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Warum ist Tesla so erfolgreich? 5 Gründe!

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Tesla ist sehr erfolgreich und der wertvollste Autobauer der Welt. Die Aktie steigt dank des technologischen Vorsprungs – hier bekommst du ihn erklärt.

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Der wertvollste Autobauer der Welt – diesen Titel trägt seit diesem Sommer nicht mehr Volkswagen oder Toyota, sondern Tesla: ein amerikanisches Unternehmen, das gerade einmal 17 Jahre alt ist und im Vergleich zu etablierten Herstellern nur ein Bruchteil so viele Fahrzeuge verkauft.

Warum Tesla die Konkurrenz nicht nur überholt, sondern abgehängt hat und ihnen technologisch um Jahre voraus ist – das klären wir in diesem Video. Ich bin Max, herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von WasmitWirtschaft! Beginnen wir am besten mal mit dem Aktienkurs: Seit Beginn dieses Jahres ist der Wert von Tesla um mehr als das Dreifache gestiegen!

Am 10. Juli, als ich dieses Video aufgenommen habe, war Tesla an der Börse mehr wert als Toyota und Volkswagen zusammen. Wie kann das sein? Nur mal so zum Vergleich: Tesla hat in den ersten 3 Monaten dieses Jahres knapp 90.000 Autos verkauft – bei Toyota waren es mehr als 2 Millionen. Und bisher ist es dem amerikanischen Autobauer noch nie gelungen, ein ganzes Jahr am Stück schwarze Zahlen zu schreiben.

Wie ihr wisst, wird an der Börse aber nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft gehandelt – und da werden Autos elektrisch angetrieben, autonom fahren und vernetzt sein. Nach der Recherche für dieses Video habe ich verstanden, dass Tesla in diesen Bereichen einen riesigen Vorsprung hat – und wie der genau aussieht, das klären wir jetzt in fünf Kapiteln. Abfahrt!

Warum ist Tesla so erfolgreich? Grund 1: Die Verkaufszahlen

Corona hat dafür gesorgt, dass bei allen Autobauern der Absatz massiv eingebrochen ist. Bei allen? Nein. Tesla hat vor Kurzem bekanntgegeben, dass die Auslieferungen in der Zeit von April bis Juni sogar noch ein Stückchen höher waren als im Quartal davor.

Das bedeutet: Trotz der Pandemie, die Fabriken weltweit zum Stillstand gebracht hat, geht die Wachstumsstory von Tesla weiter. Die Mission der Firma ist nach eigenen Worten, überzeugende Elektroautos so schnell wie möglich auf den Massenmarkt zu bringen.

Und dieses Jahr scheint dieser Plan tatsächlich aufzugehen. Um Teslas Erfolg bei den Verkaufszahlen zu verstehen, muss man sich den weltweiten Markt für E-Autos ansehen. Denn während die etablierten Hersteller erst in den kommenden Jahren ihre Flotte elektrifizieren, stand Tesla von Anfang an voll unter Strom – und das zahlt sich aus:

Tesla Grafik

Von Januar bis Mai hat Tesla mehr als 100.000 Mal sein Model 3 verkauft. Es ist mit riesigem Abstand das beliebteste Elektroauto auf diesem Planeten. Und in naher Zukunft wird die Nachfrage nach Elektroautos stark wachsen; vor allem in China und in Europa, wo viele Regierungen das Umsteigen von Sprit auf Strom subventionieren.

Das Model 3 ist bisher Teslas günstigstes Auto, der Preis startet in Deutschland ab 43.000 Euro. Gebaut wird es nicht nur in den USA, sondern seit diesem Jahr auch in der neuen Fabrik in China. Dort wird demnächst auch Teslas neuestes Auto gebaut: das Model Y. Der Kompakt-SUV ist etwas größer und teurer als das Model 3.

Und in Brandenburg baut Tesla gerade eine neue Fabrik, die mehr als 400 Fußballfelder groß sein wird und auf den europäischen Markt fokussiert ist. Hier sollen schon ab dem kommendem Jahr 10.000 Model Y gebaut werden – pro Woche.

Ihr seht also: Tesla macht ernst bei der Massenproduktion. Und da ist noch eine Sache, bei der Firmenchef Elon Musk aktuell echt abliefert: Früher wurde Tesla immer dafür kritisiert, dass es unfassbar viel Geld verbrennt. Naja, in der Vergangenheit hat Tesla tatsächlich Milliardenverluste gemacht. Aber diese Zeit könnte jetzt vorbei sein. Seit Sommer 2019 macht der Elektroautobauer Gewinne, wenn auch auf einem niedrigen Level. Und auch dieses Quartal könnte trotz der Pandemie ohne Verluste enden. Zumindest lässt das eine Mail erahnen, die Musk Ende Juni an sein Team schrieb.

In wenigen Wochen kommen die neuen Zahlen und die könnten dafür sorgen, dass der Aktienkurs noch stärker steigt. Warum? Dazu komme ich noch mal zum Ende dieses Videos. Fakt ist, dass Tesla in einem irren Tempo wächst – und dabei beweist, dass sich mit Elektroautos Geld verdienen lässt. Dieser Erfolg hängt untrennbar mit einem Mann zusammen: Elon Musk. Und damit kommen wir zu Kapitel 2.

Warum ist Tesla so erfolgreich? Der Kult

Habt ihr jemals irgendwo ein Werbeplakat von Tesla gesehen – oder einen Spot im Fernsehen? Höchstwahrscheinlich nicht, denn das Unternehmen macht keine Werbung – zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. In den vergangenen Jahren hat Tesla laut Geschäftsbericht weniger als 100 Millionen Dollar für Marketing und Promotion ausgegeben. Die Konkurrenz dagegen investiert Milliarden in Werbung. Warum macht Tesla da nicht mit? Firmenchef Elon Musk liefert die Antwort:

Der Punkt ist: Tesla braucht aktuell gar keine Werbung, denn die Firma ist Kult – und der Guru ist Elon Musk persönlich. Er verkörpert genau das, was die Kunden – oder besser gesagt: die Fans – an Tesla lieben: Er ist mutig, smart und ein bisschen verrückt. Mal tanzt er auf der Bühne bei einer offiziellen Präsentation, dann zieht er an einem Joint vor laufender Kamera oder verkauft rote Satin Shorts, um sich über Aktienspekulanten lustig zu machen.

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Mal ehrlich: Könntet ihr euch solche Aktionen bei Herbert Diess vorstellen? Wohl kaum – und während der VW-Chef nicht mal einen Twitter-Account hat, folgen Elon Musk knapp 37 Millionen Menschen auf dem Sozialen Netzwerk. Statt teurer Anzeigen zu schalten muss er also einfach nur einen Tweet absetzen, um neue Produkte anzupreisen.

Seinen Followern gefällt das, sie teilen die Nachricht und Medien berichten. Eine bessere Werbung gibt es nicht, denn sie ist authentisch, bietet maximale Aufmerksamkeit – und das alles gratis. Den Rest besorgen Tesla-Besitzer, die in unzähligen Social Media-Beiträgen zeigen, wie sehr sie auf ihr Auto abfahren.

Dieses Image zieht auch neue Talente fürs Team an: Laut einer Umfrage unter mehr als 10.000 amerikanischen Ingenieurwissenschaftlern ist Tesla der zweitbeliebteste Arbeitgeber – direkt nach dem Raketenbauer SpaceX, wo Elon Musk ebenfalls der Chef ist.

Nachdem wir jetzt viel über die erfolgreiche Produktion und den charismatischen Kopf dahinter gesprochen haben, wird es Zeit, mal über das Herzstück des Autos zu sprechen – und damit kommen wir zur dritten Etappe.

Warum ist man so erfolgreich? Grund 3: Die Batterie

Das schwerste, teuerste und vermutlich auch wichtigste Teil eines Elektroautos ist die Batterie. Denn von ihr hängt unter anderem ab, wie lange man fahren kann, ohne nachladen zu müssen – und das wiederum ist entscheidend für potenzielle Käufer, vor allem hier bei uns in Deutschland. Eine repräsentative Studie des TÜV-Verbands zeigt, dass neben dem Preis die Reichweite der wichtigste Grund dafür ist, ob sich jemand ein E-Auto zulegt. Und hier liefert Tesla gute Argumente: Im April hat der ADAC dem Hersteller offiziell bescheinigt, dass kein anderer die 400 Kilometer-Marke knackt.

Der Grund für diese Überlegenheit ist, dass sich Tesla von Anfang an nicht nur als Autobauer, sondern auch als Batterieentwickler gesehen hat. Denn je effizienter der Akku ist – also ein möglichst leichtes Gewicht bei kurzer Ladedauer und langer Haltbarkeit – desto attraktiver wird das Fahrzeug. Die Batterie besteht aus Tausenden Zellen, die in Modulen zusammengefasst sind. Alle zusammen formen den Akkupack, der von einer Software gesteuert wird, um das Auto optimal anzutreiben.

Andere Autobauer verlassen sich bei diesem Bauteil auf Zulieferer. Tesla dagegen investierte Milliarden in die eigene Entwicklung. In der Wüste im US-Bundesstaat Nevada steht die sogenannte Gigafactory 1, in der Tesla gemeinsam mit dem japanischen Elektronik-Konzern Panasonic Batteriezellen produziert.

Gigafactory
Tesla-Gigafactory in der Wüste von Nevada. Foto: Smnt Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license

Das hat zwei entscheidende Vorteile: Während die deutschen Autobauer derzeit nur gedrosselt E-Autos bauen können, weil sie zu wenige Zellen und andere Batterieteile geliefert bekommen, kann sich Tesla auf die eigene Fertigung verlassen. Und wegen der langjährigen Erfahrung sind die Batterien effizienter als bei allen anderen.

Besonders klar wird dieser Vorsprung beim Vergleich mit dem direkten Wettbewerber aus Deutschland: Der Verbrauch eines Elektroautos wird nicht in Litern Sprit, sondern in Kilowattstunden gemessen. Während das Tesla Model S 30 Kilowattstunden Strom auf 100 Meilen verbraucht, sind es beim Porsche Taycan fast 50 Kilowattstunden.
Dabei sind beide Autos ähnlich schnell und stark in der Beschleunigung – aber Tesla kommt fast doppelt so weit und kostet nur die Hälfte.

Demnächst will Elon Musk die Batteriezellen sogar komplett selbst entwickeln lassen, das würde dann dieses zentrale Bauteil noch günstiger machen und wäre ein weiterer Riesenschritt Richtung Massenmarkt. Man sieht also, dass Tesla weit mehr ist als ein Autobauer. Das Unternehmen ist in Wahrheit eine Tech Company – warum, klären wir in Kapitel vier.

Warum ist Tesla so erfolgreich? Grund 4: Die Software

Wenn euer Handy ein Update braucht, könnt ihr euch das einfach runterladen. Und bei eurem Auto? Da müsst ihr in die Werkstatt kommen – außer, ihr seid Teslafahrer. Dann kriegt ihr Verbesserungen am Fahrzeug nämlich übers Internet aufgespielt. Over the air Update heißt das Zauberwort.

Für die meisten Autobauer war es bisher völlig normal, dass ein Auto erst verkauft wird, wenn es zu 100 Prozent perfekt entwickelt ist. Und dann wurde kaum noch was geändert. Bei Tesla läuft es ein bisschen anders: Ein Model 3-Besitzer hat dokumentiert, dass seit 2018 mehr als 150 Verbesserungen am Betriebssystem vorgenommen wurden.

Einerseits kann man darüber lachen und sagen, dass der Wagen bei der Auslieferung anscheinend noch nicht fertig entwickelt war. Andererseits bedeutet das aber auch eine völlig neue Denkweise: Für Tesla sind Autos quasi Smartphones auf Rädern. Die bestehende Hardware lässt sich per Software-Update noch schneller, sicherer und einfacher nutzbar machen.

Dass diese Strategie einen großen technologischen Vorsprung bringt, zeigt sich vor allem in dem zentralen Zukunftsthema des Automobils: „In the future, any car that does not have autonomy would be about as useful as a horse“, sagte Elon Musk in diesem Interview.

Irgendwann werden uns Autos von allein von A nach B bringen – und dadurch unser Leben sicherer, effizienter und bequemer machen. Weil der Straßenverkehr aber sehr komplex und nur schwer berechenbar ist, muss der Bordcomputer sehr viel lernen – und das geht nur anhand von jeder Menge Daten. Während andere Hersteller diese auf Teststrecken sammeln, verlässt sich Tesla auf die Praxiserfahrungen seiner gesamten Flotte.

Seit Jahren hat jeder Tesla mehrere Kameras eingebaut, die permanent die Umgebung aufzeichnen. Dazu kommen Sensoren, vor allem fürs Spur wechseln und Einparken –
und ein Radar, um Hindernisse in bis zu 160 Metern zu erkennen.

Aktuell fahren rund eine Million Teslas auf den Straßen, von denen die meisten – hier in grün – genau diese Hardware an Bord haben. Nach Berechnung von Lex Fridman, einem der führenden Forscher für Künstliche Intelligenz, haben diese Autos mehr als drei Milliarden Kilometer zurückgelegt – und dabei ohne Ende Daten gesammelt, um den Autopiloten immer besser zu machen. Fridmans Fazit lautet: „On a software side Tesla is far ahead of anyone else in the automotive sector.“

Mittlerweile entwickelt Tesla sogar den Chip für den sogenannten „Full Self Driving Computer“ selbst. Der rechnet während jeder Fahrt in jedem Auto im Hintergrund mit, sucht nach Optimierungspotenzial und schickt seine Ergebnisse dann an das Tesla-Team für künstliche Intelligenz.

Das Software-Update mit dem kompletten Fahrassistenten kostet 7.500 Euro. Es soll in naher Zukunft auch automatisches Fahren innerorts möglich machen – das ist quasi die Königsdisziplin für das Auto der Zukunft.

Wann auch immer das kommt: Tesla ist diesem Ziel näher als jeder andere Autobauer und kann auf dem Weg dahin schon sein Geschäftsmodell erweitern – ähnlich wie Apple mittlerweile nicht nur mit dem Verkauf von Smartphones und Computern Geld verdient, sondern auch mit Software und digitalen Dienstleistungen.

Diese Entwicklung ist der Grund, warum sogar Volkswagen-Chef Herbert Diess seinen Konkurrenten Elon Musk bewundert und ihn immer wieder als Vorbild für die Zukunft nennt. Das erklärt übrigens auch den hohen Börsenwert von Tesla im Vergleich zu VW: Die Deutschen werden als Autohersteller gesehen, die Amerikaner dagegen als Technologiekonzern – ähnlich wie Microsoft, Amazon oder Apple. Im Laufe der nächsten Jahre wird Software ein immer größerer Teil von Teslas Geschäftsmodell werden – und damit große Gewinne einfahren.

OK wir haben die Massenproduktion, den Kult um die Marke, die Effizienz der Batterie und die innovative Software – fehlt noch ein letzter kurzer, aber sehr wichtiger Punkt, mit dem sich Tesla von der Konkurrenz abhebt. Wer von euch häufiger auf Rastplätzen unterwegs ist, weiß vermutlich schon, worauf ich hinauswill:

Grund 5: Das Ladenetz

Vorhin habe ich euch die beiden größten Barrieren beim Kauf eines E-Autos gezeigt: den Preis und die Reichweite. Es gibt aber noch ein drittes Problem: Woher bekomme ich Strom, wenn ich mal länger unterwegs bin? Auch hier hat sich Tesla einfach selbst um die Lösung gekümmert: Weltweit gibt es knapp 2.000 sogenannte Supercharger-Stationen, rund 70 davon stehen in Deutschland.

An diesen Ladeplätzen kann man seinen Tesla in 15 bis 45 Minuten wieder vollmachen – je nachdem, wie viel Energie man noch übrig hat. Auch damit verdient das Unternehmen mittlerweile Geld, ist also quasi seine eigene Tankstelle. In seinem Heimatland USA zum Beispiel betreibt Tesla das mit Abstand größte Netzwerk an Schnell-Ladestationen.

Ohne dieses Angebot hätte es Elon Musk vermutlich nie geschafft, die Leute von E-Autos zu überzeugen. Und so kommt er dem Ziel immer näher, das Produkt massentauglich zu machen. Klar: Noch besteht Teslas Kundschaft vor allem aus wohlhabenden Menschen. Aber das war bei Apples iPhone am Anfang auch so – und mittlerweile hat jeder ein Smartphone.

Natürlich versuchen die anderen großen Hersteller jetzt mit aller Kraft, den Vorsprung von Tesla aufzuholen – aber wer weiß, wo das Unternehmen in fünf Jahren steht. Und neue Modelle wie der Roadster, der Cybertruck oder der LKW Semi sind ja schon in der Pipeline. Eine spannende Frage ist da natürlich: Wie hoch kann der Aktienkurs noch steigen?

Es gibt Analysten, die noch viel mehr Potenzial sehen – andere prophezeien einen baldigen Absturz. In jedem Fall muss Tesla dieses Jahr Umsatz und Gewinn stark steigern, um die hohe Bewertung zu rechtfertigen. Das kann gelingen, wenn sie das Ziel von einer halben Million verkaufter Autos wie geplant am Ende des Jahres erreichen.

Im Fokus stehen jetzt erst mal die Quartalszahlen Ende Juli – wenn Elon Musk tatsächlich erneut einen Gewinn verkünden kann, wird seine Firma wohl in den Index S&P500 aufsteigen – das ist die Liga der größten börsennotierten US-Konzerne. Dann werden sich Indexfonds auf der ganzen Welt automatisch Anteile an Tesla kaufen – und das wiederum würde der Aktie einen erneuten Boost geben.

Ich persönlich bin sehr gespannt, wohin die Reise noch geht und ob etablierte Hersteller wie Toyota oder Volkswagen irgendwann mithalten können. Was ist denn eure Meinung zu Tesla: Findet ihr die Firma faszinierend oder eher vollkommen überbewertet? Ich freue mich auf eine spannende Diskussion in den Kommentaren unter meinem Video.

In jedem Fall hoffe ich, dass ihr meinen Kanal #WasmitWirtschaft abonniert, um meine Arbeit als unabhängiger Journalist zu unterstützen. Wir sehen uns bei der nächsten Folge wieder, bis dahin wünsche ich euch eine gute und sichere Fahrt! Euer Max.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Themistokles

    14. Juli 2020 10:37 at 10:37

    Was fuer ein erfrischend unvoreingenommener Artikel
    Gottseidank wird Elon die Welt retten

    • Avatar

      Müller

      14. Juli 2020 11:51 at 11:51

      Nicht er wird die Welt retten, es geht gar nicht darum, dass jemand die Welt rettet. Es geht darum, dass die Deutschen Autobauer es vermasselt haben.

    • Avatar

      thinkSelf

      14. Juli 2020 12:53 at 12:53

      Was für ein erfrischend, jedem technischen Verständnis enthobener Artikel, in dem bis auf den quasireligösen Kult um die Marke (das Marketing ist wirklich genial) aber auch nicht ein Satz stimmt.

      Aber genau das unterscheidet amerikanische Unternehmen von den Deutschen. Die hämmern sich jeden Tag immer wieder den Satz „wir sind die Größten“ ins Hirn, bis sie an ihre eigenen Lügen glauben. Das ist aber die absolute Voraussetzung um auch den letzten Schrott noch mit Überzeugung verkaufen zu können.

      Das kriegen Deutsche mit ihren permanenten Selbstzweifeln einfach nicht hin. Ich verzweifele seit Jahren an dem Versuch, diesen anderen Blick in die Hirne meiner Kollegen zu pflanzen. Die können sich gar nicht vorstellen das die anderen einfach nur selbstverliebte Blender sind und man dagegen eben nicht mit „guten Argumenten“ sondern nur mit besserem Blendwerk ankommt. Funktioniert aber nur wenn man sich die eigenen Selbstzweifel abtrainiert.

      Wie hat Jack Nasher mal so schön gesagt: „Kompetenz ist nicht wichtig, die kann dein Gegenüber sowieso nicht beurteilen. Was wichtig ist, ist Kompetenzwahrnehmung.“
      Und wie gut sowas funktioniert sieht man an diesem Artikel.

      • Avatar

        Scheer

        14. Juli 2020 14:23 at 14:23

        Sehr schön geschrieben. Danke

  2. Avatar

    Scheer

    14. Juli 2020 11:45 at 11:45

    Hallo,
    erstmal danke für die Arbeit.
    Auch wenn Sie als journalistisch deklariert wurde, entspricht Sie keinesfalls den journalistischen Standards.
    Eine journalistische Arbeit zeichnet sich durch die Aufzählung positiver wie negativer! Punkte auf. Somit ist die gesamte Arbeit als Lobhudelei bestenfalls als Kommentar anzusehen.
    Um den Artikel zu vervollständigen, möchte ich einige Punkte aufzuführen, die das ganze in ein kontroverses Bild rücken soll: (Artikel aus Zerohedge)
    1. „Fast zwei Dutzend Tesla-Besitzer haben in der Bay Area eine Klage unterschrieben, in der behauptet wird, dass die Modell-3-Fahrzeuge des Unternehmens aus eigener Kraft gefährlich beschleunigen können.“
    Quelle: https://www.zerohedge.com/technology/nearly-two-dozen-new-tesla-owners-sign-lawsuit-alleging-unintended-acceleration-model-3s
    2. „Der Blog stellt fest, dass im Jahr 2018, als die SEC Musk wegen der skrupellosen Vortäuschung einer Übernahme seines Unternehmens in Höhe von 80 Milliarden Dollar verklagte, die Aufsichtsbehörde Geldstrafen in Höhe von 20 Millionen Dollar sowohl gegen Tesla als auch gegen Musk verhängte“
    Quelle: https://www.zerohedge.com/news/2020-07-07/how-elon-musk-actually-made-57-million-his-2018-sec-settlement
    3. „Tesla senkt die Preise in Europa um durchschnittlich 4,5%, um die Nachfrage anzukurbeln, und wird gleichzeitig zum Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung der Welt und übertrifft Toyota.“
    Quelle: https://www.zerohedge.com/technology/tesla-believers
    4. „Letzte Woche berichtete Business Insider, dass, als Tesla 2012 mit dem Verkauf seines Modells S begann, die Autos mit einer „schlecht konstruierten Batterie“ ausgestattet waren, die anfällig für Lecks war, und dass besagte Lecks die Ursache für Kurzschlüsse und daraus resultierende Brände gewesen sein könnten. Noch vernichtender ist jedoch, dass Musk die Autos verkauft hat, obwohl er angeblich von dem potenziell tödlichen Fehler wusste, und das Unternehmen möglicherweise strafrechtlich verfolgt wurde. Dem Bericht zufolge wurden die undichten Stellen im Frühjahr 2012 aufgrund von zwei Problemen mit dem Kühlsystem zu einer „dringenden Angelegenheit“
    Quelle: https://www.zerohedge.com/markets/federal-safety-regulators-are-probing-teslas-battery-cooling-system
    5. „Ungeachtet dessen spricht Johnsons Notiz über Teslas Garantieabrechnung von ernsthaften Problemen, die letztendlich vielleicht nicht ignoriert werden können. Johnson schätzt am Montag, dass Tesla nur $1.427 pro Auto als Garantierückstellungen verbucht hat, gegenüber den $3.308 pro Auto, die es hätte verbucht werden sollen. Dies hat laut Johnson zu einer Überbewertung des Bruttogewinns in Höhe von $148,93 Millionen geführt“
    Quelle: https://www.zerohedge.com/markets/gordon-johnson-warranty-accounting-impropriety-tesla-similar-accounting-wirecard
    6. „Wir wissen jetzt, dass Teslas Autopilot – wieder einmal – für einen weiteren fast tödlichen Unfall im vergangenen Dezember verantwortlich war. Ein Polizist der Staatspolizei von Massachusetts hatte gerade ein Fahrzeug auf der Seite der Route 24 in West Bridgewater angehalten, als das Fahrzeug des Polizisten vom Tesla gerammt wurde.

    Die Fahrerin, die angehalten wurde, Maria Smith, sagte: „Es ging alles so schnell. Ehe ich mich versah, flog mein Auto vorwärts. Ich schaute hinter mich, und meine ganze Heckscheibe war herausgesprengt. Ich hatte Glas in den Haaren.“
    Quelle: https://www.zerohedge.com/technology/tesla-smashed-state-trooper-conducting-traffic-stop-found-be-autopilot

    Zu guter letzt möchte ich auf einen alten Börsenhasen verweisen der stets kühl im Kopf blieb: (André Kostolany)
    https://www.youtube.com/watch?v=v41szpvrXvM (ab Minute 4:00)

  3. Avatar

    Müller

    14. Juli 2020 11:49 at 11:49

    Ohjee, jetzt wieder für Tesla nach dem die Leerverkäufer -400% hinnehmen mussten. Schneller kann man sein Geld nicht verlieren. Wie wäre es einmal mit pro und contra zu argumentieren bei Tesla? Mein Tesla Kursziel liegt bei 2000 usd und das nachdem die Q2 Zahlen kommen, allerspätestens im Herbst und nachher wird es wieder crashen aufgrund der Wahlen.

    • Avatar

      thinSelf

      14. Juli 2020 13:07 at 13:07

      Bei Tesla ist es wichtig darauf zu achten wie viel die wirklich in der Portokasse haben und wie lange die Kapitlerhöhungen funktionieren. Gefährlich wird es erst wenn die in die Hose gehen. Das schwierige ist, das beurteilen zu können. Denn wenn es knallt geht das wie bei Wirecard ganz schnell.

      Die sinnvollste Strategie ist sowieso einfach immer mit dem Trend zu laufen. Beim wegknicken alles raus hauen und bei Bodenbildung wieder rein. Selbst wenn man „zu früh“ wieder rein geht, kann man ja gleich wieder raus gehen. Wenn das übrigens möglichst viele machen ist das besonders schön, denn dann verstärken sich die Trends. Hauptsache der Kurs bewegt sich. Die Richtung ist vollkommen egal. Hauptsache Bewegung.

      Blöd sind nur langjährige Seitwärtsbewegungen. Zumidestens dann wenn die Dividendenrendite nicht stimmt.

    • Avatar

      Scheer

      14. Juli 2020 14:27 at 14:27

      Wenn man versucht den Kommentar ernst zu nehmen hört man gleich beim ersten Satz auf. Anlagevermögen -400% ergibt für mich falsches Forum. Mit solchen Kommentaren sind Sie bei Onvista oder Ariva besser aufgehoben. Bitte nicht persönlich nehmen.

  4. Avatar

    Marko

    14. Juli 2020 12:20 at 12:20

    Und was ist, wenn mein Tesla irgendwo „auf dem Kaff“ verreckt ?

    Tesla weiss von nix, sind doch nur alles „Fake-News“. Da gab es einen Tesla-„User“, bei welchem der Elektromotor sechsmal (!) getauscht werden musste – ohne Worte…

    Die Verarbeitungsqualität ist für einen sogenannten „Premium-Hersteller“ unter aller Würde…

    ja, die Amis können „Marketing“, auf alle Fälle.

  5. Avatar

    Klempner

    14. Juli 2020 13:35 at 13:35

    Das wird ne astreine Tulpe !

    Sponsort by „Global-Bilanztricks.com“

    Kann es sein ,daß alle anderen erfahrenen Kaufleute an der Marktsättigungskurve produzieren und
    nicht nach „ich sage euch was in Zukunft benutzt wird Wunsch“ ? Im Gegenteil die Divergenz
    Tesla/All wird von All zu Tesla zugepreist und nicht andersherum. Ein Laden mit derartige
    Finanzmittelwachstum muss ein exp. operatives Erträge generieren.Realität ist, daß es schon negative Verkaufszahlen gab. Der Musk ist ein Labergenie und profitiert nur vom
    Zenralbank Trickledown-Effekt,sonst garnix !!! Habt den stets den Finger am roten Button.
    Wenn Kredit teurer wird ist schicht im Schacht.

  6. Avatar

    Tanja Bruns

    16. Juli 2020 16:47 at 16:47

    Was für ein außerordentlich gut recherchierter Artikel zu Tesla Fähigkeiten. Die anderen Autobauer sind alle doof nur Elon hat es drauf. Wahnsinn was einem heutzutage als journalistischer Beitrag vorgesetzt wird. Ich gehe mal davon aus der Autor hat von dem was er da geschrieben hat nicht die leisetete Ahnung. Erschreckend sind schon die vielen Fehler die einem ins Auge stechen. Absolut sind befreit. Unabhängig davon Tesla ist ein reines Tradingvehikel man sollte wenn man da mitspielen will sehr auf sein Geld aufpassen. Runter geht es meistens sehr viel schneller wie rauf. Allzuviel weiter wird es wohl nicht mehr gehen, könnte vielleicht schon jetzt zum Ende kommen. Meine Vermutung noch ein kleinerer Rücksetzer und dann der letzte Schub nach oben bis an die 1800-2000$ Marke dann wird es sehr schnell Richtung 1000$ gehen. Spätestens falls doch der SP500 Aufstieg gelingen sollte, dann sollte man short gehen.

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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