Aber das sage mal jemand den Aktionären der Telekom, die damals in ein immer weiter fallendes Messer griffen nach dem Motto „jetzt gibts die Aktie aber günstig zu kaufen“. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Es kann natürlich auch sein, dass ab einem gewissen Kursniveau wirklich eine Bodenbildung eintritt. Aber man sollte als Börsianer nicht all zu euphorisch agieren, nur weil der Aktienkurs optisch günstig zu sein scheint. Im folgenden Chart sehen wir in den letzten 12 Monaten in blau den Verlauf des Dax gegen die deutlich schlechter laufende Lufthansa-Aktie (beides auf CFD-Basis).

Chart zeigt Kursverlauf von Lufthansa gegen Dax

US-Airlines und Hotels

Auch in den USA geht der Abbau bei den Verlierern weiter. Nachdem die Airlines nach dem Ausbruch der Coronakrise bereits üppig vom US-Steuerzahler bedacht wurden, scheint das Geld wohl auszugehen. Nach ganz aktuellen Berichten sind die Chefs der großen US-Airlines im Weißen Haus vorstellig geworden. Das Motto lautete: Gebt erneut Staatshilfe, oder wir müssen Massenentlassungen durchführen. Auch dies ist ein klares Indiz dafür, dass es Delta, United und Co sehr schlecht geht.

Wie jüngste Berichte zeigen, und was natürlich mehr als verständlich ist: Das Spieler-Paradies Las Vegas wurde von der Coronakrise übel getroffen, aber gleich doppelt und dreifach. Da lohnt es sich einen Blick zu werfen auf die Las Vegas Sands Corp, einen Hotel- und Casino-Betreiber mit Schwerpunkten in Las Vegas, Macau und Singapur. Die Aktie notierte vor dem Beginn der Coronakrise im Februar bei 71 Dollar, jetzt bei 49 Dollar. Im folgenden Chart, der 12 Monate zurückreicht, haben wir die Kursverläufe der Hotelkette und von United Airlines übereinander gelegt. Frage: Greift man hier in ein fallendes Messer, wenn man jetzt kauft? Oder stehen die Aktien vor einem langen, langweiligen Seitwärtstrend?

Chart zeigt United Airlines und Las Vegas Sands

Nicht in das fallende Messer greifen?

Der Spruch ist einer der absoluten Börsianer-Klassiker. Man soll nicht in das fallende Messer greifen. Damit ist gemeint, dass man in einem Absturz, bei dem der Boden noch nicht erkennbar ist, nicht kaufen sollte. Natürlich sollte man auch später nie krampfhaft versuchen den absoluten Tiefpunkt für seine Einstiege an der Börse zu finden. Aber derzeit scheint es bei Aktien von Hotels und Airlines so zu sein, dass die Corona-Misere weitergeht, während sich der größte Teil der sonstigen Volkswirtschaft damit beschäftigt die alten Niveaus zu erreichen. Also, Vorsichti ist geboten bei den Problembranchen. Es sieht nicht nach einer raschen Erholung aus! Gestern berichteten wir bereits über die große Entlassungswelle bei deutschen Autozulieferern (hier finden Sie den Artikel). Auch hier sollte man bei Neueinstiegen in die entsprechenden Aktien überlegen, ob nun das Tief wirklich erreicht wird, oder ob die Misere noch einige Zeit anhalten wird, was auch die Aktienkurse weiter belasten könnte.

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Aktien

Aktuell: Grenke veröffentlicht ausführliche Stellungnahme

Claudio Kummerfeld

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am

Die Grenke AG (notiert im MDax) ist seit Tagen massiv unter Beschuss nach harten Manipulationsvorwürfen a la Wirecard (wir berichteten). Nachdem man die Vorwürfe bereits zurückwies, erfolgt ganz aktuell eine ausführliche Stellungnahme des Unternehmens. Hier zeigen wir die wichtigsten Passagen im Wortlaut. Vorab noch die Info, dass Grenke heute beschlossen hat, dass man ein Sondergutachten beim Wirtschaftsprüfer KPMG in Auftrag gibt, welches die massiven Vorwürfe entkräften soll. Nun geht es aber los, mit ausgewählten Passagen aus dem aktuellen Text von Grenke (hier in voller Länge).

Headline-Aussage:

Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, weist auch nach genauer Prüfung des 64-seitigen Berichts von “Viceroy Research” die darin erhobenen Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück. Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet. Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der GRENKE AG: „Die Behauptungen in dieser sogenannten Analyse entbehren jeder Grundlage. Wir verwehren uns gegen jeglichen Vergleich mit Wirecard. Die Anschuldigungen eines Leerverkäufers, der mit dem von ihm ausgelösten Kursverfall Geld verdient, sind ein Schlag ins Gesicht unserer über 1.700 Mitarbeiter, unserer 40.000 Händler und unserer langfristig orientierten Aktionäre.“

Entscheidend – Vorwurf zu fehlenden Geldern:

Viceroy behauptet ferner, dass ein substanzieller Anteil von den im Halbjahresfinanzbericht 2020 ausgewiesenen 1.078 Mio. Euro liquiden Mitteln nicht existiere. Diese Behauptung – einer der zentralen Vorwürfe von Viceroy – ist frei erfunden. 849 Mio. Euro, also fast 80 Prozent der liquiden Mittel, befanden sich zum 30.06.2020 auf Konten der Deutschen Bundesbank – wie im Halbjahresfinanzbericht veröffentlicht. Am 15.9.2020 betrug das Guthaben bei der Bundesbank, wie bereits mitgeteilt, 761 Mio. Euro. Die Differenz von rund 20 Prozent befindet sich überwiegend auf Konten bei deutschen Großbanken.

Zum Franchise:

Viceroy unterstellt, dass die Franchise-Akquisitionen von GRENKE in der vergangenen Dekade mit nicht offengelegten verbundenen Parteien stattgefunden hätten und diese Beziehungen hätten offengelegt werden müssen. Das ist falsch.

Die GRENKE AG betont zudem, dass unter den Geschäftsführern der Franchise-Unternehmen durchaus ehemalige GRENKE-Mitarbeiter sind, diese aber alle spätestens mit Aufnahme ihrer Tätigkeit als Gesellschafter und Geschäftsführer der Franchise-Unternehmen keine Rolle im GRENKE Konzern mehr innehatten.

Viceroy behauptet zudem, die von Grenke akquirierten Franchise-Unternehmen hätten keinen reellen und tangiblen Wert und seien „underperforming“. Dennoch tauchten sie in den Büchern des Konzerns mit Goodwill auf.

Dazu erläutert GRENKE: Die Franchise-Unternehmen werden gerade deshalb nach vier, fünf oder sechs Jahren akquiriert, weil sie dann schon ein gutes Händlernetz aufgebaut und gleichzeitig viel Potenzial haben. Es ist völlig normal, dass die Franchise-Unternehmen zum Zeitpunkt des Verkaufs als wachsende Start-ups noch Verluste machen.

Geldwäsche:

Viceroy stellt außerdem die Wirksamkeit der Geldwäsche-Prävention bei GRENKE in Frage. Als vermeintlicher Beleg dafür wird angeführt, dass drei GRENKE-Bank-Kunden Geldwäsche über ihre Konten bei der GRENKE Bank hätten betreiben können, obwohl die BaFin bereits rechtlich gegen sie vorging. Auch dieser Vorwurf ist falsch: Die regulatorisch vorgeschriebenen Prozesse für „Know your customer“ (KYC) und Anti-Money-Laundering (AML) werden bei GRENKE vollumfänglich umgesetzt und regelmäßig überprüft. Als KYC-Tool nutzt GRENKE ein leistungsfähiges System, das dem Branchenstandard entspricht und unter anderem von einer dreistelligen Zahl von Volks- und Raiffeisenbanken ebenfalls einsetzt wird.

Zentrale von Grenke
Firmengelände des Unternehmens. Foto: © GRENKE AG

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Aktien

Aktienmärkte: Großer Verfall – Optionen und mögliche Turbulenzen!

Heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden. Der große Verfall und die US-Tech-Aktien

Markus Fugmann

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am

Für die Aktienmärkte ist heute der große Verfall der wahrscheinlich entscheidende Faktor – es verfallen Optionen und Futures mit Laufzeit September (siehe hierzu den heutigen Videoausblick „Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel“). Zuletzt war in den Finanzmedien vor allem das in den USA von Privatinvestoren gehandelte Volumen an Optionen (vor allem Calls auf die großen US-Tech-Aktien) ein großes Thema – und das zurecht!

Folgende besipielhafte Grafik zeigt, wie dieses hohe Volumen an Calls bei den Borkern/Verkäufern dieser Call-Optionen Käufe des jeweiligen underlyings ausgelöst hat – in der Grafik konkret illustriert anhand der Amazon-Aktie:

Großer Verfall: Der stark gestiegene Effekt der Optionen auf die Aktienmärkte

Grafik: Benn Eifert, https://twitter.com/bennpeifert

Man sieht: der Kauf von Call-Optionen auf die Amazon-Aktie hat letzlich den Verkäufer der Call-Optionen gezwungen, sein Risiko durch den Kauf der Amazon-Aktie abzusichern, nachdem die Amazon-Aktie angestiegen war (was ja bis Anfang September der Fall war). Aus 1500 Dollar, die ein Privakunde in Amazon-Calls investiert hatte, entstanden Käufe im Volumen von 230.000 Dollar der Amazon-Aktie durch den Broker/Verkäufer der Amazon Calls.

Es war offenkundig dieser Mechanismus, der die Aktienmärkte zuletzt stark beeinflußt hatte – und die extreme Rally der US-Tech-Werte vor Anfang September mit erklären kann.

Aktienmärkte und Call-Optionen bei US-Techaktien

Der Bestand von Call-Optionen auf Amazon war vor Anfang September regelrecht explodiert und betrug 48% der Marktkapitalisierung von Amazon:

Aktienmärkte und Amazon Call-Optionen

Noch krasser die Call-Bestände bei Tesla (380% der Marktkapitalisierung) – was den unter Bewertungsgesichtspunkten absurden Anstieg der Tesla-Aktie erklären hilft:

Tesla Call-OptionenCharts: @MacroCharts

Folgende Grafik zeigt, wie extrem die Call-Bestände auf die großen US-Tech-Aktien zuletzt angestiegen waren:

Aktienmärkte: Call-Optionen auf US-Tech-Aktien und großer Verfall

So weit so extrem. Aber was passiert, um das oben aufgeführte Beispiel der Amazon-Aktie zurück zu kommen, wenn die Optionen auf die einzelnen Aktien verfallen? (zu den Uhrzeiten des Verfalls auf einzelne Aktien siehe hier – Optionen auf die US-Indizes dagegen verfallen heute um 15.30Uhr deutscher Zeit)

Dann nämlich werden die Absicherungen des Brokers, der die Amazon-Aktie gekauft hatte um sein Risiko zu hedgen, im Grunde überflüssig (siehe die Grafik oben). Es könnte also eine große Verkaufswelle für die Aktienmärkte drohen – aber wir wissen eben nicht wirklich, wieviel der nun heute auslaufenden Call-Optionen bereits vor dem Verfall verkauft wurden! Möglich ist also, dass die Schwäche der großen US-Techaktien wie Amazon in den letzten Tagen bereits ein Zeichen dafür ist, dass die Broker die underlyings verkauft hatten!

So oder so: heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden! Oder eben auch nicht – vielleicht nämlich ist der größte Teil schon abgewickelt, Schieflagen inzwischen weitgehend bereinigt. Daher zitieren wir hier den Kaiser Beckenbauer: „Schaun mer mal, dann sehn mer scho“!

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