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..wenn die Märkte ihn nicht stoppen! Warum Trump die US-Wirtschaft gegen die Wand fahren wird! Marktgeflüster

Wenn die Märkte Donald Trump nicht Einhalt gebieten, wird der US-Präsident mit seinen Zöllen die US-Wirtschaft an die Wand fahren und die Weltwirtschaft massiv schwächen! Der Grund: die Importe in die USA werden aufgrund der Zölle zu teuer und daher unrentabel, die Exporte aus den USA gehen zurück, weil die Produktionskosten in den USA so stark steigen, dass die US-Produkte auf dem Weltmarkt keine Chance haben. Beispielhaft zeigt sich das bei den von Trump verhängten Zöllen auf Kupfer, Stahl und Aluminium: es wird Jahre dauern, bis man die Importe vielleicht (oder auch nicht) durch eigene Produktion ersetzen kann. Bis dahin aber steigen die Kosten in den USA, nicht aber im Rest der Welt (weil aufgrund der US-Zölle mehr Güter im heimischen Markt verbleien und so die Preise drücken. Hinzu kommt: Trump versteht das Prinzip der Zinsen nicht – weil er Zinsen lediglich aus der Sicht eines Immobilien-Spekulanten sieht (mehr dazu im Video)..

Hinweis aus Video:

1. Zwischen Nvidia-Boom und Gier: Wie riskant ist der Aktienmarkt?

2. China fordert Taiwan-Verzicht für Trump-Gipfel



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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5 Kommentare

  1. Noch möchte Trump den Powell los werden. Wenn er das schaffen sollte, wird die Freude aber möglicherweise kurzfristig sein.

    Was passiert wenn Powell mit einer Taube von Trump’s gnaden nachbesetzt wird?

    Die Anleihenmärkte werden sinkende Leitzinsen und aber langfristig steigende Inflation einpreisen.

    Das ganze noch getoppt von erodierender Finanzstabilität durch noch stärker ausufernde Staatsverschuldung. Also noch mehr Angebot an Staatsanleihen.

    Ergo, die Kapitalmarktzinsen legen den Turbo nach oben ein.

    Chast Trump Powell, chast der Kapitalmarkt Trump.

    Das könnte der Schuss ins eigene Knie werden.

  2. Die Zollpolitik ist m.E. auch in der zeitlichen Dimension bisher nur begrenzt durchdacht. Wie Herr Fugmann ausführt, wird der Weltmarkt deutlich schrumpfen. Die in die USA exportierenden Länder werden einen erheblich Anstieg der Arbeitslosigkeit erfahren. Viele Amerikaner werden sich die früheren Importe nicht mehr leisten können – hat es eine inflationäre oder deflationäre Wirkung, wenn Waren einfach nicht mehr vorhanden sind/ nicht gekauft werden? Mit der wohl drastischen Abnahme der USA-Importe fliesen viel weniger Dollars in das Ausland, das erheblich in der Währung Dollar verschuldet ist. Der Dollar könnte knapp werden und an Wert gewinnen, womit die US-Verbraucher zumindest Teile der Zölle kompensieren könnten. Mit Gegenzöllen in der gleichen Höhe kommen die 1930iger Jahre wieder.

  3. Ich verstehe immer noch nicht warum wir (alle Nationen außerhalb die USA) einfach nicht reagieren auf der Zollstress und dann mal nicht in der USA verkaufen. Und auch nicht einkaufen.
    Kurzfristige Einbrüche in der Verkauf von alle möglichen Sachen gab es schon immer. Siehe Corona. Nach 2 Wochen haben die Amis Hunger und nach zwei Monate bleibt jede Menge Infrastruktur stehen, weil sie es nicht repariert kriegen.
    Mal gucken was der big Trump dann macht. Mit Flugzeuge Ernährung holen?
    Is ok Donnie aber 100% Erhöhung der Lande-Tax und Kerosine kostet hier 3x mehr als vor der Zollzeit. Achso und US Flieger bezahlen auch noch wieder Aufsteigtax. Ganz neues Konzept!
    Willst du nicht? Hungere doch.

    1. @Jan, das funktioniert leider nicht, weil irgendeiner immer das Geschäft machen möchte, trotz Boykott. Die USA ist der größte Absatzmarkt weltweit, gemessen an den Konsumausgaben, und daher sehr mächtig.

      Was jeder machen kann, keine Produkte mehr aus den USA konsumieren. Dazu gibt es diverse Plattformen, die attraktive Ersatzprodukte aus der EU anzeigen. Es muss beispielsweise nicht immer die amerikanische Cola sein.

  4. Den größten Schaden verursacht Trump allerdings mit seiner Beliebigkeit. Heute Zölle so, morgen wieder so,…
    Selbst wenn ein Deal vereinbart wird, fehlt die Verlässlichkeit, dass sich die USA daran hält. Die Vertragspartner bleiben ein Spielball. Diese Verunsicherung werden die Märkte irgendwann in den Kursen berücksichtigen müssen.

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