Devisen

Warum der Goldpreis gestern plötzlich 33 Dollar gestiegen ist

Ein Barren Gold

Der Goldpreis steht auf wackligen Füßen. So schrieb ich es gestern. Denn, so war eine meiner Begründungen, der US-Dollar war als Gegenpart zu Gold nach einer ewig langen Abwärtsstrecke gestern Vormittag endlich mal wieder dabei etwas anzusteigen. Dies sorgte für leichte Schwäche im Goldpreis. Aber dann. Ab 10 Uhr gestern Vormittag fing der US-Dollar (sichtbar im Währungskorb Dollar-Index) wieder an zu fallen.

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Goldpreis reagiert extrem sensitiv auf US-Dollar

Ab 14 Uhr fiel der US-Dollar in einer zügigen Bewegung. Der Dollar-Index verlor zwar „nur“ von 90,99 auf 90,61 Indexpunkte. Aber das reichte, um im Goldpreis einen ruckartigen positiven Reflex auszulösen. Dies zeigte noch mehr als in den letzten vier, fünf Handelstagen: Die negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar funktioniert derzeit besser denn je. Extrem sensitiv reagiert das Edelmetall derzeit auf die Bewegung der US-Währung.

Und so sprang der Goldpreis seit gestern ab 14 Uhr um 33 Dollar nach oben auf 1.868 Dollar bis 17 Uhr, was im folgenden Chart gut erkennbar ist. Dollar runter, Gold rauf. Seit dem Anstieg kann sich Gold bis heute früh auf diesem höheren Niveau halten. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass die Lust der Gold-Bullen langsam wieder zurückkehrt. Hinter der Dollar-Schwäche und der Gold-Euphorie steht dieser Tage auch die Aussicht auf ein neues US-Konjunkturpaket, das womöglich in Kürze verabschiedet werden könnte.

Charttechnik

Naeem Aslam von Avatrade erwähnt ganz aktuell die charttechnische Seite bei Gold. Der Goldpreis habe mehr als 5 Prozent der Verluste von seinem jüngsten Hoch wieder wettgemacht, was den Preis in Richtung eines Fünfmonatstiefs drückte. Darüber hinaus habe der Preis des Edelmetalls eine große Hürde im täglichen Zeitrahmen übersprungen, nämlich das 200-Tage-SMA (Simple Moving Average) – dies sei ein Zeichen, das frisches Kapital anziehe. Solange Gold im täglichen Zeitrahmen über dem 200-Tage-SMA bleibe, würden die Chancen gut stehen, dass wir eine weitere Hausse-Rallye für den Goldpreis erleben werden, so Naeem Aslam.

Chart zeigt steigenden Goldpreis gegen fallenden US-Dollar



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1 Kommentar

  1. Ich glaube viel eher das der Goldpreis auf diw Inflation reagiert hat.

    Es gibt KEINE Transportkapazitäten mehr!!!

    Schiffscontainer sind aktuell 100% Teurer als novch im Januar, diverese Lager sind Leer! EBikkes Elektronik, Konsolen etc sollen sich massenweise auf see befinden!

    Und plötzlich ist Sie da, Produktknappheit könnte zu steigenden Preisen führen und das wiederum zur Panik

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