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Wall Street: Vor einem Jahr Tiefpunkt – Reflationstrade am Ende? Marktgeflüster (Video)

Vor genau einem Jahr, am 23.März 2020, erreicht die Wall Street ihren Tiefpunkt – von da an ging es massiv nach oben! Aber in den letzten Tagen rotiert man wieder aus der Rotation: die in den vergangenen Wochen schwächeren Tech-Aktien im Nasdaq als Ausdruck des „Reflationstrades“ laufen wieder besser, die Value-Aktien als „Reflationstrade“ stehen dagegen tendentiell unter Druck. Denn eines zeichnet sich ab: Europa wird nicht so schnell aus dem Lockdown kommen, und auch in den USA steigen die Corona-Zahlen wieder, dazu könnten die bisherigen Impfstoffe gegen die immer häufiger auftauchenden Mutationen unwirksam sein.

Hinweis aus Video: Artikel „Aktienmärkte: Geldflut versus Zinsangst – was wird siegen?“

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10 Kommentare

  1. Hoffen wir nicht, dass – wie eine Studie aus GB nahelegt – auch nach weitgehender Impfung noch über längere Zeit social distancing, Maske,.. für längere Zeit notwendig sein wird. Das wird viele davon abhalten wieder zu ihrem alten (Konsum)Verhalten zurückzukehren. Realisieren die Märkte, dass die „Unbeschwertheit“ noch viele Monate auf sich warten lässt, wäre eine Marktentwicklung wie Februar / März 2020 durchaus denkbar.

    1. @Deutelmosr, @Wirrologe
      Hätten Sie nur aufgepasst in der 3. Klasse in Hogwarts, im Kurs für Vorausschauende und Antizipatorische Ökonomie. Nichts und Niemand bildet die Zukunft besser und genauer ab, als die Märkte, wie wir alle lernen durften. Wie gewichtig ist das flüchtige Heute, Hier und Jetzt, die Realität? Was und wen juckt Vergangenheit, Erfahrung, Geschichte?

      Sie beide verwenden Worte wie „realisieren“ oder „Unsicherheiten“? No way.

      Niemand konnte vor einem Jahr etwas von Corona wissen (schwarzer Schwan).
      Schwan wurde für 3 Wochen eingepreist.
      Hoffnung und weise Voraussicht ab Woche 4.
      V-förmige Erholung, alles wird besser werden.
      Danach I-förmige Entwicklung, alles kann nur noch sehr viel besser werden.
      ATH!
      Rückschläge, Lockdowns, Trump-Tweets Mitte 2020: Kann nur noch sehr, sehr viel besser werden.
      Realität einpreisen, Versagen auspreisen, no way.
      ATH!
      Zweite Welle, Rückschläge, ein Maximum an Hoffnung wird eingepreist
      Realität einpreisen, Versagen auspreisen, no way.
      ATH!
      Trump-Abschied, besser kann es tatsächlich nicht mehr werden.
      ATH!
      ATH!
      Realität einpreisen, Versagen auspreisen, no way.
      ATH!
      Dritte Welle, es kann nur noch sehr, sehr, sehr viel besser werden, ein neues Maximum an Hoffnung wird eingepreist.
      Realität einpreisen, Versagen auspreisen, no way.
      ATH!

      In den Retrospektiven Wissenschaften in Klasse 4 lernen ein paar Zauberlehrlinge Zauberbegriffe wie Realität, Überprüfung, Validität, Reliabilität und Objektivität.
      Realität einpreisen, Versagen auspreisen, zu jung für den Scheiß, zu alt für den Job.
      No way.
      ATH!

  2. Ein weiterer Schritt zur universellen Formel:

    W=U*I²/E³

    Gilt gleichermaßen für optimistische Märkte und skeptische Corona-„Spezialisten“:
    Wirkung = Ursache * Ignoranz² / E³ *

    * Einpreisung, Einbildung, Einfalt

  3. Der Einfluss des Impstoffes beinhaltet sehr viele Unsicherheiten.Es ist verfrüht die Impfstoffweltmeister Israel und USA frühzeitig zu feiern.Es sind alles Notfallzulassungen ohne Langzeittests.Gestern wurde Astra Zeneca als besser als erwartet eingestuft, heute werden die Studienresultate von den USA als veraltet deklariert.Die angesprochenen Mutationen sind eine weitere Unsicherheit.Man weiss auch noch nicht ,ob geiimpte Personen als Virusverbreiteri in Frage kommen.Kurz und mittelfristig wird die Impfung keinen grossen Einfluss haben. Soweit ich verstanden habe, verhindert eine Impfung nur einen schwereren Verlauf der Pandemie.Ich bin überzeugt, dass im Amiland mit den Risiken der grossen Städte und der Lockerung die Fallzahlen wieder stark steigen wie überall.Die Biden Regierung würde stärker durchgreifen als Trump und die vorschnellen Hoffnungen des Aufschwungs stark dämpfen.

  4. Immer dieser Pessimismus. Covid-19 ist ein Sars-Virus, wie SARS-CoV 1, was verschwunden ist. Keine Pest oder Ebola. Nebenwirkungen gibt es auch nach Zeckenbissen oder dem Epstein-Barr-Virus. Menschen haben ein Immunsystem, welches sich auch anpasst. Wie konnten die Menschen bloß im Mittelalter die Pest überlebt haben? Bleiben Sie halt im Keller, wenn sie sich fürchten. Das Schüren von Panik wirkt, man sieht es.

  5. Hallo Hr.Fugmann. Wie immer finde ich Ihre Beiträge höchst wertvoll und informativ (als Österreicher is des bayrische no ans drauf ;). Ich habe eine mir wichtige Frage, die nicht gerade eben zum Thema passt zu stellen. Über Facebook haben sie nicht geantwortet. Gibt es eine Möglichkeit Ihnen eine kurze Frage zu stellen?

    1. @Bernd, Facebook ist mir zu anstrengend, kucke ich alle paar Jahre mal rein :)
      Gerne an fugmann@finanzmarktwelt.de

      Viele Grüsse!

  6. Pingback: Marktgeflüster: Ausblick; Langzeitanalysen; Freie Analysen

  7. @ Marktbeobachter, leider schlecht beobachtet.Im Mittelalter ohne Autos ,ohne Ferien wo die Kontakte örtlich begrenzt waren, waren die Leute praktisch in Dauerquarantäne. Seuchen und Pandemien hatten überhaupt keine Verbreitungsmöglichkeit.Die Globalisierung und die endlose Mobilität wurde den Leuten doch immer mit allen Vorteilen verkauft.Mit der Verbreitung von Pandemien und dem Bruch von Lieferketten zeigt die sowieso klimaschädliche Globalisierung seine hässliche Fratze.
    Wenn sie Realitätsverweigerung als Optimismus sehen dann liegen sie goldrichtig.

  8. Einzel - Sau- Halter

    @ Marktbeobachter, Gut gesagt, MENSCHEN HABEN EIN IMMUNSYSTEM DAS SICH ANPASST, Da wir mit unseren Fleischprodukten aus Massentierhaltung schon sehr viele Antibiotika verschlingen sind wir schon sehr immun gegen Antibiotika, was den Ärzten bei Eingriffen grosse Probleme bereitet.Genau, unsere schwachen Immunsysteme könnten ein immergrösseres Problem für weitere Pandemien sein.Seien sie optimistisch, dass Corona nur ein Jahrhundertereignis bleibt.
    Die Natur wehrt sich gegen die MASSENMENSCHENHALTUNG ( in den Städten) wie sie es bei bei der Massentierhaltung auch tut.

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