Folgen Sie uns
  • Börsenseminar
  • Brokervergleich
  • Kostenlos das TRADERS´ Magazine erhalten

Märkte

Warum ist Deutschland so abhängig vom russischen Gas?

Die Diskussion um die Nordsee-Pipeline Nordstream 2 ist in vollem Gange!

Veröffentlicht

am

Die Diskussion um die Nordsee-Pipeline Nordstream 2 ist in vollem Gange! Gestern etwa bei der Diskussion bei Anne Will in der ARD – mit der Kandidatin auf den CDU-Parteivorsitz Kramp Karrenbauer (von bösen Zngen auch als „Krampf Karrenbauer“ bezeichnet), die zwar die Sanktionen gegen Russland weiter ausbauen will, aber in Sachen Nord Stream 2 darauf verweist, dass es doch da um ein privatwirtschaftlich organisiertes Prjekt handele, und da könne man ja doch nix machen..

Dabei ist klar: Deutschland ist abhängig vom russischen Gas – und hat durchaus ein Interesse daran, sich unabhängig zu machen von einer Durchleitung des Gases durch die Ukraine, weil der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auch die Gas-Lieferungen nach Deutschland und damit nach Europa gefährden kann (so etwa, als Streitigkeiten zwischen der Ukraine unn Russland über die Durchleitungsgebühren ausgebrochen waren und es dann zu Lieferausfällen kam).

Heute hat sich zunächst der deutsche Aussenminister Maas geäußert, dann Regierungssprecher Seibert. Tenor: das ist doch ein privatwirtschaftliches Projekt mit auch politischen Dimensionen, aber grundsätzlich bleibe die Bundesregierung bei ihrer zustimmenden Haltung zu Nord Stream 2.

 

Worum geht es bei Nord Stream 2? Hier ein spritziges Video dazu von VisualPolitik:


By Audriusa (Audrius Meskauskas) – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=543208

2 Kommentare

2 Comments

  1. Kerstin Dreer

    3. Dezember 2018 14:02 at 14:02

    Unter den Energiebedingungen des IWF sind: vom 1. Dezember 2008 bis Ende 2011 die Preise für Gas aus der Binnenförderung, welches die Bevölkerung verbraucht, und dem Importgas anzugleichen, was einen Preisanstieg für die Verbraucher auf Weltmarktniveau bringt; die Subventionierung des Preises für Importgas, welches von den kommunalen Energieversorgern verbraucht wird, bis zum 1. Juli 2010 zu senken. Diese Reform wird lediglich “unter Beratung von Seiten der Weltbank” durchgeführt, was “den Verbrauch von Gas senken” kann.
    Quelle:https://ukraine-nachrichten.de/iwf-verschreibt-ukraine-rosskur_832

    Moskau – Russland erwägt einen Preisnachlass für Erdgas-Lieferungen in die Ukraine. Dieser könnten ab dem Frühjahr gelten, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak am Dienstag dem Fernsehsender Rossija 24. Die Regierung in Moskau hatte für das laufende erste Quartal einem Rabatt von 100 Dollar je 1000 Kubikmeter Gas zugestimmt.
    Quelle:http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/russland-erwaegt-rabatt-fuer-gaslieferungen-an-ukraine-a-1021516.html

    Ich finde tendenzielle Falschdarstellung nicht in Ordnung!Bei genauere Recherche ließe sich zu diesem Thema sicherlich noch mehr darstellen

  2. Shong

    3. Dezember 2018 22:14 at 22:14

    Herzlichen Dank Frau Dreer,

    ich habe mich für die Verlinkung dieses aufgrund des Inhalts schlechten Videos für FMW fremdgeschämt.
    Wenn ich von einem Preisniveau, welches ein Zehntel des Weltmarktpreises beträgt, eine Versechsfachung durchführe, bleibe ich immer noch 40% unter Weltmarktpreis. Nur als Beispiel, genaue Zahlen dürfen gerne Recherchiert werden. Dass die ehemaligen GUS Staaten Preisrabatt von Russland bekommen (haben), ist nun mal Fakt. Wenn man Politik gegen ein anderes Land macht, muss man sich nicht wundern, wenn dieses einem keine Vergünstigungen gewähren möchte. Kein Wort darüber im Video, Hauptsache der Russe ist böse.
    Leute, schaltet euer Hirn ein:
    1. Pipelinegas ist am günstigsten
    2. Gasvorräte und Förderkapazität in NL und GB (stark) rückläufig, in Norwegen im EU vergleich nicht stark ausweisbar
    3. Russland hat große Reserven und ist geografisch mit am nächsten gelegen
    4. Russland ist politisch stabil und man hatte nie Lieferschwierigkeiten aufgrund russischer Seite
    5. Diese bestanden wegen der Ukraine; Schlussfolgerung: Umgehung der Ukraine
    6. Preisreduktion aufgrund von kürzerer Strecke und keine Transitgebühren
    7. Wartung liegt in eigener Hand (Ukraine tat dies nicht oder ungenügend, trotz 2 Mrd. $ Gebühren) und Abzweigen nicht möglich

    PS: Die Griechen dürften gerne ihre Kredite zurückzahlen, indem sie ihre massiven Gasreserven endlich mal ausbeuten

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Tesla und Volkswagen, was ist da los?

Veröffentlicht

am

Von

Will Volkswagen Tesla kaufen? Oder zumindest einen Minderheitsanteil? Was ist das los? Am Markt wurde in den letzten Stunden ein Vorabbericht des Manager Magazin so interpretiert, dass Volkswagen Interesse an Tesla haben könnte. Zahlreiche Medien haben in den letzten Minuten und Stunden darüber berichtet. Es wäre natürlich ein Traum für Aktionäre. Ein gigantischer finanzkräftiger Konzern mit seiner ganzen Expertise in Sachen Fertigung, Logistik uvm könnte Tesla wirklich helfen – mal ganz abgesehen von der finanziellen Rückendeckung! Der bekannte Spekulant Mark Spiegel zeigt sich aktuell entsetzt und verwundert.

Werbung

Hier finden Sie die exklusive Tesla Sonderanalyse zum sofortigen Abruf. Absolut gratis! Klicken Sie dazu bitte einfach an dieser Stelle.

Volkswagen dementiert Interesse an Tesla

Tja, aber daraus wird wohl nichts. Nach ganz frischen Berichten hat Volkswagen diese Gerüchte oder auch Hoffnungen (seitens der Tesla-Aktionäre?) dementiert. Ein Sprecher von Volkswagen nennt den MM-Bericht wonach der Volkswagen-Chef Diess daran interessiert sei bei Elon Musk mit einzusteigen vollkommen unzutreffend.

Und so schnell kann so eine nette Euphorie schon wieder vorbei sein. Die TSLA-Aktie lag vorbörslich schon 2% im Plus. Jetzt notiert sie im offiziellen Börsenhandel 0,8% höher als gestern zum Marktschluss. Die Aktie von Volkswagen notiert heute 1% im Plus. Mal ehrlich. Tesla hat aktuell einen Börsenwert von 40 Milliarden Dollar. Warum soll man als großer etablierter Autokonzern dieses Geld ausgeben, wenn man sich mit eigenen Anstrengungen selbst in dem Bereich E-Autos etablieren kann? Aber ja, es gibt ja auch die Musk-Fans, die meinen Tesla hätte in vielen Bereichen einen großen Vorsprung. Das mag auch sein. Aber der ganze Laden steht finanziell und strukturell auf ziemlich wackligen Beinen! Und die Konkurrenz wird nicht dümmer!

Werbung

Hier finden Sie die exklusive Volkswagen Sonderanalyse zum sofortigen Abruf. Absolut gratis! Klicken Sie dazu bitte einfach an dieser Stelle.

Tesla
Foto: pixabay / Blomst

weiterlesen

Anleihen

Aktuell: Trump sauer auf „Konkurrenten“ Deutschland mit seiner Negativrendite

Veröffentlicht

am

Von

Für 30 Jahre laufende Anleihen hat Deutschland gestern eine Emissionsrendite von -0,11% erzielt. Das stößt Donald Trump aktuell ziemlich übel auf. Deutschland stehe nämlich im Wettbewerb zu den USA. Und die eigene Notenbank Fed erlaube es den USA nicht das zu tun, was man tun müsse. Die Fed benachteilige die USA gegenüber der Konkurrenz (FMW: Zum Beispiel den bösen Deutschen?). Der Dollar sei stark, in den USA gebe es keine Inflation, so Trump. Die Fed bewege sich wie Treibsand. Sie solle (für die USA) kämpfen oder nach Hause gehen. Damit ist natürlich Fed-Chef Jerome Powell gemeint! Ohne Worte…

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Chance in US-Indizes?

Veröffentlicht

am

Bei den US-Indizes hatten wir ein schönes charttechnisches Bild. Hier könnte ein Trade möglich sein. Mein „Trade des Tages“ entfiel heute auf ein sehr exotisches Währungspaar. Wollen Sie täglich kostenfrei meine Anylsen lesen, dann melden Sie sich bitte an dieser Stelle an.

Werbung

Hier finden Sie die exklusive Facebook Sonderanalyse zum sofortigen Abruf. Absolut gratis! Klicken Sie dazu bitte einfach an dieser Stelle.

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen