Finanznews

Warum Notenbanker schlecht schlafen! Marktgeflüster (Video)

Die EZB steht vor der Bekanntgabe ihrer Entscheidung am Donnerstag stark unter Druck – sie muß zweierlei schaffen: erstens die inzwischen sehr hohen Markterwartungen erfüllen, und zweitens die immer tieferen Inflationserwartungen nach oben drehen. An den Anleihemärkten sind diese Inlationserwartungen zuletzt nach langem und tiefem Fall wieder etwas gestiegen, auch die Renditen steigen derzeit teilweise deutlich. Ist das eine Reaktion auf zuletzt nicht mehr ganz so düstere Konjunkturdaten – oder schrauben die Anleihemärkte ihre dovishen Erwartungen an EZB und Fed zurück? Häufig ist die Spekulation auf niedrigere Anleiherenditen ein Hedge für die Long-Positionierung an den Aktienmärkten – steigen die Renditen, werden mit den Hedges nicht selten auch die Long-Positionierungen an den Aktienmärkten aufgelöst..

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5 Kommentare

  1. @Markus Fugmann, de kurze boarische Einlag‘ war suppa, fast wia seinerzeit da Edmund mit’m Transrapid vom Bahnhof zum Flughaf’n.

    Was ich noch immer nicht verstanden habe, ist das Inflationsproblem. Warum ist es in einer 70%-Binnen-Konsumökonomie ein derartiges Drama, wenn Konsumgüter günstiger werden? Wird dann zuviel gekauft?

    1. @Michael. Gestatten Sie, dass ich mich bei Ihrer Frage einmische. Bei fallenden Preisen, geht es vielmehr um die Erwartung von deflatorischen Entwicklungen. Wenn die Verbraucher erwarten, dass die Güter in Zukunft billiger werden (zum Beispiel ein Kühlschrank oder auch das Auto, welches ich mir anschaffen will), so werden sie abwarten und den Konsum in die Zukunft verlagern. Die Läger bleiben voll, eine Spirale setzt sich in Gang. Mein Kenntnisstand
      Gruß aus dem Süden

      1. …die Wahrscheinlichkeiten einer Deflation sollte in Zeiten von Zöllen aber eigentlich nicht gegeben sein…da müsste das Verbrauchervertrauen schon komplett in sich zusammenfallen und die Anbieter wirklich auf allem sitzen bleiben, dass die Preise dann letztendlich fallen…derzeit noch eher unwahrscheinlich

      2. @Wolfgang M., Einmischung ausdrücklich erwünscht ;) Ich stelle meine Fragen ja nicht zum Spaß, sondern weil ich etwas dazu lernen will. Danke für die Antwort, das klingt für mich sehr plausibel.

  2. Das Problem ist doch auch, dass ich bei fallenden Nahrungsmitteln u.s.w. Im Tag vielleicht 50 Cents spare u.die grossen Posten Krankenu.Pflegeversicherung , Miete u.s.w. stark ansteigen. Zudem gehen fallende Kosten bei steigenden Löhnen zu Lasten der Marge. Deflation ist normalerweise die Vorstufe von Stagflation,was alle Permabullen aufschrecken sollte.
    Stagflation ist der grösste Börsenkiller u.stärker als die Notenbanken ,die schon selber auf der Intensivstation
    liegen nach 10 Jahren gedoptem Marathonlauf.Kein Wunder probiert der Draghi/ Lagarde Club mit allen Mitteln Inflation zu bekommen. Es gibt Länder die können das ( Argentinien, Venezuela, Brasilien )
    Wieviel Inteligenz muss man haben, um diesen Ländern nachzueifern.

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