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Wall Street: Markus Koch über das, was heute wichtig ist

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An der Wall Street dominiert die Vorfreude über den wohl am Mittwoch zu unterschreibenden Deal zwischen den USA und China. Markus Koch über das Impeachment-Verfahren, den Start der US-Berichtssaison (die ersten 25 Firmen werden ihre Zahlen melden), neue Hochs bei Call-Käufen am Optionsmarkt – und über Ford und Boeing:

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Shorti

    13. Januar 2020 19:50 at 19:50

    Rekordhöhe Call-Käufe müssen nicht nur bullisch sein. Ich meine eher das Call- Put Verhältnis ist ein Indikator.Wenn ich vollbullisch bin kann ich doch Aktien oder Indices direkt kaufen. Jeder Call – Käufer hat doch eine Gegenpartei ( Stillhalter ) , der nicht mit stark steigenden Kursen rechnet u.die Prämie kassieren möchte. Auch diesmal wachsen die Bäume nicht in den Himmel , mit Ausnahme der Apple-Bäume.

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Ich mache mir Sorgen

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Lieber Börsianer,

seit Jahresbeginn hat der DAX schon wieder rund 2 % zugelegt. Der kleine Bruder MDAX hat in der vergangenen Woche auch schon ein frisches Allzeithoch markiert. Die großen US-Indizes schaffen solche Rekordwerte derzeit ohnehin praktisch täglich. Alphabet rückte zuletzt in den exklusiven Klub der Billionäre auf, also in die Gruppe der Aktien, die über 1 Billion US-Dollar auf die Börsenwaage bringen. Mit von der Gesellschaft sind dort derzeit Apple und Microsoft. Absehbar wird nächstens noch Amazon dazustoßen. Knüpfen wir also nahtlos an das historisch starke Börsenjahr 2019 an? Sind wir jetzt endlich in die Phase eingetreten, in der Aktienkurse nur noch steigen können?

Viele Privatanleger würden solche Fragen derzeit wohl eher mit Ja als mit Nein beantworten. Mit einem Wort: Die Stimmung ist aktuell an den Aktienmärkten ziemlich gut. Selbst der ansonsten in Geldfragen vorsichtige deutsche Michel schreit plötzlich nach Aktien, vor allem wenn er jüngeren Jahrgangs ist. In den Foren von Facebook regiert der Optimismus. Natürlich weiß man, das Aktien auch manchmal fallen können. Aber man ist überzeugt, die holen das binnen weniger Wochen immer wieder auf. Deshalb kauft man heute permanent per Aktien-Sparplan. Aktien sind immer ein Kauf, so das verbreitete Credo. Dabei setzt der Börsennachwuchs gerne…..

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Dow Jones und S&P 500: Hohe Anfälligkeit für Korrektur

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In meiner letzten Analyse hatte ich für den Dow Jones ein maximales Ziel bei 29.638 Punkten (1.62 Retracement) im Chart dargestellt, und auch als Option beschrieben. Die zwischenzeitliche Entwicklung hat dieses Niveau nun in greifbare Nähe rücken lassen. Ob die Kraft der Aufwärtsbewegung ausreichen wird, dieses Ziel anzulaufen, bleibt zunächst noch abzuwarten. Die ersten Anzeichen lassen Zweifel daran aufkommen, ohne das aktuell schon eine Trendwende zu konstatieren wäre. Die damals äußerst optimistische Langzeitprognose, aus dem Jahr 2016, wurde inzwischen eines besseren belehrt. Hoffentlich auch die Kritiker seinerzeit.

Ausblick für den Dow Jones:

Im Zuge der Ausbildung von Welle (5) wird der Dow Jones auch an den folgenden Tagen weiter steigen. Die Schritte werden sich verkleinern, und dennoch erwarte ich den Anlauf an das eingangs beschriebene 1.62 Retracement bei 29.638 Punkten. Zwingend ist dieser Anstieg natürlich nicht mehr, denn Welle (5) wurde längst im regeltechnischen Sinne bestätigt. Wesentlich höher als beschrieben erwarte ich den Dow Jones nicht. Meiner Ansicht nach ist auf diesem Niveau der Trend erschöpft. Vom 1.62 Retracement aus wird sich die Chance auf eine etwas ausgedehntere Korrektur eröffnen.

 

Der Dow Jones dürfte vor einer Korrektur stehen

Diese Bewegung nimmt mit Unterschreiten des 0.24 Retracements bei simulierten 29.224 Punkten, ihren Lauf. Dabei kann sich die Dynamik der ersten Phase sehr hoch ausnehmen. Gefahren würden sich mit Bruch des größeren 0.62 Retracements (28.941 Punkte) einstellen. Sollte sich der Dow Jones dazu entscheiden, ist dem Aufwärtsstreben sofort ein Ende beschieden. In meiner demnächst erscheinenden Langzeitbetrachtung werde ich speziell auf die sich dann anschließende Phase eingehen.

Fazit:

Der Dow Jones bildet aktuell noch einen Aufwärtstrend aus. Für ein Engagement ist es meiner Ansicht nach zu spät, ist die Korrekturanfälligkeit als sehr hoch einzustufen. Daher rate ich von einer Positionierung in den Index ab. Sichern Sie Ihre Positionen spätestens auf dem 0.62 Retracement bei 28.941 Punkte ab.

 

Die Perspektiven für den S&P 500

Der S&P 500 strebt unbeirrt gen Norden und vermittelt dabei noch nicht einmal den Eindruck, als wolle er diese Phase zumindest einmal durch eine Korrektur unterbrechen. Mit dieser Entwicklung trägt der Index meiner jüngsten Analyse weitestgehend Rechnung. In der letzten Ausgabe hatte ich einen Anstieg bis 3.319 Punkte (1.00 Retracement) in Aussicht gestellt. Aktuell notiert der S&P 500 mit einem Punktestand von 3.330 Punkten nur sehr leicht über diesem Widerstand. Das im oberen Chart dargestellte fernere Ziel von ca. 3.900 Punkte rückt in immer greifbarere Nähe und somit raus aus dem Reich der Märchen.

Ausblick:

Im Zuge der Ausbildung von Welle (5) konnte der Trend nun bis zur 1.00-Linie (3.319 Punkte) steigen und auch einen leichten Schlußkurs oberhalb ausbilden. Wie der Chart es zeigt, kann sich diese positive Entwicklung auch an den kommenden Tagen weiter fortsetzen. Dabei steht mit dem kleinen 1.00 Retracement (3.339 Punkte) das idealtypische Ziel der sehr kleinen Welle (v) in greifbarer Entfernung. Wesentlich höhe sehe ich den Index zunächst nicht steigen. Sollte sich ein nachhaltiger Sprung über diese Linie einstellen, eröffnet sich der S&P 500 damit den Weg bis zur 1.62-Linie bei 3.419 Zählern.

Spätestens von diesem Niveau aus wird sich der Index einer Korrektur beugen müssen. Diese Phase nimmt mit Unterschreiten des 0.24 Retracements bei aktuell 3.266 Punkten die Arbeit auf und wird, in mehreren Etappen, im weiteren Verlauf für einen Punktverlust bis 3.167 Punkten (0.62 Retracement) verantwortlich sein. Aus mittelfristiger Sicht liegt das Ziel der Korrektur im Bereich des 0.50 Retracements (aktuell 3.083 Punkte), wie es für eine Welle „2“ nicht unüblich ist. In temporärer Hinsicht steht dem Index eine schon größere Korrektur ins Haus.

Der S&P 500 steht wie der Dow Jones in den letzten Zügen einer Aufwärtsbewegung

Fazit:

Der aktuell noch laufende Aufwärtstrend wird sich noch einige Tage fortsetzen und den Trend bis 3.339 Punkte steigen lassen. Dennoch rate ich von einer erneuten Positionierung ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 0.24 Retracement (aktuell 3.266 Punkte) zurückgreifen.

 

 

 

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Dax: die Korrektur im Aufwärtstrend hat begonnen

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Die letzten Handelstage haben dem Dax eine kleine, kaum wahrnehmbare Korrektur beschert. Mit dieser Performance konnte der deutsche Leitindex meine jüngste Prognose teilweise nachvollziehen. Denn die von mir prognostizierte Korrektur sollte etwas größer ausfallen. Doch noch ist nicht aller Tage Abend, noch kann sich die Korrektur weiter fortsetzen. Grundlegend unterstreicht der Aktienindex mit der jüngsten Performance, seinen Willen weiter steigen zu wollen. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf:

 

Der Dax und die längerfristige Prognose für den weiteren Verlauf

 

Ausblick für den Dax:

Die kleine Korrektur, welche sich an den letzten Tagen eingestellt hat, konnte der Dax die erste Unterwelle von Welle (ii) ausbilden. An den folgenden Tage sollte daher ein erneuter Punktverlust nicht vollends ausgeschlossen werden. Wie der Chart es zeigt, kann der Dax durchaus bis zur 0.50 Unterstützung bei aktuell 13.184 Punkten fallen. Die ersten Indizien deuten auf dieses Szenario hin. Lediglich der Bruch dieser Supportline sollte sich nicht einstellen. Gesetzt den Fall, schließt sich ein Punktverlust bis zur größeren 0.24-Unterstützung bei 12.950 Punkten an.

Doch erst der Bruch dieser schon fast existenziellen Linie würde die bislang noch positiven Avancen mit in die Tiefe reißen. Diesem Szenario räume ich keine größeren Chancen ein. Nach Abschluß von (ii) wird der Dax den Aufwärtstrend wieder aufnehmen und zunächst bis zum 0.62-Widerstand (13.805 Punkte) steigen. Das im Chart dargestellte 1.62 Retracement (14.043 Punkte) zeigt das etwas fernere Ziel auf. Dessen Erreichen sollte nicht als gegeben angesehen werden, da die zuvor liegenden Widerstände relativ mächtig sind.

 

Fazit:

Innerhalb einer völlig intakten Aufwärtsbewegung bildet der Dax eine kleine Korrektur aus. Das aktuelle Kursniveau kann unterdessen als Kaufniveau, mit Fantasie bis 13.805 Punkte (0.62 Retracement) angesehen werden. Ein zusätzliches Kaufsignal ist momentan nicht zu benennen. Die Absicherung Ihrer Positionen sollte auf dem 0.50; spätestens 0.24 Retracement (13.184/12.950 Punkte) stattfinden.

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