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Warum die nächsten drei Monate für Bitcoin massiv werden können

Warum die nächsten drei Monate für Bitcoin massiv werden können
Grafik: ChatGPT

Der Bitcoin erlebt an den Märkten eine Renaissance – befeuert von einer wachsenden Geldmenge und dem zunehmenden Appetit institutioneller Investoren. Während Zentralbanken weltweit weiterhin Liquidität in die Finanzsysteme pumpen, fließt ein immer größerer Teil dieses Kapitals in die führende Kryptowährung. Die Folge ist ein massiver Kapitalzufluss, der das Potenzial hat, die Rally weiter zu beflügeln. Damit steht Bitcoin im Spannungsfeld zwischen expansiver Geldpolitik und strategischen Großinvestitionen – eine explosive Mischung, die das Marktgeschehen in den kommenden Monaten dominieren könnte.

Bitcoin: Liquidität treibt die Rally

In seinem jüngsten YouTube-Video analysiert Bravos Research eingehend, warum die kommenden drei Monate für Bitcoin von entscheidender Bedeutung sein könnten. Zu Beginn stellt die Analyse heraus, dass sich Bitcoin derzeit in einem makroökonomischen Umfeld bewegt, das vor allem durch Veränderungen in der Geldmenge geprägt ist. Diese expansive Strömung nährt institutionelle Investitionen in Kryptowährungen und könnte zu neuem Auftrieb führen.

Ein zentrales Argument der Analyse ist, dass die anhaltende Ausweitung der Geldmenge einen entscheidenden Nährboden für den Kursanstieg von Bitcoin bildet. Die meisten großen Zentralbanken sind bereits dabei, die Geldpolitik zu lockern und die Zinsen zu senken. Auch die führende US-Notenbank Fed düfte spätestens im September ihre Lockerung fortsetzen. Angesichts der in den meisten Regionen lockereren Geldpolitik könnte die globale Liquidität weiter zunehmen. Diese Dynamik befeuert sowohl die Nachfrage institutioneller Anleger als auch spekulative Wellen im Markt. Bravos verweist darauf, dass Bitcoin seit dem Launch der Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 erhebliche Mittelzuflüsse verzeichnet – täglich werden durch diese Vehikel tausende Einheiten gekauft. Diese Phänomene zeigen deutlich, wie eng Bitcoin mit den Fließbewegungen der Geldmenge verwoben ist.

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Parallele zwischen Geldmenge und Kursverlauf

Die Analyse zieht eine Parallele zwischen der Entwicklung der Geldmenge und den Kursbewegungen von Bitcoin. Demnach reagiert Bitcoin mit Kursanstiegen, wenn Zentralbanken Liquidität bereitstellen. Sobald sich das Umfeld stabilisiert, folgt in der Regel eine Konsolidierung. Mit Blick auf die nächsten drei Monate prognostizieren die Analysten, dass ein erneuter Liquiditätsschub durch geldpolitische Maßnahmen ausreichen könnte, um den BTC-Kurs in eine parabolische Bewegung zu treiben. Dabei seien nicht nur Zinsentscheidungen der Zentralbanken entscheidend, sondern auch die Wahrnehmung von Inflation und Wachstum in der Wirtschaft. Der folgende BTCUSD-Wochenchart von TradingView zeigt die fulminante Rally der Kryptowährung.

Technisch betrachtet befindet sich Bitcoin laut dem Video zeitgleich in einer aussichtsreichen Phase. Der Kurs ist gerade auf neue Höchststände ausgebrochen und befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Ein wichtiger Prüfstein liegt jedoch im Bereich um 123.000/125.000 USD. Ein Bruch dieser Zone könnte einen Impuls zur Fortsetzung des Bullenzyklus liefern. Sollte es jedoch zu einer Gegenbewegung kommen, könnte Bitcoin noch einmal auf Unterstützungsniveaus zwischen 80.000 und 90.000 USD zurückfallen, bevor die Rally erneut entfacht wird. Dieses Korrektur-Szenario könnte jedoch auch attraktive Einstiegspunkte bieten, so die Analysten.

Bravos Research betont, dass eine mögliche Entspannung bei der Geldmenge gleichzeitig die institutionelle Perspektive auf Bitcoin stärkt. Spot-ETFs bieten neuen Käufern eine liquide und regulierte Möglichkeit, in den Markt einzusteigen. Dies könnte die Marktstruktur auf längere Sicht stabilisieren. Bereits jetzt sind Mittelzuflüsse in zweistelliger Milliardenhöhe dokumentiert. In Kombination mit positiven makroökonomischen Signalen – etwa einem weiterhin expansiven Geldmarkt – könnte sich Bitcoin weiter etablieren und eine starke Performance zeigen.

Fazit

Die Analysten von Bravos Research kommen schließlich zu dem Fazit, dass die nächsten drei Monate für Bitcoin aufgrund des Zusammenspiels zwischen Geldmenge, institutioneller Nachfrage und technischer Konstellation potenziell massiv ausfallen könnten. Zwar würde eine rückläufige Geldmenge kurzfristig Druck erzeugen, doch derzeit deutet nichts darauf hin. Bis auf die Bank of Japan befinden sich die meisten Zentralbanken nämlich mitten in einem Lockerungszyklus. Somit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine erneute Lockerung der Geldpolitik und eine damit einhergehende Zunahme der Liquidität den Bullenlauf stützt. Bravos Research skizziert ein Szenario, in dem die Kombination aus steigenden Bitcoin-Investitionen und geldpolitischen Rahmenbedingungen das Momentum aufrechterhält und neue Höchststände ermöglicht.

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