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Sagt die Statistik.. Wall Street: Ab heute geht es für Aktienmärkte bergab! Marktgeflüster

Ab heute (18.August) geht es für die Aktienmärkte der Wall Street bergab – das zumindest sagt die Statistik in US-Zwischenwahljahren! Heute sind es vor allem die (praktisch global) weiter steigenden Kapitalmarkt-Zinsen, die die Aktienmärkte unter Druck setzen: Geld wird immer teurer – und teure Liquidität ist Gift für die Wall Street! Ein wichtiger Grund für die weiter steigenden Kapitalmarkt-Zinsen ist die perspektivlos weiter geschlossene Straße von Hormus, die vor allem die Energiepreise nach oben treibt (derzeit vor allem Diesel). Ende der Woche verfallen Optionen (OPEX) – nach dem August-Verfall steigt in der Regel die zuletzt so extrem niedrige Volatilität (gemessen am VIX). Derzeit sind laut Umfrage der Bank of America die Investoren so bullisch wie schon lange nicht mehr – auch das also könnte ein guter Kontraindikator sein..



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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3 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Es gibt Aktien… die haben seit der Finanzkrise über 700 Prozent an Wertzuwachs zugelegt…jeder von Ihnen kennt sie…unmöglich zu wiederholen…aber genau das denken die Anleger….alles ließe sich unbegrenzt…. immer und immer wieder wiederholen…
    Ne Apple Aktie zum Beispiel…. sehen die Analysten beim Dreifachen zu heute… auf Sicht der nächsten zwei bis drei Jahre…und das ist schon die untere Schätzung…

  2. Bedingt durch den Iran-Konflikt machen entsprechend hohe Renditen für BRD-Bundesanleihen geplante Steuerentlastungen fraglich. Ein hoher Dieselpreis belastet Logistik und Landwirtschaft. Und das bei einer eh schon dahindümpelnden deutschen Wirtschaft. Wir brauchen also eine interessenorientierte deutsche Außenpolitik, welche auf Ausgleich basiert.

  3. Prognosen sind gut, aber Wahrscheinlichkeiten sind präziser. Ich halte es derzeit für unwahrscheinlich, dass der Aktienmarkt unmittelbar in eine Korrektur von über zehn Prozent kippt. Vorher liegen noch mehrere wichtige Termine und Impulse vor uns: die anstehenden Optionenverfälle, Nvidia, die Fed, das Treasury sowie die Nonfarm Payrolls. Solange diese Ereignisse nicht durch sind, dürfte der Markt eher abwarten als sofort einbrechen.
    Das bedeutet nicht, dass kein Risiko vorhanden ist. Im Gegenteil: Die Anleihemärkte senden bereits Spannungen, und in Japan steigen die Renditen so stark, dass der Markt dort zunehmend verwundbar wirkt. Auch wenn das noch nicht in eine echte Implosion umgeschlagen ist, kann genau dieser Bereich später der Auslöser sein, der den Rest der Kette in Bewegung setzt. Märkte brechen oft nicht an dem offensichtlichen Punkt, sondern an einem unscheinbaren Baustein, den vorher kaum jemand als kritisch betrachtet hat.
    Ich gehe deshalb davon aus, dass zunächst ein Sicherheitsnetz wirkt, das seit Dezember 2025 offenbar Schritt für Schritt aufgebaut wurde. Dieses Netz kann den Druck aber nur verzögern, nicht automatisch aufheben. Wenn es reißt, dann vermutlich nicht durch den ersten sichtbaren Impuls, sondern durch den letzten fehlenden Dominostein. Genau deshalb ist Geduld jetzt vermutlich wichtiger als voreilige Schlussfolgerungen.
    Wer den Markt in dieser Phase lesen will, sollte weniger auf Schlagzeilen und mehr auf die Reaktion der Märkte achten: Treasury-Renditen, JGB-Bewegungen, USD/JPY, Credit Spreads und die Stimmung rund um die kommenden Makrodaten. Der eigentliche Bruch entsteht oft nicht aus dem Ereignis selbst, sondern aus der Marktpositionierung davor….

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