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Gold/Silber

Warten auf den „großen“ Durchbruch beim Gold?

Im März, Mai und Mitte Juni gab es drei Spitzen im Goldkurs (blaue Kreise), wo man versuchte nach oben durchzubrechen. Dann kam der letzte Freitag (roter Kreis). Durch die Brexit-Unsicherheit nach der…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Im März, Mai und Mitte Juni gab es drei Spitzen im Goldkurs (blaue Kreise), wo man versuchte nach oben durchzubrechen. Dann kam der letzte Freitag (roter Kreis). Durch die Brexit-Unsicherheit nach der Abstimmung kam die schnelle Flucht ins Gold, die für ein schnelles Ansteigen um gut 100 Dollar sorgte. Derzeit notieren wir 25 Dollar unter dem Hoch vom Freitag. Viele Trader hoffen und warten darauf, dass der Goldpreis das Hoch vom Freitag von 1.359 Dollar überschreitet – dann wäre psychologisch erstmal Luft nach oben, so die Meinung vieler Trader. Und diese Hoffnung dürfte gar nicht mal so unbegründet sein, da ab dann wohl viele Buy Stop-Orders gezogen werden, die einen Aufwärtstrend idR verstärken.

Der zweite Chart unten zeigt die exakt gegenläufige Entwicklung nach dem Brexit-Vote von Gold und dem Währungspaar Pfund/Dollar. Flucht aus dem Pfund (sowie Aktien etc), und rein ins Gold (und Staatsanleihen). Jetzt warten einige Trader darauf, dass bei den Aktienmärkten und dem Pfund eine zweite Abwärtswelle einsetzt, damit man schnell das Hoch bei 1.359 durchschreiten und kräftig weiter steigen kann. Der bekannte Börsenexperte Hans Bernecker sagt heute die Bewegung im Goldpreis sei bisher angesichts eines Ereignisses wie dem Brexit „vergleichsweise bescheiden“ gewesen. Er meint bei einer wirklichen Gefahr für die Welt durch den Brexit hätte der Goldpreis explodieren müssen. Der Goldpreis-Trend würde erst dann ernstlich geprüft, wenn Aktien oder Anleihen vor einer entscheidenden Zäsur ständen. Sein kurzfristiges Kursziel liegt bei 1.400 Dollar.

Der Crash-Guru Marc Faber ist derzeit (wie auch schon die letzten Monate) der Meinung die Notenbanken würden den Brexit als Ausrede nutzen und nun noch mehr Geld drucken, und die USA vielleicht sogar QE4 einleuten (Anleihekaufprogramm Nr. 4 nach der Finanzkrise 2008). In so einer Situation sei es gut Gold zu besitzen. Das soll wohl bedeuten es wäre gut dabei zu sein, wenn man bei einer möglichen zweiten Abwärtswelle am Aktienmarkt bereits in Gold investiert ist. Nicht exakt so, aber im Großen und Ganzen Brexit-bezogen äußern sich auch andere Experten. Gold ist zusammen mit der Bundesanleihe derzeit DAS Spiegelbild zu allem, was im Zuge einer zweiten Brexit-Abwärtswelle fallen wird. Dann, so die Hoffnung bzw. auch realistische Vermutung, könnte Gold weiter steigen.

By the way: Rüdiger Born hatte in seinem gestrigen „Trade des Tages“ einen Einstieg bei Gold als Stop Buy-Order bei 1.335 Dollar vermerkt. Diese Marke wurde heute früh erreicht!

Gold
Der Goldpreis seit Anfang des Jahres.

Gold Pfund
Der Chart zeigt den Verlauf von Gold (orange) gegen das Währungspaar Pfund/Dollar (GBPUSD in schwarz) seit Anfang letzter Woche.

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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