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Warum die Zinsen für Staatsanleihen jetzt vollends kollabieren

Hannes Zipfel

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Von allen Seiten geraten die Zinsen aktuell unter Druck: durch die einbrechende Konjunktur, den kollabierenden Ölpreis sowie die Turbulenzen am Aktienmarkt. Die starke Verunsicherung der Investoren führt zu einem Run auf Staatsanleihen und drückt die Renditen am Kapitalmarkt auf neue Rekordtiefststände. Wer profitiert von dieser Entwicklung und für wen ist sie gefährlich?

Die Zinsen entwickeln sich mit einer besorgniserregenden Dynamik

Der Kollaps der Zinsen an den Kapitalmärkten vollzieht sich in atemberaubender Geschwindigkeit und ist historisch beispiellos. Gleich mehrere Faktoren treiben die Anleger scharenweise in die vermeintlich sicheren Schuldpapiere der Staaten.

Zum einen bedeutet die Coronavirus-Epidemie einen Konjunkturschock für die ohnehin bis über beide Ohren verschuldete Weltwirtschaft. Die Ratingagentur Standard & Poor´s schätzt, dass die weltweite Verschuldung im Jahr 2020 auf 53 Billionen US-Dollar ansteigt. Das sind nochmals fünf Prozent mehr als noch im Jahr 2019.

Zum anderen kollabiert im Zuge des Ölkriegs zwischen Saudi-Arabien, Russland und den amerikanischen Schieferölproduzenten der Rohölpreis, was nicht nur die auf hohe Preise angewiesenen US-Fracking-Unternehmen unter Druck setzt, sondern auch die im OPEC-Kartell selbst vereinten Produzenten sowie Russland.

Über Nacht fiel der Preis für ein Barrel Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) um ca. 30 Prozent auf aktuell knapp 30 US-Dollar pro Barrel (159 Liter Fass). Die meisten Staaten der OPEC benötigen für ausgeglichene Staatshaushalte Ölpreise in Höhe von ca. 90 US-Dollar. Pleitekandidaten wie Venezuela sogar 150 US-Dollar pro Barrel. Die US-Fracking-Industrie operiert in der Breite erst ab Notierungen von gut 60 US-Dollar profitabel.

Da nun eine sich verstärkende Pleitewelle bei den US-Frackern droht, geraten ohnehin schlecht bewerteten Anleihen dieser Unternehmen aktuell stark unter Druck. Der Risikoaufschlag zu US-Staatsanleihen explodiert förmlich auf knapp 900 Basispunkte (9 Prozent über Benchmarkzins). Die Schuldverschreibungen der US-Schieferölindustrie machen ca. 15 Prozent des US-Risikoanleihemarktes aus und drohen das gesamte Segment im Volumen von 390 Mrd. US-Dollar in Turbulenzen zu stürzen. 65 Prozent aller ausstehenden US-Unternehmensanleihen sind mit dem Rating „BBB“ versehen, also nur noch knapp vom Ramschstatus entfernt (Thema BBB-Schuldenbombe).

Die Schere zwischen den Staatsanleihen und den Unternehmensanleihen weitet sich damit aktuell dramatisch aus. Die Aktienmärkte goutieren diese Gesamtgengelage mit einem neuerlichen weltweiten Kurssturz und treiben weiteres Geld in den vermeintlich sicheren Hafen Staatsanleihen, was die Zinsen noch weiter kollabieren lässt. In keinem einzigen der OECD-Staaten gibt es aktuell noch Staatsanleihen mit positivem Realzins – was für eine verrückte Welt!

Die Zinsen fallen immer weiter

Dabei stehen so viele Länder wie selten zuvor vor dem Bankrott, u. a. Argentinien, Chile, Venezuela, Libanon, Iran, Pakistan sowie das Emirat Dubai. Auch der jüngste, wenn auch moderate Abverkauf langlaufender italienischer Staatsanleihen, sollte den Anlegern eigentlich eine Warnung sein.

Doch noch überwiegt die Überzeugung, dass zur Not alle Staatsschulden von den Notenbanken monetarisiert werden. Was dabei übersehen wird, ist die nur nominal geltende implizite Notenbankgarantie für die Staatsobligationen. Wenn im Ernstfall tatsächlich die Notenbanken weltweit durch das Anschmeißen der digitalen Geldpressen zum Hauptgläubiger de facto bankrotter Staaten werden, dann ist die Kaufkraft der Währungen, in denen die Bonds denominiert sind, in akuter Gefahr. Was nützt eine Staatsanleihe, für die zwar zuverlässig Zinsen ausbezahlt werden (sofern noch vorhanden) und die planmäßig getilgt wird, wenn die Tilgungswährung später gleichwohl wertlos ist?

Doch noch herrscht pure Kaufpanik am Markt für Staatsobligationen, wie exemplarisch die Preisentwicklung der bedeutenden US-Benchmark-Anleihen mit 30-jähriger Laufzeit zeigt (US T-Bonds):

Die Kurse der Staatsanleihen steigen, die Renditen fallen dementsprechend

Die Zinsstrukturkurve steht auf dem Kopf

Der rasante Zinsverfall führt zu einem Ausnahmephänomen am Kapitalmarkt: der inversen Zinsstrukturkurve. Mit hoher Zuverlässigkeit folgt mit einer Zeitverzögerung von wenigen Monaten auf solch eine Konstellation eine offizielle Rezession. Die Inversion der US-Zinsstrukturkurve hält bereits mehrere Monate an. Der Anleihemarkt preist mit der aktuellen, ungewöhnlich starken Inversion trotz bereits massiv gesenkter US-Leitzinsen eine sehr starke Rezession á la Finanzkrise 2008 ff. ein:

Die Notenbanken stehen unter immensem Druck

Da bei einer solchen Konstellation die Zinsmargen der Banken erodieren (Thema Fristentransformation), steht die US-Notenbank Fed unter enormem Druck. Sie hat zwar noch etwas Spielraum für Zinssenkungen, die helfen könnten, die starke Inversion der Zinsstrukturkurve abzumildern und die Banken vor Verlusten im Kreditgeschäft zu schützen, aber auch in den USA nähern sich die Leitzinsen rasant der Nulllinie (aktuell effektiv 1,05 Prozent).
Die nächste offizielle Zinssitzung der Fed findet am 18. März statt. In Anbetracht der sich weiter verstärkenden Marktturbulenzen trotz einer bereits vollzogenen Notzinssenkung am Dienstag voriger Woche ist es kaum vorstellbar, dass die Fed bis zu diesem offiziellen Termin passiv bleibt.

Geldpolitischer Wahnsinn voraus

Wir werden momentan Zeugen einer historisch einmaligen Dynamik beim Verfall der Zinsen in den Industrieländern weltweit. Für Zinssparer sind dies keine guten Nachrichten. Für den Immobilienmarkt verheißen die noch weiter sinkenden Fremdfinanzierungskosten eine weitere Aufblähung der Preisblase und für immer mehr Staaten ergibt sich die Möglichkeit, sich so günstig wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit zu verschulden, nämlich zu Zinsen unter null.
Diese gesamte Gemengelage, also Nullzinsen und Staatsanleihekaufpanik bei paralleler Schuldenexplosion, macht rational eigentlich keinen Sinn. Aber sie zeigt die Verzweiflung der Anleger und den Grad des Notenbankeninterventionismus.
Beim Betrachten der aktuellen Entwicklung bei den Zinsen beschleicht einen immer mehr das Gefühl, man sei Zeuge der Endphase eines Wirtschaftssystems – jenseits der aktuellen ökonomischen Belastungen durch das Coronavirus.

Die Zinsen gehen in den Keller
US Treasury Department. Foto: AgnosticPreachersKid CC BY-SA 3.0

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    sabine

    9. März 2020 13:14 at 13:14

    „den Grad des Notenbankeninterventionismus“
    Steiler Steigbügel für das Helfersyndrom (Aufblasen von Blasen) der Notenbanken war in großem Stil die Krise 2008. Und die Medien sorgen dafür, daß die Mehrheit sich freut, daß die Notenbanken retten. Statt das Spiel zu durchschauen.
    Man kann es nur immer wiederholen, freie Marktwirtschaft wird mehr oder weniger abgewürgt, abgeschafft.

    Das ist doch wie bei der Zwangsgebühr GEZ, die können bringen was sie wollen, der Absatz ist egal, das Einkommen gesichert!

  2. Avatar

    Columbo

    9. März 2020 13:36 at 13:36

    Irgendwie wäre mir jetzt Mario Draghi lieber, als Christine Lagarde, kann das rational aber nicht begründen. „Was immer auch geschieht“…jetzt geschieht es.
    Macht am Ende wohl doch keinen Unterschied, wer von den beiden…

  3. Avatar

    Steve oh

    9. März 2020 16:14 at 16:14

    Wat?

    Dubai vor der pleite??

    • Avatar

      Hannes Zipfel

      9. März 2020 18:41 at 18:41

      @STEVE OH: Ja, keine Öl- und Gasproduktion mehr, 40 Mrd. US-Dollar Schulden beim Nachbaremirat Abu Dhabi und abnehmendes Wirtschaftswachstum. Dubai erhebt keinerlei Steuern (außer früher auf Öl- und Gasgeschäfte) und ist daher hochgradig defizitär. Wenn im Herbst die Weltausstellung (Expo) wegen Corona platzt, ist Dubai pleite.

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

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„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

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Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

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Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

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