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Warum die Investmentbank Morgan Stanley nicht mehr bullisch ist für den US-Atkienmarkt!

Tolle Zahlen bringen steigende Aktienkurse? Wahrscheinlich nicht, meint die US-Investmentbank Morgan Stanley..

Redaktion

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Nach den Zahlen der US-Banken, die ordentlich ausgefallen sind (mit Ausnhame von Wells Fargo), kommt die US-Berichtssaison nun in die entscheidende Phase! Gestern die Enttäuschung mit Netflix – war das nur ein Ausrutscher?

Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Aber selbst wenn Netflix eine Ausnahme war, sagt jetzt aktuell Morgan Stanley in einem Ausblick auf die US-Berichtssaison, dann heißt das nicht, dass starke Zahlen der US-Unternehmen die US-Aktienmärkte weiter nach oben treiben würde: “we do not see it as a positive catalyst for the U.S. equity market.”

Das widerspricht weitgehend dem Konsens, und die Begründung der US-Investmentbank ist knackig:

“We think the market will increasingly have to focus on the sustainability of growth and with future comparisons getting harder, economic growth due to slow in the second half of the year, the dollar tail wind to EPS dissipating, and commodity and operating costs moving higher, we think the current level of growth boosted by a one time tax benefit is likely to fall significantly.”

Auf gut deutsch: selbst wenn die Zahlen gut würden für das 2.Quartal, stelle sich eben die Frage, wie nachhaltig diese Zahlen seien. Denn die Latte liege dann schon sehr hoch („future comparisons getting harder“), das Wachstum werde im zweiten Halnjahr nachlassen, und der Rückenwind eines tieferen Dollars aus vergangenen Quartalen schwinde immer mehr. Dazu stiegen die Kosten (Arbeitskräfte, Zölle, Rohstoffe). Und zusätzlich würden die stimulierenden Auswirkungen der US-Steuerreform bald immer mehr abbebben! Daher glaubt Morgan Stanley zwar an eine durchaus solide weitere Entwicklung, aber: “but that is not enough to make us bullish headed into this earnings season.“

Entscheidender als die Zahlen aus dem 2.Quartal sei vielmehr, so Morgan Stanley, der weitere Ausblick der Unternehmen, und wenn der nur in der Erwartung und nicht darüber liegen würde, droht Risikoaversion: “weak price action following strong quarters with only in-line guides would be a negative signal for risk.”

Man kann es wohl schwerlich besser auf den Punkt bringen wie Morgan Stanley! Und man kann all das auch mit dem in den USA durchaus geläufigen Schlagwort „peak earnings“ umschreiben, also mit der guten Wahrscheinlichkeit, dass der Gipfel bei den US-Unternehmen bereits erreicht ist.

Und Kenner wissen: wenn man am Gipfel angelangt ist, tendiert die Wahrscheinlichkeit gegen 100%, dass es nicht weiter nach oben geht, wenn man nicht wie Jesus über Wasser laufen kann oder wie Trump sich die Welt so schafft, wie sie ihm gefällt, jenseits des redlichen Anspruchs, damit irgendwie auch nur im Ansatz die Realität abzubilden.

Morgan Stanley jedenfalls sieht ein zunehmend ungünstigeres Chance-Risiko-Verhältnis: “With the S&P 500 near the top of the resistance level that has held since February, we think the risk-reward skews lower.“

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marko

    17. Juli 2018 13:52 at 13:52

    Ich hätte mal eine Frage, „Deutsche Bank “ abgehängt !

    -also europäische Banken sind sch… und der Amilanden ist super ?

    O.k. der Amiladen erhöht die Zinsen, was aber bisserl komisch ist, dass der EUR/USD bei 1,16 steht, sowas sollte nicht der Fall sein ? Internere Zinsrendite ?

    also ist der amiladen sch…. ?

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    17. Juli 2018 14:27 at 14:27

    Bereits nach den US-Quartalszahlen Q1 mit der sagenhaften Gewinnsteigerung von 25% und das im 10.Jahr eines Konjunkturzyklus, musste doch jedem klar sein, dass es außergewöhnlicher Umstände bedürfe, um so ein Wachstum über mehrere Quartale zu steigern, oder auch nur zu halten. Die Wirkung einer Jahrhundert-Steuerreform und das Repatriieren von geschätzt 1 Bio. $ Auslandsgeldern (dazu noch der Rückkauf eigener Aktien in Höhe von mehreren hundert Mrd. $) ist nicht wiederholbar, so dass „Peak Earnings“ die einigermaßen logische Konsequenz sein muss.
    Dazu kommen noch die Zinsanhebungen der Fed (2018 um 1%) in der heiß gelaufenen Konjunktur bei einer Gesamtverschuldung der US-Ökonomie von weit über 40 Bio. $. – eine nicht unerhebliche Steigerung der Zinsbelastung. Aus meiner mehrfach dargelegten Sicht ist der Boden bereitet für einen Abschwung 2019, wann die Kurse einbrechen ist zumeist völlig überraschend, weil psychologisch unberechenbar. Hatte nicht der BASF-Chef im Jahre 2007 nur einem Monat vor den Kurseinbrüchen gesagt, „er sehe keine Rezession in seinen Zahlen im Anmarsch.“ Deshalb ist es auch dieses Mal nicht seriös prognostizierbar, wann die Märkte in der Summe die sich abschwächende Konjunktur einpreisen werden. Der Anschub aus Steuerreform und Aktienrückkäufen ist nicht zu unterschätzen. Deshalb auch meine wiederholte Warnung („als gebranntes Kind“) vor der zu frühen großen Spekulation auf fallende Kurse.
    Dass BlackRock u.a. von einer Rezession, erst in eineinhalb Jahren sprechen, ist auch klar. Schließlich braucht man auch die Kundschaft, die einem die Assets zum hohen Preis vorher auch abkauft.
    Vorsicht vor den „uneigennützigen Empfehlungen“ der „Dickschiffe“.

    • Avatar

      tm

      17. Juli 2018 15:47 at 15:47

      Bei Otte gilt im Grunde das Gleiche wie bei Friedrich/Weik: Reden kann er, aber die Fakten sprechen gegen ihn. Sein Fonds lief nicht nur schlechter als der DAX, sondern war auch noch in schlechten Zeiten genauso schwach, also keienswegs stabiler, wie er behauptet.

      • Avatar

        Columbo

        17. Juli 2018 19:23 at 19:23

        @tm,
        die Fähigkeit/Unfähigkeit einer Person, die großen Entwicklungen eines Wirtschafts-oder Finanzsystems korrekt/unkorrekt zu analysieren, muß nicht unbedingt mit der Qualität eines von dieser Person verwalteten Fonds zusammenhängen. Ein Architekt könnte beispielsweise korrekt die städtebauliche Entwicklung seines Landes vorhersehen, aber ein grottenschlechter Häuslbauer sein.

  3. Avatar

    Marko

    17. Juli 2018 14:29 at 14:29

    Schaut doch mal, den Drehpunkt/Hoffnug für Euch Bären dass die Kiste nach unten abdreht, werden wir dann sehen, wenn die EZB reagieren sollte bzw. danach, und die EZB wird dann einen ziemlichen Druck erzeugen, das sollte doch klar sein ? Rücknahme der Einlagezinssätze ? Allein das schon ? Was dann mit den Banken/Versicherungen los ist ?

    Aber das wird wohl erst im März 2019 der Fall sein, und sogar das dürfte nicht reichen, bezüglich Eurer Bären-Phantasien, weil dann Lehman korregiert werden muss !!

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    Beobachter

    17. Juli 2018 15:27 at 15:27

    Wieder einmal eine treffende Analyse von Wolfgang M.
    Anscheinend ist die Mehrheit der Grossanleger noch nicht fähig ,das zu verstehen, aber wie erwähnt ist die noch bullische Ansicht von Blackrock vielleicht ein Anzeichen der Wende. Distribution ?
    Es wäre interessant zu wissen, wie die Anlsgen dieses Dickfisches wirklich positioniert sind.Es gibt ja auch Hedge Funds die in den letzten Jahren mit Shorts viel Geld verloren haben.Wenn sie vor 2/3 Jahren dachten Short sei ein Versuch wert, müssten sie eigentlich jetzt umso eher überzeugt sein.
    Vor allem die Trump Hausse in den USA kann nicht mehr lange halten.

  5. Avatar

    Beobachter

    17. Juli 2018 15:58 at 15:58

    Ein mittelmässig intelligenter Manager würde angekündigte Aktienrückkäufe nach einer Korrektur von 20– 30% machen u.nicht in einer Distributionsphase am Hoch.

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Dax mit 40 Aktien – ist die Reform wirklich eine Wende?

33 Jahre nach Einführung des Dax 30 kommt im nächsten Jahr eine Reform – ändert sich dadurch seine Bedeutung in der weltweiten Börsenszene? Zweifel sind angebracht!

Wolfgang Müller

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am

33 Jahre nach Einführung des Dax 30 kommt im nächsten Jahr eine Reform des deutschen Leitindex, unter anderem mit einer Erweiterung auf 40 Werte. Anstoß war der Skandal um Wirecard, seiner Insolvenz und seinem wochenlangen Verbleib im Index, weil es eben den Regeln so entsprach. Aber wird diese Indexaufstockung wirklich eine gravierende Änderung seiner Bedeutung in der großen Börsenszene einleiten? Zweifel sind angebracht, denn ein Alleinstellungsmerkmal des deutschen Index bleibt bestehen.

Dax 30, der Underperformer unter den großen Börsenindizes

Das Grundproblem unseres Leitindex ist zunächst einmal seine Grundkonstruktion. Es handelt sich bei ihm – im Gegensatz zu den anderen großen internationalen Indizes – um einen Performanceindex, bei dem die jährlichen Dividendenausschüttungen miteingerechnet werden. Der Dax steht in dieser Berechnung mit 13300 Punkten (Stand 26. November) weniger als vier Prozent unter seinem Allzeithoch vom Februar diesen Jahres. In einer Kalkulation als internationaler Kursindex (ohne Dividenden) liegt er mit 5751 Punkten, sogar noch fast 10 Prozent tiefer als bei seinem Hoch vom März 2000 mit 6266 Punkten. Der Dax hatte 15 Jahre gebraucht, bis er dieses Hoch wieder erreichen konnte (2015), seither rennt er immer wieder dagegen an.

Zum Vergleich der S&P 500: Jahreshoch des Jahres 2000 – 1527 Punkte, Jahreshoch 2020 – 3642 Punkte. Und dabei wurde sogar der Extremwert in der Internet-Bubble als Vergleich herangezogen.

Dax 30, das Leichtgewicht unter den Indizes

Das nächste Thema ist die Marktkapitalisierung des deutschen Leitindex. Mit seinen aktuellen 1,2 Billionen Euro Marktbewertung liegt er nur im Mittelfeld der großen Indizes, obwohl er eigentlich die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt repräsentieren sollte. Zum Vergleich der S&P 500, der es umgerechnet bereits auf sagenhafte 27,2 Billionen Euro bringt, auch der japanische Nikkei 225 liegt im zweistelligen Billionenbereich.

Aber selbst kleinere europäischen Volkswirtschaften haben größere Marktkapitalisierungen. FTSE 100 (Großbritannien) 1,92 Billionen Euro, CAC 40 (Frankreich) 1,76 Billionen Euro, die erheblich kleinere Schweiz liegt mit ihrem SMI und 1,15 Billionen Marktkapitalisierung fast gleichauf.

Was bringt die Aufstockung auf 40 Titel?

Zuerst würde man sich den internationalen Indizes bei der Zahl der im Index gelisteten Aktien annähern. Nicht dem S&P mit seinen 500 Titeln, aber Großbritannien (100) und vor allem Frankreich (40). In der Marktkapitalisierung würde man aus jetziger Sicht auf gut 1,35 Billionen Euro steigen, wenn man potenzielle Aufsteiger aus dem MDax hinzu addiert. Die drei größten Titel aus der zweiten Reihe sind derzeit Airbus (25,4 Bio. €), Symrise (13,2 Bio. €) und Zalando (11,3 Bio. €), wobei beim marktschweren Flugzeugbauer schon wieder ein Fragezeichen steht, wegen seines ausländischen Firmensitzes.

Weitere Regeländerungen

Darüber wurde bei FMW schon berichtet deshalb nur kurz die Änderungen: Künftige Dax-Neulinge müssen vor ihrer Aufnahme einen operativen Gewinn in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen. Neuaufnahmen wie die von Delivery Hero wären künftig nicht mehr möglich. Eine Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal ist, dass ab März 2021 Firmen nach einer 30-tägigen Warnfrist aus dem Index ausgeschlossen werden können, wenn sie ihre testierten Geschäftsberichte und vierteljährlichen Quartalsmitteilungen nicht fristgerecht veröffentlichen. Außerdem überprüft die deutsche Börse zweimal im Jahr die Aufstellung im Dax. Es geht dann um die Marktkapitalisierung der Unternehmen und nicht mehr um den Börsenumsatz. Der Nachweis einer Mindestliquidität wird ausreichen.

Fazit

Bei allen Bemühungen um eine Steigerung der Attraktivität des deutschen Leitindex bleibt das Grundproblem – die Akzeptanz der Aktie für die Kapitalanlage. Nur 15 Prozent der Deutschen besitzen direkt oder über Fonds Aktien, über 50 Prozent des Dax befinden sich in ausländischen Händen. Zum Vergleich: 2,4 Billionen Euro liegen in Deutschland auf unverzinslichen Konten, das Zweifache der Marktkapitalisierung des deutschen Leitindex. Was mit diesem Geld in Zukunft geschehen wird, in einer sich wahrscheinlich noch verstärkenden „finanziellen Repression“ (Inflation?) ist ziemlich absehbar. Ein Umdenken täte Not, etwas im Stile des norwegischen Staatsfonds.

An der Grundproblematik wird auch eine Erweiterung des DAX auf 40 Werte nichts ändern. Wie hatte Warren Buffett schon vor Jahren Kritikern der „gefährlichen“ Aktienanlage entgegnet: „„Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte, eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11497 Punkte.“

Was ändert sich durch die Reform des Dax?

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Indizes

DAX daily: Nichts los ohne die Wall Street – Dax bleibt unter 13.300

Stefan Jäger

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Es hatte sich abgezeichnet, im Dax geht einfach gar nichts ohne die US-Börsen. Die Wall Street kann zwar nach dem Feiertag heute wieder ins Geschehen eingreifen, dennoch ist kaum Besserung in Sicht. Die meisten Amerikanern nutzen den heutigen Black Friday als Brückentag. Somit muss man erneut mit einem geringem Handelsvolumen rechnen. Die Handelsspanne im deutschen Leitindex betrug gestern stolze 42 Punkte. Dabei hat der Dax ein Minus von 3 Punkten erzielt und schloss bei 13.286 Punkten. Wie bereits in den Tagen zuvor konnte der Index wieder keinen Schlusskurs über der 13.300er Marke zustande bringen. Dementsprechend geht das Ringen um den Bereich in die nächste Runde.

Nachdem Bund und Länder eine Ausweitung der Maßnahmen beschlossen haben, bleibt das Thema auch danach noch heiß diskutiert. Die aktuellen Lockdown-Restriktionen werden sich früher oder später in der Wirtschaft bemerkbar machen, das ist wahrscheinlich auch ein Grund für die ausbleibenden Impulse in Richtung der Februar-Höchststände. Die Anleger sind in dem derzeitig stark newsgetriebenen Marktumfeld in Wartestellung, vielleicht folgt am Montag schon die nächste Impfstoff-Meldung?

News und fundamentale Daten

Nachrichtentechnisch sieht es heute dürftig aus, daher schauen wir doch noch einmal auf das gestern veröffentlichte GfK-Konsumklima. Der Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat nämlich deutlich gemacht, was sich die meisten wohl schon gedacht haben – der Lockdown light hat auf die Verbraucherstimmung gedrückt. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung haben stärker nachgelassen als erwartet. Der aktuelle Dezember-Wert von -6,7 ist nach dem November -3,1 und dem Oktober -1,6 erneut rückläufig. Unter dem Strich kann man das schon als einen Trend bezeichnen.

Wie man gestern eindrucksvoll sehen konnte, werden die Aktienmärkte von den US-Börsen angetrieben. Die Stimmung bei den Anlegern an der Wall Street kann kaum euphorischer sein, das zeigt auch der Fear & Greed Index an. Dieser notiert nicht nur im „extrem Gier“ Bereich, sondern steigt auch noch weiter an, von zuvor 88 auf jetzt 91.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

An der derzeitigen Chart-Situation hat sich weiterhin nichts geändert, demnach haben die wichtigen Marken auch noch Bestand. Die regelmäßigen Leser(innen) unter Ihnen kennen die Marken wahrscheinlich schon auswendig. Wir alle warten auf den überfälligen Ausbruch aus der 300-Punkte-Range. Dafür müsste der Dax die Widerstandszone zwischen 13.300 und 13.340 endlich hinter sich lassen. Dadurch würde sich zuerst ein Ziel bei 13.460 ergeben. Danach könnte der Dax noch die 13.600 anlaufen, dann hätte er die Spanne der Seitwärtsrange nach oben abgearbeitet.

Oder der Dax leitet eine überfällige Korrektur ein, um vor der Jahresendrally nochmal durchzuatmen. Dafür müsste der Dax zunächst die Unterstützung bei 13.235 brechen. An der 13.140 folgt eine weitere Unterstützungszone. Darunter befindet sich die Unterkante der Range, in dem Bereich zwischen 13.050 und 13.000 fand der Dax mehrfach Halt. Fällt der Index schließlich unter die 13.000, dann ergeben sich Ziele bei 12.870 und 12.700. Wahrscheinlich werden wir erst in der kommenden Woche erfahren, wohin die Reise geht.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 27.11. - H1-Chart - die Wall Street ist zurück

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.370– Pivot Punkt R2

13.323 – Pivot Punkt R1

13.286 – Pivot Punkt

13.238 – Pivot Punk.t S1

13.202 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.274 – Tagestief 26.11.

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.340 – mehrfacher WS

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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