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Wall Street: Starke Zuflüsse in Aktien – warum aber geht es bergab?

Die Wall Street hat gestern einmal mehr in der letzten Handelsstunde Verluste verbuchen müssen. Verabschiedet sich das „Smart Money“ der Wall Street aus dem Markt? Und das trotz immenser Zuflüsse in die US-Aktienmärkte in den letzten Wochen – alleine in der Vorwoche wurden 54 Milliarden Dollar in Aktienfonds oder Aktien-ETFs gesteckt:

Wall Street mit immensen Zuflüssen in den letzten Wochen

Wall Street: die ewige Rotation

Es ist an der Wall Street ein fast tägliches Ritual: man rotiert aus der Rotation. Einen Tag rein in Tech, am nächsten Tag wieder raus. Gleiches gilt für Value. Was ist da los?

Nun, wir haben da eine These: trotz der massiven Zuflüsse steigt die Wall Street nicht mehr. Warum? Vielleicht weil die „Dickfische“ ihre Aktien an diejenigen verkaufen, die derzeit ihre Stimulus-Schecks investieren. Denn eines scheint wahrscheinlich: die großen Player haben die massive Rally ab März 2020 viel weniger nutzen können als die Privatanleger – das schmerzt!

Die Privatanleger wiederum strotzen deshalb vor Selbstvertrauen und glauben, dass sie das Spiel jetzt noch einmal wiederholen können. Aber: man hat nicht oft einen „Sechser“ im Lotto – normalweise verliert die klare Mehrheit dieser Privatanleger am Markt Geld. Und da sind diese seltbsicheren Privatanleger nun die perfekte Beute für die Haifische an der Wall Street! Denn die Haifische kaufen auch gerne – aber vielleicht lieber zu deutlich tieferen Kursen als derzeit?

Diejenigen, die in der letzten Handelsstunde agieren, gelten als „Smart Money“ (während Privatanleger ihre Chips meist zu Handelsbeginn setzen). In den letzten sechs Handelssitzungen aber ging es für die Wall Street in der letzten Handelsstunde nach unten – das gab es zuletzt im Jahr 1995:

Das riecht nach Umverteilung: die starken Hände verkaufen, die schwachen Hände kaufen! Wir werden in den nächsten Tagen sehen, ob sich die latente Schwäche fortsetzt – auch getrieben durch „Rebalancing“ vor dem Quartalsende.

Abschließend noch eine kurze Einschätzung von Markus Koch zum Geschehen am gestrigen Handelsende:

Trotz starker Zuflüsse geht es an der Wall Street bergab



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