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Warum streikt Verdi ausgerechnet jetzt? Wutrede eines Betroffenen!

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am

Verdi kündigte am Sonntagabend für Montag einen Warnstreik am Hamburger Flughafen an.
Die Gewerkschaft Verdi hat kurzfristig für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik der Bodenverkehrsdienste am Hamburger Flughafen aufgerufen. „Der Streik soll um 3.00 Uhr beginnen“

Es muss mit erheblichen Verspätungen und sogar Flugstreichungen zu rechnen sein!

Grund für den Warnstreik ist nach Verdi-Angaben das unzureichende Arbeitgeberangebot in der laufenden Tarifrunde mit dem Arbeitgeberverband Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg (AVH).

Bis jetzt gab es schon knapp 60 Flugausfälle wegen Warnstreiks am Hamburger Flughafen

Mecklenburg Vorpommern, Berlin und Brandenburg starten am 4.2 in die Schulferien, und genau an diesem Tag ruft Verdi in Hamburg zum Streik auf!

Gerade Familien aus Mecklenburg Vorpommern, die 14 Tage Schulferien haben, planten schon letztes Jahr ihren Urlaub mit den Kindern. Berlin und Brandenburg haben jeweils eine Woche Schulferien .

Was erlauben Bsirske? Köpfe leer?

Lieber Herr Frank Bsirske, (Vorsitzender, Ver.di):
Es ist eine bodenlose Frechheit auf den Rücken der Familien, die meist ein ganzen Jahr auf ihren Urlaub sparen, gerade zum Start der Ferien einen Streik auszurufen!

Familien die in Mecklenburg-Vorpommern vom Gehaltsgefüge sowieso niedriger liegen gegenüber den meisten anderen Bundesländern.

Europa kann auch solidarisch.
Sie kennen diesen Buchtitel ?
Genau, Sie haben dieses Buch mitverfasst!
Solidarisch … wissen Sie was das bedeutet? Mit jemandem übereinstimmen und für ihn einstehend, eintretend.
Aber solidarisch heißt nicht auf Kosten anderer und Schwächeren die Wünsche eigener Mitglieder durchzudrücken!

Wir reden hier über Leute, die sich das ganze Jahr den A.. aufreißen um den Kühlschrank voll zu kriegen und ein bisschen auf die Seite packen, um dann ihren Kindern ein paar schöne Tage in der Sonne zu bieten.
Die Bäckerin oder Krankenschwester von Rügen, der KFZ-Mechaniker aus Rostock, Leute, die meist nicht mehr als 1200€ netto haben für einen Ganztagsjob.
Und die haben in ihrem ganzen Leben noch nie gestreikt!

Ich sage nicht, dass Sie nicht streiken sollen! Aber warum wollen Sie gerade diesen Leuten wehtun – und das auch noch so medienwirksam?

Haben sie schon einmal an einem Flughafen mit ihrer Familie gesessen und mussten dann ihren Urlaub über den Haufen werfen, weil sie nur 5-6 Tage gebucht haben ?
Nein, Sie bestimmt nicht, weil Sie würden sicher zu ihrem eigenen Urlaub keinen Streik ausrufen!


Von selber erstellt – Eigenes WerkOriginaltext: eigenes Foto, Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67887837

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Feedback

    4. Februar 2019 13:32 at 13:32

    Schon auf den gesamtdeutschen Ferienkalender geschaut lieber betroffener Schreiberling? Wenn es danach geht, wird eben nicht mehr gestreikt. Nach ihrer Aussage sollte es ja wenn schon die reicheren Bundesländer erwischen. Verdienen ja im Schnitt mehr da tuts nicht so weh oder? Wir zahlen noch kita Gebühren, wir zahlen auch zusätzlich noch in den Länderfinanzausgleich und haben nur im Schnitt mehr. In absoluten Zahlen schaut es mit armen Familien im süden dann auch plötzlich ganz anders aus als im Schnitt.Statt so einen unqualifizierten Artikel zu schreiben sollten sie sich mal mit den solidarisch zeigen, für die gestreikt wird. Aber so ist das eben oder? Ich, ich, ich das neue Leitmotiv Deutschlands.

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Rezession: Die Party ist vorbei – welche Party?

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Statt breiter Partizipation an einer der längsten Wachstumsphasen in der deutschen Wirtschaftsgeschichte hat sich die Schere zwischen Arbeitseinkommen und Vermögenseinkommen drastisch erweitert. Doch die guten Zeiten sind vorbei und es herrscht Rezession in Deutschland. Wer sich kein finanzielles Polster aufbauen konnte, dem stehen möglicherweise harte Zeiten bevor.

Die Rezession ist schon da

Wie schnell sich der Wind drehen kann, erleben momentan viele Beschäftigte in der zuvor erfolgsverwöhnten Automobilindustrie und dem Maschinenbau, wo die Rezession schon voll im Gange ist. Doch längst greift die wirtschaftliche Schwäche auch auf den Dienstleistungs- und Bausektor über. Dabei hat die Herbstabkühlung im Baugewerbe und in anderen Saisonbranchen gerade erst begonnen. Für viele abhängig Beschäftigte ist die Zeit der Unbekümmertheit und des sicheren Arbeitsplatzes damit schon passé. Erschreckend ist, dass der entsprechende Indikator des ifo Instituts eine Dynamik aufweist, wie zuletzt während des Hochpunktes der Eurokrise, obwohl die EZB-Bürokraten am Main-Ufer doch angeblich so erfolgreich sind mit ihrer Krisenpräventionspolitik.

Rezession - Kurzarbeit im Verarbeitenden Gewerbe

Doch der eigentliche soziale Sprengstoff liegt ganz woanders: Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen sind von 1995 bis 2018 um 89 Prozent angestiegen. Im gleichen Zeitraum sind die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer netto und real nur um verschwindet geringe 6 Prozent gestiegen. Viele einkommensschwache Familien sind auch während des Aufschwungs kaum über die Runden gekommen und konnten sich kein finanzielles Polster ansparen.

BIP und Einkommen

Ganz im Gegensatz dazu stellt sich die Lage der Vermögenden dieses Landes dar: Allein im Schlussquartal 2018 stiegen die Vermögenspreise um 9,3 Prozent auf Jahresbasis an. Ein Trend, der bereits seit der Finanzkrise zu beobachten ist: Die massive Lockerungspolitik der EZB mit deutlich steigender Geldmenge und drastisch sinkenden Zinsen ging an der Entwicklung der Arbeitseinkommen nahezu vollständig vorbei und floss stattdessen direkt in die Taschen der Kapitaleigner, entsprechend dem bereits erläuterten Cantillon-Effekt.

Rezession - Entwicklung Vermögenspreise Verbraucherpreise

Die Reallöhne stiegen im Jahr 2018 deutlich unterproportional zu den Vermögenspreisen, nämlich nur um 1,5 Prozent:

Löhne und Verbraucherpreise

Im Zuge der aktuellen Rezession schwächt sich die reale Lohnentwicklung noch weiter ab. Aktuell liegt sie nur noch bei 1,2 Prozent. Für viele ist die Party vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hat. Das liegt auch an der Vermögensverteilung: Gemäß WSI-Verteilungsmonitor besitzen zwanzig Prozent der Deutschen gar kein oder negatives Vermögen (also Schulden), zehn Prozent besitzen hingegen fast zweidrittel des Gesamtvermögens.

Nettovermögen Haushalte

Fazit

Die neuerlichen Wohltaten der EZB-Notenbanker gehen an großen Teilen der deutschen Bevölkerung vorbei und treffen im positiven Sinne vor allem die Vermögenden. Es ist schon bedenklich, dass die Zentralbanker über eine derart große politische Macht verfügen, ohne demokratisch gewählt worden zu sein. Wer in Deutschland kaum genug Geld verdient, um über die Runden zu kommen, geschweige denn, um fürs Alter ausreichend vorsorgen zu können, der wird durch die Geldpolitik der Zentralbanken extrem benachteiligt. Statt Vermögen aufzubauen, bleiben den sozial Schwächeren nur die negativen Konsequenzen von QE und NIRP: steigende Lebenshaltungskosten (v. a. Miete), negative Realzinsen auf das bescheidene Sparguthaben und perspektivisch Altersverelendung. Vielleicht sollte die Politik diese Art der undemokratischen Diskriminierung breiter Bevölkerungsschichten durch die EZB-Politiker thematisieren? Dann würde die Wählerzahl von SPD und Linke vielleicht auch nicht in Anbetracht von Rezession, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht der Betroffenen ins Bodenlose sinken.

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Weltpremiere im Erzgebirge: Erster Zug fährt ferngesteuert

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Lieber Börsianer,

das ist faszinierend. Erstmals steuerten Techniker des britischen Telekomkonzerns Vodafone ein Schienenfahrzeug voll ferngesteuert. Der Lokführer befand sich dabei einige hundert Meter entfernt in einer Steuerzentrale. Die Steuerbefehle für den Thales-Zug übermittelte der Lokführer nahezu in Echtzeit über ein 5G-Netz. Eigens für diesen Zweck hatte Vodafone eine 5G-Sendestation auf einem Testgelände (Smart Rail Connectivity Campus) im Erzgebirge errichtet.

Der Testzug ist mit einem hochauflösenden Kamerasystem ausgestattet und übermittelt die Bilder der Fahrstrecke direkt in die Steuerzentrale. Das technische Problem bisher: Die Signale, also in dem Fall die Bilder vom Führerstand bzw. die Steuerbefehle des Lokführers aus der Zentrale wurden mit einer erheblichen Verzögerung übertragen. In der Praxis hätte sich ein solcher Zug aus Sicherheitsgründen bestenfalls in einer höheren Schrittgeschwindigkeit fortbewegen können. Dank 5G-Standard konnten die Vodafone-Techniker dieses Problem lösen. So übertragen und empfangen die 5G-Modems die Signale mit einer Latenzzeit von 10 Millisekunden. Latenzzeit beschreibt vereinfacht gesprochen die…..

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Tag der Zinsentscheidungen – sieben Notenbanken haben entschieden, eine steht noch aus

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Erst hat gestern die Fed den Leitzins um 0,25% gesenkt. Und heute hagelt es geradezu Zinsentscheidungen diverser Notenbanken. Heute früh hat die Bank of Japan verkündet ihren Leitzins bei -0,10% zu belassen. Damit klebt er nun seit drei Jahren auf genau diesem Niveau.

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source: tradingeconomics.com

Brasilien hat heute Nacht den Leitzins um 0,50% auf 5,50% gesenkt. Vorher war das schon ein historisches Tief. Und so gibt es jetzt ein weiteres historisches Tief bei Zinsen in Brasilien.


source: tradingeconomics.com

Indonesien hat heute um 0,25% auf 5,25% gesenkt. Südafrika hat gestern Abend den Zinssatz (relativ unbemerkt im Schatten der Fed) um 0,25% auf 6,50% gesenkt. Taiwan hat heute früh beschlossen den Leitzins unverändert zu belassen. Tja, und Norwegen? Dort lebt man ja dank des Öl- und Gas-Reichtums und einer relativ kleinen Bevölkerungszahl in einer kleinen Käseglocke. Dort hat die Notenbank heute früh den Leitzins sogar erhöht, um 0,25% auf 1,50%. Die Notenbanker in Oslo begründen dies damit, dass das Inflationsziel fast erreicht ist, und dass die norwegische Wirtschaft weiter solide laufe. In den letzten 12 Monaten hat Norwegen damit den Leitzins von 0,5% auf 1,5% angehoben!


source: tradingeconomics.com

Negativzinsen Inflation Quirion

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Die Schweizerische Nationalbank verkündete heute früh den Leitzins unverändert bei -0,75% zu belassen. Damit hat sich die Zinsdifferenz zur Eurozone dank der jüngsten Zinssenkung der EZB um 0,10% verringert.

Heute um 13 Uhr deutscher Zeit verkündet die Bank of England den Leitzins für Großbritannien. Die Erwartungen liegen bei einer Beibehaltung des aktuellen Niveaus von +0,75%.

Was sagt uns diese Auflistung von Entscheidungen? Vor allem Schwellenländer senken ihre Zinsen spürbar.

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