Börsenexperte Andre Stagge legt sich fest: Das Jahr 2026 bringt die Wende. Der jahrelange Anstieg bei Wachstumsaktien endet, und Valueaktien erleben Auftrieb. Wenige große Konzerne waren in den letzten Jahren aufgrund ihrer großen Gewichtung für den Anstieg der Indizes verantwortlich. Stagge erläutert, dass Valueaktien in letzter Zeit bereits besser laufen als die großen gehypten Techaktien. Vor allem die Oracle-Aktie sei der Kanarienvogel in der Kohlemine, die Firma sei diejenige im KI-Segment mit den höchsten Finanzierungskosten. Stagge sieht die Rotation hin zu passiveren Aktiensegmenten, besonders im Sommer.
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wenn diese rotation (voll-)umfänglich aus growth in value werte stattfindet, wären die darauf folgenden bewertungen in bezug auf die gewinnparameter ja sehr schnell noch abstruser als bei – den zuletzt zumindest noch ordentlich wachsenden – tech aktien. das dort immer noch gebundene anlage-volumen ist nach wie vor gigantisch.
rotation teilweise möglich, aber großteils?
eher zu vermuten ist, dass value nur ein begrenzter zwischenparkplatz sein kann, der nun noch mit ablaufdatum die reste in der zitrone ausquetscht. der bereich wird nun noch initial mit einem pseudo-momentum aufgebläht um damit zunächst die panischer/orientierungsloser werdende bullenherde eine richtung zu geben um hinterher rennen zu können.
wesentlich ist in dem zusammenhang – wie richtig erwähnt – auch der die konjunktur zunehmend belastende arbeitsmarktentwicklung z.b. das begrenzt value zusätzlich. und der hoffnungsträger – die big beautiful bill – bringt bekanntlich der unter/mittelschicht vermutlich nicht genug um da breit zusätzlichen konsum auszulösen. und was sollen sich die oberen 10% nach den goldenen kloschüsseln und dem dritten boot noch kaufen?
but just my 50ct…..rational ist sowieso wenig an den aktienmärkten inzwischen.
Das wird keine einfache Rotation in Value, weil Value ebenfalls zu teuer ist. In der Zeit der Null-Zinsen wurde Value als Zinsersatz gekauft. Zwar sind diese Aktien „nur“ mit KGVs von etwa 20 bewertet, aber wer kauft eine Firma ohne bedeutende Wachstumsaussichten, zu diesem Preis?
Man wird sehr genau hinsehen müssen, was man aus diesem Bereich kauft, wenn man es als langfristiges Investment betrachtet. Nahrung könnte eine solide Idee sein. Allerdings nicht der Dreck, der in bunten Kartons im Supermarkt steht.
Eher die Geldpolitik die da im Hintergrund steht.
Denn der Drehpunkt an den Märkten war schon der März 2009…da spielte das Thema Künstliche Intelligenz gar keine Rolle.
Nein im historischen Kontext sind die Zinsen sehr niedrig. Sie bilden keine Alternativen mehr zu Aktien. Aber es sind auch die Bilanzen …der weltweit führenden Notenbanken…. die da im Hintergrund wirken.
Wenn die FED jetzt schon wieder Staatsanleihen zukauft.. dann signalisiert sie den Märkten ein Sicherheitsnetz mit doppelten Boden….
Die 4 Komma Prozent…irgendwas ….bei der amerikanischen Umlaufrendite… hauen nun wirklich keinem mehr ernsthaft vom Hocker..oder…?
Derweil erreicht der Buffet Indikator in Bälde die 250 Prozent. Das sind wirklich neue Dimensionen.
250 Prozent! Und was kommt dann…? Sind die Märkte dann endgültig To Big To Fail geworden…?
Unantastbar allein aufgrund ihrer Größe…?