Folgen Sie uns

FMW

Warum explodiert der Preis f├╝r Butter? Ein Lehrst├╝ck ├╝ber die EU – und Auswirkungen auf die Inflation

Warum explodiert derzeit der Preis f├╝r Butter? Das hat viel mit der B├╝rokratie in Br├╝ssel zu tun – und wird folgen f├╝r die Inflation haben..

Ver├Âffentlicht

am

FMW-Redaktion

Wer in Superm├Ąrkten einkaufen geht, wird es bemerkt haben: der Butterpreis ist explodiert. Vor einem Jahr lag der Preis f├╝r eine 250 Gramm-Packung noch durchschnittlich bei 0,79 Euro, im Juni diesen Jahres dann bei durchschnittlich 1,49, und nun, nur einen Monat sp├Ąter im Juli 2017 schon bei 1,79 Euro, eine Steigerung von 20% zum Vormonat. Und damit hat sich der Preis f├╝r Butter innerhalb nur eines Jahres mehr als verdoppelt!

Das sollte auch die EZB interessieren, schlie├člich ist Butter ein Gut des t├Ąglichen Gebrauchs und wird auch in vielen anderen Produkten verwendet, vor allem in Backwaren. Mithin wird der Preisanstieg bei Butter also einen Dominoeffekt haben, da alle Produkte, die Butter enthalten, absehbar teurer werden, weil die Produzenten nicht z├Âgern werden, ihre gestiegenen Kosten auf den Endverbraucher abzuw├Ąlzen!


Foto: Peter Jung

Was ist da los? Man k├Ânnte in einem Satz sagen: eine nicht unerhebliche Verantwortung f├╝r die Preisexplosion tr├Ągt die Politik der EU! Warum? Im Gefolge der Finanzkrise kamen die Preise f├╝r Molkereiprodukte unter Druck, also versuchten viele Erzeuger, schlicht mehr davon zu produzieren, um geringere Einnahmen aufgrund niedrigerer Preise durch gesteigerte Produktion zu kompensieren. Die Folge war eine Butter-Schwemme (und Milch-Schwemme), die die Preise weiter unter Druck brachte, scheinbar eine perfekte Abw├Ąrtsspirale. Viele Betriebe gingen pleite oder versuchten zu schrumpfen.

Dazu liberalisierte die EU im Jahr 2015 den europ├Ąischen Molkerei-Markt und belohnte im Gegenzug Produzenten mit extra Pr├Ąmien, wenn sie sich an Produktions-Obergrenzen f├╝r Milch und Butter hielten. Das sorgte wiederum daf├╝r, dass die Betriebe einen Anreiz hatten, sich zu verkleinern. Also wurden etwa die Kuhbest├Ąnde verringert, weil es nun keinen Sinn mehr machte ├╝ber ein gewisses Level zu produzieren, durch die Verringerung der Kuhbest├Ąnde damit leichzeitig damit die Kosten gesenkt.

Nun aber fehlen vor allem in Europa Jungk├╝he, um die zuvor dezimierten Kuhherden wieder aufzustocken und so schnell auf die Nachfrage reagieren zu k├Ânnen. Zumal der Bedarf an Butter steigt: der Trend geht klar weg von der Margarine hin zur Butter, weil sich der Fokus der Kosnumenten zunehmend wieder auf nat├╝rliche Produkte richtet. Dazu steigt weltweit die Nachfrage nach Butter, vor allem in China.

Es entsteht somit das, was man im Englischen als ein „miss match“ bezeichnet: geringeres Angebot trifft auf verst├Ąrkte Nachfrage, folglich steigen die Preise stark. Und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz (West-)Europa. Und damit wird deutlich, welche Auswirkungn eine zentral aus Br├╝ssel gesteuerte, b├╝rokratische Politik haben kann: 40% des EU-Budgets flie├čt in die Landwirtschaft, die man protektionistisch vor allem gegen├╝ber afrikanischen Importen abzuschirmen versucht (wor├╝ber jedoch kaum jemand redet!). Mit der volkswirtschaftlich unsinnigen Belohnung f├╝r geringere Produktion wurden zudem Gro├čbetriebe bevorteilt, die auf derartige Entwicklungen flexibler reagieren konnten als Kleinbauern.

Mithin verdanken wir also den Preisanstieg zu einem guten Teil der lieben B├╝rokratie in Br├╝ssel! Klar: die Landwirtschaft ist von zentraler Bedeutung, selbst in Zeiten der industriellen Massenproduktion. Man will hier die Dinge selbst in der Hand behalten und sich nicht komplett von der Gunst anderer abh├Ąngig machen – das ist verst├Ąndlich. Aber es flie├čt viel zu viel Geld in die ├╝berregulierte Landwirtschaft, und die Folgen der EU-Fehlentscheidung aus dem Jahr 2015 bekommen wir nun zu sp├╝ren.

Wenn der Anstieg der Butterpreise so weiter geht, wird die EZB wohl Butter aus dem Warenkorb zur Berechnung der Inflation entfernen m├╝ssen, meinen Sp├Âtter..

28 Kommentare

28 Comments

  1. Starhemberg1683

    13. Juli 2017 12:45 at 12:45

    Hallo!
    Wiedereinmal ein super Artikel warum lese ich sollche Artikel blo├č nie in der L├╝ckenpresse?? Statt Br├╝ssel brauchen wir Libertarismus, Sie wissen schon das Ding mit wenig Staat und einer funktionierenden Landwirtschaft.
    Beste Gr├╝├če
    Starhemberg1683

    • Im Westen nichts Neues

      14. Juli 2017 10:46 at 10:46

      bei REWE kostet die regionale Normalbutter schon 2,20.-Teuros.
      Der Artikel ist aber irref├╝hrend, denn alles stieg in den letzten 2-3 Jahren um 20-150 %: vom Kinderspielzeug bis zu Messern. ALLES! der einzige Trick ist, dass die einzenlnen Produkte in unterschiedlichen Zeiten pl├Âtzlich um 10-40% erh├Âht werden und dann im n├Ąchsten Halbjahr nochmals. Da hilft es auch nichts mehr, dass China alles billig herstelllte, um die Preisexpolsion der Produkte die in der EU hergestelllt werden zu verstecken.
      Bei teuren Produkten treten die K├Ąufer immer mehr zur├╝ck und warten auf 50-75% SALE. Bei Billigprodukten f├Ąllt die Inflationsexplosion nicht sehr auf bei Schafen.
      Beispiel: Matjesfilets von 1,19 auf 1,39.-ÔéČ, Paran├╝sse in 2 Jahren von 1,99 auf 3,69 beim Discouter (bei REWE kosten die 7,99.-).

      • walter

        14. Juli 2017 11:11 at 11:11

        Kirschen 1kg 16,50Euro am Hauptbahnhof MUC!!
        Soll ich weiter schreiben,gerd?
        Aber der Buckler hats ja,wenn man die herumlaufenden Plauzen sieht…

        • Lars

          17. Juli 2017 20:08 at 20:08

          Durch den Frost an Ostern wurden aber heuer auch ├╝ber 90% der Kirschbl├╝ten und somit der sp├Ąteren Ernte zert├Ârt, Herr Schlau!

          • walter

            17. Juli 2017 20:41 at 20:41

            Herr Oberlehrer Lars!
            Ich befinde mich bekanntlich in viel waermeren Gefielden…..und der Obslter sagte nat.,dass die Kirschen aus ITALIEN seien und von einem Frost,der 90% der „spaeteren Ernte“zerstoert haette,das hattest du mit sicherheit erfunden,um mir eins auszuwischen!!!
            Aber mit der Zahl „“90%““,da gebe ich dir recht,indem 90% alles verlieren werden und da gehoerst DU mit sicherheit dazu!!
            Ostern hatten wir gut 30Grad im Schatten,falls du dich noch erinnern solltest!

          • walter

            17. Juli 2017 20:45 at 20:45

            …und der Butter ist nat.nur teurer geworden,weil die Kuehe beim Milch geben in den Streik getreten sind…mann o mann..
            Apropo:…du solltest mich doch nicht mehr anschreiben!

        • Lars

          17. Juli 2017 20:59 at 20:59

          @walter Neben diesem unfundierten Kommentar habe ich heute auch einen aktuellen Kommentar von Ihnen gelesen, den Sie irgendwo gepostet haben, und der da lautete, dass Sie Ihr importiertes Wei├čbier g├╝nstiger beziehen werden, wenn nach Jackson Hole der EUR auf 1.20 gestiegen ist.
          Warum, in aller Welt, sollte Ihr Wei├čbierimport g├╝nstiger werden, wenn der EUR steigt?
          Entweder bezahlen Sie in Thailand mit EUR, die Sie nach Ihrem Deutschlandbesuch aus dem Land „geschmuggelt“ haben oder Sie unterhalten ein EURO-Konto, von dem Sie je nach Bedarf und Kurswert Geld auf ein Thai-Konto transferieren.
          Letzteres d├╝rfte aber laut Ihrer Logik und Philosophie nicht sein, weil Sie ja so vehement gegen Geld auf Konten eintreten.

          • walter

            17. Juli 2017 21:43 at 21:43

            Ach Lars,lol
            Nachdem nach Jackson-Hole meine GOLDAKTIEN in die hoehe schnellen werden,werde ich nat einen Tel veraeussern um den Gewinn auf ein Thail.Konto zu ueberweisen(das mache ich schon seit anfang 2016,falls du meine Posts seitdem verfolgt haben solltest)
            Ich habe es nicht noetig zu schmuggeln,auser Weissbier,fuer schlechte Zeiten,lol
            Seit April 2017,ist meine Waehrung bis heute um ca.5% gestiegen,d.h.mein Bier ist um 5%guenstiger!
            Bei einem Eurokurs von ca.1,20,sind es dann 10%…
            April ca.36,5 Baht…heute 38,5Baht u.nach Jachson-Hole sinds ca.40Baht fuer 1 Euro.
            Aber wenn man nur mit einer Waehrung,so wie du herumfuchtelt….dann erspare ich mir einen weiteren Komment.

          • Michael

            17. Juli 2017 22:10 at 22:10

            @Lars Das versteht doch @walter sowieso nicht. Der bestreitet doch sogar, dass es in Deutschland zu Ostern extremen Nachtfrost gegeben hat, obwohl das f├╝r jedermann ganz einfach zu recherchieren w├Ąre.
            Erinnert mich irgendwie an Bauer, der mit seinen Gold-ATHs f├╝r 2016 leicht daneben lag…

          • Lars

            17. Juli 2017 22:30 at 22:30

            @walter Seit einem Jahr ist „Ihre“ W├Ąhrung von 1.375 auf 1.233, also um mehr als 10% abgest├╝rzt. Ein kleiner Crash im Gold- und Wei├čbier-Schwarzmarkt ­čśë

          • walter

            17. Juli 2017 22:31 at 22:31

            Lars,
            der Thai-Baht haengt am US$ und wo haengt der Euro?
            Antwort:
            In Draghis Hosentasche!!
            Das problem ist,DE blecht fuer die Welt und Thailand fuer sich selber!
            Das liebe ich, wenn der Protektionismus hier herrscht….

          • walter

            17. Juli 2017 22:38 at 22:38

            Golden Dawn ist aber von Weihnachten 2016 bis Feb.2017 um 100% gestiegen und somit ist doch alles im Lack…
            Lars,willste wirklich Kohle machen,dann musst auf @walter hoeren,denn der weis,wie man ohne BUCKELEI das Leben geniest!

        • Michael

          17. Juli 2017 21:54 at 21:54

          @walter
          Ostern 2017 hatten wir Nachtfrost bis zu -10┬░C in DE, der s├Ąmtliche, damals bereits viel zu fr├╝h bl├╝hende Kernobstsorten fast vollst├Ąndig vernichtet hat. Es wurde bereits im April ├╝berall vor extremen Preisen bei Kernobst gewarnt. Die Obst- und Weinbauern hatten damals unz├Ąhlige Rauchkerzen aufgestellt, die N├Ąchte durchgearbeitet, alles versucht, um einen Teil der Ernte noch zu retten.
          Aber der Herr Superschlau wei├č ja alles besser, also hatten wir halt 30┬░ im Schatten. Nur wo: In Thailand? Oder wann: 1978?

          • walter

            17. Juli 2017 22:20 at 22:20

            ha ha,,,nat.in Thailand,lol…und bei den Italienern war auch strahlender Sonnenschein…..
            Wer will denn bei -10 Grad nach DE einreisen,ausser er muss buckeln,lol
            Mr.Superschlau ist immer am Ball….und kann sich auch seine Kirschen fuer 8,xx noch leisten,lol
            Aber wie lange kann sich der Deutsche sein Obst,Butter ect.noch leisten?
            Diese Frage wird hoffentlich bald beantwortet werden!
            Hyper,Hyper ist der Inflations-Punk…..in the future…

        • Lars

          17. Juli 2017 22:52 at 22:52

          @walter Das problem ist,DE blecht fuer die Welt und Thailand fuer sich selber! Das liebe ich, wenn der Protektionismus hier herrschtÔÇŽ.
          Lieber ein m├Ârderisches Milit├Ąrregime, das ein paar deutsche Steuer-Fl├╝chtlinge mit etwas Geld oder Gold im Land leben l├Ąsst,wie sie es wollen, w├Ąhrend es die eigene Bev├Âlkerung protektionistisch im Zaum h├Ąlt, unterdr├╝ckt, inhaftiert und zur Not „neutralisiert“.
          Sie @walter sind echt daneben!!!!

        • Michael

          17. Juli 2017 22:58 at 22:58

          Andauernd lol, in jedem Kommentar mindestens zwei Mal. @walter lollt!
          Ich denke, Wei├čbier-Walter lallt?

  2. Starhemberg1683

    13. Juli 2017 12:48 at 12:48

    Korrektur!
    Tausche Landwirtschaft gegen Marktwirtschaft

  3. walter

    13. Juli 2017 12:48 at 12:48

    Na klar,wenn man die Milch auf die Strasse kippt,dann braucht man sich nicht zu wundern!
    Herr Fugmann,
    wissen Sie noch,was ich hier geschrieben habe,als ich vor ca.6 Wochen in Muenchen war und dass ich ueber die horrenden Preise einen Schluckauf bekommen habe?
    Genau so ist es!
    Wenn das Wasser im Supermarkt,teurer ist als die Milch,dann liegts doch auf der Hand.
    U.a.will man das Trinkwasser EU-weit privatisieren!!!
    Da kommt noch was..wie beim Strom EEG.
    Die Armut ist gezielt gesteuert!

  4. walter

    13. Juli 2017 12:52 at 12:52

    Ich schaetze mal,dass auch die Mass Bier, ein Alltime-High auf der Wiesn erreichen wird.
    Die Wiesn fuer Kapitalisten….

  5. walter

    13. Juli 2017 12:57 at 12:57

    Wie lange wird es noch in DE dauern,bis die Medien von einer „Hyperinflation“berichten werden?
    Laut den Immo-Mieten,ist sie schon da!
    Strom,auch schon da!
    Jetzt sind die Lebensmittel dran!
    Dann kommt der Sprit…
    Wasser habe ich bereits oben erwaehnt…
    Was bleibt dan noch?
    Crash und dann geht der Punk ab!

    • joah

      13. Juli 2017 16:32 at 16:32

      „(Hyper)Inflation ist der neue Punk!“

  6. Pingback: Aktuelle Meldungen vom 13.7.2017 | das-bewegt-die-welt.de

  7. J├╝rgen

    15. Juli 2017 12:38 at 12:38

    Also ich seh den Tag kommen, wo man in Br├╝ssel nur noch rauchende Ruinen sieht…..eine Flasche Sekt ist schon kaltgestellt…

  8. J├╝rgen

    15. Juli 2017 12:43 at 12:43

    Wie schon viele Analysten/ Banker etc. meinen, liegt die wahre Inflation seit jahren schon zwischen 3 und 5%, und werden ja in jeder Hinsicht von der Regierung fast nur L├╝gen erz├Ąhlt.
    Der Wahnsinn mit den erneuerbaren Energien ist auch so eine Sache….vor den erneuerbaren Energien hab es einen Eingriff pro Tag wegen Netzprobleme…jetzt durchschnittlich 17 pro Tag…die kosten so 500 Millionen Euro im Jahr :-)…naja, man schafft mit dem ganzen Solar-und Windr├Ąder -Ged├Ânse Arbeitspl├Ątze und Steuern fliessen…nur darum geht es!!!!

  9. Wotan

    17. Juli 2017 16:10 at 16:10

    Ein St├╝ck Markenbutter heute bei der EDEKA in einer oberbayerischen Gemeinde schlappe 2,29 TEuros ÔÇŽ

  10. walter

    17. Juli 2017 22:45 at 22:45

    Man sollte diesen Traed in einen „WETTERTRAED“umschreiben,gell @Lars&Michael…mann,lasst ihr euch verarschen,lol…
    Aber nicht die Tulpen vergessen,da war doch mal was….Klar der Crash der Tulpen….
    Demnaechst lautet er BANKENCRASH!!!

    • Michael

      17. Juli 2017 23:34 at 23:34

      @walter Nix f├╝r ungut, aber schlafen Sie Ihren Saurausch aus. Und morgen kein lall, kein lol, keine Tulpen, keine Rauten mehr, bitte!
      Was Lars angeht, kann ich nicht beurteilen, weil ich ihn nicht kenne. Aber was mich angeht, lasse ich mich nicht „verarschen“, vor allem nicht von betrunkenen Besserwissern, die nicht in der Lage sind, auf sachliche Argumente ad├Ąquat zu antworten.

  11. Weinfurtner

    12. August 2017 11:16 at 11:16

    Ein ÔÇ×miss matchÔÇť ? Im Englischunterricht gefehlt oder nicht aufgepa├čt? Vielleicht wird ja einmal eine „Miss Match“ gew├Ąhlt ÔÇô hier geht es jedenfalls um ein „mismatch“, ein Ungleichgewicht.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerkl├Ąrung

Finanznews

Marktgefl├╝ster (Video): Deutschlands Gesch├Ąftsmodell scheitert

Der Dax h├Ąlt sich heute wacker – aber dennoch hat der heutige Tag ziemlich klar gezeigt, dass das deutsche Gesch├Ąftsmodell mit seiner Export-Fixierung dabei ist zu scheitern!

Ver├Âffentlicht

am

Markus Fugmann

Der Dax h├Ąlt sich heute wacker – aber dennoch hat der heutige Tag ziemlich klar gezeigt, dass das deutsche Gesch├Ąftsmodell mit seiner Export-Fixierung dabei ist zu scheitern! Das hat heute zun├Ąchst der deutsche Einkaufsmanagerindex gezeigt – die Lage bei Exportneuauftr├Ągen sei „besorgniserregend (so Markit, das die Daten erhebt) mit r├╝ckl├Ąufiger Nachfrage aus den USA und China. Dann der Tweet von Donald Trump mit der konkreten Androhung, Einfuhrz├Âlle auf Autos aus der EU von 20% zu erheben – der Gegenwind ist heftig derzeit! Blickt man auf die l├Ąngerfristigen Charts der deutschen Autobauer, wird klar, dass die Lage wirklich brenzlig ist – der Dax kann sich heute zun├Ąchst halten, hat aber mit der ├ťberwindung der 12600er-Marke Schwierigkeiten..

weiterlesen

Finanznews

Videoausblick: Kaum zu glauben!

der Dow Jones den achten Handelstag in Folge – die l├Ąngste Verluststrecke seit dem Jahr 1970, also seit 40 Jahren! Entscheidend daf├╝r war die gestrige Gewinnwarnung von Daimler, die das Thema Handelskrieg nun konkret macht..

Ver├Âffentlicht

am

Markus Fugmann

W├Ąhrend die Rekordj├Ąger Nasdaq und Russell2000 ausnahmsweise gestern keinen neuen Allzeithochs erreichten, fiel der Dow Jones den achten Handelstag in Folge – die l├Ąngste Verluststrecke seit dem Jahr 1970, also seit 40 Jahren! Entscheidend daf├╝r war die gestrige Gewinnwarnung von Daimler, die das Thema Handelskrieg nun konkret gemacht hat und zeigt, dass die ersten Auswirkungen sehr bald zu sp├╝ren sein werden in den Firmenbilanzen – Fed-Chef Powell warnte dar├╝ber hinaus, dass Unternehmen bereits Investitionen absagten und bei Neueinstellungen z├Âgerten. Der Dax setzte gestern seinen Abverkauf fort und hat nun seit dem Hoch vom letzten Donnerstag (EZB-Euphorie) 700 Punkte verloren. Immerhin d├╝rfte der deutschen Leitindex auf X-Dax-Basis ├╝ber der 12500er-Marke er├Âffnen..

weiterlesen

Finanznews

Marktgefl├╝ster (Video): ├ťberraschender Gegenwind

Mit der Gewinnwarnung von Daimler wird aus dem bisher abstrakten Thema „Handelskrieg“ nun eine konkrete Gefahr f├╝r die Aktienm├Ąrkte..

Ver├Âffentlicht

am

Markus Fugmann

W├Ąhrend der Dax wegen der Gewinnwarnung von Daimler (aufgrund des Handelskriegs der USA mit China) heute stark Druck ist und ma├čgebliche Unterst├╝tzungen gebrochen hat, mu├č heute auch die bislang scheinbar unverwundbare Wall Street etwas innehalten. Vor allem einige Nasdaq-Werte heute unter Druck nach einem Urteil des obersten Gerichtshofs der USA, wonach E-Commerce-Anbieter nun Verkaufs-Steuern abf├╝hren m├╝ssen – das war bisher nicht der Fall und hatte station├Ąre US-Einzelh├Ąndler klar benachteiligt. Damit endet vorerst das zuletzt immer krassere Auseinanderdriften der US-Indizes und die Rekordjagd von Nasdaq und Russell2000. So oder so: mit der Gewinnwarnung von Daimler wird aus dem bisher abstrakten Thema „Handelskrieg“ nun eine konkrete Gefahr f├╝r die Aktienm├Ąrkte..

weiterlesen

Ihr Status: Trade des Tages

Anmelden
   

Online-Marketing

NEU: Online-Marketing hier bei uns! Ihr Unternehmen / Pressefach auf finanzmartwelt.de = Effektives Online-Marketing
H├Âchst personalisierbare Strategien
Faire Preise
Pressef├Ącher und Meldungen
Content relevante Artikel und mehr
Jetzt informieren

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerkl├Ąrung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu erm├Âglichen. Wenn du diese Website ohne ├änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erkl├Ąrst du sich damit einverstanden.

Schlie├čen