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Aktien

Warren Buffett mit 2,4 Millionen Prozent Gewinn – der Haken für den Kleinanleger

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Warren Buffett ist nach wie vor das Synonym für eine erfolgreiche und extrem langfristige Geldanlage in Aktien. In den letzten 54 Jahren hat das Investment-Konglomerat Berkshire Hathaway unter Führung von Warren Buffett laut dem Börsen-Youtuber Jens Rabe 2,4 Millionen Prozent Gewinn erzielt. Im selben Zeitraum brachte ein Investment in den S&P 500-Index „nur“ einen Gewinn von 15.000 Prozent. Jens Rabe spricht im folgenden Video eine psychologisch höchst problematische Situation an, der jeder Kleinanleger ausgesetzt ist. Hält man das auch wirklich konstant durch, über Jahrzehnte hinweg? Hat man Nerven aus Stahl wie Warren Buffett? Natürlich würden die allermeisten Menschen sagen: Ja klar, das hätte ich durchgehalten, und ich hätte jetzt diese gigantische Rendite. Aber: Jens Rabe bespricht beispielhaft eine mehrjährige Phase von Gewinnen und Verlusten in den 70er-Jahren. Schauen Sie selbst das Video an. Und Rabe hat da wohl recht – die allermeisten von uns hätten nicht durchgehalten. Das ist nur all zu menschlich.

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Warren Buffett
Warren Buffett

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Prognosti

    9. September 2019 16:53 at 16:53

    Die langfristig gute Strategie des Aussitzens von Baissen geht aber nicht ,wenn man mit 70% oder mehr in Aktien ist oder sogar gehebelt ist.Um am Tief kaufen zu können, müsste man mindesten 50% in Bargeld bereithalten. Die nächsten 30 Jahre werden mitKAUFEN U.HALTEN nicht erfolgreich sein, weil gemäss Amazon Boss grosse Firmen überhaupt kaum 30 Jahre überstehen.
    Die letzten 50 Jahre waren eine Zeit wo die Aktienkurse noch durch Firmenwerte bestimmt wurden u.nicht durch Notenbanken u.Aktienrückkäufe.

    • Avatar

      Shong09

      9. September 2019 18:40 at 18:40

      Naja, kann man so und so sehen. Gibt doch diverse die schon länger da sind, wenn übernommen oder aufgesplittet handelt es sich mMn auch um die gleiche, weil diese eben nicht verschwunden ist, sondern lediglich der Name geändert wurde. Ebenso, falls lediglich von der Börse genommen, auch falls dabei den Aktionären oftmals leider die Möglichkeit genommen wird, an dieser Firma beteiligt sein zu können.
      Das Investment in Einzelfirmen ist eben immer mit auch ein bisschen Arbeit verbunden, mit Indizes funktioniert das Kaufen und Halten schon. Ist eben ein konservativerer Ansatz und nicht darauf ausgelegt, den nächsten vertausendfacher zu finden

  2. Avatar

    sabine

    9. September 2019 19:28 at 19:28

    Dieses „durchschnittlich 30 Jahre“ gilt nicht für alle.
    Z.B. kann ich mir den Tod von GM, Ford, VW (seit 1937), Mercedes (seit 1926), BMW (seit 1917) usw. nicht vorstellen, außer natürlich in einem gigantischen Crash.
    Selbst Telekom und Deutsche Bank wird es noch länger geben. Auch wenn die Aktien im Keller sind.

  3. Avatar

    Prognosti

    9. September 2019 20:48 at 20:48

    @ Sabine, ich habe missverständlich geschrieben. Wir sind uns Alle einig ,dass früher grosse Firmen mehrere Generationen überlebten.Der Amazon Boss hat ausdrücklich die heutigen grossen Firmen gemeint,
    u.auch erwähnt ,dass auch Amazon nicht ausgenommen sei.Oder denken Sie dass eine Netflix, Tesla, oder andere Geldverbrenner in 50 Jahren noch existieren.Heute ist alles kurzfristig.Selbst einer der grössten Staatsmänner ( in cm gemessen) denkt nur noch von einem Tweet zum andern!

  4. Avatar

    sabine

    16. September 2019 21:22 at 21:22

    Und ich meine, es gibt einfach einige Firmen, die von ihrer Produkt-Sorte her langlebig sind, so z.B. die gr. Autohersteller, Chemiefirmen wie BASF usw. Adidas gibt es seit 1949!
    Google, Tesla (Betrüger), NEtflix … sind Modefirmen, die auf sozialen Modewellen schwimmen. Aber selbst amazon ist mittlerweile ein Platzhirsch, der sicher länger als 30 überlebt.
    Es kommt einfach darauf an. Ich arbeite an einem Firmenstandort im Süden, der in den letzten 15 Jahren 4 mal die Fa. gewechselt hat. Bei einer der 4 Firmen gab es eine Insolvenz. Es gibt also viel hin und her. Aber die großen Firmen, die „uns“ ge- und verkauft haben, bleiben. Sie kaufen und verkaufen Sparten… wie Blackrock…

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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