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Warren Buffett: Dow Jones wird über 1 Millionen Punkte steigen!

Ist es Zufall, dass an Allzeithochs neue, geradezu utopisch wirkende Kursziele für die Aktienmärkte ausgerufen werden? Wohl nicht. Aber es ist besonders bemerkenswert, wenn sie aus dem Munde eines „Gurus“ kommen, also eines Menschen, dem man fast magische Fähigkeiten zuspricht in Sachen Investment – die Rede ist von Warren Buffet..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ist es Zufall, dass an Allzeithochs neue, geradezu utopisch wirkende Kursziele für die Aktienmärkte ausgerufen werden? Wohl nicht. Aber es ist besonders bemerkenswert, wenn sie aus dem Munde eines „Gurus“ kommen, also eines Menschen, dem man fast magische Fähigkeiten zuspricht in Sachen Investment – die Rede ist von Warren Buffet.

Gestern Abend sprach Buffett in New York anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Magazins „Forbes“ – und was der vielfache Milliardär sagte, hätte wohl auch aus dem Munde von Donald Trump stammen können!

So sagte Buffett, dass er jedesmal, wenn er Leute pessimistisch über das Land (also die USA) reden höre, denke, dass diese Menschen nicht ganz bei Verstand seien („out of their mind“).


Warren Buffett. Foto: Mark Hirschey / Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Forbes gibt seit dem Jahr 1982 jährlich eine viel beachtete Liste der 400 reichsten Amerikaner heraus, und Buffett hob positiv hervor, dass bereits 1500 Personen seitdem in diese Liste aufgenommen worden seien, was er offenkundig als Beleg sieht, dass der amerikanische Traum – vom Tellerwäscher zum Millionär oder gar Milliardär – eben doch funktioniere! Was man durchaus und mit sehr guten Gründen bezweifeln kann!

Auf dieser Forbes-Liste, so Buffett, würde sich aber kein einziger Short-Seller finden (also jene Böswilligen, die auf fallende Kurse spekulieren). Daher sei es ein „verlorenes Spiel („a losers game“), wenn man auf fallende Aktienkurse setze – und es werde die nächsten 100 Jahre ein „losers game“ bleiben! Der Dow Jones könnte in 100 Jahren gut und gerne über einer Millionen Punkten notieren – wenn man bedenke, dass der Dow vor 100 Jahren nur bei 81 gestanden habe, sei diese Prognose gar nicht so weit hergeholt, so Buffett.

Nunja, sicher – eine Millionen Punkte könnte der Dow sicher auch während einer Hyperinflation erreichen, bekanntlich sind etwa die Aktienmärkte in Venezuela auch sehr stark gestiegen, aber das nur am Rande..

Aber da wir selbst nicht – anders als Buffett – auf der Forbes-Liste stehen, erlauben wir uns dazu eine Anmerkung: erleben wir nicht gerade einen massiven Niedergang des US-Einzelhandels, wodurch Millionen von Jobs verloren gehen werden? Die gestern vermeldete Insolvenz von Toys R Us ist die 27.Pleite einer Einzelhandelskette in den USA seit Jahresbeginn – und die nächsten werden bald folgen.

Gestern etwa miserable Zahlen von Bed Bath & Beyond, dazu dann auch Fedex – und und und. Viele Unternehmen in den USA sind hoch verschuldet – sie wurden während der Finanzkrise am Leben gehalten durch Kredite oder durch Übernahmen, wobei den übernommenen Unternehmen der Kaufpreis als Schulden aufgebürdet wurde, so wie bei Toys R Us. Wenn dannn die Zeiten härter werden durch das Auftauchen einer massiven Krake wie Amazon, gehen dann eben schnell die Lichter aus!

Dazu sind die USA immens verschuldet und auf die Gutgläubigkeit der kreditgebenden Restwelt angewiesen, dass diese Schulden jemals bezahlt werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Wie auch immer: vielleicht findet sich ja doch dann in den nächsten Jahren der eine oder andere Short-Seller in der Forbes-Liste der reichsten Amerikaner – und Buffett nicht mehr..

47 Kommentare

47 Comments

  1. Avatar

    Johann K

    20. September 2017 11:34 at 11:34

    George Soros wäre einer, oder?

    Ich halte mich trotzdem noch an den Spruch: Wenn die Schuhputzer anfangen, Börsentipps zu geben, ist der Zeitpunkt da, um zu verkaufen… und diese Zeit kommt sicher wieder!

  2. Avatar

    Columbo

    20. September 2017 11:38 at 11:38

    „Vom Tellerwäscher zum Millionär und zurück“. Ist realistischer.

  3. Avatar

    PK

    20. September 2017 12:01 at 12:01

    wenn die Währung nur genug entwertet wird, sind beliebige Dow Stände möglich.
    Meine Rede die ganze Zeit…
    Die Frage ist für mich nur, wie smooth das ganze gehen wird, was unterwegs passiert und wann genau der beste Zeitpunkt ist um von Cash in Aktien zu gehen.
    Am Ende aber werden die Aktieninhaber besser da stehen als die Besitzer von Cash. Das war bei jedem Währungscrash so und wird auch diesmal so sein.

    • Avatar

      Columbo

      20. September 2017 12:08 at 12:08

      @PK, was halten Sie in diesem Zusammenhang von Gold?

      • Avatar

        PK

        20. September 2017 12:21 at 12:21

        Gold ist theoretisch sogar besser.
        Was in der Praxis besser ist (Aktien, Gold oder Immos) wird sich an den Massnahmen entscheiden, die die Regierungen treffen werden um die Leute auszunehmen die für solche Fälle vorgesorgt haben. Da das die Minderheit ist, wird die Mehrheit vollkommen demokratisch die Kohle von denen abziehen die genug Hirn hatten. Ich gehe davon aus, daß bis dahin eh Bargeld abgeschafft wurde und Alternativwährungen verboten. Also auch der Goldverkauf (Umtausch in die neue Währung) wird nicht passieren ohne daß der Staat eine Steuer erhebt.
        Aktien und Immos betrifft sehr viele Leute, da wird der Staat sich möglicherweise mehr zurückhalten als bei Gold. Aber kassiert wird auch da…

        • Avatar

          bauer

          20. September 2017 12:27 at 12:27

          Na klar,dass sich Rolli euer priv.Gold unter den Nagel reissen wird.(Zwangsumtausch)
          Der Dumme waehlt seinen Schlaechter selbst!

      • Avatar

        bauer

        20. September 2017 12:24 at 12:24

        gute Frage….
        wers hat,der hat keine Probleme,aber wers nicht hat,bleibt auf der Strecke….mit seinem Cash-Papier.

  4. Avatar

    Stefan Meisel

    20. September 2017 12:40 at 12:40

    Die Million hatte ich im Januar bereits angekündigt:

    https://stefansboersenblog.com/2017/01/29/dow-jones-20000/

    • Avatar

      PK

      20. September 2017 13:03 at 13:03

      Sehr schöner Blog ! Hebt sich erfrischend von den ganzen Crashblogs ab, die ja bei Leuten deiner Jahrgangsstufe deutlich trendier sind.
      Ich denke nur, dein Aktien – Ansatz ist für die meisten Anleger zu kompliziert.
      Für die ist es wirklich am besten, jeden Monat den Betrag X in MSCI World ETF zu investieren.

  5. Avatar

    Jan

    20. September 2017 12:46 at 12:46

    Warren Buffet sagt doch nichts anderes als weitere Inflation voraus. Was hat ein Brot gekostet in der Zeit wo der DJI 80 Dollar notierte? Was hat ein Arbeiterstunde damals gekostet? Ich kenne die Zahlen nicht und weiß auch nicht ob das Verhältnis passt zu der heutigen 22.000+ Notierung. Nur der Richtung ist eindeutig.
    Laaangfristig gilt nur long. Da wird Warren wohl recht haben. Zwischendurch wird es noch wohl Abstürze geben womit man reich oder arm wird, oder eine perfekte Chance zum einsteigen kriegt. Wach bleiben halt. Daraus folgt meiner Meinung nach ebenfalls: Aktien bleiben ein gutes Mittel um langfristig an zu legen.

  6. Avatar

    ex- Bänker

    20. September 2017 13:15 at 13:15

    Was nützt mich ein hoher DJ Index in 50-100 Jahre ,wenn ich in den nächsten 12 Monaten 30 % verliere.Übrigens ist Buffet einer der in den letzten Krisen die notleidenden Banken ,die anscheinend von Rückschlägen überrascht wurden ( Finanzprofis) schamloses ausgenützt (erpresst hat?) und ihnen mit für ihn einseitigen Konditionen aus der Patsche geholfen hat.
    Übrigens habe ich kürzlich gelesen dass Buffet seine Bar -Positionen erhöht hat weil es fast keine günstigen Aktien mehr gibt.NEIN BUFFET IST FÜR MICH KEIN VORBILD EHER EIN ABBILD DER HEUTIGEN FINANZWELT
    Alter schützt vor Torheit nicht, vor allem wenn man so finanzstark ist u.fähig ist bei Grossbanken als Retter aufzutreten.

    • Avatar

      enrico

      20. September 2017 18:07 at 18:07

      Deutsche Sprache – schwere Sprache, ach Gott im Grunde sind ja die Postings ok, aber bitte ein bisssssschen mehr Grammmmmmatik u Beachtung der……
      was nützt mich ( soll heissen: was nützt mir!) und 50-100 Jahrennnnnnn! nicht Jahre
      sorry, nichts für ungut, will kein besserwisser sein

      • Avatar

        joah

        20. September 2017 21:28 at 21:28

        »sorry, nichts für ungut, will kein besserwisser sein«

        *bing* :-D

  7. Avatar

    Denker

    20. September 2017 13:20 at 13:20

    Hat er sich natürlich ganz ehrlich erarbeitet, die Milliarden der gute Waran… irgendwann machts buff und er bekommt sein fett weg.

    • Avatar

      Gerd

      20. September 2017 13:40 at 13:40

      Wenn er sein -fett weg bekommt, ist er nur noch Buff, das meinten Sie!? Guut.

  8. Avatar

    ex- Bänker

    20. September 2017 13:32 at 13:32

    Übrigens, DIE INDICES SIND AUF LANGE FRIST STARK VERFÄLSCHT,
    weil Firmen die Konkurs machen fliegen raus anstatt mit Nullwert drinzubleiben u.neue gute Firmen kommen dazu ,also eine Bestenliste,= meine Meinung, liege ich da falsch ?

    • Avatar

      PK

      20. September 2017 15:59 at 15:59

      spielt ja keine Rolle.
      Wenn du in den Index investierst, investierst du eben in den Index.
      Natürlich fliegen da Werte raus und kommen andere rein.
      Ein ETF z.B. bildet ja genau das ab.

  9. Avatar

    Masud79

    20. September 2017 13:32 at 13:32

    dementer trottel

    • Avatar

      Feldmaen

      20. September 2017 13:59 at 13:59

      Dann will ich auch als dementer Trottel enden…

    • Avatar

      PK

      20. September 2017 14:32 at 14:32

      nein, Buffet weiss aber um die Macht der E-Funktion.
      Seit 1900 machte der Down im Schnitt 7.5% im Jahr.
      Also wie lange dauert es ab heute, bis wir 1 Mio Index erreicht haben ?
      1Mio verglichen mit den heutigen 22.000 sind Faktor 45.
      Dazu müssen wir also jetzt den Logarithmus von 45 zur Basis 1,075 rechnen.
      Das Ergebnis sind dann 52 Jahre.
      Wahrscheinlich wird das aber viel rascher geschehen, so wie die Zentralbanken aktuell die Scheinchen nachdrucken.

      • Avatar

        Feldmaen

        20. September 2017 14:47 at 14:47

        Und warum funktioniert das mit dem Nikkei nicht?

        • Avatar

          PK

          20. September 2017 15:00 at 15:00

          ich hab keine Daten vom Nikkei vor 1970. Ab 1970 bis heute waren es im Schnitt nur 1,052% Wachstum.

          • Avatar

            PK

            20. September 2017 15:55 at 15:55

            P.S. Es gib Beispiele, wo der Faktor 45 innerhalb eines Jahres erbracht wurde (Deutschland 1923).
            Und in Argentinien stieg der Merval 1983 um 18.000 %.
            Die Realwerte spielen ja keine Rolle, wenn man die Währung schrottet.
            Ich glaube, sehr viele hier haben das noch nicht begriffen.

  10. Avatar

    leo

    20. September 2017 14:09 at 14:09

    Bevor der DJ auf eine Million steigt geht’s noch mal runter.

  11. Avatar

    ex- Bänker

    20. September 2017 15:45 at 15:45

    Gute Frage von Feldmann, warum funktioniert das mit dem Nikkei nicht?Die Widersprüche werden jetzt so grotesk dass ich diese Plattform bald als Zeitverschwendung ansehe .Sorry Herr Fugmann, einige reden von niemehr steigenden Zinsen,andere oder die gleichen reden von riesiger Inflationierung der Aktienkurse.Der Superzocker Buffet ,der hauptsächlich bei Rückschlägen der Aktienkurse u.Notlagen anderer eine goldene Nase verdient hat animiert die Leute an immer steigende Aktienkurse zu glauben ,er redet von DJ
    1 MILLION, er sagte aber nicht dass die Notenbanken 2009 bei DJ ca.6500 das Experiment mit der unendlichenGelddruckerei starten mussten um den weiteren Verfall zu stoppen.Wie vertrocknet muss ein Hirn sein wenn man die Aussagen von Buffet erfrischend findet?

  12. Avatar

    Altbär

    20. September 2017 17:48 at 17:48

    @Feldmann, diesen Chart habe ich mir schon manchmal als Beispiel genommen u.daran zu denken das die Börse keine Einbahnstrasse ist, u.starke Übertreibungen immer korrigiert werden u.nicht einfach in die Zukunft extrapoliert werden können, der Einbruch nach 1992 war in ca. 12 Jahren über 80%.und derStand ist jetzt 25Jahre später immer noch 40% unter dem von 1992 ??

    • Avatar

      Feldmaen

      20. September 2017 18:02 at 18:02

      Und das ist auch der Grund warum ich den amerikanischen Markt bis auf ein paar wenige Ausnahmen meide! Und wenn Warren Buffet sagt, dass der Dow auf 1 Million Punkte steigt, er aber so viel Cash wie nie zuvor hält, läuten bei mir sämtliche Alarmglocken!

      • Avatar

        PK

        20. September 2017 19:26 at 19:26

        aber auch eine 30% Korrektur ändert gar nichts daran, daß Buffet mit seiner Dow 1.000.000 Betrachtung recht hat. Er spricht ja von 100 Jahren und das schafft schon alleine eine 4% Inflation. Sogar Japan war von 1970 bis jetzt besser, inklusive Crash.
        Wie sich hier die Leute über so eine mathematische Banalität die Augen reiben und er sogar für dement gehalten wird spricht Bände.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          20. September 2017 19:29 at 19:29

          @PK, aber wir haben keine 4% Inflation, und der Trend der nächsten Jahrzehnte geht wohl eher Richtung Deflation..

          • Avatar

            PK

            20. September 2017 19:43 at 19:43

            Markus,
            mit Zentralbanken, die jede Hemmung fallen gelassen haben jede erdenkliche Massnahme zur Deflationsbekämpfung einzusetzen glaube ich das eben nicht.
            Da die bisherigen Massnahmen nicht reichen werden (weil sie nicht beim Konsumenten ankommen), werden wir mit ziemlicher Sicherheit in den nächsten Jahrzehnten ein direkt monetär finanziertes Grundeinkommen bekommen, dessen Höhe so geregelt wird daß trotz Wegfall von normalen Jobs (durch die weitere Rationalisierung) weiter genug konsumiert wird und die Inflation auf Sollwert eingesteuert wird.

          • Avatar

            Feldmaen

            20. September 2017 20:23 at 20:23

            @PK, was bringt es mir Europäer, wenn der Dow auf 1000000 Punkte steigt, der Dollar aber gleichzeitig so dermaßen gegenüber anderen Währungen (€) abgewertet wird, dass ich mein Kapital besser in Gold = Inflationsausgleich investieren kann?

        • Avatar

          Wolfgang M.

          20. September 2017 19:59 at 19:59

          Das ist halt der berühmte Zinseszinseffekt (bezogen auf Indizes), von dem Albert Einstein schon 1921 bemerkte, er sei die größte Erfindung des menschlichen Denkens. Wenn das nicht Bände spricht…

  13. Avatar

    ex-Bänker

    20. September 2017 18:55 at 18:55

    @Enrico,Sie wollen kein Besserwisser, sein merken aber nicht dass das ein typischer Flüchtigkeitsfehler war der auch vielen Leuten auf dieser Plattform passiert.Ich bin als Nichtakademiker jederzeit bereit mit Ihnen eine Sprachprüfung in 4 Sprachen abzulegen.Ich habe schon öfters bemerkt,dass Leute die in einer Sprach sehr pingelig sind ( mit Studium) null Fremdsprachenkenntnisse haben.
    Ich will auch kein Besserwissersein,musste einfach gesagt werden.

  14. Avatar

    Matebrcic78@aol.com

    20. September 2017 19:38 at 19:38

    Die Eigenkapitalquote der Unternehmen in den USA höher als bei Unternehmen in Deutschland. Oder ist der Autor der Meinung, dass wenn Warren eine Möglichkeit aber keine Wahrscheinlich als Bsp. nennt und dies durch Inflation eher spielerisch begründet (DOW 1.000.000) man einfach alles in den Topf schmeißt, was negativ ist wie Toys etc….

  15. Avatar

    joah

    20. September 2017 21:35 at 21:35

    Wenn man eine Manie erkennt, dann muss man diese nur noch weiter befeuern, um sie zu überladen. Dann hat man ordentlich Potential erzeugt, mit welchem man arbeiten kann.

  16. Avatar

    Beobachter

    21. September 2017 17:09 at 17:09

    Gestern erklärte Warren Buffett der ganzen Welt wie irrsinnig hoch die Aktien noch steigen könnten u.dass man als Baissier nur verlieren kann.
    Heute die Meldung auf Finanzen-net dass gemäss seinem Lieblingsindikator Aktien so hoch wie noch nie bewertet seien u.er seine Barposition auf Rekordniveau halte.Ist der gute Mann verwirrt oder will er andere verwirren?

    • Avatar

      PK

      21. September 2017 17:47 at 17:47

      Buffet meint die 1.000.000 ultra langfristig und das ganze ist ja eine mathematische Banalität. Ob wir jetzt eine 25% Korrektur sehen oder nichts ändert daran nur wenig.
      Und er hat recht, daß man langfristig als Dauershortie Geld verbrennt. Das zeigen ja sogar die ganzen Leute, die damals am Bankencrash richtig gelegen sind und viel verdient haben. Diese Hedgefonds existieren zum Teil nicht mehr oder fahren in den letzten Jahren 2-stellige Verluste ein. Z.B. John Paulson (Vorlage für The Big Short).
      Es scheint wenig gute Leute zu geben, die beide Richtungen vernünftig traden können.

  17. Avatar

    Beobachter

    21. September 2017 18:33 at 18:33

    @P.K.Sie können Ihre Ansicht noch 1000 mal herunterleiern,ich finde es trotzdem komisch,das einer der selber anscheinend im Moment vorsichtig ist der ganzen Welt eine bullische Welt vorschwäzt.Sie könnten vielleicht ein bisschen mehr Respekt vor anderen Meinungen haben u.nicht jeden Kommentar von allen andern immer besserwisserisch dementieren!

    • Avatar

      PK

      21. September 2017 19:27 at 19:27

      Respekt ist auch bei Buffet angebracht, der hier ja so gerne von einigen in den Dreck gezogen wird. Einer der ganz wenigen Trader der sich über viele Jahrzehnte bewiesen hat und dessen Erfolg einfach trackbar ist.
      Und dann wird er ausgerechnet für so eine triviale Aussage kritisiert und ausgelacht, nur weil einige beim Erklären des Zinseszinses und der E-Funktion in der Schule gepennt haben.

  18. Avatar

    Beobachter

    21. September 2017 19:45 at 19:45

    @ Herr Fugmann,die heutige Meldung von Buffet gibt mir ein Rätsel auf.Diese besagt dass er ein Vermögen von ca.79 Milliarden habe u. eine Barposition von 100 Milliarden angehäuft habe.Wenn das so stimmt wäre das nicht so bullisch ,u.man könnte fast mit Sicherheit von einer Korrektur ausgehen.Was denken Sie ? Ist das ev. eine Falschmeldung ?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. September 2017 20:10 at 20:10

      @Beobachter, haben Sie dazu einen link?

      • Avatar

        PK

        22. September 2017 08:05 at 08:05

        die 100 Milliarden sind korrekt. Ist eine Cashquote von ca. 25%. Das ist schon sehr hoch.
        @fugmann: Die BoAML veröffentlicht ja monatlich die Cash Quote der Fonds Manager unter vielen befragten Fonds. Ich finde aber leider keine Quelle wo man das regulär abrufen könnte. Kennen Sie die ?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          22. September 2017 08:09 at 08:09

          @PK, im Original gibt es das nicht kostenfrei, ich hatte mir da schon mal einen Wolf gesucht; die Daten sind kostenpflichtig entweder direkt von der BoAML zu erhalten (wobei die sich wundern, wenn man das als Privatperson anfordert) oder eben über die extrem teuren Bloomberg-Terminals (24.000 Dollar für drei Monate) abrufbar..

          • Avatar

            PK

            22. September 2017 08:53 at 08:53

            OK, danke. Ich hatte eben auch nichts gefunden.
            Ich halte die Cash Quote für einen recht guten Indikator (im contrarian Sinn).
            Ich denke übrigens auch, daß eine weitere Korrektur im Tech Sektor folgen wird. Ist derzeit der schwächste US Index. Bin daher seit einigen Tagen Short im NQ. Die letzten reflexartigen buy the dips Hochläufe des NQ wurden dann letztendlich doch wieder abverkauft. Kann man bearish werten.

  19. Avatar

    Beobachter

    22. September 2017 06:49 at 06:49

    @ M.Fugmann ,einfach googeln,Warren Buffet-News-
    dann Meldung v.gestern “ Warren Buffets Lieblingsindikator weist auf grosse Gefahr hin“

  20. Avatar

    Beobachter

    22. September 2017 09:47 at 09:47

    Gedanken zu Buffet.
    Buffett hat 100 Milliarden Cash aufgebaut= anscheinend 25% des Anlagevermögens.D.heisst das Anlagevermögen ist 400Milliarden das würde heissen = Kredite =310 Milliarden, Eigenkapital ca.90 Milliarden.Da der Cashanteil grösser als das Vermögen ist wären etwa 300Milliarden Anlagen mit 310Milliarden Kredit hinterlegt, d.h.hochspekulativ.Bei einer Korrektur von 30% würde er sein ganzes Vermögen verlieren.
    Das könnte man nur wenn man wirklich einen heissen Draht zur FED hat ,oder absichert ,oder eben doch auch Shorts eingeht, was er ja nicht gut findet.
    Anscheinend ist ihm auf jeden Fall gelungen einen schönen Teil seiner Aktien auf sehr hohem Niveau zu verkaufen während er den Dünnfischen immer eine Super Aktienstimmung predigt.Oder hat jemand eine Schlagzeile gesehen:
    WARREN BUFFET VERKAUFT AKTIEN, DJ FÄLLT AUF 500 .

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