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Wahnsinn, was heute alles passiert ist..! Marktgeflüster (Video)

Am heutigen Montag überschlagen sich fast die Ereignisse: maßlose Turbulenzen an Europas Börsen, daher entschließen sich die Amerikaner dazu, die Wall Street gar nicht erst zu öffnen..

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Am heutigen Montag überschlagen sich fast die Ereignisse: maßlose Turbulenzen an Europas Börsen, daher entschließen sich die Amerikaner dazu, die Wall Street gar nicht erst zu öffnen (und begründen das mit dem Geburtstag von George Washington). Aber Ernst beiseite: der Dax in der erwartbar schmalen Handelsrange, die deutschen Auto-Werte schwach, weil die USA die Autoimporte aus der EU als nationales Sicherheitsrisiko werten. Im Fokus danaben wieder die Wirecard-Aktie, nachdem die Bafin Leerverkäufe verbietet und die Staatsanwaltschaft München gegen die Autor der Financial Times ermittelt, der die Artikel über Wirecard geschrieben hat. Aber ansonsten doch eher „tote Hose“ an den Märkten..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Wolfgang M.

    18. Februar 2019 19:35 at 19:35

    Es ist schwer zu akzeptieren, aber wenn die US-Börsen geschlossen sind, ist für Europa und speziell Deutschland Magerkost angesagt.
    Die US-Börsen haben eben eine Marktkapitalisierung von ca. 45% aller großen Börsen. Wenn dann noch Japan und China in der Früh geschlossen haben, kommt schon Ebbe auf. Auch angesichts der Tatsache, dass gut die Hälfte des Dax in ausländischen Händen liegt – und ein weiterer Teil in festen Händen von Versicherungen, Stiftungen und Pensionsfonds. Financial repression must go on.
    Daher ist der Gedanke eines gemeinsamen Ruhetags gar nicht so abwegig.

    • Michael

      19. Februar 2019 00:43 at 00:43

      Der euphemistische Ausdruck Marktkapitalisierung gibt mir zusehends zu denken, seit mich mein Sohn und meine Tochter vor kurzem beim Traden am Computer erwischt haben.

      Papa, was machst du denn da?
      Ich kaufe viel Gold, damit es uns später einmal gut geht.
      Aber wo ist denn das ganze Gold, das du kaufst? Kannst du mir das mal zeigen?
      Hast du denn so viel Geld für das ganze Gold, sonst müssen wir ja immer sparen?
      Naja, so viel Gold gibt es ja eigentlich gar nicht, wir tun ja nur so, als wäre es da. Wie in einem Strategiespiel. Nur dass es dieses Mal echt ist. Naja, eigentlich nicht echt, irgendwie aber schon. Zumindest das Geld dafür ist echt, das ich verliere, wenn das ganze Gold, das es nicht gibt, weniger wert wird.
      Papa, bist du bekifft?
      Aber Papa, Emma Maria (die Tochter der Nachbarn von nebenan) hat uns auch erzählt, ihr Papa tut auch immer so und hat sich schon wieder einen neuen Ess Ju Vi gekauft, obwohl ihre Mama sagt, wir haben kein Geld für sowas?!

      Kinder, geht endlich ins Bett oder zu Mama, für diese kindischen Fragen konnte ich mir in der Hektik der ständigen Marktkapitalisierung noch keine überzeugenden erwachsenen Antworten zurecht legen. Und was soll ich erst antworten, wenn demnächst in der Pubertät die ersten neunmalklugen relativen Fragen zu den Ausgaben und Investments im Verhältnis zum Familien-Intern-Produkt folgen werden?
      Ach ja, Papa, du willst jetzt ernsthaft behaupten, nicht vorhandenes Gold sei wichtiger als ein neues iPhone für mich, nur weil ich erst 14 bin und mein altes vor kurzem verlegt habe?

  2. Marko

    18. Februar 2019 19:50 at 19:50

    Hallo :

    das ist „Müll“,

    https://www.onvista.de/news/ezb-chefvolkswirt-konjunkturabkuehlung-breiter-und-hartnaeckiger-als-gedacht-zinserhoehung-in-diesem-jahr-wohl-vom-tisch-191422013

    Es geht eher darum, wann die EZB in die Gänge kommt, und dass wird sehr wohl im Jahr 2019 der Fall sein !

    Fakt ist, bei einem negativen (!) Einlagezinssatz von Minus (!) 0,4 % ist der Markt an sich, also alle : (der Aktien- sowie der Anleihemarkt) natürlch (!) fair bewertet !

    Wer es glaubt… ?!? – Natürlich mussten beide Notenbanken den Markt „manipulieren“.

    Wegen „Lehman“, wegen „GS“, wegen „ABS“ usw… Das war und ist ja ganz o.k.
    Mich würde mal interessieren, wie Ihr Bären reagiert hättet, hätten „beide Notenbanken“ den Aktienmarkt „gekauft“ ?

    Dies wäre natürlich (k)eine „Marktmanipulation“ ? Was ich damit sagen will : Die EZB muss den Zinssatz erhöhen. Und, dies wird wohl im Jahr 2019, „EZB – Chefvolkswirt“, hin oder her ?

    VG

    Marko

  3. Peter

    18. Februar 2019 20:33 at 20:33

    Dow Jones 18 % korrektur das reicht jetzt.
    Das hat es 2008 schon mal gegeben in der drei vier.
    Jetzt haben wir erst eins zwei.
    Die eins hat schon mehr % wesentlich mehr wie 2008.
    Der nächste Hammer 10000 Punkte Richtung Süden.
    und am ENDE im Vierstelligen Bereich.

  4. leftutti

    18. Februar 2019 21:20 at 21:20

    @Markus Fugmann, wenn Sie als eloquent moderierendes Wahl-Nordlicht es an Langweilertagen wie heute mal in Ihrer allabendlichen Sendung „lust’sch, aber griabig“ schaffen würden, den gewichtigen Kalli, Major Rütting und den Dauergrantler aus Bayern, dessen Name mir entfallen ist, zu sich an einen Tisch zu bekommen, hätten wir einen perfekten Mix aus dem politischen Hexelkessel Deutschland 😉

    Die gebeutelte Arbeiterregion West, die genetisch-prinzipiell enttäuschte Protestregion Ost, der coole, chice und moindäne 😉 Norden und der tumb für alle zahlende Süden, alle an einem Tisch. Und keiner könnte dem anderen ins Wort fallen, sofern Sie nicht stimmliches oder bauchrednerisches Multitasking entwickeln 🙂

    Die Amis feiern Presidents‘ Day, den ersten Wochentag nach Trump’scher kalendarischer Zeitrechnung, nachdem ein Präsident endlich mutig und wutig Vergeltung für mediale Entgleisungen gefordert hat, die seine eigene Sicherheit und die Sicherheit seiner Familie gefährden. Nachdem endlich die Gefahr für die nationale Sicherheit thematisiert wurde, die von bayerischen Autos für eine großartige Nation ausgeht. Nachdem endlich der nationale Notstand ausgerufen wurde, weil die evidenten Sicherheitsrisiken trotz massiver Aufrüstung im Militärbudget nicht eingedämmt werden konnten.

    Was soll’s? Vor einigen Jahren gedachte man Ende Oktober/Anfang November nördlich der Donau auch feierlich der Reformation und dem Entkommen aus dem tiefsten Mittelalter, südlich davon den verstorbenen Familienmitgliedern. Heute feiert man fröhlich Freddy Krüger und die Nacht der lebenden Toten.

    Die europäischen Märkte sind derweil offenkundig nicht in der Lage, einen eigenen Handel zustande zu bringen. Woher soll man denn auch die ganze heiße Luft und den unnatürlich steigenden Luftdruck nehmen, der für ein weiteres Aufblasen von buchhalterischen Fantasiewerten nötig ist? Die Börse in Brexit-London leidet an extrem dünner Luft und fehlender Planungssicherheit, seriöse wirtschaftsstarke Regionen wie Belgien, Luxemburg, Malta, Monaco, Andorra oder als neutrale Alternative die Schweiz sind noch nicht als neuer Börsenstandort etabliert.

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