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Warum bei Griechenland alles so schnell ging – in einem Satz!

FMW-Redaktion

Es war doch schon erstaunlich, wie schnell die Gläubiger die nächste Tranche für Griechenland bewilligt haben – finden Sie nicht? Noramlerweise hätte man erwarten können, dass sich der ganze Verhandlungsprozeß lange hinzieht, gefeilscht wird, Tsipras mit Rücktritt oder Chaos in seinem Land droht etc. Denn Griechenland braucht erst im Juli frisches Geld, um es direkt an die EZB weiter leiten zu können für fällige Zahlungen griechischer Anleihen im Bestand der EZB.

Nichts davon. Nur ein bißchen Hickhack, ob der IWF nun dabei ist oder nicht. Und warum. Und wann die Schulden erlassen werden. Und ob. Plötzlich war eine Einigung da – über den Schuldenerlaß spreche man dann ab 2018. Also niemals.

Auf dem G7-Gipfel nun hat IWF-Chefin Christine Lagarde klar gemacht, warum alles so schnell ging – wegen dem drohenden Brexit:

“Everybody wanted to avoid having a Grexit discussion at the same time as the Brexit discussion, so that’s achieved“.

Dazu unseren allerherzlichsten Glückwunsch!



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2 Kommentare

  1. Wie wär’s mit einem neuen Preis. Eine goldene verbeulte Bierdose für den „Kicking des can down the road-Preis“. Oder gleich in dreifacher Ausführung (gold, silber, bronze), da die möglichen Preisträger wie Pilze aus dem Boden schießen.

    1. …für sowas gibt’s doch schon den einen oder anderen Nobelpreis…

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