Devisen

Warum die EZB für den Euro derzeit gar nicht so wichtig ist – und die Wall Street genervt ist

FMW-Redaktion

Und John Hardy über das Phänomen, warum die EZB für den Euro derzeit gar nicht so wichtig ist! Er rekapituliert das, was Draghi gestern sagte – Draghi sei so dovish gewesen wie er dazu angesichts der ökonomischen Daten derzeit in der Lage sei. Aber das Entscheidende, so Hardy, seien die Kapitalflüsse, die stark nach Europa drängten nach der Frankreich-Wahl – daher werde der Euro wohl kurzfristig nicht allzu tief fallen. Das Problem ist aber, das zeigt eine Analyse der Deutschen Bank: die Gelder fließen ungehedged in die europäischen Märkte – das heißt: sollte der Euro fallen, sind die ausländischen Investoren nicht abgesichert, und müssten dann auch die europäischen Aktien verkaufen:

Hier Hardy dazu im Video:

Nun zu den US-Märkten: Gestern endlich die Comey-Anhörung, „Washington D.C.´s Superbowl“, wie es in den US-Medien hieß. Die vorwiegend republikanisch tickende Wall Street ist sichtbar genervt – das bringt geradezu beispielhaft Peter Tuchman auf den Punkt:



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