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Warum Olaf Scholz seine Kanzlerschaft einem Molotowcocktail verdankt!

CumEX-Skandal, Warbug Bank, Wirecard? Kein Problem. Aber eine Sache wäre Scholz beinahe gestolpert

Olaf Scholz - warum er seine Kanzlerschaft einem Molotowcoktail verdankt!

Heute wurde Olaf Scholz zum neunten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. „Teflon-Olaf“ haben weder die Ereignisse um die Hamburger Warburg Bank noch der CumEx-Skandal etwas anhaben können. Aber über eine Sache wäre Scholz dann doch beinahe gestolpert – sie hätte seine politische Karriere abrupt beendet: ein bisher unbekannter Vorfall während des G20-Gipfels 2017 in Hamburg!

Olaf Scholz – Kanzler wegen eines Molotowcocktails

Olaf Scholz ist nun Bundeskanzler, weil ein Molotowcocktail nicht das gemacht hat, was ein Molotowcocktail normalerweise macht. Manchmal hängen die Dinge eben am seidenden Faden, die Grenze zwischen Erfolg und Mißerfolg ist minimal und kaum zu fassen. Der Olaf aber hat Glück gehabt – und einige andere Menschen auch, die von diesem Vorfall betroffen gewesen wären!

Was genau passiert ist damals, sehen Sie in folgendem Video:



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13 Kommentare

  1. Bei diesem Hintergrund hat es schon ein Geschäckle, dass sich Scholz gerade am Tag der unbefleckten Empfängnis zum Kanzler wählen lässt… Da kommt ja der Schlumpf zum Kanzleramt wie die Jungfrau zum Kinde! ;-)

  2. Nachher hat er das gesagt. Wegen solch einer Lappalie würde G20-Olaf niemals seine Karriere aufgeben. Bei einem Opfer hätte er behauptet ab zwei, bei 5 ab 10, bei 10 ab 20 usw. und notfalls kann er sich eben an nichts erinnern…

  3. Markus Schwurbelmann

    @Markus Fugmann, da versuchen Sie jetzt aber schon wieder, ein paar unangenehme Fliegen mit einer ziemlich durchsichtigen populistischen Klatsche zu erschlagen. Wie in letzter Zeit des Öfteren, leider erneut nur mit Halbwahrheiten, und jetzt sogar sogar schon mit dem viral kursierenden Stilmittel unwissenschaftlicher „Augenzeugenberichte“ aus dem Bekanntenkreis zur Steigerung der Authentizität. Das ist natürlich irgendwo verständlich, so lassen sich auf den ersten Blick tendenzielle Aversionen zum umfassend-ganzheitlichen links-grünen FeindBILD überzeugend verknüpfen: Scholz, ökologische Holzfassaden, linke Randalierer.

    Hier ein paar Fakten zum Brandsatz und zur potenziellen Katastrophe:

    Wie jeder Holzhauseigentümer bereits von den zuständigen Feuerwehr und seiner Immobilienversicherung weiß, hat Holz sogar Eigenschaften, die sich im Brandfall günstig auswirken: Wenn eine Holzschicht verbrennt, entsteht Kohle. Diese Kohleschicht schützt das dahinterliegende Holz und verhindert, dass Sauerstoff ins Holz eindringt. Dadurch bleibt es stabil.

    Anders gesagt: Im Hinblick auf Brandschutz-Anforderungen ist der Holzbau als sehr gut kalkulierbar zu bezeichnen. Die Holzbauteile selbst werden durch die einsetzende Holzkohlebildung geschützt. Infolge der geringen Wärmeleitung des Holzes durchwärmen die Bauteile nur sehr langsam und bleiben aufgrund der geringen Temperatur und des geringen Temperaturausdehnungskoeffizienten auch sehr formstabil. Dazu kommt eine sehr gute Berechenbarkeit durch umfangreiche Bemessungsnormen für den Brandfall und gut validierte Modelle für außerhalb der Normen zu beurteilende Fälle.

    Je Geschoss wird eine umlaufende Schürze aus mindestens 1 Millimeter starkem Stahlblech um das Haus herumgezogen, die die Holzfassade unterbricht und nach außen hin 15 Millimeter über sie hinausragt. Bereits ein solch geringer Überstand hat nach Brandversuchen der TU München eine ausreichende Wirkung. Diese Maßnahme ist die in Deutschland am weitesten verbreitete. Statt Blech kann auch Holz verwendet werden, das dann aber mindestens 20 Millimeter über die Fassade hinausragen muss. Am besten ist es, wenn die Schürze jeweils auf der Höhe des Geschoss-Stoßes platziert wird. Etwa 3 Meter oberhalb der obersten Fensterreihe ist eine weitere Schürze nötig, falls die Fassade so weit hinaufreicht.

    Falls die Fassade hinterlüftet ist, wird entweder die Schürze als Lochblech in den Lüftungsspalt weitergeführt, oder dort wird ein Brandschutzband eingebracht, das bei Hitze aufschäumt. Im einen wie im andern Fall werden die heißen Brandgase damit auf ihrem Weg nach oben aufgehalten. Bei einer geschossweisen Trennung der Hinterlüftungsebene und der geschlossenen Fassadenverbretterungen in Kombination mit festgelegten Überständen kann da also gar nichts anbrennen.

    Kunststoffe in einem Gebäude, z.B. Fensterrahmen aus Kunststoff, werden vom Feuer viel schneller zerstört als Holzrahmen, denn Holz braucht erheblich mehr Temperatur bei der Verbrennung. Eine Brandkatastrophe wie diejenige im Grenfell Tower in London, ist in einem Holzhaus undenkbar. Die Ursache für den Brand bzw. dessen Weiterleitung wurde inzwischen der ACP-Wetterschutzverkleidung aus Aluminium zugeschrieben.

    Nun werden Sie sicher argumentieren, es geht ja nicht um die Holzfassade, die Sie als Fassade nutzen. Aber dann hätte auch nicht „in Sekundenschnelle das ganze Haus in Flammen gestanden“ … und das hätten die Bewohner in den oberen Stockwerken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dann doch einfach überlebt.

    Es wäre schön und wünschenswert, Sie würden als Journalist so ausgewogen und neutral berichten, wie noch vor einigen Jahren. Sie sollten Ihre Aufmerksamkeit auch wieder auf die andere Seite lenken. Auf die Mörder und rechtsradikalen Kriminellen, die inzwischen offen unsere Gesellschaft bedrohen. Auf radikal-extremistische Idioten, die Politiker auf der Terrasse und Angestellte in Tankstellen hinrichten, Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln verprügeln, Mediziner und Pflegekräfte, Lehrer und Erzieher bedrohen und einschüchtern, die sogar Kinder und damit die nächsten Generationen mit ihrem kranken Gedankengut infizieren.

    Bevor die FMW zu Tichys WeltBILD wird.

    1. @Markus Schwurbelmann, Klasse wie sie aus politisch korrekten Gründen belegen, dass Holz eigentlich gar nicht brennen kann Und wer anderes behauptet wie ich ist deshalb ein schlechter Journalist!
      Seltsamerweise deckt sich die Sache mit dem nicht brennbaren Holz aber nicht mit der Alltagserfahrung :)
      Aber wenn Naturgesetze die eigene Idelogie stören, dann erklärt man eben die Naturgesetze für ungültig – nein, Holz brennt nicht, es brennt nicht, brennt nicht..

      1. Markus Schwurbelmann geht es nicht ums Holz und er ist auch nicht politisch korrekt. Er ist ein Antifa-Sympathisant und Sie stören ihn. Die Diktion dürfte Ihnen vertraut sein.

        Passen Sie gut auf sich auf Herr Fugmann, schließlich schreiben Sie hier mit offenem Visier und nicht als Anon.

      2. Markus Schwurbelmann

        Ich sage nicht, dass Holz nicht brennt. Ich will damit nur sagen, dass für Häuser ab 4 Stockwerken strenge Brandschutzvorschriften gelten, egal mit welchen Materialien die auch gebaut sind. Und eine Fassade muss entsprechend eben schwer entflammbar imprägniert oder durch konstruktive Maßnahmen schwer entflammbar gemacht werden oder beides. Dadurch wird sichergestellt, dass das ganze Haus eben nicht „in Sekundenschnelle“ in Flammen steht. Und was sagt die Feuerwehr zur „extrem hohen Temperatur“ von Molotow-Cocktails? „Die brandstiftende Wirkung ist jedoch auf Grund der kurzen Brenndauer sowie der geringen Brandtemperatur verhältnismäßig gering und kann ohne größere Probleme mit entsprechenden Löschmitteln abgelöscht werden.“
        http://www.feuerwehr-halle.de/feuer/60-krieg-feuer-als-mittel-zum-zweck.html

        Ich bin kein Antifa-Sympathisant und verurteile die Taten und Ideologien dieser linksextremen Idioten aufs schärfste. Gleiches gilt für rechtsextreme Idioten. Die Unterstellung, Herrn Fugmann könnte Gefahr für Leib und Leben durch mich drohen, ist eine absolute Unverschämtheit. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich eine ausgewogene und neutrale, auf Fakten basierende Berichterstattung anstelle der persönlichen, laienhaften Einschätzung von Bekannten sehr zu schätzen wüsste. In letzter Zeit fällt eine gehäufte „Kritik“ gegen alles auf, was man heute so gerne als links-grün einstuft. Im Gegensatz dazu hört und liest man nicht ein einziges kritisches Wort gegenüber dem rechten Spektrum in Gesellschaft und Politik.

        1. @Markus, danke für die Klarstellung!
          Sie schreiben: „Im Gegensatz dazu hört und liest man nicht ein einziges kritisches Wort gegenüber dem rechten Spektrum in Gesellschaft und Politik.“

          Unsere Ablehnung gegenüber diesem poltischen Spektrum ist selbstredend und muß daher nicht erwähnt werden, aus meiner Sicht.
          Ich bin beileibe nicht gegen alles, was „links-grün“ ist – ich denke nur, dass man bei manchen Themen sachlich und rational vorgehen sollte, und nicht rein ideologisch wie etwa in Sachen Energie..

          1. @Markus Fugmann, „Ich denke nur, dass man bei manchen Themen sachlich und rational vorgehen sollte, und nicht rein ideologisch“. Das kann man nur unterstützen, weshalb es dann doch etwas verwundert, warum hier ganz offen Lügen, Beleidigungen, Hetze und historische Unwahrheiten unkommentiert veröffentlicht werden: „Und Putin mit Krieg drohen, wird dort enden, wo die Grünen schon einmal Deutschland hingeführt haben. In einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Wenn ich das dumme Gelaber der deutschen Außenministerin höre, dann wird mir schlecht. Von nix Ahnung, aber davon viel.“

            Derartige „sachlich-rationale“ Aussagen lassen sich auch nicht mehr mit Demokratie und Meinungsfreiheit rechtfertigen. Sie zielen einzig darauf ab, Frau Baerbock persönlich öffentlich zu beleidigen und zu diskreditieren. Pfui Teufel!

          2. @Hannah, die Grenze ist oft fließend bei Kommentaren, die ich zulasse, oder lösche. Natürlich ist das mit dem Angriffskrieg schwachsinnig – aber ist Schwachsinn, der so offenkundig ist, unbedingt zu zensieren?

          3. @Markus Fugmann, ist Schwachsinn, der so offenkundig ist, unbedingt zu publizieren?Kompromissvorschlag: Er ist nicht unbedingt zu zensieren, aber ab und an zu kommentieren oder wenigstens zu moderieren. Es ist doch so, dass eine kleine, laute und omnipräsente Minderheit inzwischen überall ihren Müll ablädt, egal wie schwachsinnig der auch sein mag. Hört und liest man diesen Müll immer wieder und überall, bleibt beim/bei der einen oder anderen Unentschlossenen irgendwann etwas hängen. Anfangs vielleicht nur unterbewusst, doch irgendwann verbreiten auch diese Menschen den Schwachsinn weiter. Das musste ich in den letzten zwei Jahren leider nur zu oft mit erleben.

    2. @Markus Schwurbelmann, hier: https://www.enbausa.de/daemmung/aktuelles/artikel/brandschutz-erschwert-holzfassaden-im-geschossbau-749.html werden Sie bestätigt, zufällig verwendet der Autor auch noch eine identische Syntax und linguistische Morphologie.
      Wie Sie sicherlich wissen ist ein Molotowcocktail bzgl. Konsistenz und Durchschlagskraft je nach Inhaltsstoffen eher mit einer Brandbombe vergleichbar, das bedeutet es werden weitaus höhere Temperaturen als bei einem normalem Feuer erreicht.
      Ihr 1mm Stahlblech und Schürze wären im ungünstigen Fall also eher ein gefundenes Fressen, übrigens auch dann wenn das Wurfgeschoss aus ideologisch und politisch korrekten Kreisen stammt…

  4. Für einen Mensch, egal ob Kanzler oder nicht, der einen Herrn Laubach zum Gesundheitsminister macht habe kein Verständnis mehr.

  5. Ich bin Bauingenieur, undich sage: Es behält bei ausreichender Dimensionierung nur länger seine Standsicherheit als Bauteil in der Konstruktion als zum Beispiel ungeschützter Stahl. Nur die Menschen sterben nicht durch den Einsturz des Gebäudes oder durch Hitze sondern an Rauchvergiftung, deshalb darf bis heute z.b. in sensiblen Bereichen wie Treppenhäusern oder Versammlungsstätten in der Regel kein brennbarer Baustoff verwendet werden. Was der gute Mann da oben geschrieben hat bezüglich Holz und so weiter nicht brennbar ist vollkommener Quatsch!

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