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Warum Notenbanker schlecht schlafen! Marktgeflüster (Video)

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Die EZB steht vor der Bekanntgabe ihrer Entscheidung am Donnerstag stark unter Druck – sie muß zweierlei schaffen: erstens die inzwischen sehr hohen Markterwartungen erfüllen, und zweitens die immer tieferen Inflationserwartungen nach oben drehen. An den Anleihemärkten sind diese Inlationserwartungen zuletzt nach langem und tiefem Fall wieder etwas gestiegen, auch die Renditen steigen derzeit teilweise deutlich. Ist das eine Reaktion auf zuletzt nicht mehr ganz so düstere Konjunkturdaten – oder schrauben die Anleihemärkte ihre dovishen Erwartungen an EZB und Fed zurück? Häufig ist die Spekulation auf niedrigere Anleiherenditen ein Hedge für die Long-Positionierung an den Aktienmärkten – steigen die Renditen, werden mit den Hedges nicht selten auch die Long-Positionierungen an den Aktienmärkten aufgelöst..

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5 Kommentare

5 Comments

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    Michael

    10. September 2019 00:29 at 00:29

    @Markus Fugmann, de kurze boarische Einlag‘ war suppa, fast wia seinerzeit da Edmund mit’m Transrapid vom Bahnhof zum Flughaf’n.

    Was ich noch immer nicht verstanden habe, ist das Inflationsproblem. Warum ist es in einer 70%-Binnen-Konsumökonomie ein derartiges Drama, wenn Konsumgüter günstiger werden? Wird dann zuviel gekauft?

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      Wolfgang M.

      10. September 2019 07:13 at 07:13

      @Michael. Gestatten Sie, dass ich mich bei Ihrer Frage einmische. Bei fallenden Preisen, geht es vielmehr um die Erwartung von deflatorischen Entwicklungen. Wenn die Verbraucher erwarten, dass die Güter in Zukunft billiger werden (zum Beispiel ein Kühlschrank oder auch das Auto, welches ich mir anschaffen will), so werden sie abwarten und den Konsum in die Zukunft verlagern. Die Läger bleiben voll, eine Spirale setzt sich in Gang. Mein Kenntnisstand
      Gruß aus dem Süden

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        Ranzentier

        10. September 2019 10:32 at 10:32

        …die Wahrscheinlichkeiten einer Deflation sollte in Zeiten von Zöllen aber eigentlich nicht gegeben sein…da müsste das Verbrauchervertrauen schon komplett in sich zusammenfallen und die Anbieter wirklich auf allem sitzen bleiben, dass die Preise dann letztendlich fallen…derzeit noch eher unwahrscheinlich

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        Michael

        10. September 2019 18:20 at 18:20

        @Wolfgang M., Einmischung ausdrücklich erwünscht 😉 Ich stelle meine Fragen ja nicht zum Spaß, sondern weil ich etwas dazu lernen will. Danke für die Antwort, das klingt für mich sehr plausibel.

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    Altbär

    10. September 2019 10:36 at 10:36

    Das Problem ist doch auch, dass ich bei fallenden Nahrungsmitteln u.s.w. Im Tag vielleicht 50 Cents spare u.die grossen Posten Krankenu.Pflegeversicherung , Miete u.s.w. stark ansteigen. Zudem gehen fallende Kosten bei steigenden Löhnen zu Lasten der Marge. Deflation ist normalerweise die Vorstufe von Stagflation,was alle Permabullen aufschrecken sollte.
    Stagflation ist der grösste Börsenkiller u.stärker als die Notenbanken ,die schon selber auf der Intensivstation
    liegen nach 10 Jahren gedoptem Marathonlauf.Kein Wunder probiert der Draghi/ Lagarde Club mit allen Mitteln Inflation zu bekommen. Es gibt Länder die können das ( Argentinien, Venezuela, Brasilien )
    Wieviel Inteligenz muss man haben, um diesen Ländern nachzueifern.

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Trump und Wall Street-Mentalität! Videoausblick

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Trotz schlechter Nachrichten im Handelskrieg konnten sich die US-Indizes gestern gut behaupten – weil die Wall Street das Treffen zwischen Trump und Fed-Chef Powell als Markt-positiv wertet. Heute hat Trump getwittert, dass er Powell gesagt habe, dass die US-Zinsen im Vergleich zu anderen Ländern zu hoch seien – aber dass Trump so denkt, wusste Powell schon vorher, warum also dann dieses seltsame Treffen? Da wird uns offenkundig etwas verborgen, und während die Wall Street das Glas (wie immer) halb voll sieht, stellt sich die Frage, ob nicht doch der Kollaps am Repo-Markt oder der Handelskrieg das wahre Thema des Treffens waren. Nach wie vor scheint die Liquiditätsduselei jegliche Rationalität zu verdrängen an den Aktienmärkten..

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Trump: seltsames Treffen mit Powell! Marktgeflüster (Video)

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Trump hat heute zur allgemeinen Überraschung Fed-Chef Powell ins Weiße Haus einbestellt – bei beiden war der Termin nicht geplant: also stellt sich die Frage, warum Trump unbedingt Powell sehen wollte (zusammen mit US-Finanzminister Mnuchin). Es gibt drei denkbare Möglichkeiten: Trump wollte Powell darauf vorbereiten, dass es mit dem China-Deal nichts wird, nachdem Peking laut Insider-Berichten nicht mehr mit einer Lösung rechnet. Zwei andere Varianten: Trump will den Dollar schwächen – oder man sprach auch über das, was am Repo-Markt passiert. Ist da etwas Größeres im Busch? So oder so: die Märkte an der Wall Street schütteln scheinbar alles ab, aber der Dax hat zuletzt den bullischen Lauf der US-Indizes nicht mehr mitgemacht..

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Am Anfang war die Liquidität! Videoausblick

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Erstmals seit mehr als zwei Jahren haben die US-Notenbank Fed, die EZB und die Bank of Japan gleichzeitig ihre Bilanzsumme ausgeweitet – die Folge ist eine euphorische Rally an den Aktienmärkten seit Oktober – und das, obwohl die erwartete und eingepreiste Erholung der globalen Konjunktur nicht stattfindet. Heute Nacht hat dann Chinas Notenbank einen wichtigen Zinssatz (den 7-Tage-Repo-Satz) leicht gesenkt (von 2,55% auf 2,50%) – Chinas Aktienmärkte und selbt der Hang Seng in Hongkong trotz weiterer Eskalation der Gewalt im Plus. Vielleicht ist Hongkong das derzeit größte kurzfristige Risiko für die Märkte, denn Peking wird auch innenpolitisch nicht viel länger an der Seitenlinie bleiben können, ohen dass dies als Schwächezeichen wahrgenommen würde. Das andere Risiko ist das, was am amerikanischen Geldmarkt passiert ist..

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