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Parallelen zur Finanzkrise 1.0 Wall Street: 2 Gründe für den Abverkauf – warum es gefährlich wird! Videoausblick

Die Wall Street hat gestern aus vorwiegend zwei Gründen den schlechtesten Tag seit gut einem Monat erlebt: erstens die Unsicherheit darüber, wie es nach dem government shutdown um die US-Wirtschaft steht – und ob die Fed wirklich die Zinsen weiter senkt ohne jede Datenbasis. Der zweite Grund des Abverkaufs der Wall Street dürfte aber noch schwerwiegender sein: es ist der Zweifel an der KI-Datencenter-Wundergeschichte (vor allem KI-Aktien gestern unter Druck). Dieser Zweifel zeigt sich in rasant steigenden Preisen für Credit Default Swaps (CDS; Kreditausfallversicherungen). Genau das ist in der Finanzkrise 1.0 – der US-Immobilienpreise – passiert: die Preise stiegen für deise Versicherungen massiv an damals, weil die Hauspreise fielen und damit die Kredit-Sicherheit (collateral) für Banken immer schlechter wurde. Was damals die Immobilien, das ist jetzt KI: der Zweifel an der hinterlegten Sicherheit wächst, sichtbar in der steigenden Preisen für Kreditausfallversicherungen. Wie haben die wenigen Spekulanten wie Michael Burry in der Finanzkrise 1.0 Geld verdient? Indem sie auf steigende Preise für CDS wetteten. Aus dem collateral crunch kann schnell ein credit crunch werden..

Hinweise aus Video:

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2. Oracle, Palantir, CoreWeave, Nvidia und Co: Alarmsignale

3. Druck im 12 Billionen US-Bankensystem – Banken rufen nach der Fed



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4 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Jüngst erreichte der Buffet Indikator die 225 Prozent…Ausgangspunkt im August 82 waren mal gute 30 Prozent…

    Zum absoluten Hochpunkt der Dot Com Blase wurden 138 Prozent erreicht…zum absoluten Hochpunkt der Immobilien – und Aktienmarktblase von 2007 …nur 105 Prozent…

    Das sind die Dimensionen… die jetzt vorliegen…

  2. Hey Markus, ich wollte gerade mit der Weihnachtsrally anfangen.
    Was jetzt?

  3. Ich habe vor 4 Wochen meine KI analysieren lassen hinsichtlich Margin Calls. Hintergrund war der Bitcoindip der zeitgleich mit der Margen-Erhöhnung der Comex für Edelmetalle (insbes. Silber) auftrat.

    Ich vermute einen Zusammenhang, dass der Abverkauf im Krypto mit der Margenerhöhung zusammen hängt. Jedenfalls, was ich hier sagen will, vor 4 Wochen war die Einschätzung meiner KI, dass der Bitcoin unterhalb 95.000 ebenfalls Margin Calls auslösen wird.

    Ich vermute der gesamte Markt (egal wo) ist so „eng“, dass er nur geringe Abweichungen verträgt.

    Mir reicht eigentlich schon die Kombination aus kreditfinanzierter Spekulation und einem Rückgang des Dow oder anderen Indizes. Sind gerade einige interessante Marken, die da angesteuert werden.

    Nur meine Meinung.

  4. Beim BTC gab es immer Pump and Dump. Die Wale verkaufen bei hohen Ständen, lösen Panik aus und kaufen dann zurück. Desweiteren ist das ganze US Finanzsystem und die Verschuldung nur durch Geld drucken und Inflation zu halten. Es gibt kein anderes Szenario, ohne Weltenkollaps. Das spricht alles für BTC und andere Werte.

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