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Aktien

Warum es für die Aktienmärkte bis Ende September ungemütlich wird!

Es dürfte ungemütlich werden in den nächsten Monaten an den Aktienmärkten! Das ist die schlechte Nachricht (zumindest für die Bullen). Die gute Nachricht (wiederum für die Bullen) aber ist: danach kommt eine Rally, nachdem Ende September das Tief erreicht ist!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es dürfte ungemütlich werden in den nächsten Monaten an den Aktienmärkten! Das ist die schlechte Nachricht (zumindest für die Bullen). Die gute Nachricht (wiederum für die Bullen) aber ist: danach kommt eine Rally, nachdem vermutlich im Herbst das Tief erreicht ist!

Das jedenfalls ist die Botschaft der saisonalen Muster in den Jahren der sogenannten Midterm Elections, also der Wahlen zum US-Abgeordnetenhaus und US-Senat, die immer im Herbst stattfinden zwei Jahre nach der US-Präsidentschaftswahl.

Der Grund für die schwache Entwicklung an der Wall Street dürfte die politische Unsicherheit sein, weil die Partei (in dem Fall die Republikaner), die bei der Präsidentschaftswahl siegt, meist bei den Midterm Elections sehr schwach abschneidet – mit der Folge, dass dann die Mehrheitsverhältnisse zugunsten der Opposition kippen, während aber der Präsident weiter im Amt bleibt.

Folgender Chart zeigt, worum es geht – zu Beginn eines Jahres mit midterm elections läuft beim Dow Jones alles noch normal wie in anderen Jahren auch. Dann aber ab der zweiten März-Hälfte kommt ein deutlicher Rückschlag, bevor es dann ab Anfang April wieder nach oben geht:


(Chart: EquityClock.com; zum vergrößern anklicken)

Anfang April folgt dann eine scharfe Rally, die jedoch in der zweiten April-Hälfte ihren Hochpunkt erreicht, bis kurz vor Mai-Ende erfolgt dann ein scharfer Abverkauf, bevor dann zwischen Juni und August ein volatiler Seitwärtsmarkt einsetzt. Ab der zweiten August-Hälfte folgt dann ein scharfer Abverkauf bis Ende September – und mit Oktober-Beginn setzt dann eine impulsive Rally ein bis Ende des Jahres!

Wenn sich das saisonale Muster auch in diesem Jahr so bestätigt, bedeutet das: bis Ende des März (also ca. noch eine Woche lang) ist weiter mit Turbulenzen zu rechnen, dann ab Anfang April ein starker Move nach oben, ab der zweiten April-Hälfte dann sollten Long-Positionen vermieden werden. Richtig bullisch wird es dann ab Anfang Oktober, nachdem Ende September das Tief erreicht ist (siehe hierzu auch den Artikel von Mark Hulbert „These two stock market patterns add up to trouble for investors through Election Day“).

Gilt das Muster auch für den Dax? Ja – und das obwohl nun die Dividenden-Saison ansteht. Ab der zweiten April-Hälfte geht es auch beim Dax in Jahren mit Midterm Elections bergab – wie in folgendem Video ab Minute 2 und 10 Sekunden ersichtlich (das restliche Zertifikate-„Gelaber“ kann man sich dagegen getrost schenken):

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Lachhannes

    22. März 2018 14:27 at 14:27

    Abverkauf bis Ende September – und mit Oktober-Beginn setzt dann eine impulsive Rally ein bis Ende des Jahres!
    Was ein Witz,…Glaskugel benutzt oder wie?

    Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich die Börse oder auch nicht,…lol

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. März 2018 14:30 at 14:30

      @Lachhannes, haben Sie den Chart nicht gesehen, der die letzten Jahrzehnte umfaßt in Jahren mit midterm elections??

      • Avatar

        Lachhannes

        22. März 2018 18:26 at 18:26

        @Fugmann,
        ja eine mittlere Errektion habe ich auch ab und zu, allerdings habe ich mal im Trading gelernt das die Vergangenheit kein Garant für die Zukunft ist, zudem ist an der Börse alles Möglich…. auch wenn zwischenzeitlich Halbzeitwahlen stattfinden….
        hoffen wir das Beste;-)

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Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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