Folgen Sie uns

Indizes

Warum steigen die Börsen – oder die Bedeutung des monetären Faktors

Avatar

Veröffentlicht

am

Markus Koch hat in seinem Webinar und in seinem Wall Street-Ausblick erst gerade wiederholt, was ich in Kommentaren schon seit mehr als einem Jahr immer wieder betone. Der monetäre Faktor ist der wichtigste an den Börsen, mehr als Wirtschaftsdaten. Darüber hatte auch Dr. Jens Erhardt beim letztjährigen Börsentag in München referiert, das Thema seiner Doktorarbeit schon vor Jahrzehnten. Also das Wunschszenario für die Börse ist eine schwach wachsende Wirtschaft und eine Notenbank, die die Zinsen möglichst niedrig hält. (Die Liquidität lässt alle Boote steigen). Dazu haben wir im Webinar etliche Beispiele gehört.

Kann der Markt dann ewig weiter steigen?

Natürlich nicht, denn es gibt ein Szenario, welches den Schneeballeffekt sofort beenden wird und das heißt Rezession. In einem solchen Falle gehen Unternehmen pleite, Kredite fallen aus und so weiter und es geht an die Gewinne der Banken, den Cash-Produzenten an der Wall Street.

Natürlich gibt es auch externe Schocks für einen Einbruch (schwarze Schwäne), aber die sind seriös gar nicht zu prognostizieren.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    19. März 2019 17:45 at 17:45

  2. Avatar

    Prognostiker

    19. März 2019 18:33 at 18:33

    Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass strategisch gesehen ,der GRÖPAZ jetzt eine Börsenkorrektur zulassen müsste ,um vor den Wahlen wieder im Aufschwung zu stehen.Wenn er jetzt die Börsen endlos hochtreibt, wird er einen sicheren heftigen Crash kurz vor den Wahlen erleben.
    Es ist gut möglich, dass seine Gegner im Inland u.im Ausland nachhelfen könnten den Ballon im richtigen Moment platzen zu lassen.Da der Aktientreiber aber nur in TWITTERLÄNGE denkt u.den Langfriststrategen
    anderer Grossmächte um Welten unterlegen ist, wird das sowieso nicht gut enden.Sogar der kleine Koreaner hat ihn an der Nase herumgeführt.
    Die Gefahr lauert also, war denn Herr Otte bislang nicht eher bullisch? Ich glaube, dass mindestens Viele die jetzige Rally nicht so recht verstehen u.denken, dass es nicht so weitergehen kann ,aber die Hausse noch ausreizen wollen. Wie im Dezember erlebt kommen die Korrekturen immer unverhofft u.heftig.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Allgemein

Achtung vor der zweiten Abwärtswelle am Aktienmarkt!

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Manuel Koch bespricht im folgenden Video die wirtschaftlichen Aussichten in Folge des Coronavirus. Die Regierungen stützen die Volkswirtschaften mit jeder Menge neue Schulden. Was bedeutet das für die Märkte? Im Interview bezieht der Profi Andre´ Stagge klar Position. Die aktuelle Erholung an den Aktienmärkten sei keine Bodenbildung. Die Kurse seien deutlich schneller gefallen als in den vorigen großen Börsenabstürzen. Daher sei es jetzt völlig normal, dass die Kurse erstmal etwas nach oben laufen. Im Sommer gehe da noch was auf der Abwärtsseite. Wer die nächsten Monate in Aktien investiere, werde keine Gewinne erzielen. Den April solle man eher nutzen um Aktienbestände abzubauen. Ab Ende des Jahres könne man überlegen günstiger in den Aktienmarkt einzusteigen.

Der Rentenmarkt wird von Andre´ Stagge sehr kritisch betrachtet. Man müsse die Haftungsfrage stellen bei den gigantischen Aufkäufen der Schulden durch die EZB. Die Anleihemärkte würden signalisieren, dass noch eine zweite Abwärtswelle bei Aktien anstehe! Liquidität sei ein entscheidender Punkt, weswegen die Notenbanken derzeit so aktiv seien. Maredo, Vapiano etc seien aktuell schon pleite. Man stehe am Anfang einer großen Pleitewelle. Und man könne nicht alle Zombieunternehmen retten. In den guten Jahren sei das große Schuldenproblem bei Unternehmen bereits entstanden. Auch im Video gibt es zwei konkrete Handelsempfehlungen der trading-house Börsenakademie. Die Aktie von Alphabet (Google) könne man jetzt zu aktuellen Kursen kaufen. Auch bei den Aktien von Volkswagen könne man aktuell einsteigen.

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Corona-Impressionen aus Japan, und Szenarien für den Dow

Avatar

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video möchte ich mal aus eigener Beobachtung vor Ort zeigen, dass jüngst in Japan ganze Regalreihen in Supermärkten komplett leergefegt waren. Aber das ist nur eine Ausnahme. In Vororten sind die Regale gut gefüllt. Einen echten Ausnahmezustand gibt es in Japan nicht. Die japanischen Aktienmärkte waren nicht zu sehr gestört. Direkt am Chart möchte ich Szenarien für den weiteren Verlauf im Dow Jones ansprechen. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage