Folgen Sie uns

Indizes

Warum Deutschland so oder so im Handelsstreit zwischen den USA und China der Verlierer sein wird!

Warum Deutschland in einer „lose-lose-Situation“ ist – und der Konflikt zwischen den USA und China kaum zu lösen ist!

Avatar

Veröffentlicht

am

Am Mittwoch kommt Chinas Wirtschaftslenker Liu He nach Washington, um mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthyzer zu verhandeln. Die Märkte hoffen nach den jüngsten Aussagen auf einen wie auch immer gearteten Deal zwischen den beiden führenden Wirtschafsmächten der Welt – und das obwohl in zentralen Fragen wie Diebstahl geistigen Eigentums bislang offenkundig keine Annäherng stattgefunden hat.

Was aber würde es für Deutschlands Exporte bedeuten, wenn es doch einen Deal zwischen den USA und China gibt? Dann würde, so Florian Homm, China aller Wahrscheinlichkeit nach mehr amerikanische Produkte kaufen als Bestandteil des Deals – und eben weniger deutsche Produkte! Und wenn ein Deal nicht zustande kommt und der Handelskrieg damit eskaliert, wird Trump kaum gegenüber der EU und Deutschland einen Kuschel-Kurs fahren. Für Deutschland also ist der Handelsstreit – egal wie er ausgeht – eine „lose-lose-Stuation“:

Warum der Handelskrieg wahrscheinlich eskaliert, hat der Harvard-Historiker Graham Allison in seinem Buch „Destined for war“ (Zum Krieg vorbestimmt) gezeigt: der Aufstieg Chinas setzt den jahrzentelang unangefochtenen Hegemon der Welt, die USA, unter Druck. Es entsteht „struktureller Streß“, der in der Vergangenheit, als die führende Macht durch einen Emporkömmling heraus gefordert wurde, meistens zum Krieg zwischen diesen beiden Mächten führte (für die letzten 500 Jahre konstatiert Allison 16 solcher Auseinandersetzungen zwischen einer führenden Macht und einer aufstrebenden Macht – 12 Mal kam es dabei zu einem Krieg).

Diesen strukturelle Konflikt nennt Allison die „Thukydides-Falle“ nach dem griechischen Historiker Thukydides, der schilderte, dass in der Antike der Aufstieg Athens für die dominierende Macht Sparta eine Provokation war mit der Alternative, diesen Aufstieg entweder zu tolerieren (und damit faktisch zur Nummer zwei abzusteigen) – oder eben die Entscheidung in einem Krieg zu suchen. Mithin, so Thukydides, war der Krieg aus Sicht Spartas gewissermaßen unvermeidlich.

Graham Allison faßt den Mechanismus der Auseinandersetzung zwischen den USA und China im historischen Kontext in diesem (englischsprachigen) Vortrag brillant zusammen:

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Coronavirus: Dimensionen der Krise! Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Stück für Stück kommen nun Daten, die die Dimension der ökonomischen Verwerfungen durch das Coronavirus (bzw. die Reaktion der Welt darauf) erahnen lassen. Nun scheint klar, dass wichtige Teile der USA wegen des Coronavirus bis mindestens Ende April im „lockdown“ verbleiben – wodurch wir erst am Anfang dieser ökonomischen Verwerfungen stehen. Auch die heutigen US-Konjunkturdaten reflektieren meist den Stand vor Mitte März (als die Zahlen der Corona-Infizierten in den USA in die Höhe schnellten), haben also die Dimension der Krise noch nicht wirklich abgebildet. Die Aktienmärkte scheinen nun nach der Bärenmarktrally der letzten Tage wieder aufgewacht zu sein – das Gute (Liquiditäts-Tsunami durch Notenbanken und Regierungen) ist eingepreist, das Schlechte muß noch eingepreist werden..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Devisen

Rüdiger Born: Optimismus für Dow und Euro

Avatar

Veröffentlicht

am

Obwohl der Dow heute negativ tendiert, bin ich optimistisch gestimmt. Warum? Das erkläre ich im folgenden Video direkt am Chart. Beim Euro vs US-Dollar sehe ich auch ein Szenario für einen steigenden Kurs. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

weiterlesen

Indizes

DAX: Doppel-Chance am Abwärtstrend! – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

Der Dax legte heute einmal mehr den Rückwärtsgang ein und wird dabei auch von den US-Märkten bestätigt, auf denen ebenfalls Kursrückgänge zu verzeichnen sind. Nach einer einwöchigen Konsolidierungsphase geht es beim DAX nun darum, ob er seinen Abwärtstrend fortsetzt oder eine neue Phase der Erholung eingeleitet wird. Bei 9.500 Punkten entscheidet sich die Kursrichtung für die kommenden Tage.

Bis jetzt ist der im Februar gestartete Abwärtstrend aktiv. Der gestrige Ausbruch ist mit der heutigen Rückkehr unter die Trendlinie gescheitert. Der DAX ist nun gefangen zwischen der Abwärtstrendlinie bei 9.650 Punkten und der Unterstützung bei 9.500 Punkten. In den vergangenen Tagen machte ich keinen Hehl daraus, dass ich eher mit weiter fallenden Kursen rechne. Der Aktienmarkt lebt genauso wie fast die ersten drei Februarwochen noch immer in einer Traumwelt, in der die massiven realwirtschaftlichen Konsequenzen der weltweiten Quarantänemaßnahmen kaum vorkommen.

Der Markt hat die wirtschaftliche Realität noch nicht eingepreist

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der Aktienmarkt dieser Realität nicht mehr verschließen kann. Wie im Februar braucht er offenbar einige Zeit, um die offen vor uns liegenden Wirtschaftsdaten zu akzeptieren. Tut der Markt das, dürfte wenigstens das Tief der vorherigen Korrektur bei 8.260 Punkten erreicht werden. Angesichts des Ausmaßes des wirtschaftlichen Abschwu

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage