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Warnung vor Kaufempfehlungen von Aktien der „uhr.de AG“ – Aktie verliert heute 45%

Schon mal was von der „uhr.de AG“ gehört? Schon mal Uhren gekauft über uhr.de? Wir auch nicht. Das Unternehmen hatte an der Börse vor Kurzem noch gerade mal eine…

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FMW-Redaktion

Schon mal was von der „uhr.de AG“ gehört? Schon mal Uhren gekauft über uhr.de? Wir auch nicht. Das Unternehmen hatte an der Börse vor Kurzem noch gerade mal eine Marktkapitalisierung von 10 Millionen Euro und 900.000 vorhandene Aktien. Alleine in den letzten drei Wochen hatte sich der Kurs der Aktie verdreifacht.

Es ist ein seit Jahren bekanntes Phänomen, dass dubiose Börsenbriefe, deren Empfehlungen vor allem in Internet gestreut werden, gerade die Aktien von kleinen Aktiengesellschaften empfehlen. Denn ihre Kurse können dank geringem Handelsvolumen leichter manipuliert werden. So auch in diesem Fall? Belegen können wir das nicht, aber wenn die BaFin schon mal explizit vor Kaufempfehlungen auf eine einzelne Aktie warnt, dann sollte man sich in Acht nehmen.

 

Die Aktie der „uhr.de AG“ verliert heute 45% an Wert, wohl vor allem dank des folgenden Hinweises der BaFin (Originalwortlaut):

Uhr.de AG: BaFin warnt vor Kaufempfehlungen für Aktien

Nach Informationen der BaFin werden derzeit die Aktien der Uhr.de AG (ISIN: DE000A14KN47) durch E-Mail-Börsenbriefe zum Kauf empfohlen.

Die BaFin hat Anhaltspunkte, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen unrichtige oder irreführende Angaben gemacht werden und/oder bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen werden. Sie hat hinsichtlich des betroffenen Wertes eine Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation eingeleitet. Die Aktien der Gesellschaft sind in Deutschland an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main (inklusive Xetra) und München in den Freiverkehr einbezogen.

Die BaFin rät allen Anlegern, vor Erwerb von Aktien dieser Gesellschaft sehr genau zu prüfen, wie seriös die Angaben sind, und sich über die betroffene Gesellschaft auch aus anderen Quellen zu informieren. Hinweise dazu, wie sie sich vor unseriösen Anlageempfehlungen schützen können, finden Anleger in den Broschüren der BaFin.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Altbär

    4. September 2017 15:06 at 15:06

    Was hat Uhr de falsch oder anders gemacht als Tesla dass es nicht funktioniert.Sie hätten einige Bestellungen mit Verkaufspreis unter Einstand ( Verlust wie bei Tesla) machen müssen,dann hätte das Spiel sicher funktioniert !

    • positiv

      6. September 2017 16:03 at 16:03

      Klar ist, auf Grund von dieser Aussendung kam es zu dem massiven Einbruch. Begründet oder nicht ist das genauso eine Art von Manipulation die einen größeren Schaden ausgelöst hat als diese Börsenbriefe (vergleich Stand Aktie bei Austausch Management vs. Stand der Aktie am 06.09.)
      Das Unternehmen befindet sich dennoch im Umbruch/ Restructuring – weshalb nicht ein erneuter Anstieg wenn die ersten Resultate eintreffen. Die Story ist nach wie vor da und klar – alle die jetzt einsteigen haben eine einmalige Chance!

  2. Gerd Wander

    9. September 2017 02:18 at 02:18

    Diese Warnung verstehe ich nicht. Wenn Börsenbriefe verschickt werden weiß jeder, dass die Leute nun kaufen um den schnellen Euro zu machen und die Aktie dann auch wieder sinken kann. Interessenkonflikt genannt? Dann ist es nicht mal anrüchig sondern auf gut Deutsch völlig legal. Hier wird halt gezockt und man muss wissen, dass die Herausbringer der Aktien selbst abladen. Kaufempfehlungen sind nicht verboten. Es darf nur nicht gelogen werden. So steht es jedenfalls im Gesetz. MaKonV …die Nutzung eines gelegentlichen oder regelmäßigen Zugangs zu traditionellen oder elektronischen Medien durch Kundgabe einer Stellungnahme oder eines Gerüchtes zu einem Finanzinstrument oder dessen Emittenten, nachdem Positionen über dieses Finanzinstrument eingegangen worden sind, ohne dass dieser Interessenkonflikt zugleich mit der Kundgabe in angemessener und wirksamer Weise offenbart wird.

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Warren Buffett wechselt auf die Käuferseite

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Lieber Börsianer,

„Sei gierig, wenn andere ängstlich sind und sei ängstlich, wenn andere gierig sind.“ (Warren Buffett)

Monatelang hat sich das Team um Warren Buffett (Berkshire Hathaway) am Markt eher zurückgehalten bzw. sogar verkauft. Jetzt aber ist der Altmeister wieder gierig und hat zwei US-Banken im BH-Portfolio aufgestockt. Der Hintergrund ist klar: Hier waren die Kurse zuletzt teils spürbar zurückgekommen. Der marktbreite Banken-Index KBW NASDAQ Bank Index hatte in den letzten Wochen rund 12 % seines ursprünglichen Wertes verloren und damit dreimal stärker als der S&P 500. Hier war und ist also mächtig Angst im Markt. Für Warren Buffett natürlich ein gefundenes Fressen! Denn er sammelt gerne Qualitätstitel ein, die andere Investoren unbedacht „wegwerfen“. Für die Tech-Investoren unter Ihnen: Neben US Bancorp und Bank of America hat das Buffett-Team bei dem US-Software-Unternehmen Red Hat sowie beim Online-Einzelhändler Amazon. Hier eine kleine Detail-Information für die Liebhaber der Amazon-Aktie unter Ihnen: Buffett hat ganz offensichtlich für diese Aktie einen milliardenschweren…..

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Inverse Zinskurve: Jens Rabe über die Sinnhaftigkeit für Crash und Rezession – Sehenswertes Video!

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Die Inverse Zinskurve ist seit Wochen immer wieder Thema. Erst Mittwoch Abend war sie mal wieder ein großer Aufmacher beim wichtigsten US-Finanzsender CNBC. Die Rendite für lang laufende US-Staatsanleihen sank unter die Rendite für kurz laufende Anleihen. Allgemein betrachtet man dies als Warnzeichen für eine bevorstehende Rezession. Crasht nun auch der Aktienmarkt? Wir hatten uns dazu erst am Dienstag geäußert (zum Artikel geht es hier). Was soll man davon nun halten? Steht in den USA also eine Rezession bevor? Taugt die Inverse Zinskurve als Indikator? Der Optionsexperte Jens Rabe hat sich dazu aktuell im folgenden Video geäußert. Sehr sehenswert, möchten wir betonen! Er zeigt hochinteressante Charts und Statistiken von inversen Zinskurven aus den letzten Jahrzehnten.

Gawooni Anleihe

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Den im Video gezeigten Chart der St. Louis Fed haben wir hier auch dargestellt. Bitte genau hinschauen! Immer wenn die Inverse Zinskurve entsteht, gibt es auch eine Rezession in den USA. Zwar nicht immer zeitgleich, aber der zeitliche Zusammenhang ist doch mehr als eindeutig erkennbar. Die Rezessionszeiträume im Chart sind als grauer Zeitabschnitt dargestellt. Also, steht eine Rezession in den nächsten Monaten bevor?

Inverse Zinskurve St. Louis Fed

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Thyssenkrupp kauft Klöckner? Geht da was? Aktien steigen deutlich

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Kauft Thyssenkrupp den Stahlhändler Klöckner? Dieses Gerücht brodelt ganz aktuell. Nach verschiedenen Berichten sehe die Lage sehr konkret aus. Eine offizielle Verlautbarung von Thyssenkrupp gibt es Stand 9:25 Uhr heute früh noch nicht. Aber es sieht doch sehr danach aus, dass die beiden zusammengehen.

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Aktuell wird dieses Szenario auch in den Aktienkursen der beiden Unternehmen wiedergegeben. Die Aktie von Thyssenkrupp steigt aktuell um 3,9%. Im folgenden Chart der letzten 12 Monate ist dieses Plus aber nur klein ganz am Ende erkennbar.

Thyssenkrupp Aktie Chart

Die Aktie von Klöckner liegt aktuell mit 14,7% im Plus. Es ist natürlich klar. Das Unternehmen, welches gekauft wird, hat stets die Kursphantasie der Börsianer. Denn man weiß ja noch nicht, wo der Übernahmepreis liegen könnte. Im Verlauf der letzten 12 Monate ist hier das aktuelle Kursplus besser erkennbar.

Klöckner Aktie Chart

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