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Warnung: Diese Branche ist im Sinkflug

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Lieber Börsianer,

nicht in jeder Branche ist gleichermaßen Geld zu verdienen. Es gibt Branchen, bei denen trotz steigender Nachfrage einfach nicht genug Gewinn hängen bleibt oder der Gewinn mit hohen Risiken erkauft wird. Wohin das führen kann, sehen wir gerade wieder am Beispiel der Flugzeugbauer. Die beiden großen Konkurrenten Airbus und Boeing kämpfen mit beinahe ruinösen Mitteln um die Vorherrschaft in der Luft.

Achtung: Vermeiden Sie diese Anlegerfalle

Es klingt alles zu gut. Die Zahl der Fluggäste steigt von Jahr zu Jahr. Und wenn wir schon nicht wissen, ob sich die Billigflieger oder die etablierten Premium-Airlines durchsetzen können, so ist eines sicher: Flugzeuge werden auf jeden Fall gebraucht. Und die kommen zum größten Teil von Airbus oder Boeing. Eigentlich könnte man meinen, dass die Aktien beiden Flugzeugbauer eine sichere Bank sind, zumal die Fabriken über viele Jahre im Voraus ausgelastet sind. Doch die Wahrheit sieht anders aus. In Wirklichkeit liefern sich die beiden Flugzeugbauer einen erbitterten Wettstreit um die Vorherrschaft in der Luft. Dabei spielt auch die Politik eine wichtige Rolle. Während Airbus der Vorzeigekonzern der…..

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Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Beobachter

    17. Dezember 2019 13:24 at 13:24

    Daher mein schon oft geäusserter Kommentar ,dass ruinöser Preiskampf schlimmer ist als leicht höhere Preise, sei es durch Absprachen oder einfach weniger Grössenwahn.Wenn der Kampf um Marktanteile so eindeutig auf Kosten der Sicherheit geht wie bei Boeing , ist es nachteilig für Alle, während 2 bis 5% höhere Flugzeugpreise niemandem schaden würde.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

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