Folgen Sie uns
Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Indizes

Warum sich die Amerikaner jetzt für Deutschland und den Dax interessieren!

Veröffentlicht

am

Gemeinhin assoziieren Amerikaner mit Deutschland vor allem deutsche Autos – und natürlich das Oktoberfest; Dirk Nowitzki und die unselige Heidi Klum. Und das, obwohl ca. 50 Millionen Amerikaner deutschstämmig sind (das Wissen über Deutschland versiegte vor allem deshalb, weil sich die Deutschstämmigen in den USA während der Hitler-Barbarei ihrer Herkunft „schämten“ und daher aufhörten, deutsches Kultur- und Tradionsgut weiter zu geben!).

Nun aber gerät Deutschland nicht nur wegen der Zoll-Debatte (heute Äusserungen vom US-Handelsministerium, wonach es einen Deal zwischen den USA und der EU nur dann geben könne, wenn auch die Landwirtschaft Teil des Deals sei – was mit Frankreich aber grundsätzlich nicht machbar zu sein scheint!) oder dem Wirtschafsabschwung in Deutschland in den Fokus (der in den Finanzmedien der USA ein großes Thema ist, hierzulande aber geradezu verschwiegen wird, weil eben dieser Abschwung noch nicht am deutschen Arbeitsmarkt angekommen ist).

Nein, es ist der Dax, der deutsche Leitindex also, der Aufmerksamkeit erregt – denn in den USA registriert man durchaus, dass der Dax an einer wichtigen Wegscheide steht:

(Chart: kimberleychartsolutions.com)

Bekanntlich neigen die Amerikaner dazu, den Aktienmarkt eines Landes mit seiner Wirtschaft zu verwechseln – so geschehen vor allem am Beispiel Chinas, dessen Abschwung vor allem an der Schwäche des chinesischen Aktienmarkts festgemacht wurde – und das gilt nicht nur für die Trump-Administration, sondern für die US-Finanzmedien wie CNBC ingsesamt!

Nun aber zeigt sich, wie toll es der Wirtschaft in China inzwischen wieder gehen muß  – seit Jahresbeginn haussieren die chinesischen Märkte nämlich wie in keinem anderen Land der Welt, hier sichtbar am Beispiel des China A 50, der die 50 Aktien mit der stärksten Marktkapitalisierung Festlandchinas enthält:

 

Also ist klar, dass – sollte der Dax aus dem Widerstandscluster (siehe Grafik oben) ausbrechen – es auch der deutschen Wirtschaft wieder gut gehen müsse, nicht wahr? Als würden die durch die Notenbanken manipulierten Aktienmärkte wirklich wiederspieglen, was in der Realwirtschaft passiert..

Aber, ganz im Ernst: in den USA wird nun der Dax als Beispiel dafür genommen, das auf US-Aktien rückwirken könne. Denn würde der Dax seinen seit dem Jahr 2017 bestehenden Abwärtstrendkanal nach oben durchbrechen, wäre das doch ein Zeichen, dass das ganze Gerede vom Abschwung doch eigentlich Unsinn ist  – auch wenn die ökonomischen Kennzahlen das Gegenteil zeigen! Aber wer um Himmels willen interessiert sich schon für Wirtschaftsdaten, wenn wir die EZB und die Fed haben? Eben..

3 Kommentare

3 Comments

  1. md

    18. März 2019 16:58 at 16:58

    ja die amis schauen nach deutschland und insbesondere auf den dax. und wie gottfried heller sagt kauft man die börsenentwicklung von den nächsten neun monaten, dann muss ich nachdenken. also ich habe zwei favoriten für die nächste kanzlerkanditatur. die erste akk und der zweite ist friedrich merz.
    mal ne frage – was würde mit dem dax passieren wenn friedrich merz kanzler werden würde. 🙂

    der herr merz wäre für mich auch ein sehr guter kandidat, wir hätten in ein paar jahren wieder eine florierende wirtschaft, zufriedene arbeitnehmer und insgesamt ein zufriedeneres volk. ( weg mit tafeln und anderen menschen erniedrigenden dingen ) germany great again 🙂

    die spd wäre wieder zweitstärkste partei mit um die 30 %, die afd, grünen und linken würden in die bedeutungslosigkeit runter um die 5 %
    kämpfen.

    mensch was wäre ich zufrieden. :))

    kann man keine tantem kanzlerschaft machen. immerhin kommt für dieses amt sehr viel arbeit auf einen zu. probleme weltwirtschaft, probleme in der eu und dann noch probleme im eigenen land. man sieht doch das die präsis überfordert sind siehe macron, trump oder auch fr. merkel.
    also könnte die akk die nationalen probleme angehen und der merz euro- und weltpolitik machen. verrückt aber warum eigentlich nicht.

    • leftutti

      18. März 2019 22:54 at 22:54

      @md, jetzt muss ich Sie zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage fragen: Wo leben Sie denn?
      Egal, ob die rabenschwarzen Seelen Merz, AKK, Merkel, Kohl oder deren noch radikalere schwarz-braune Ableger aus Bayern an der Macht sind, wir durften/mussten alle fast unser Leben lang erleben/ertragen, was es heißt, von diesen korrupten und lobbyhörigen, innenpolitisch radikalen, demokratie-, lebens- und freiheitsfeindlichen Reaktionärlingen beherrscht zu werden.

      Sie wären so was von zufrieden, wenn CDU/CSU wieder die ganz große Mehrheit, dazu die SPD wieder 30% hätte und Merz als nächster 16-Jahre-Despot das Volk in eine florierende Wirtschaft mit zufriedenen Arbeitnehmern führen würde?! Und AKK als kongeniale Mutti mit repräsentativen Aufgaben…

      Haben Sie noch immer nicht verstanden, dass diese Partei das C im Namen nur missbraucht, um gute und gläubige Menschen wie Sie in die Irre zu führen? Dass sie eigentlich im Prinzip die moderne Fortsetzung der römisch-katholischen Inquisition darstellen, die nach wie vor Freiheit, Gleichheit und Demokratie kriminalisieren und jedem Fortschritt im Wege stehen?

  2. Altbär

    18. März 2019 18:12 at 18:12

    Mindestens Einer sieht das richtig, was haben die Wirtschaftsdaten mit den Börsenkursen zu tun ?
    Gibt es wirklich Leute, die noch nicht gemerkt haben, dass gerade die jetzige Rally wegen drohender Rezession > dovische Notenbanken entstanden ist ?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Das ist das neue Muster an den Aktienmärkten! Marktgeflüster (Video)

Es gibt ein altbekanntes und sich aber nun änderndes Muster an den Aktienmärkten!

Veröffentlicht

am

Es gibt ein altbekanntes und sich aber nun änderndes Muster an den Aktienmärkten: in den letzten Wochen war es fast immer so, dass vorbörslich vor allem in Asien die Märkte stiegen und damit die Futures nach oben zogen. Nun ist es vor allem Europa, das dann für einen Schub nach oben sorgt (sowie heute trotz wieder sehr schwacher Industriedaten aus Deutschland). Aber dann – so wie auch gestern – kann die Wall Street die Gewinne nicht halten und rutscht wieder ab. Der Dax aber bleibt stark – aber warum? Offenkundig gehen Kapitalströme aus den sehr teuren US-Aktienmärkten in die viel weniger teuren Aktienmärkte Europas, auch Chinas Aktienmarkt ist inzwischen viel zu heiß gelaufen..

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Kurz vor Ostern

Veröffentlicht

am

Geht heute noch was im kurzfristigen Trading in den Indizes? Geht es nach Ostern auf neue Allzeithochs? An dieser Stelle mein Video vor dem Oster-Wochenende. Meine täglichen Ideen im „Trade des Tages“ (heute Adidas) können Sie kostenfrei hier einsehen.

weiterlesen

Indizes

Die Einschätzungen an der Wall Street nach den jüngsten Zahlen

Veröffentlicht

am

Mehr und mehr entwickelt sich neuer Konjunkturoptimismus bei den Analysten und Vermögensverwaltern an der Wall Street. Erkennbar an folgenden Einschätzungen:

 

  • Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in den USA ist auf 25% gefallen, gegenüber 50% vor Kurzem.
  • Beispielhaft: Die Rendite der 10-jährige US-Treasury ist in wenigen Wochen um 25 Basispunkte gestiegen.
  • Die Durchschnittsschätzungen für Q1 in den USA liegt bei 2,1%, für das zweite Quartal rechnet man bereits wieder mit 2,7%.

Die neue Umfrage von Bank of America/Merril Lynch unter den großen Vermögensverwaltern brachte folgende Ergebnisse:

  • 86% der Befragten betrachten die zeitweilige Invertierung der Zinskurve nicht als Rezessionssignal
  • Gerade noch 6% rechnen mit einer Rezession in diesem Jahr
  • 60% sind dennoch „bearish“ in puncto Wachstum und Inflationsrate

 

Kurzfazit

Das Dumme daran ist nur, dass die Wachstumshoffnungen in den Kursen bereits eingepreist sind. Die Aktienmärkte haben es gerochen, für weitere Steigerungen müsste die Wirtschaft schon noch deutlich mehr liefern.

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen