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Gefährliche Wette auf die Rally Wall Street wie 1999 – warum Börsenprofis investiert bleiben

Händler an der New York Stock Exchange (NYSE). Foto: Michael Nagle/Bloomberg

Steigende Renditen, ein Ölpreis über 100 Dollar, hartnäckige Inflation und eine Fed, die vor einer weiteren Zinserhöhung steht: Eigentlich ist an den Aktienmärkten alles für eine deutliche Korrektur angerichtet. Doch die Wall Street hält sich erstaunlich stabil – und einige Börsenprofis warnen davor, ausgerechnet jetzt auszusteigen. Denn der Vergleich mit den späten 1990er-Jahren zeigt, dass die gefährlichste Phase eines Bullenmarktes zugleich seine lukrativste sein kann.


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Wall Street paddelt kräftig

Auf den ersten Blick hat der S&P 500 seinen Schwung verloren. Seit Anfang Juni kommt der US-Leitindex kaum noch voran, nachdem er in den ersten fünf Monaten des Jahres um 11 Prozent gestiegen war. Laut einem Bloomberg-Bericht nimmt unter der Oberfläche die Nervosität jedoch zu. Während der VIX weiterhin vergleichsweise wenig Stress signalisiert, ist die Differenz zwischen der Schwankungsbreite des Index und einzelner Aktien auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren gestiegen.

„Der Aktienmarkt verhält sich wie eine Ente“, beschreibt Drew Pettit, Chef-Anlagestratege bei Roundhill Investments, die Lage. „An der Oberfläche ist alles ruhig, doch darunter paddelt sie wie verrückt.“


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Anleger ziehen sich aus zyklischen und spekulativen Aktien zurück und schichten wieder verstärkt in Wachstumswerte mit steigenden Gewinnschätzungen um. Die Risiken werden also keineswegs ignoriert. Die Wall Street setzt vielmehr darauf, dass starke Unternehmensgewinne und die KI-Fantasie den zunehmenden Gegenwind noch eine Weile überlagern können.

Das Echo von 1999

Genau hier beginnt der Vergleich mit den späten 1990er-Jahren. Auch damals stiegen die Renditen, während die Fed ihre Geldpolitik straffte. Dennoch setzte der Nasdaq 100 seine Rally zunächst fort. Von Juni 1999 bis Mai 2000 gewann der technologielastige Index 59 Prozent – obwohl die US-Notenbank gleichzeitig die Zinsen erhöhte.

„Wachstums- und Technologieaktien können einen Straffungszyklus überstehen“, sagt Chris Harvey, Leiter der Aktien- und Portfoliostrategie bei CIBC Capital Markets. Auch die Bank of America hält es für möglich, dass „starke Wachstumserzählungen und blasenähnliche Aktienmärkte“ erhebliche Belastungen durch steigende Zinsen und das konjunkturelle Umfeld überwinden.

Für eine Fortsetzung der Rally sprechen zudem die Bewertungen. Der Technologiesektor des S&P 500 wird aktuell mit dem 20,5-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Anfang Juni lag das Verhältnis noch bei fast 26, während es auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase ungefähr 50 erreichte. Trotz der KI-Euphorie sind Tech-Aktien damit weniger als halb so hoch bewertet wie zur Jahrtausendwende.

Aktienmärkte: Wall-Street-Strategen setzen auf den Bullenmarkt
Günstige Technologieaktien | Tech-Bewertungen liegen mehr als 50 Prozent unter dem Dotcom-Höchststand

„Das größere Risiko besteht darin, die letzte Phase eines Bullenmarktes zu verpassen, in der diese außergewöhnlich hohen Renditen erzielt werden“, warnt Michael Rosen, Investmentchef bei Angeles Investment Advisors. Ein zu früher Ausstieg könnte demnach ähnlich teuer werden wie ein zu später.

Renditen werden zur Schmerzgrenze

Doch über der Wall Street schwebt ein Damoklesschwert: der Anleihemarkt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist bis an die psychologisch wichtige Marke von 5 Prozent herangerückt.

Eine Bloomberg-Umfrage zeigt, wie entscheidend die Marke von 5 Prozent werden könnte. Lediglich 1,6 Prozent der Befragten erwarten bei einer Rendite zwischen 4,75 und 5,00 Prozent eine zehnprozentige Korrektur im S&P 500. Oberhalb von 5 Prozent ändert sich das Bild jedoch schlagartig: 29,5 Prozent nennen bereits den Bereich zwischen 5,00 und 5,25 Prozent als kritische Schwelle. Schon ein vergleichsweise kleiner weiterer Renditeanstieg könnte die Stimmung an der Wall Street damit zum Kippen bringen.

Wie hoch müsste die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bis zum Jahresende steigen, um eine Korrektur des S&P 500 um 10 Prozent auszulösen?

Je weiter die Renditen steigen, desto größer wird die Gefahr eines Bruchs. Seit den 1970er-Jahren gleiche die zehnjährige US-Rendite einem ungeschlagenen Boxer, „denn jedes Mal, wenn sie gestiegen ist, ist irgendwo etwas zerbrochen“, warnt John Roque von 22V Research.

Die Wall Street könnte deshalb zunächst weiter steigen und erst später unter dem Gegenwind einknicken. Noch setzen die Optimisten auf Wirtschaft, Gewinne und Liquidität. „Ich bin weder bereit noch gewillt, die grundlegende Stärke der Wirtschaft, das Gewinnwachstum und die Liquidität aufzugeben – trotz einiger sehr bedeutender und wirklich besorgniserregender makroökonomischer Gegenwinde“, sagt Investmentchef Timothy Holland. Genau das macht diesen Markt derzeit ebenso verlockend wie gefährlich.

FMW/Bloomberg



Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
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10 Kommentare

  1. Die Parallele zu den 1940er-Jahren ist historisch weitaus treffender als der Vergleich mit der Volcker-Ära der 1980er-Jahre, da die extreme Staatsverschuldung den geldpolitischen Spielraum der Zentralbanken heute de facto einschnürt.

    Hier ist eine strukturierte Einordnung Ihrer Argumente und der Mechanismen, die dieses Szenario stützen:📊 Das Schulden-Dilemma: 1940 vs. 1980

    Die 1980er-Jahre (Volcker)
    Die US-Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP lag bei historisch niedrigen 25% bis 30%
    Volcker konnte die Zinsen schmerzfrei auf über 20% anheben, ohne den US-Haushalt sofort in den Bankrott zu treiben

    Die 1940er-Jahre & Heute
    Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die US-Verschuldung bei über 100% des BIP – eine Situation wie heute

    Die Federal Reserve war damals (von 1942 bis 1951) gesetzlich verpflichtet, die Renditen für Staatsanleihen zu deckeln (Zinskurvenkontrolle oder Yield Curve Control), um die Finanzierungskosten des Staates niedrig zu halten
    Die Folge: Die Inflation schoss nach dem Krieg auf über 10%, während die Zinsen künstlich tief gehalten wurden.
    Das Ergebnis war eine massive reale Entwertung der Staatsschulden auf Kosten der Anleihegläubiger📉

    Das Ende des „Sicheren Hafens“ Anleihe !!!

    Finanzielle Repression
    Wenn die Inflation dauerhaft höher bleibt als die Nominalzinsen, sind die Realzinsen negativ. Für Anleihenbesitzer bedeutet dies eine mathematisch garantierte, schleichende Enteignung der Kaufkraft.

    Geopolitische Fragmentierung
    Die Blockbildung (USA/Westen vs. BRICS+) führt dazu, dass ausländische Zentralbanken (insbesondere China) ihre US-Staatsanleihen sukzessive abbauen, um sich vor potenziellen Sanktionen (wie dem Einfrieren von Vermögenswerten) zu schützen.
    Fällt das Ausland als Käufer weg, bleibt am Ende nur noch die Fed als Buyer of Last Resort übrig📈

    Warum der Aktienmarkt trotz Risiken steigt.

    Sachwert-Charakter
    Unternehmen besitzen reale Fabriken, Patente und Geschäftsmodelle
    Qualitätsunternehmen mit hoher Preismacht können die Inflation an die Verbraucher weitergeben und so ihre nominalen Gewinne steigern.
    Mangel an Alternativen (TINA-Effekt)
    Da Bargeld und Anleihen durch negative Realzinsen schwinden, flieht das Kapital in den Aktienmarkt, selbst wenn dieser historisch teuer bewertet ist🌟

    Gold als freies Ventil

    Kein Gegenparteirisiko

    Gold ist heute im Gegensatz zu den 1940er-Jahren (wo privater Goldbesitz in den USA unter Roosevelt verboten war) frei handelbar.

    Es kann nicht per Knopfdruck vermehrt werden und profitiert massiv davon, wenn das Vertrauen in ungedeckte Fiat-Währungen und überschuldete Staaten erodiert.

    Die rekordhohen Zentralbankkäufe der letzten Jahre zeigen, dass die Institutionen selbst diesen Trend bereits anführen.

    Schlussfolgerung: Das traditionelle 60/40-Portfolio (60% Aktien, 40% Anleihen) ist in diesem makroökonomischen Regime hochgradig gefährdet, da die vermeintliche Absicherungskomponente (Anleihen) real an Wert verliert.

  2. Jetzt hatte ich versehentlich die KI überarbeitete Version hochgeladen🙃

    Hier noch mein Original:

    Die Rally ist eine riskante Wette. Aber sie ist auch im Kern nachvollziehbar.

    Die Situation für den Inflationstrend und der Renditeentwicklung entspricht ehr 1940 ff. als 1980 ff.

    Aufgrund der steigenden Zinsen sprechen viele von den Taten von Paul Volcker, welcher in den 1980 ff. mit einem Leitzinsniveau oberhalb der Inflation, diese bekämpfte. Kurz gesagt, Volcker sorgte für positive Realzinsen bei Anleiheninvestitionen und entzog der Wirtschaft/ den Ölmarkt etc. Liquidität um diesen dann abzukühlen.

    Aber 2026 ist Finanzpolitisch weit entfernt von 1980 ff.,

    Der Elefant im Raum sind die explodierten und weiter explodierenden Staatsschulden. In den 40 ern aufgrund des 2. Weltkriegs und heute wegen einer expansiven Fiskalpolitk aufgrund der Coronakrise, geopolitischer Unruhen etc. und politischer Polarisierungen (keiner will in dieser Situation den schwarzen Peter des Reformers ziehen und abgestraft werden).

    Und in diesem Zusammenhang muss man auch die FED und auch Warsh und seine Reden bewerten.
    Wenn die Zinsen angehoben werden, dann ist das ehr Symbolpolitik als Richtungsweisend für die Renditeentwicklung bezüglich der Kapitalmarktzinsen.

    Kurz gesagt, die Leitzinsen werden nicht soweit angehoben werden können, dass die Realzinsen wie in den 80 ern positiv sind. Es sei den, die FED möchte der Totengräber der Weltwirtschaft sein.

    Aber zurück zur Aktienmarktrally.

    Der Markt wittert schon die negativen Realzinsen und weiß, dass die Inflation ihren Trend, trotz zunächst symbolischen Eingreifens der FED fortsetzen wird.

    Anleihen werden immer Risikoreicher und fallen nach und nach als sicherer Hafen aus. US Anleihen werden auch aus geopolitischen Gründen gemieden, da die USA den Dollar bzw. Anleihen als Handelswaffe verwendet haben und verwenden werden.

    Die Vermutung liegt nahe, dass irgendwann die FED gezwungen sein wird die Renditen langlaufender Anleihen drücken zu müssen. Und das kann sie nur durch Käufe eben dieser. Die Yield Curve Control wird sehr wahrscheinlich ein Thema der näheren Zukunft werden. Und für bestehende Anleihenhalter wäre dies bei steigender Inflation eine schleichende Enteignung.

    Somit bleibt bei einer reinen Berücksichtigung eines Aktien/Anleihen Portfolios die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wobei die Anleihenpest, die man bereits sieht, dass wahrscheinlichere weiter Szenario sein dürfte, da man einen Aktiencrash nicht vorhersagen kann.

    Anders als 1940 haben wir aber (Gott sein Dank) eine frei handelbaren sicheren Hafen, Gold. Anders als in den 1940 ist der Goldpreis nicht staatlich Fixiert und kann unter Schwankungen dennoch als Inflationsschutz dienen.

  3. Dann sind das wohl keine Börsenprofis…
    So nebenbei wird man immer eine Grafik finden, wieso es weiter steigen muss.
    Faktisch sind wir trotzdem seit Herbst 2025 in der 100sten Perzentile in allen Bewertungskennzahlen kombiniert.
    Damit ist die Übertreibung höher als 1929, 1965 und 2000. Und ein 1929 2.0 wird es werden.
    Big Tech pumpt durch Neubewertungen von KI-Unternehmensanteilen die Gewinne auf und schönt somit ihr KGV…Die Bewertung ist deutlich höher, als dieser Chart suggeriert.

  4. „…Und ein 1929 2.0 wird es werden…“

    Die Börse von 2026 mit der von 1929 zu vergleichen, schaut mir jetzt ganz und gar nicht nach Börsenprofi aus.
    Aber ich verstehe, dass 1929 auf gewisse Gemüter etwas gruselig Anziehendes haben kann.
    Ich vermute Gemüter, die nichts zu verlieren haben.

  5. @Goldbulle, ich habs nicht so mit der KI, weil ich eher ein Anhänger der NI (Natürliche Intelligenz) bin.
    Aber weil du die KI gerade bemüht hast: Die KI empfiehlt einen Goldanteil im Depot von mindestens 5% bis höchstens 15%.
    Ist das nicht etwas wenig? Ich meine jetzt für Goldbullen?

    1. Hallo Herr Columbo.

      Auch wenn Sie die Frage vermutlich mit provokanter Absicht gestellt haben, gebe ich Ihnen gerne eine möglichst ausgewogene Antwort, bei der Sie auch noch vielleicht etwas dazulernen können um Ihre NI zu prompten😉.

      Die KI empfiehlt vielleicht den von Ihnen genannten Goldanteil im Depot von mindestens 5% bis höchstens 15%. Das macht die KI deshalb, weil dies (zumindest bisher) die meistgenannte Spanne in unterschiedlichen Artikeln für Privatanleger ist.

      Die KI berücksichtigt aber nicht, ob sich durch neue Gegebenheiten diese Spanne ändern sollte.

      Kurz gesagt, man kann nicht einfach eine Spanne nennen und die ist dann die Richtige und die Beste und die einzige Wahrheit für Jedermann. Es kommt halt darauf an, wie Ihr Portfolio insgesamt aussieht.

      Als erstes abweichendes Beispiel kann man z.B. die Empfehlung der Stiftung Warentest nennen. Die empfehlen ehr 20 Prozent Goldanteil im Portfolio.

      https://www.test.de/Gold-als-Depotbeimischung-Mehr-Stabilitaet-aber-auch-weniger-Rendite-6159011-0/

      Und es gibt darüber hinaus noch weitere Empfehlungen, die auch 30 oder sogar bis 40 Prozent Goldanteil im Portfolio für Vernünftig und Sinnvoll halten.

      Wer ein etwas größeres Portfolio managed, den interessiert die Sharp Ratio.

      Die höchste Sharp Ratio, nämlich 0.74, ist in den vergangen 50 Jahren übrigens mit einem Portfoliomix von 70% Aktien und 30% Gold erreicht worden.

      https://www.prospera-invest.ch/blog-list/116-gold-vs-aktien

      Es kommt aber darauf an, was Sie wollen und wieviel Risiko sie eingehen möchten.

      Da Sie ja bekanntlich Ihr Gold um die 4000 Dollar die Unze verkauft haben, fehlt Ihnen jetzt vermutlich ein glättender Faktor. Damit dürfte Ihr Portfolio nun etwas mehr auf Risiko ausgerichtet sein.

      Außerdem ist der grundlegende Trend am Finanzmarkt von großer Bedeutung.

      Hier sehen wir zur Zeit einen längerfristigen Trend der weiter steigenden Inflation (daran werden sehr wahrscheinlich auch Zinsanhebungen nichts ändern, da wir eine Angebotsverknappung haben….) und einer exponentiellen Zunahme der Staatsverschuldungen (Weltweit), mit entsprechend zu erwartenden Nebenwirkungen.

      Unter Berücksichtigung der von mir genannten Gründe, scheint ein Goldanteil von höchstens 15 % nicht nur für Goldbullen etwas zu konservativ zu sein.

      Und ein persönlicher Ratschlag zum Schluss. Lassen Sie Emotionen bei der Portfoliogestalltung außen vor.

  6. An der Börse ist alles möglich, und das Gegenteil davon. Wer die Entwicklung täglich verfolgt, hat als privater Kleininvestor ein handhabbares Risiko, weil er sehr schnell die Notbremse ziehen kann.
    Und die historische Erfahrung sagt, dass Qualitätsaktien und Edelmetalle jede Krise überstehen, was auch logisch nachvollziehbar ist.
    Allerdings sollte man so langsam gemerkt haben, dass das kein „Buy and Hold“ – Markt mehr ist. Auch kein Markt für den ganz breiten Index und schon gar nicht für langlaufende Anleihen.

    Dennoch überwiegt in Deutschland das Problem, dass die meisten Menschen gar nicht investiert sind und wenn dann absolut überwiegend in den kritischsten Anlageklasen: Geld und Immobilien.
    Zinserhöhungen sind für Geld in einem Fiat-System im Grunde uninteressant, weil man immer abgebacken wird. Aber für Immobilien sind sie weitaus gefährlicher, als für Aktien.

  7. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Das Jahr 1999 begann sehr günstig… da sich die Märkte noch von den Schockwellen der Russland- Pleite von 1998 …der Asienkrise von 97/98 und der LTCM Hedgefonds Pleite vom September 98 …langsam erholten…

    So stand der Nasdaq 100…zu dem Zeitpunkt… bei weniger als einem Zehntel zu heute..ich glaube kaum das man diesen Zeitraum mit heute vergleichen kann…
    Das Jahr beendeten die Märkte fast alle auf All Time High… bis auf den Nikkei 225… der sich noch immer vom 90er Crash erholte..kam ursprünglich von den 38750 Punkten…im Dezember 89…
    Im langfristigen Kontext waren die 99er Kurse Einstiegskurse…. im Vergleich zu heute…

  8. Hallo Herr @Goldbulle

    „…Da Sie ja bekanntlich Ihr Gold um die 4000 Dollar die Unze verkauft haben…“

    Um 4000? Sie glauben tatsächlich, dass jemand so billig sein Gold hergeben würde?
    Was die Emotionen betrifft, es spricht wohl für eine sehr emotionale Bindung zum Edelmetall, wenn sich einer „Goldbulle“ nennt.
    Zum Goldanteil im Depot gibt es Abertausende von „Empfehlungen“. Die verbreitesten sind die 5-15%.
    Das erscheint mir in der Tat etwas wenig…natürlich nur für Goldbullen.

    1. @ Columbo

      Nein. Ich heiße nur Goldbulle, weil ich zur Zeit viele Faktoren für Gold als bullisch einschätze.

      Wenn sich die Faktoren grundlegend ändern sollten, dann verkaufe ich und Gewichte mein Portfolio neu.

      Der Name unterstreicht nur diese momentane Einschätzung.

      Mit Emotional war Ihr Streit mit Helmut gemeint und der daraus entstandenen Abneigung gegenüber Gold. Das sollte kein Faktor für eine Goldgewichtung im Portfolio sein.

      Wie man vernünftig ein Portfolio mit Aktien und Gold, basierend auf Fakten aufbauen können, haben Sie ja lesen können.

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