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Warum Börsianer die besseren Politik-Analysten sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

wir spucken wieder in die Hände. Das neue Börsenjahr hat begonnen. Unsere Themen sind freilich die ähnlichen wie im Vorjahr. So wird aller Voraussicht nach, der harte Lockdown in Deutschland verlängert. Unterdessen werden zahlreiche französische Departements die Ausgangssperren auf 18 Uhr vorziehen. Also, gegenwärtig keine Besserung an der „Corona-Front“ absehbar!

Trotzdem zeigten sich zuletzt die wichtigen internationalen Aktienmärkte stabil. Wie passt das eigentlich zusammen?

Vorab eine andere Frage an Sie: Wer sind eigentlich die besseren Politik-Analysten? Sind das die professionell ausgebildeten Politologen und Soziologen in den Redaktionsstuben oder sind es die Börsianer und Investoren, die in der Praxis arbeiten?

Meine Antwort fällt klar aus: Börsianer verstehen in der Tat mehr vom politischen Geschehen. Die Liste der Fehleinschätzungen hingegen, die wir in den letzten Monaten und Jahren in der Tagespresse lesen mussten, ist lang. Einige Beispiele: Zunächst prognostizierte man 2016 den Kollaps der US-Wirtschaft, sofern Donald Trump zum neuen Präsidenten der USA gewählt werden sollte. Es kam anders: Die USA schafften die Vollbeschäftigung und uns war eine großartige Hausse beschieden.

Auch im Falle eines Brexit war man in den Redaktionen namhafter Tageszeitungen in In- und Ausland bedenklich. Nun ist er da, der Brexit. Und das britische Pfund ist nach einem anfänglichen Schwächeanfall bereits seit Monaten genau so stabil wie der Euro oder der Schweizer Franken. Immerhin britische Aktien hängen im Vergleich etwa zum DAX auf Jahressicht zurück. Einen Crash der Briten-Aktien haben wir gleichwohl nicht gesehen.

Gleichzeitig beherrscht die Pandemie bereits seit Anfang 2020 die Schlagzeilen der Gazetten. Wieder einmal ist die Berichterstattung von dunklen Molltönen begleitet. Und was machen die Börsianer? Sie kaufen und die Aktienmärkte streben aufwärts und markieren vieler Orts neue Rekordhöhen.

Politik-Beobachter denken oft in Worst-Case-Szenarien

Wie erklärt sich dieser Widerspruch zwischen politischer Berichterstattung und dem starken Börsengeschehen? Sind die Politik-Redakteure zu blöd?

Nein, natürlich nicht. Sie haben nur einen anderen Blickwinkel als Börsianer. Der Politik-Redakteur beschreibt zunächst die Gegenwart und denkt darüber hinaus in Worst-Case-Szenarien. Mit anderen Worten: Vertraut man den Medien, kommt es prinzipiell in dieser Welt immer ganz schlimm.

An der Börse freilich sind andere Informationen gefragt und vor allem: Wir als Börsianer interessieren uns weniger für die Gegenwart, sondern vor allem für die nähere Zukunft. Deshalb steigen die…..

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