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Warum Russland am meisten unter der OPEC-Entscheidung leidet (Video)

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Nadia Kazakova gilt als einer der führenden Energie-Experten weltweit. Ihre Einschätzung der Lage sehen Sie hier:

Und wer sind die anderen Verlierer der OPEC-Entscheidung? Hier sind sie:

2 Kommentare

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    Benedikt

    28. November 2014 23:53 at 23:53

    Ein Ölfeld in Westsibirien ist wohl jetzt ausgeschöpft, und deswegen wird deren Ölförderung sinken. Beim Gas sieht es für Russland auch schlecht aus, da in Litauen und Polen zwei LNG Anlagen mit hohen Lieferverträgen mit Norwegen und Katar in Betrieb nehmen. Die Preise werden nicht sinken, weil LNG teurer als Gazprom Gas ist, aber die Absatzmenge wird zurückgehen. Gazprom wird die Gasförderung enorm drosseln müssen.

    Auf der anderen Seite war Russland für die EU Industrie ein netter Absatzmarkt, der durch den Rubel Abwertung doch ziemlich arg weggebrochen ist. Manche Konsumgeschäfte dort haben einen Umsatzrückgang von 50%. Media Markt will dort seine Geschäfte verkleinern und eine neue Mall ist dort nur 85% vermietet eröffnet worden. Deren großer Freund China wird den Rückgang sicherlich auch spüren. Die Ukraine hat nicht nur den Krieg verloren, sondern hat seine Geldgeber vom IWF oder EU durch komplett fehlenden Reformwillen verprellt. Glaube nicht, dass die noch den Dezember überleben. Dann ist der Krieg zu Ende.

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    Mr. Jones

    29. November 2014 07:38 at 07:38

    Warum sollte Russland leiden? Die Schale Industrie kommt mit 42 Dollar klar und verdient auch noch richtig dabei. Die Kosten liegen für dieses sogenannte Fracking sehr niedrig, Russland braucht kein Fracking die hauen einfach die Hacke in den Boden und schon sprudelt Öl, Förderkosten fast 0, das einziger Problem sind die Gerätschaften die man sich aus dem Ausland angeschafft hat, die Kosten mehr als die Förderung an sich. Leiden? Wer leidet den? Wir als Verbraucher leiden. Der Spritpreis bewegt sich kaum. Wir, das Volk leiden immer noch unter den hohen Energiekosten. Was haben die für einen Blödsinn erzählt wurde um das Gas in die Höhe zu treiben, das ist mal so vor langer Zeit verbrieft worden, das Gas moderat zum Öl steigt. Von Senkung keine Rede, 2Euro Kindergeld Erhöhung abgeschmettert, wegen Finanzierungsschwierigkeiten, aber 840 Euro Diäten auf die Tasche packen, ist kein Problem. Alle die Hand oben. Russland fördert Öl, das macht auch Saudi-Arabien und alle anderen auch, vielleicht nicht in eigener Regie. Fakt ist aber, dass die Kosten unter 10$ liegen. Auch wenn das Öl noch tiefer sinkt, wir das Volk, die Gebeutelten, muessen immer noch den hohen Preis unserer nutzlosen selbstgewählten Politiker erbringen. Die Schweiz wählt morgen und heute fällt Gold, was ist das? Freie Marktwirtschaft? Alles Manipuliert und von langer Hand vorbereitet, das Öl, das Gold, der Krieg, Europa, Russland, die ganze Welt. Alles dient nur einem Zweck, das Volk muss leiden und das mit allen Mitteln. Silber ist fast einen Dollar gefallen, warum? Gold fällt und alle Länder der Erde sind hoch verschuldet, warum? Manipulation all across the Board.

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Märkte

Ölpreis: Coronavirus, Russland, Saudi-Arabien und die US-Fracker

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Der Ölpreis leidet weiterhin unter der globalen Coronavirus-Pandemie. In den letzten Monaten ist der Ölpreis 68% gefallen, wobei es hier und da zu einigen kleineren erfolglosen Versuchen kam, sich zu erholen. Neben der Coronaviru-Pandemie ist natürlich der anhaltende Öl-Krieg zwischen Russland und Saudi-Arabien Grund für den Abverkauf beim Ölpreis.

Da die Nachfrage kontinuierlich sinkt, erleben wir derzeit, wie sich die Lagertanks weltweit bis zum Rand mit Öl füllen – mit himmelhohen Lagerkosten. Und so wie es aussieht, wird der weltweite Ölmarkt in dieser ersten Jahreshälfte seine Lagerkapazität bei weitem übersteigen – um 200 Millionen Barrel! Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Produzenten ihre Produktion drastisch reduzieren müssen. Und die meisten Analysten sind sich einig, dass dies mittelfristig einen Aufschwung beim Ölpreis auslösen sollte.

Ölpreis: Erst weiter runter, dann geht es wieder aufwärts

Bisher ist der Ölpreis in diesem Monat um über 40% gesunken – er ist damit so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr. Und nach Ansicht von Experten wird die Nachfrage nun noch weiter einbrechen, und zwar mit einer noch alarmierenderen Geschwindigkeit aufgrund der Auswirkungen des fast globalen „lockdowns“. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass der Ölpreis deutlich unter 20 Dollar pro Barrel fallen wird. Dieselben Experten sagen jedoch eine deutliche Erholung voraus, sobald die Welt wieder zur Normalität zurückkehrt. Der für das vierte Quartal 2020 prognostizierte Ölpreis soll laut Ölmarkt-Experten bereits wieder bei 40 Dollar liegen.

Was können Russland, Saudi-Arabien und die amerikanischen Fracking-Unternehmen nun tun? Wer hält länger einen so niedrigen Ölpreis aus? Russland scheint hier vergleichsweise gut aufgestellt zu sein, während Saudi-Arabien zwar auch sehr günstig Öl produzieren kann, jedoch einen sehr viel höheren Preis braucht, um weiter seine einheimische Bevölkerung alimentieren zu können. Die amerikanischen Fracking-Unternehmen sind dagegen häufig hoch verschuldet und arbeiten derzeit nicht rentabel. Sollte der Ölpreis länger so niedirg bleiben, droht den Frackern eine Pleitwelle. Und das wiederum würde bedeuten, dass dann mittelfristig weniger Öl auf den Markt kommt – bei sinkendem Angebot steigt dann wieder der Ölpreis!

David Jones, chief market strategist bei capital.com, erklärt in folgendem Video das Zusammenspiel zwischen funda,entalen Faktoren un dder charttechnischen Lage bei WTI-Öl:

Der Ölpreis dürfte erst einmal weiter fallen

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Das Coronavirus trifft Tesla an allen Fronten!

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla - das Coronavirus wird zum Problem

Ich war immer davon überzeugt, dass Tesla in der nächsten großen Krise pleite gehen wird, sofern das Unternehmen nicht bis dahin gelernt haben sollte, dauerhaft profitabel zu arbeiten. Nun ist die nächste große Krise in Form des Coronavirus da und Tesla hat in den drei Jahren zuvor 862, 976 und 1.962 Millionen US-Dollar Verlust gemacht. 2020 brach der perfekte Sturm los, den Tesla in der aktuellen Form nicht überleben kann.

Selbst ohne Konkurrenz aber mit vielen Subventionen verdiente Tesla kein Geld

Tesla konnte eine komplette Autogeneration lang Fahrzeuge der elektrischen Oberklasse ohne Konkurrenz verkaufen. Tesla konnte zweieinhalb Jahre lang Fahrzeuge der gehobenen elektrischen Mittelklasse ohne ernsthafte Konkurrenz verkaufen. Die meiste Zeit über gab es dabei in den USA üppige Steuergutschriften für jeden Tesla-Käufer und ebenso üppige Emissionsgutschriften, die Tesla verkaufen konnte. Dennoch gelang es Tesla in keinem einzigen Jahr, einen Gewinn zu erwirtschaften. Was Tesla jedoch hatte, war praktisch unbegrenzter Zugang zum Kapitalmarkt. Bei steigenden Kursen hatte das Unternehmen kein Problem, die eigenen Aktien in rauen Mengen unter’s Volk zu bringen. Zwischen 2010 und 2019 stieg die Zahl der ausgegebenen Aktien von 50 auf 177 Millionen – eine grandiose Verwässerung für langfristige Aktionäre.

Auch Kredit stand Tesla problemlos zur Verfügung, wenngleich der dafür aufzubringende Zinssatz schon immer deutlich höher war als bei anderen Autoherstellern. Am Ende hatte der Anleihemarkt stets deutlich stärker im Blick, welche Risiken Tesla für Anleger darstellt. All das hat sich 2020 geändert. Die Steuergutschrift in den USA lief für Tesla aus, während bis auf General Motors alle anderen Konkurrenten ihren Kunden weiterhin diesen vom Staat finanzierten Preisnachlass bieten können. Die Nachfrage nach Emissionsgutschriften sinkt in den USA, weil nun fast alle anderen Autohersteller eigene Elektroautos anbieten, um die staatlichen Vorgaben auch ohne den Einkauf von Emissionsrechten zu erfüllen.

Die Konkurrenz bietet immer mehr eigene Elektroautos an

Was dafür dazu kam, war eine große Modelloffensive der Konkurrenz, die Tesla die Kundschaft abgräbt. Wer heute ein Elektroauto mit großer Reichweite fahren will, kann unter vielen Angeboten wählen und landet nicht mehr zwangsläufig bei Tesla. Gerade in Europa zwingen die CO2-Vorgaben die Hersteller dazu, Elektroautos in hoher sechs- oder gar siebenstelliger Stückzahl zu verkaufen. Die drohenden Strafzahlungen im Falle eines Verfehlens der CO2-Vorgaben sind dabei so hoch, dass die Hersteller ihre Elektroautos notfalls auch mit bis zu 18.000 Euro Verlust verkaufen können und es wäre immer noch billiger, als die Strafen an die EU zu zahlen. In Norwegen, dem Elektroauto-Musterland, sehen wir bereits heute, wie Teslas Marktanteil kollabiert. Nicht nur der Marktanteil, auch die Stückzahlen sacken in sich zusammen. Audi konnte vom e-tron im 1. Quartal 2020 mehr Exemplare absetzen, als Tesla Motors von allen eigenen Fahrzeugmodellen zusammen seit dem 1. Oktober 2019. In drei Monaten schaffte Audi mit einem relativ teuren Modell, was Tesla mit drei Modellen, von denen eines deutlich günstiger ist als der Audi, in sechs Monaten nicht schaffte. Und noch ist die große Auslieferwelle der klassischen Fahrzeughersteller noch gar nicht angerollt.

Was sich für Tesla seit einigen Wochen auch schlagartig änderte, ist der leichte Zugang zum Kapitalmarkt. Der schaltete von rosa Wunderland um auf Panikmodus. Was jetzt gefragt ist, ist Sicherheit und kein Hochrisiko-Investment. Sicherlich wird Tesla noch eine Kapitalerhöhung durchführen können. Die Frage ist nur, zu welchen Bedingungen. Der Erfahrung nach sind Anleger in Börsencrashs wenig geneigt, Kapitalerhöhungen zu Phantasiebewertungen mitzumachen. 2008 sammelte Lehman Brothers 10 Milliarden US-Dollar frisches Kapital ein, während der Aktienkurs sich seit dem Hoch fünftelte. Kapital ist also auch im Crash bei Pleitekandidaten verfügbar, führt aber bei nachgebenden Kursen zu einer immer stärkeren Verwässerung. Immer mehr Aktien müssen ausgegeben werden, um die gleiche Summe zu erlösen. Damit schrumpft der Anteil von Altaktionären am Unternehmen, sofern sie nicht Geld nachschießen.

In einem halben Jahr dürfte das Geld bei Tesla knapp werden

Welche finanziellen Auswirkungen die Krise aktuell auf Tesla hat, ist noch nicht klar. Das volle Ausmaß dürfte erst im Juli feststehen, wenn die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht werden. Eine erste Abschätzung erlaubt uns die Aussage des CEO von VW. VW verbrenne derzeit 2 Milliarden Euro pro Woche und der Konzern verkaufe außerhalb Chinas nichs mehr. Auch Tesla verkauft außerhalb Chinas kaum noch etwas. 2019 hatte VW Kosten pro Monat von 203,5 Milliarden Euro oder 3,9 Milliarden pro Woche. Die Kosten konnten also halbiert werden, während der Umsatz gleichzeitig praktisch verschwand.

Kann Tesla die Kosten auch halbieren, landen wir bei 200 Millionen US-Dollar pro Woche. Sofern die Wirtschaft nicht wieder hochgefahren wird, dürfte damit in knapp einem halben Jahr die Cashreserven erschöpft sein. Noch nicht berücksichtigt sind dabei die Ausgaben für den Bau einer Fabrik in Deutschland, für die Tesla sich noch keinerlei Finanzierung sicherte und für deren Produktionsoutput auch keine Nachfrage besteht.

Viel gravierender als der aktuelle Nachfrageeinbruch durch die Geschäftsschließungen, die nicht mehr mögliche Anmeldung von Fahrzeugen und die Unmöglichkeit der Auslieferung sind jedoch die mittelfristigen Folgen. In einer Wirtschaftskrise sinkt der Bedarf an teuren Luxusartikeln, wie sie selbst der günstigste Tesla noch immer darstellt. Der ist gut 30% teurer als der durchschnittliche Neuwagen in Deutschland. Bei sinkender Nachfrage wird sich Tesla wachsender Konkurrenz ausgesetzt sehen, wenige Monate, nachdem man die eigenen Produktionskapazitäten um ein Drittel erhöhte und den Bau einer Fabrik zur weiteren Steigerung um 25% startete.

Wenn diese Krise endet, wird es Tesla wahrscheinlich immer noch geben. Doch die Aktien, die werden womöglich nichts mehr wert sein. Denn in der Restrukturierung ist das Eigenkapital, die Aktien, das erste, was dran glauben muss.

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Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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