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Finanznews

Warum Notenbanker schlecht schlafen! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die EZB steht vor der Bekanntgabe ihrer Entscheidung am Donnerstag stark unter Druck – sie muß zweierlei schaffen: erstens die inzwischen sehr hohen Markterwartungen erfüllen, und zweitens die immer tieferen Inflationserwartungen nach oben drehen. An den Anleihemärkten sind diese Inlationserwartungen zuletzt nach langem und tiefem Fall wieder etwas gestiegen, auch die Renditen steigen derzeit teilweise deutlich. Ist das eine Reaktion auf zuletzt nicht mehr ganz so düstere Konjunkturdaten – oder schrauben die Anleihemärkte ihre dovishen Erwartungen an EZB und Fed zurück? Häufig ist die Spekulation auf niedrigere Anleiherenditen ein Hedge für die Long-Positionierung an den Aktienmärkten – steigen die Renditen, werden mit den Hedges nicht selten auch die Long-Positionierungen an den Aktienmärkten aufgelöst..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Michael

    10. September 2019 00:29 at 00:29

    @Markus Fugmann, de kurze boarische Einlag‘ war suppa, fast wia seinerzeit da Edmund mit’m Transrapid vom Bahnhof zum Flughaf’n.

    Was ich noch immer nicht verstanden habe, ist das Inflationsproblem. Warum ist es in einer 70%-Binnen-Konsumökonomie ein derartiges Drama, wenn Konsumgüter günstiger werden? Wird dann zuviel gekauft?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      10. September 2019 07:13 at 07:13

      @Michael. Gestatten Sie, dass ich mich bei Ihrer Frage einmische. Bei fallenden Preisen, geht es vielmehr um die Erwartung von deflatorischen Entwicklungen. Wenn die Verbraucher erwarten, dass die Güter in Zukunft billiger werden (zum Beispiel ein Kühlschrank oder auch das Auto, welches ich mir anschaffen will), so werden sie abwarten und den Konsum in die Zukunft verlagern. Die Läger bleiben voll, eine Spirale setzt sich in Gang. Mein Kenntnisstand
      Gruß aus dem Süden

      • Avatar

        Ranzentier

        10. September 2019 10:32 at 10:32

        …die Wahrscheinlichkeiten einer Deflation sollte in Zeiten von Zöllen aber eigentlich nicht gegeben sein…da müsste das Verbrauchervertrauen schon komplett in sich zusammenfallen und die Anbieter wirklich auf allem sitzen bleiben, dass die Preise dann letztendlich fallen…derzeit noch eher unwahrscheinlich

      • Avatar

        Michael

        10. September 2019 18:20 at 18:20

        @Wolfgang M., Einmischung ausdrücklich erwünscht ;) Ich stelle meine Fragen ja nicht zum Spaß, sondern weil ich etwas dazu lernen will. Danke für die Antwort, das klingt für mich sehr plausibel.

  2. Avatar

    Altbär

    10. September 2019 10:36 at 10:36

    Das Problem ist doch auch, dass ich bei fallenden Nahrungsmitteln u.s.w. Im Tag vielleicht 50 Cents spare u.die grossen Posten Krankenu.Pflegeversicherung , Miete u.s.w. stark ansteigen. Zudem gehen fallende Kosten bei steigenden Löhnen zu Lasten der Marge. Deflation ist normalerweise die Vorstufe von Stagflation,was alle Permabullen aufschrecken sollte.
    Stagflation ist der grösste Börsenkiller u.stärker als die Notenbanken ,die schon selber auf der Intensivstation
    liegen nach 10 Jahren gedoptem Marathonlauf.Kein Wunder probiert der Draghi/ Lagarde Club mit allen Mitteln Inflation zu bekommen. Es gibt Länder die können das ( Argentinien, Venezuela, Brasilien )
    Wieviel Inteligenz muss man haben, um diesen Ländern nachzueifern.

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Aktienmärkte: Woche der Wahrheit (für Apple & Co)! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Es steht eine Woche der Wahrheit bevor für die Aktienmärkte, besodners für die in dieser Woche berichtenden Tech-Konzerne – und blickt man auf den deutschen Tech-Riesen SAP und seine absolut enttäuschenden Zahlen, dann könnte es eine harte Woche werden für die Tech-Schwergewichte (und damit die Indizes und die Aktienmärkte ingesamt). Neben der Zahlenflut der Untenrehmen beginnt nun die absolut heiße Phase des US-Wahlkampfs und dürfte die Nervosität weiter steigern. Dazu eskaliert die Corona-Lage immer weiter, nicht nur in Europa, sondern nun auch wieder in den USA. Der Dax jedenfalls legt einen klassischen Fehlstart zu Wochenbeginn hin nach den SAP-Zahlen (SAP hat eine Marktgewichtung von 11%)..

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US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

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am

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

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Aktienmärkte: Sind die Stimulus-Hoffnungen tot? Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte werden nach wie vor von den drei großen Themen Stimulus-Hoffnung, den nahenden US-Wahlen sowie der Lage um das Coronavirus getrieben. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass die beiden US-Parteien sich nicht auf einen Stimulus einigen können, schon gar nicht vor der US-Wahl. Letztere rückt nun immer mehr in den Fokus, heute Nacht das Duell zwischen Trump und Biden deutlich sachlicher als bei der ersten Fersehdebatte. Die Aktienmärkte der Wall Street nach wie vor in einer Seitwärtsbewegung – aber das Muster ändert sich: Finanzwerte werden stärker mit steigenden Anleiherenditen, Tech-Werte dagegen schwächer (gestern Intel mit enttäuschenden Zahlen)..

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