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Warum die Chancen auf eine Rally steigen! Marktgeflüster (Video)

Der neue Fed-Vize Richard Clarida hat heute angedeutet, dass es wird erst einmal nicht mehr viele Zinsanhebungen geben wird..

Markus Fugmann

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am

Die Chancen auf eine Rally sind gestiegen! Das gilt vor allem für die Wall Street – denn der neue Fed-Vize, Richard Clarida, hat in einem CNBC-Interview die aktuellen Zinsen als „nahe an der neutralen Rate“ bezeichnet, nun müsse man abwarten, wie die US-Konjunktur-Daten ausfallen. Subtext: es wird erst einmal nicht mehr viele Zinsanhebungen geben, womit die Aussagen von Fed-Chef Powell Anfang Oktober (die den Abverkauf der Aktienmärkte ausgelöst hatten) relativiert sind – das sorgt für einen Abverkauf beim Dollar. Und die Aktienmärkte verlaufen technisch derzeit recht sauber – auch der Dax, der heute die untere Begrenzung seiner kurzfristigen Abwärtstrendlinie angelaufen ist und dann von dort nach oben abgeprallt ist..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    16. November 2018 18:49 at 18:49

    Was habe ich erst vor 23 Stunden geschrieben?
    – Fed-Chef Powell: „Seeing a bit of slowdown in global growth!“ Ein Fed-Mitglied (Richard Clarida): „Fed will keep an eye on data!“ Will heißen: Man registriert die Marktturbulenzen und könnte sich im Zinsausblick in Kürze zurücknehmen. –
    Seltsam, dass die Märkte dies erst heute in dieser Richtung interpretieren. Etwas anderes ist mir auch aufgefallen. Ein CEO nach dem anderen jammert über die Aussichten der Unternehmen. Es scheint mir eine gute Strategie zu sein, um einerseits die Fed in der Zinspolitik zu mäßigen und um andererseits Präsident Trump davon anzuhalten die Zinskeule mit der 25% Anhebung zeitnah zu schwingen.
    Innerhalb von wenigen Tagen ändern sich die Wirtschaftsaussichten nicht. Es ist strategischer Herdentrieb.
    Meine Interpretation.

  2. Avatar

    G3ckOoo

    16. November 2018 19:25 at 19:25

    Eher ein Wunschgedanke der Wallstreet, dass die Party ewig weitergeht. Wenn China kolabiert, worauf die USA hinarbeiten, dann werden auch die Aktienmärkte nicht verschont. Und auch umgekehrt gibt es enorme Risiken, gerade da der USD immer weiter aufwertet, was sich auch ganz schnell in die andere Richtung entladen kann. Und nicht zuletzt ist das Schiller KGV so hoch wie 1929 und nur DotCom war in den letzten 100 Jahren höher, und das zu einem Zeitpunkt in dem dieses Finanzsystem an sein Ende läuft. Ich sag nur Illusion der Zinsnormalisierung.

  3. Avatar

    Marko

    16. November 2018 23:28 at 23:28

    Der DAX im Würgegriff der Briten der Amis ?

    Wenn hier einer Probleme hat, und zwar massivste, dann sind das Briten !

    Und wie ich schon sagte, die EZB „sorgt dafür“, dass der Markt nicht weiter fällt. Und das liegt definitiv an den Zinsdifferenzen zwischen dem EUR/USD !

    Natürlich kann man sagen : Bei einem „harten Brexit“ hat Europa „verloren“.
    Die Frage wäre nur :
    Was wäre dann mit GB, hat GB „gewonnen“ ?!? Ich würde mal sagen, GB wäre danach „nicht mehr existent“.

    Bye, bye GB… :D

  4. Avatar

    Marko

    16. November 2018 23:46 at 23:46

    „Subtext: es wird erst einmal nicht mehr viele Zinsanhebungen geben, womit die Aussagen von Fed-Chef Powell Anfang Oktober (die den Abverkauf der Aktienmärkte ausgelöst hatten) relativiert sind – das sorgt für einen Abverkauf beim Dollar.“

    Aber:der „Subtext“ ist doch ein anderer : für die Amis wird es immer bedrohlicherer, sollte der der EUR/USD auf die 1,04 fallen, und das wäre der Fall, sollten sie die Amis ihre Zinsen weiter erhöhen. Das sollte man aus „Ami-Sicht“ vermeiden ?

    Weil : Die EZB macht sowieso nix, vor 06/2019, eher 09/2019..

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Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Lockdown, Märkte – und Realität! Videoausblick

Markus Fugmann

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Bislang haben die Märkte den Lockdown ignoriert: man geht davon aus, dass mit den Impfungen das Problem früher oder später komplett erledigt ist. Wenn dem wirklich so wäre, dann würen die aktuellen Bewertungen vielleicht sogar Sinn machen – aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Erholung der Wirtschaft so stark ausfällt wie erhofft, ist eher gering. Vilemehr zeichnet sich ein härterer und verlängerter Lockdown ab, während zugleich die Impfungen bislang weit unter den Erwartungen bleiben. Und so entsteht eine Lücke zwischen den Erwartungen der Märkte und der Realität – und das obwohl die neuesten Zahlen einen klaren Trend zeigen: die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus sinkt..

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Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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