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Warum an den Märkten doch eigentlich alles so richtig gut ist, die Medien die Lage schlecht reden und doch alles irgendwie unberechnbar ist (und nicht nur Trump)..

Ach ja, das bißchen Handelskrieg – das wird sich schon geben, man wird mehr miteinander sprechen als übereinander. Das meint der Multi Asset Manager Thomas Romig vom Vermögensverwalter Assenagon. Die Medien würden die Lage zu schlecht darstellen, und überhaupt seien die Informationen schon im Markt „drinnen“. Ja, Trump sei unberechenbar – aber schließlich sei doch alles irgendwie unberechenbar, oder? Nunja, möchten wir einwenden – es gibt nämlich drei absolute und berechenbare Gewißheiten im Leben: erstens der Tod, zweitens Steuern, und drittens ein Wirtschaftswachstum in China von +6,8%…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ach ja, das bißchen Handelskrieg – das wird sich schon geben, man wird mehr miteinander sprechen als übereinander. Das meint der Multi Asset Manager Thomas Romig vom Vermögensverwalter Assenagon. Die Medien würden die Lage zu schlecht darstellen, und überhaupt seien die Informationen schon im Markt „drinnen“. Ja, Trump sei unberechenbar – aber schließlich sei doch alles irgendwie unberechenbar, oder? Nunja, möchten wir einwenden – es gibt nämlich drei absolute und berechenbare Gewißheiten im Leben: erstens der Tod, zweitens Steuern, und drittens ein Wirtschaftswachstum in China von +6,8%.

Nun ist unser Multi Asset Manager Thomas Romig also sehr positiv eingestellt, weil doch politische Börsen kurze Beine hätten. Unser Reden. Ganz kurze Beine. Fast schon Bein-amputiert.

Aber hören Sie am Besten selbst, wie hart das Leben als Verwalter von Geldern ist, wenn man fundamentale Entscheidungen treffen muß – und das noch als Mensch! (Anmerkung der Redaktion: Sie können unten links ein paar Gebete spenden für die arme Multi Asset Manager-Seele!)


Börsen-Händler bei ihrer schweren körperlichen Arbeit..
Foto: Deutsche Börse AG

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    albi1969

    18. April 2018 12:54 at 12:54

    Amen!

  2. Avatar

    Incamas SRL- Asuncion / Paraguay

    18. April 2018 13:03 at 13:03

    Da man in der EU über ein Verkaufsverbot von ETF Fonds diskutiert wird ja alles nicht so schlimm werden. Da Anleger dann Ihren Indexfonds nicht mehr verkaufen können, wird es sicher keinen crash mehr geben !

  3. Avatar

    Beobachter

    18. April 2018 13:09 at 13:09

    In einer Aussage hat er Recht, dass die Steuerreform noch gar nicht richtig eingepreist ist, aber:
    Aber Steuersenkungen zu Lasten von noch mehr Schulden bei eher steigenden Zinsen könnten von einem normalen Börsenhirn auch negativ eingepreist werden,
    zumindest mittel oder langfristig.

  4. Avatar

    daulini

    18. April 2018 14:46 at 14:46

    Habe lange nicht so herzhaft über den Kommentar von Finanzmarktwelt gelacht. Weiter so.

  5. Avatar

    Lutze

    18. April 2018 16:43 at 16:43

    Aber meine Damen u. Herren: durch die Steuerreform (schon eingepreist ?) ergibt sich in USA ein großartiger Beschäftigungsaufbau und daraus resultierend mehr Konsum bzw. Ausgaben. Auch noch nicht eingepreist ist das Rückholen der Gewinne von Google u. Co. Daraus sollte doch eine Erhöhung des Aktienmarktes erfolgen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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