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Warum steigt Öl?

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Von Markus Fugmann

Sowohl Brent als auch das amerikanische WTI steigt – und das, nachdem gestern die Lagerbestände in den USA so stark gestiegen waren wie seit 14 Jahren nicht mehr. Was geht da vor sich? Zunächst mal ein Blick auf die Charts des WTI-Öls (30 Minuten und 4-Stunden):

Crude30min

Crude4h

Das sieht auf beiden Zeitebenen bullisch aus. Während also die Fundamentaldaten schwach bleiben, steigt der Preis – nach einem kurzen Rücksetzer gestern nach den Bestandsdaten. Der Ölpreis reagiert also nicht mehr nachhaltig negativ auf das stetig steigende Öl-Angebot – und wenn ein Markt nicht mehr auf schlechte Daten reagiert, ist das in den allermeisten Fällen ein bullisches Zeichen.

Hinzu kommt, dass der iranische Botschafter bei der International Atomic Energy Agency (IAEA) gestern verkündete, dass keine Einigung über das iranische Atomprogramm getroffen wurde. Und das bedeutet, dass in näherer Zukunft kein iranisches Öl auf den internationalen Markt strömen wird. Diese „positive“ Nachricht lässt die Ölpreise steigen, während negative Nachrichten mit einem Schulterzucken quittiert werden. Es sieht also so aus, als würde das schwarze Gold weiter steigen..

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Finanznews

Aktienmärkte: Katastrophen-Zahlen – warum (noch) kein Abverkauf? Marktgeflüster (Video)

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Heute absolut katastrophale Arbeitsmarktdaten aus den USA und regelrechte Abstürze auch bei europäischen Konjunkturdaten – warum aber halten sich die Aktienmärkte angesichts solcher Horro-Meldungen noch recht passabel? Ist das alles wirklich schon eingepreist? Blicken die Aktienmärkte schon „hinter die Kurve“ und erwarten eine Besserung der Lage? Das Gegenteil ist der Fall: erst bei den anstehenden Daten, die den März volll erfassen, wird die ganze Dimension der Coronavirus-Krise sichtbar werden. So liegen die ersten Prognosen für die US-Arbeitsmarktdaten bei 20 Millionen (!) verlorenen Jobs. Aber neben der Erholung beim Ölpreis gibt es einen Grund, warum sich der Abverkauf de Aktienmärkte (noch) in Grenzen hält..

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Aktienmärkte: Über Verkaufsgelegenheiten! Videoausblick

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Die Aktienmärkte waren gestern trotz der katastrophalen Daten vom US-Arbeitsmarkt im Rally-Modus, weil Donald Trump noch einmal versucht hat, mit Fake News die Märkte zu steuern. Aber anders als zu Zeiten des Handelskriegs kann Trump nicht mehr dauerhaft mit den Aktienmärkten „jojo“ spielen, er kann vielmehr meist nur noch reagieren auf die Entwicklungen um das Coronavirus in den USA. Die ökonomische Realität aber hat eine zwingende Eigendynamik, gegen die auch ein Trump völlig machtlos ist. Mithin ist die gestrige Rally der Wall Street eine „Reflex-Rally“ aus der Zeit vor der Corona-Krise, als die Fed und Trump die allmächtigen Götter waren. Daher sind derartig Kursanstiege, wie wir sie gestern gesehen haben, gute Verkaufsgelegenheiten..

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Aktienmärkte: Trumps Öl-Bluff! Marktgeflüster (Video)

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Donald Trump rettete heute vorerst die Aktienmärkte – und vor allem den Ölpreis – vor einem weiteren Absturz mit der Aussage, dass er mit den Saudis gesprochen habe, und die Russen hätten mit den Saudis gesprochen: man werde sich auf eine deutliche Öl-Produktionskürzung einigen, so der US-Präsident. Das Problem ist nur: das ist ein Bluff von Donald Trump, der weit an der Realität vorbei geht – denn Putin ließ schnell dementieren, dass er mit dem saudischen Kronprinzen gesprochen habe. Faktisch sind alle Beteiligten noch sehr weit von eienr Einigung enfernt – aber die Aktienmärke wollen wieder glauben. Mit solchen Aussagen versucht Trump, wieder als Agierender zu erscheinen – statt wie seit Ausbruch der Corona-Krise immer den Ereignissen hinterher laufen zu müssen. Die Realität ist ein Voll-Absturz der Wirtschaft (heute US-katastrophale US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) – und dagegen helfen auch Bluffs von Trump nicht wirklich..

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