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Bitcoin

Warren Buffett über Kryptowährungen: Das wird böse enden!

Der weltweit womöglich meist geachtete Investor Warren Buffett, der für langfristiges Investieren und eine Art Nachhaltigkeit steht, hat heute eine klare Meinung zu Bitcoins geäußert. Und diese klare…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der weltweit womöglich meist geachtete Investor Warren Buffett, der für langfristiges Investieren und eine Art Nachhaltigkeit steht, hat heute eine klare Meinung zu Bitcoins geäußert. Und diese klare Meinung ist auch nachvollziehbar, wenn man weiß, dass er nur in Dinge investiert, die er auch versteht (Versicherungen, Eisenbahngesellschaften, Coca Cola etc).

So sagt er aktuell bei „CNBC“, dass die ganze Sache mit den Kryptowährungen mit beinahe an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gut ausgehen werde. Wann der Zusammenbruch komme, oder wie genau, das wisse er nicht. Man selbst (seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway) halte keinerlei Positionen in Kryptowährungen. Man sei auch nicht short, und werde auch nicht short in Bitcoin-Futures gehen.

Warum nicht? Nun, er habe schon genug zu tun mit Dingen, von denen er glaube sie zu verstehen (Aktien etc). Warum also sollte er long oder short gehen in etwas, was er nicht verstehe, so seine Antwort. Auch sagte er, dass er am Freitag Besuch von Schulen erhalten werde, wo es sicherlich viele Fragen zu Bitcoins geben werde. Aber auf diese Fragen werde er keine Antworten haben.

Nun, dazu unsere Anmerkung: Wenn er selbst sagt von Kryptowährungen keine Ahnung zu haben, wie kann er sich dann (fast) sicher sein, dass sie brutal den Bach runtergehen werden? Wir von FMW wissen es natürlich auch nicht genau, ob und wie und wann es zum großen Knall kommt – aber die Kryptos sind nun mal ein relativ neues und komplett andersartiges Phänomen, weil hinter ihnen keine staatliche Rückendeckung steht.


Warren Buffett. Foto: Mark Hirschey / Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    leser

    10. Januar 2018 16:43 at 16:43

    …ähm…staatliche Rückendeckung… ist damit der denkwürdige Auftritt von Merkel und Steinbrück mit der Garantie für die Spareinlagen gemeint…?

  2. Avatar

    Martin

    10. Januar 2018 16:55 at 16:55

    Ich denke es wäre naiv, alles wortwörtlichen zu glauben, was WB sagt. Nur weil er selbst sagt, er habe keine Ahnung von Kryptowährungen heißt das nicht, das dies stimmt. Diese Aussage würde ich einem Mann von diesem Kaliber nicht abkaufen. Der hat doch sein Beraterstab, der ihm alles erklären kann. Und so dumm, das er das nicht versteht, ist der garantiert nicht. Ich denke, da steckt eher eine Strategie hinter. Er versucht sich unwissender zu machen, als er ist.

    • Avatar

      PK

      10. Januar 2018 17:24 at 17:24

      stimmt, und das Gegenteil ist in meinen Augen viel problematischer und wird mehr Geld kosten.
      Ich kenn nun so viele „Experten“, die die wichtigsten 100 Coins und deren Details auswendig kennen, aber noch NIE Aktien gehandelt haben oder mit solchen Anlagen auf die Fresse gefallen sind. Sie erkennen eine Blase nicht, wenn man es groß draufschreiben würde.
      Buffet hat in seinem Leben genug Blasen gesehen und der weiss, daß es soweit ist wenn Dogcoin, was als Witz gedacht war 2 Milliarden wert ist, wenn Kodak auf einmal Faktor 2 mehr kostet, nur weil sie was mit Blockchain machen etc.
      Dazu muss er nicht im Detail wissen wie die Blockchain funktioniert.
      Er weiss sicher, daß bei Ripple noch >50% von den Schöpfern gehalten werden, ohne daß diese Stückzahl in die Kapitalisierung eingerechnet wird etc.
      Wenn er es selber nicht weiss, dann einer seiner Berater die er auf dieses Thema angesetzt hat. Es wird seinen Grund haben, warum er die Finger davon läßt.
      Es hat schon seine Gründe, warum er einer der reichsten Männer der Welt ist und einer davon ist Kapitalerhalt.

  3. Avatar

    Sprenzi

    10. Januar 2018 17:24 at 17:24

    @Martin: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Es gibt ein Buch über Warren Buffett, Titel: „Von bleibendem Wert“. Wenn man das gelesen hat und auch seine Biografie, dann ist seine Aussage, davon keine Ahnung zu haben, fast grotesk. Warren Buffett ist ein ausgebuffter Hund mit mindestens 70 Jahren Börsenerfahrung. Fazit: Sie haben durchaus recht – es steckt eine Strategie dahinter …

  4. Avatar

    PK

    10. Januar 2018 18:09 at 18:09

    was ich übrigens ziemlich cool finde ist, daß man das Anlageverhalten der größten Bitcoinadressen hier einsehen kann:
    https://bitinfocharts.com/de/bitcoin/address/16rCmCmbuWDhPjWTrpQGaU3EPdZF7MTdUk
    Das ist die derzeit größte Adresse mit 2.5 Milliarden Wert.
    Er hatte früh angefangen, dann Ende 2016 alles verkauft und dann ab April 2017 immer weiter reingekauft.
    Wäre interessant zu wissen, wer da dahinter steckt.

  5. Avatar

    Wolfgang M.

    10. Januar 2018 18:38 at 18:38

    Jetzt wird es langsam deutlich, was der Blockchain-Technologie des Bitcoin den Garaus machen könnte. Es ist nicht ein Verbot oder Eingriffe über das Internet. Es dürfte der unglaubliche Energieverbrauch des Bitcoin-Minings sein. Ich rede nicht von der Technologie anderer Anbieter, die in irgendeiner Form in das Geldsystem Einzug halten könnte.
    Laut HB entfallen 75% des Bitcoin-Minings auf ganze 5 chinesische Anbieter, die sich z.T. nicht genutzter Kohlekraftwerke bedienen. Jetzt fordert die chinesische Zentralbank angeblich lokale Behörden auf, das Mining geordnet zu beenden. Miner wie BTC.Top, ViaBTC, Bitmain suchen sich schon neue Standorte in den USA, CAN und Island. Zum aktuellen Energieverbrauch laut Bitcoin Energy Consumtion Index: Gesamtenergieverbrauch 39,4 Terrawattstunden (vor 3 Monaten waren es 27 TWh), und damit bald das Level des Jahresverbrauchs von Dänemark, Verbrauch pro Transaktion 332 KWh (dürfte der Monatsverbrauch eines deutschen Haushalts sein) u.v.m. Tendenz steigend
    Die Chinesen können doch nicht zur Luftreinhaltung Verbrenner aus den Städten verbannen und zugleich zulassen, wie Millionen Tonnen CO2 beim Mining von Bitcoin in die Luft geblasen werden. Zudem verlangt man von Unternehmen den Kauf von CO2-Zertifikaten (z.B. Stahlunternehmen), während man beim Mining ohne volkswirtschaftlichen Nutzen wegsieht. Welches Land wird künftig Großkraftwerke für den Bitcoin zur Verfügung stellen? Ich behaupte nicht, dass die Blockchain-Technologie keine Zukunft hat, selbst der „große“ Florian Homm sprach davon, dass von 3000 Kryptowährungen 30 überleben könnten??
    Aber dass das Energiemonster Bitcoin mit der jetzigen Technik überlebt – kann ich mir nicht vorstellen.

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Bitcoin

Bitcoin als das trojanische Pferd zur Bargeldabschaffung? Blick auf das große Bild

Claudio Kummerfeld

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Bitcoin Symbolfoto

Ist der Bitcoin zusammen mit den anderen Kryptowährungen das große „trojanische Pferd“ für die Abschaffung von Bargeld? Dirk Müller zeigte in einem Video aus letzter Woche (siehe hier) erneut ganz klar, dass er nichts vom Bitcoin hält. Eine pure Zockerei sei diese wichtigste aller Kryptowährungen – sie könne weiter kräftig steigen, oder auch ins Bodenlose fallen. Alexander Weipprecht vom Krypto Magazin hat im folgenden aktuellen Video mehrere von Dirk Müllers Kritikpunkten angesprochen, und ihm dabei teilweise Recht gegeben.

Steckt hinter dem Bitcoin eine Art von Verschwörung um den Bürger noch gläserner und überwachbarer zu machen? Haben die Reichen und Mächtigen einen großen Plan mit dem Bitcoin? Wie ich meine, geht Alexander Weipprecht sehr gut und im Detail auf diese Themen ein. Superreiche und große Vermögensverwalter würden nach Jahren des Zuschauens nun die Chancen im Bitcoin nutzen, indem sie zunehmend Bitcoins aufkaufen. Der Bitcoin biete Wohlhabenden die mobil sein wollen, eine hervorragende Chance Vermögen weltweit in Sekundenschnelle zu verschieben. Auch ein gutes Beispiel sei der Iran, der laut Alexander Weipprecht versuche sich vom US-Dollar zu lösen, in dem man Öl gegen Kryptowährungen tausche. Sehen Sie hier seinen interessanten Beitrag.

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Steht die Verdoppelung unmittelbar bevor? Viele schwören ja auf die Bitcoins und rechnen ganz fest mit einem schnellen und deutlichen Anstieg. Doch nach der jüngsten Pause stellen sich manche nun die Frage, ob es jetzt schon wirklich Zeit dafür ist. Dieser Beitrag gilt einmal der charttechnischen Betrachtung, aber kann man das tatsächlich hier anwenden? Schauen wir uns das doch einfach mal an.

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