Folgen Sie uns
  • Börsenseminar
  • Brokervergleich
  • Kostenlos das TRADERS´ Magazine erhalten

Indizes

Wall Street: Die „Reflex-Rally“ und ein Muster aus dem Jahr 2008

Wiederholt sich ein Muster aus den Jahren 2008 und 2009? Wenn ja, wird es einen erneuten heftigen Einbruch geben!

Veröffentlicht

am

Gestern kamen an der Wall Street vor allem US-Einzelhandelswerte und US-Fluglinien unter Druck nach Warnungen von Macy´s und American Airlines.

Nach den starken Anstiegen sind die US-Indizes jedenfalls deutlich überkauft, der Relative Stärke Index (RSI) ist über die Marke von 70% gestiegen. Das gab es seit dem Jahr 1990 nur fünfmal – und jedesmal war das eine „Reflex-Rally“ nach vorherigen starken Abverkäufen, wie Tony Dwyer von Canaccord diese Gegenbewegungen bezeichnet. In vier dieser fünf Fälle folgte dann ein erneuter sell-off, sodaß die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass die Märkte mindestens noch einmal die Dezember-Tiefs testen würden, bevor es dann deutlich nach oben gehen könne, wie Dwyer prognostiziert:

“All five instances occurred after a rapid reflex rally in prices off a low. In four out of the five instances, the ultimate low occurred after the signal, suggesting that the recent low in December will be at the very least retested prior to a move to new highs in 2019.”

 

Wie stark die Märkte derteut überkauft sind, zeigt auch der NYMO (NYSE McClellan Oscillator, ein Indikator für Überkauftheit oder Überverkauftheit anhand gleitender Durchschnitte):


(Chart: Northmantrader.com; alle Grafiken durch anklicken vergrößern)

Das war ein Anstieg von 117 Punkten beim NYMO, und das in nur elf Handelstagen bei dazun noch dünnem Handelsvolumen:

(Chart: Northmantrader.com)

Und das gab es zuletzt zwischen dem November 2008 und dem Januar 2009:

(Chart: Northmantrader.com)

Damals fielen dann die US-Indizes unmittelbar danach um -30%, bis dann der S&P 500 im März 2009 bei 666 Punkten sein Tief erreichte.

 

Abschließend eine Einschätzung von Markus Koch: er stellt die berechtigte Frage, ob das gestrige Massaker bei Macy´s und anderen US-Einzelhandelswerteb mehr ist als nur die Krise etwa des stationären US-Einzelhandels, sondern eben vielmehr schon anzeigt, dass die US-Konsumenten nun deutlich zurückhaltender werden!

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Indizes

Bankenindex an entscheidender Unterstützung – Durchbruch wegen EZB?

„Der EuroStoxx Bankenindex ist der schlimmste Chart der Welt“. Wenn die Aktienkurse weiter fallen sollten, könnte es zu einer großen Kapitalflucht kommen

Veröffentlicht

am

Der europäische Bankenindex steht nun an einer entscheidenden Unterstützung!

Der bekannte Bankenexperte, Dr. Markus Krall, hat es in unzähligen Vorträgen und Veröffentlichungen vorhergesagt. Das Jahr 2020 wird den Einbruch im internationalen Bankensektor bringen, der wiederum Auslöser für einen veritablen Aktiencrash sein soll. Betrachtet man die Entwicklung der Bankaktien in den letzten Wochen, so könnte man zu der Ansicht gelangen, dass es in diesem Tempo gar nicht mehr so lange dauern kann. Zudem hat die europäische Zentralbank für den 12. September quasi eine weitere Belastung für die Banken angekündigt, durch zinspolitische Maßnahmen, egal wie diese auch aussehen mögen.

 

Der europäische Bankenindex signalisiert Gefahr

„Der EuroStoxx Bankenindex ist der schlimmste Chart der Welt“, sagt Raoul Pal, Gründer des Finanzdienstes Realvision. Wenn die Aktienkurse weiter fallen sollten, könnte es zu einer großen Kapitalflucht kommen. „Die Europäische Zentralbank (EZB) muss sich schnell um die Banken kümmern, sonst wird es hässlich“. Betrachtet man sich den europäischen Bankenindex, so erkennt man den kritischen Schwellenwert von 80. Bisher wurde durch Interventionen sichergestellt, dass die Kurse daran abgeprallt sind:

 

 

Das war während der Finanzkrise von 2008/2009 so, als Staaten und Notenbanken die Finanzinstitute stabilisierten, dann in der Euro-Schuldenkrise von 2010 bis 2012, als die drohende Staatspleite Griechenlands den Sektor in den Abgrund zu reißen drohte, und schließlich 2015, als der Wachstumseinbruch Chinas für globale Einbrüche sorgte. Zu dieser Zeit war die EZB zur Stelle, mit ihrem milliardenschweren Anleihenkaufprogramm. Und kurioserweise war es die US-Notenbank Ende 2018, als sich der Index wieder dieser Zone näherte, mit ihrer geldpolitischen Kehrtwende, die dafür sorgte, dass die Marke ein weiteres Mal nicht unterschritten wurde.

In Deutschland sorgen die beiden großen Privatbanken für gewaltig Druck auf den Bankenindex. Die Deutsche Bank hat in diesem Jahr schon wieder etwa 14 Prozent an Wert verloren und war in der letzten Woche auf ein neues Tief in der Dax-Periode seit 1988 gestürzt. Mit einer Marktkapitalisierung von gerade noch zwölf Milliarden Euro. Genau wie die Commerzbank, deren Fall erst bei sechs Milliarden Euro Börsenwert gestoppt werden konnte.

 

Das Paradoxon der Europäischen Zentralbank

„Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.“ Das waren die Worte von Mario Draghi am 26. Juli 2012, mit dem er die Eurokrise beendete. Anschließend senkte er die Zinsen bis auf Null und für die Banken den Einlagezinssatz sogar bis auf minus 0,40 Prozent, mit der Absicht die Deflation zu bekämpfen und das Wachstum anzukurbeln. Aber zu welchem Preis? Den Euro retten und die Banken in die Krise schicken, das widerspricht sich.

Was hat die EZB den Banken in den letzten Jahren für Belastungen auferlegt?

Die US-Investmentbank Goldman Sachs spricht von Belastungen von 21 Milliarden Euro seit Einführung der Minuszinsen im Jahr 2014.

Dies belastete insbesondere die Banken in Deutschland, Frankreich und den Beneluxstaaten. Die jetzige Belastung beträgt etwa 7,5 Milliarden Euro per annum. Bei einer weiteren Senkung der Einlagenzinsen um weitere 20 Basispunkte durch die EZB, müssten die Banken Berechnungen zufolge weitere 5,6 Milliarden Euro zahlen.

Ein Analyst des unabhängigen Analysehauses Gavekal Research, Carles Gave, wandelt mit seiner Aussage auf den Spuren von Dr. Markus Krall:

„Die wirkliche Bedrohung für die weltweiten Finanzmärkte ist nicht der Handelskrieg zwischen den USA und China, sondern die Implosion, die sich im Zeitlupentempo auf dem europäischen Bankensektor abspielt“!

 

Fazit: Die Lage des  Bankenindex

Die Situation für die Banken – sichtbar im Bankenindex – hat sich wirklich zugespitzt. Sollte die EZB die Banken am 12. September mit einer Senkung des Einlagezinssatz auf minus 0,60 Prozent weiter belasten und Deutschland nach Q3 in eine technische Rezession stürzen, ist Gefahr im Verzuge. Weitere Abschreibungen bringen gerade unsere deutschen Institute in große Gefahr, der Ruf nach Rettung wird immer lauter. 2008, 2012 und 2015 war immer eine Unterstützung zur Stelle, aber von woher soll sie heute kommen? Aus Berlin kam in den letzten Tagen so mancher Vorschlag, aber ob dies den Bankeneinnahmen auf die Sprünge hilft?

 

Der Bankenindex in Europa zeigt, dass die Türme nicht mehr in den Himmel wachsen..

weiterlesen

Finanznews

Mission impossible! Videoausblick

Veröffentlicht

am

Am Freitag wird Fed-Chef Jerome Powell in Jackson Hole sprechen – und es ist eine „mission impossible“, eine geradezu aussichtslose Situation für den Fed-Chef. Denn die Märkte wollen einen großen Schritt (0,5%-Zinssenkung), vor allem aber Donald Trump macht Druck und fordert nun sogar Quantitative Easing. Sollte die Fed dem Druck nachgeben, würde das als Schwäche ausgelegt, zumal die US-Konjunkturdaten zuletzt nicht wirklich schlecht waren und einen großen Zinssenkungsschritt nicht rechtfertigen. Powell muss aber den Märkten irgendwie entgegen kommen und die Lücke zwischen der derzeitigen Rhetorik der Fed und den eingepreisten Erwartungen der Märkte (vor allem der Anleihemärkte) entgegegn kommen, sonst riskiert er schwere Turbulenzen an eben diesen Märkten. Also: eine mission impossible..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Panik der Machthaber! Marktgeflüster (Video)

Veröffentlicht

am

Heute herrscht wieder einmal Euphorie an den Aktienmärkten – und das, weil die Machthaber offenkundig immer stärker in Panik geraten und daher den letzten Schuss riskieren wollen: Deutschland will im Falle einer Rezession 55 Milliarden Euro investieren, China senkt durch Neuberechnungen faktisch seine Leitzinsen und will die Kreditaufnahme für Unternehmen günstiger machen. Daher steigen heute die Anleiherenditen wieder deutlich, die 100-jährige österreichische Anleihe nun nach immenser Rally fast schon im Crash-Modus. Zwar gewährt die Trump-Regierung Huawei noch einmal einen Aufschub, aber die USA machen eine Lösung der Hongkong-Frage zur Bedingung für einen Deal mit China – und das wiederum ist für Peking unakzeptabel. Die wirkliche Entscheidung an den Aktien- und Anleihemärkten bringt wohl erst die Rede Powells am Freitag..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen