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Warum die Rally eine Pause macht! Marktgeflüster (Video)

Warten auf den nächsten großen Deal – oder die „Erzählung des Marktes“ bricht in sich zusammen..

Markus Fugmann

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am

Wie schon gestern auch am heutigen Handelstag Stagnation an den Aktienmärkten – das liegt vor allem an den Verhandlungen zwischen den USA und Kanada, die bis Freitag ein Abkommen zustande bringen müssen (Kanada ist nach China der größte Handelspartner der USA). Damit steht und fällt im Grunde die „Erzählung des Marktes“, dass Trump Deals macht statt Handelskrieg zu führen. Stark heute wieder die US-Tech-Werte, der Nasdaq mit einem neuen Allzeithoch, nachdem Morgan Stanley die Kursziele für Google und Amazon deutlich angehoben hat. Aber der Gegenwind für die Tech-Giganten wird immer größer (Regulierung in Europa, Trump-Kritik und Aussagen von Bernie Sanders). Der Dax kommt kaum von der Stelle – und die Anzeichen für die Schwäche am US-Immobilienmarkt werden immer deutlicher..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marko

    29. August 2018 23:58 at 23:58

    Welche Rally an den Aktienmärkten ?

    Fakt ist doch, der Markt läuft seit Monaten seitwärts ?

    Das da, dürfte im März interessant werden :

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/heiko-maas-und-michel-barnier-keine-sonderregeln-fuer-grossbritannien-a-1225602.html

    Es gibt meines Erachtens zwei Möglichkeiten :

    Einen harten oder einen weichen Brexit, GB hat die Wahl, der EU ist es egal.

    Wo das Chaos ausbricht, sollte es zur „harten Lösung“ kommen, sollte sich jeder denken können…

    Ich denke schon, die EU war und ist mit GB geduldig – wer nicht hören will, muss fühlen…

    „Das Austrittsabkommen dürfe aber nicht dazu führen, dass es dort zu einer harten Grenze komme.“

    Das sehe ich anders, bei einem harten Brexit, wird es garantiert (!) zu einer harten Grenze kommen !

    Dazu kämen noch Gibraltar,Schottland usw, viel Spaß, GB !

    Wie gesagt : wer nicht hören will…

  2. Avatar

    Marko

    30. August 2018 01:25 at 01:25

    Und, nur mal so :

    Die Amis werden weiterhin Ihren USD zu 0,25 % erhöhen (müssen !!) – die EU der EUR macht nix :

    Wo stehen wir ? bei 1,17 (!), beim EUR/USD, interessant ?!? Zinsdifferenzen ? – Nie gehört…

    Ja, so ist das nun mal mit den Angelsachsen… dreimal dürft Ihr raten, was passieren sollte, sollte GB meinen, der „harte“ Brexit wäre die Lösung… :D

  3. Avatar

    Marko

    30. August 2018 02:00 at 02:00

    Und was ich damit sagen will :

    GB ist „alleine“, also bei einem „harten“ Brexit in der Form von heute nicht überlebensfähig.

    GB wird den “ harten Exit“ aus Europa nicht „überleben“. Dazu ist London usw viel zu verwoben mit Europa. Oder siehe Nordirland, siehe Gibraltar usw…

    Deshalb ist der Brexit Unsinn – ein harter Brexit würde bedeuten : ein Austritt aus Europa und dies wäre nicht möglich.

  4. Avatar

    Kritisch

    30. August 2018 07:30 at 07:30

    Ich bin der Meinung, dass GB den Austritt aus der EU, egal ob hart oder weich, ganz easy überleben wird. Letztendlich ist es doch die EU und vorallem der EURO der massiv angeschlagen ist. Ich nehme an, dass Italien, Spanien, Griechenland nur darauf warten wie der Ausstieg der Briten abgewickelt werden wird und spätestens dann wenn die Zahlungen an die EU angehoben werden diese Länder sich ebenfalls verabschieden werden. Ein eigentlich großartiges Friedensprojekt wird wohl oder übel scheitern, da man seitens der Mitgliedsländer nicht gerade die fähigsten Köpfe nach Brüssel gesandt hat.

    • Avatar

      Columbo

      30. August 2018 17:49 at 17:49

      Die fähigsten Köpfe in Brüssel nützen nichts, da sie dann zuhause fehlen. Es gibt einfach zu wenige davon.

  5. Avatar

    Beobachter

    30. August 2018 11:14 at 11:14

    @ Kritisch, wie immer eine vernünftige Einschätzung, der Erfolg eines Landes hängt nur von der eigenen Leistung ab u.nicht von der Zugehörigkeit eines Gebildes.Ich wette, dass Italien ohne EU u.ohne Euro mit einer ihren Verhältnissen angepassten eigenen Währung wie früher, heute besser dastehen würde.

    • Avatar

      Kritisch

      30. August 2018 14:38 at 14:38

      @Beobachter! Nun ich glaube schon, dass die Integration in einen größeren Wirtschaftsverbund durchaus sehr viele Vorteile in sich birgt. Die Krux an der Sache ist nur, dass:
      1. Die EU viel zu schnell Staaten aufgenommen hat, die wirtschaftlich und ob deren Infrastruktur noch gar nicht bereit waren, vorbereitet waren. Ma hätte seitens der EU nur einmal darauf schauen müssen wie die Integration der ehem. DDR gelaufen ist und vorallem was das gekostet hat. Nahezu alle aufgenommenen Staaten wurden mittels EU Gelder versucht an zentraleuropäischen Standard anzugleichen und man war der Meinung das auch stemmen zu können. Woher diese Meinung stammt bleibt mir bis heute ein Rätsel. Ich kann mich noch erinnern an die Aufnahme der Slowakischen Republik (war dort beruflich sehr engagiert). EU Politiker verkündeten lautstark wie toll es nicht in Bratislava wäre und wie weit sich dieses Land entwickelt hätte – Wirtschaftswachstum weit über den EU Staaten! Kunststück wenn man von nahezu 0 um 10% zulegt. In der Ostslowakei beispielsweise gab es weder vernünftige Straßen, praktisch keine Kanalisierung und das Telefon funktionierte nur bei Schönwetter. Der damalige Premierminister (Meciar) verkaufte (privatisierte) das gesamte Staatsvermögen an Parteifreunde – in den Augen der EU Verantwortlichen aber alles super!
      Auf Madeira baute die EU eine mehrspurige Autobahn rund um die gesamte Insel mit gefühlten 1000 Tunnels. Es fährt nur praktisch keiner drauf, mit Ausnahme der Touristen, da die Einheimischen mehrheitlich die inselinneren Verbindungswege nutzen. Und so gäbe es noch X-Beispiele.
      2. Wenn man versucht südländische Charaktereigenschaften (die ich aber sehr schätze) an deutsche Tugenden anzugleichen wird es eben schwierig. Die Mittelmeerstaaten haben schon Jahrzehnte ihre Währungen an die jeweilige landesspezifische Situation angepasst. Abgewertet, aufgewertet, je nachdem wie das Devisengeschäft mit den Urlaubern oder die Wirtschaft selbst eben lief.
      So und jetzt ist da die EU und der EURO und nichts geht mehr mit Anpassung. Aber, was solls, man verrechnet ja ohnehin gegenseitig – Gott sei Dank, nur virtuell. Es steigt zwar der Target 2, also die Schulden gegenüber vornehmlich D.
      Wenn die uns ärgern treten wir eben aus und zahlen unsere Schulden mit LIRE, DRACHMEN, PESETAS, ESCUDOS oder auch gar nicht.
      Und Hr. Draghi und Fr. Merkel erklärt uns, dass die Target 2 Salden ja eigentlich keine Schulden wären.
      Meiner Meinung nach haben die Briten schon den 1. richtigen Schritt gemacht in dem sie sich ihr GBP behalten haben und 2. dem drohenden Fiasko duch mit wesentlich geringeren „Kopfschmerzen“ entfleuchen werden können.

  6. Avatar

    Beobachter

    30. August 2018 14:10 at 14:10

    Ein hochstehender Ökonom hat gesagt: Wenn die Bemühungen der EU Bürokraten nur ein Bruchteil dessen gewesen wären, was man mit Krisensitzungen mit den Griechen verschwendet hat, hätte man den Brexit verhindern können, oder wie oft ist die Merkel u.co. nach England geflogen.
    Meines Wissens ist die Wirtschaftskraft von GB etwa so gross wie die 20 kleinsten EU – Länder.Dies als Antwort auf den Brexit- Kenner @ Marko.

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Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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am

Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Rüdiger Born

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