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Währungskrieg USA und China – wieder leidet Deutschland

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Zum Zollstreit jetzt auch noch ein kleiner Währungskrieg. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als der US-Präsident neue Zölle gegenüber der Volksrepublik China in Höhe von 10 Prozent auf das Restvolumen von 300 Milliarden Dollar ankündigte, wertete der Yuan erstmals seit 10 Jahren über die Schwelle von sieben Yuan zum Dollar ab. Für Trump eine bewusste Manipulation, die verbale Attacke folgte auf dem Fuß. Die US-Regierung sprach von einer gezielten Reaktion Pekings, um die Zölle zu konterkarieren, denn chinesische Produkte werden dadurch in Dollar gerechnet automatisch billiger – der Währungsverfall würde die Preissteigerung durch die Zölle teilweise ausgleichen.

 

Währungskrieg – der Hintergrund für die Währungsschwankung

Nach Ansicht von Währungsexperten hatte China seine Währung seit Beginn des Handelskrieges dauerhaft unterstützt und damit „manipuliert“, um eine Abwertung zu verhindern. Damit kam man sogar den Forderungen der Trump-Regierung nach, die chinesische Währung aktiv zu stützen.

Kurioserweise hatte selbst das US-Finanzministerium noch im Mai einen Bericht vorgelegt, in dem es zu dem Schluss kam, dass China seine Währung nicht manipuliere.

Jetzt war es aber auch stringent, dass der Yuan zur Schwäche neigt, wenn die aktive Unterstützung fehlt. Wirtschaftlich betrachtet, wirken die Zölle dämpfend auf die chinesische Konjunktur, mit der Folge, dass Peking letztlich mit einer lockereren Geldpolitik reagieren muss. Niedrigere Zinsen schwächen stets die eigene Währung. Chinas Regierung braucht währungspolitisch nur „die Füße still zu halten“, um Trumps Zölle ins Leere laufen zu lassen.

 

Wie könnte es weitergehen?

Wenn China den Yuan frei floaten ließe, könnte dieser leicht weitere 30 bis 40 Prozent abwerten, da aber die Regierung selbst nicht an einer solchen Eskalation gelegen ist, wäre eher ein Bereich von 7,20 bis 7,30 Yuan zum Dollar denkbar. So die Ansicht einiger Investmentbanken. Damit wären die Zölle von zehn Prozent auf chinesische Produkte dann weitgehend ausgeglichen. Den USA blieben in diesem Falle nur die staatlichen Einnahmen durch die Zölle.

 

Die Kollateralschäden im Währungskrieg

Bei den Verlierern in dieser Auseinandersetzung wäre wieder einmal der alte Kontinent zu nennen. Der Yuan hat nämlich nicht nur gegen den Dollar abgewertet, sondern auch gegenüber dem Euro. Zu Beginn des Monats kostete ein Euro noch 7,60 Yuan, zum Wochenschluss waren es bereits 7,90 Yuan. Hierdurch verbilligt sich der Preis für chinesische Einfuhren (ohne Zölle), europäische Ausfuhren an die Asiaten werden dementsprechend billiger.

Damit beantwortet sich die Frage nach einem der Leidtragenden in der vermutlich anstehenden epochalen Auseinandersetzung – es ist Europas Exportkönig Deutschland.

 

Der Währungskrieg zwischen den USA und China schadet auch Deutschland

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Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

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50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

Redaktion

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Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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