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Wall Street: Iran ist kein Problem! Marktgeflüster (Video)

Die Wall Street sieht in der Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran nach der Tötung von General Qesman Solemaini offensichtlich kein Problem: es waren wieder einmal die Europäer bzw. die europäischen Indizes, die mit starken Abgaben reagierten (Dax mit -1,3%, zwischenzeitlich deutlich mehr). Was die Wall Street unterschätzt, ist die Tragweite des Konflikts: der Iran ist – anders als China im Handelskrieg – zu allem bereit und dürfte absehbar in welcher Form auch immer zurück schlagen. Denkbar wäre etwa die Sperrung der Straße von Hormus, durch die 20% der weltweiten Öl-Transporte erfolgt. Der ganze Nahe Osten könnte zum Pulverfaß werden – mit unabsehbaren Folgen auch für die USA selbst..

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2 Kommentare

  1. Und der Iran ist kein Problem.

    Warum nicht ?

    !. haben beide Parteien, sowohl die USA und der Iran, kein Interesse an einer massiven Eskalation.

    2. Das was die Amis gemacht haben, kann man „grenzwertig“ nennen, aber : dies sollte eine Abschreckung sein, dieser Mord / Kill eines Terroristen war definitiv geplant, und dieser Herr Super-General hat defintiv !!!, laut lachend die Amis verhöhnt und war für tausende Tote verantwortlich und dies weltweit !!

    3. Es ist davon auszugehen, dass der Iran sich rächen wird, durchaus auf „westlichem Gebiet“.

    Von einer Sprerrung der Strasse von Hormus ist nicht auszugehen, es werden eher Terroranschläge erfolgen. wer weiß wann .. ?

  2. @Marko
    Darf ich sie an die Aussage des 4Sterne Generals Wesley Clark erinnern?
    (Wesley Clark ist Vier-Sterne-General a.D. der US-Army. In 1997-2000 war er Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte in Europa (SACEUR) und befehligte in 1999 im Kosovokrieg. 2004 versuchte Wesley Clark, demokratischer Präsidentschaftskandidat zu werden)
    https://m.youtube.com/watch?v=S2u-zUephyc

    Wie bedacht sich ein Herr Trittin äußern kann…..
    https://m.youtube.com/watch?v=jQ1vuAdaM54

    „auf frischer Tat ertappt und ausgeschaltet“ worden sei, als er „unmittelbar bevorstehende Angriffe auf US-Diplomaten und Militärangehörige“ geplant habe…..

    Soleimani war vor dem Mordanschlag von Beirut kommend am Flughafen Bagdad gelandet. Er kam mit Flug IF302 mit einer Boeing 737-700 an, die am 2. Januar 2020 um 20:20 Uhr in Beirut abgeflogen ist und um 23:05 Uhr in Bagdad landete.

    Der Grund für den Besuch war, es handelte sich um eine offizielle Einladung zu einem Treffen mit irakischen Regierungsmitgliedern wegen der Bombardierung von fünf Kata’ib-Hezbollah-Positionen auf irakischem und syrischen Territorium am 29. Dezember durch die Amerikaner.

    Diese Bombardierung und Ermordung von 25 Irakern hat zur Demonstration am 31. Dezember vor der US-Botschaft in Bagdad geführt

    Das war also ein angekündigter offizieller Besuch des iranischen Generals in Bagdad; ein Regierungsvertreter des ‚befreundeten ‚Nachbarlandes macht seine Aufwartung. Sie haben ihn nicht „auf frischer Tat ertappt“ sondern ihn schlicht und ergreifend bei einem Staatsbesuch mit einer Hellfirerakete aus einer MQ9-Reaper ermordet. Dazu noch zusammen mit irakischen Offizieren!¹. Jeder konnte den offiziellen Flug aus dem Libanon verfolgen.

    Kazeem Suleymani(der den Amerikanern bei der Bekämpfung der Taliban in Afghanistan Anfang der 2000er beistand)hatte weder ein besonders geschütztes Mobiltelefon, noch bewegte er sich heimlich im Verborgenen. Seine Aussage war sinngemäß: sollten die Amerikaner ihn töten wollen, so würden sie dies auch schaffen.

    Nachtrag:
    Trump kann seine unkontrollierten Tweeter-Ausgüsse nicht zurückhalten und hat am Samstagabend damit gedroht, 52 „strategisch und kulturell“ wichtige Ziele im Iran zu zerstören, sollte der Iran Vergeltung wegen der Ermordung von General Soleimani ausüben und US-Bürger oder amerikanische Einrichtungen angreifen. Es gebe eine Liste mit 52 wichtigen iranischen Zielen, die man dann bombardieren würde, schrieb Trump auf Twitter. Die strategisch und kulturell für den Iran wichtigen Orte würden dann „SEHR SCHNELL UND SEHR HART“ angegriffen werden, betonte er.
    Trump kündigt damit an, er ist bereit Kriegsverbrechen zu begehen, denn Kulturdenkmäler zu zerstören ist ein Kriegsverbrechen, wie in der UN-Resolution 2347 festgelegt, die einstimmig von allen Ländern abgesegnet wurde.

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