Finanznews

Wall Street: Junk-Rally – und ein bullischer Indikator! Videoausblick

Die Wall Street gestern unter erneut dünnstem Volumen wenig verändert – aber eine Junk-Rally der Meme-Aktien wie GameStop und AMC ließen den Nebenwerte-Index Russell 2000 um +2% steigen. Die anderen Indizes sind übergeordnet nach wie vor im Seitwärtstrend – gestern war der 100. Handelstag des Jahres, und der S&P 500 hat seit Jahresbeginn +11,4% hinzugewonnen. Eine Statistik besagt, dass dann weitere Zugewinne im Rest-Jahr durchaus wahrscheinlich sind. Das gilt insbesondere, solange die Fed ihre ulttralaxe Geldpolitik beibehält – bislang hat die Notenbank nicht einmal definiert, ab wann sie eben diese Geldpolitik straffen würde. Damit ist das für die Wall Street wichtigste Kriterium weiter gegeben: eine ausuferende Liquidität..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

8 Kommentare

  1. Said Ben Sedrine

    Hallo Herr Fugmann,

    die FED hat scheinbar schon damit begonnen dem Markt Liquidität zu entziehen, aber spricht nicht laut darüber. ;-)

    Fed’s Daily Tapering Increases by 23%- Tuesday’s Reverse Repo Removes $432 Billion from Market

    https://news.bitcoin.com/feds-daily-tapering-increases-by-23-tuesdays-reverse-repo-removes-432-billion-from-market/

    Herzliche Grüße

    1. @Said, guter Hinweis, vielen Dank!

    2. Absolut richtig!!! Die Fed hat im Hintergrund mit „Tapering“ bereits begonnen.

  2. Die Staatsquote liegt in den USA aktuell bei 46%. Die Staatsausgaben sind nur noch zu 43% durch Steuereinnahmen gedeckt. Die notwendige Verschuldung erfolgt ausschließlich aus der Druckerpresse.
    Würde man das Spiel stoppen, fallen also 25% der Einkommen weg. Also wird kein Politiker das Ding mehr stoppen. Jedenfalls nicht, wenn er nicht direkt gelyncht werden will.

    Und dann sind da ja noch die Superreichen die kein Interesse an Vermögensverlusten haben und die insbesondere die Demokraten finanzieren. Das Spiel geht weiter. Und zwar bis zum Knall.

    Wann könnte der kommen und in welcher Form? Ich wage da keine Prognose. Aber 21% Lohnaufschlag bei Amazon ist schon eine Hausnummer. Da könnte tatsächlich eine Lohn-/Preisspirale in Gang kommen.

  3. Hans Bernecker sagt, über den Sommer wird die neue Haussephase die Märkte höher treiben, weil die Privatanleger jetzt noch mehr als eine Billion Euro in Aktien anlegen werden. Die Notenbanken begleiten dazu, aber den Ton geben jetzt die Privatanleger vor. Dadurch wird der breite Markt alles noch viel höher tragen. Drohende Inflation und Zinsanstiege spielen keine Rolle. Gut, dass ich auch diese Hausse dank kluger Expertise entspannt mitnehmen kann.

  4. Unglaublich, der erfahrene ? Bernecker sieht nur noch bullisch (der Zug ist abgefahren) und meint die Notenbanken hätten keine Funktion mehr weil die vielen Kleinanleger den Markt dominieren.
    Anderseits warnt JP Morgan und der bis vor kurzem Permabulle von „Formatinstrader“ vor US Aktien mit einleuchtendem Chart.
    Googeln, FORMATIONSTRADER- nach Bitcoin Cresh- folgen jetzt US Aktien?

  5. Der zweitbeste Analyst weltweit hinter@Roland, Herr Zwermann meint, man sehe die höheren Rohstoffpreise als Zinsersatz und ändere die Zinsen nicht.Da dies aber die Teuerung noch mehr anheize werde der Schock später noch grösser.Höhere Zinsen würden sofort auf die Aktien wirken, höhere Rohstoffpreise wirken indirekt später umso stärker.
    Die Notenbanken spielen gerade die letzten Trümpfe aus im Finanzcasino.

  6. Einige unheilbare Permabullen könnten sich einmal das Video von Kostolany von 1998 ansehen. Er wurde erbärmlich ausgelacht.Die Aktien des Grosskotz, der ihn belehren wollte verloren später 97%.
    Googeln, Kostolany, Video- André Kostolany in der NDRTalkshow 1998.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage