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Warum wollen die USA, dass Huawei keine Chance hat?

Huawei, Chinas Telekom-Gignat, hat es schwer mit den Amerikanern..

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Huawei, Chinas Telekom-Gignat, hat es schwer mit den Amerikanern. Und das ist wohl kein Zufall. Denn Huawei ist die technologische Speerspitze Chinas und federführend in Sachen 5G udn Ausbau des Seekabel-Systems, mit dem Peking die immense Dominanz der USA über das Internet überwinden will. Wer das Internet kontrolliert, kontrolliert die Welt – simple.

Als Vehikel, den für China so wichtigen Technologie-Player Huwei klein zu halten, bieten sich die Iran-Sanktionen an. Genau daher wurde die Finanzchefin und einzige Tochter des Gründers auf der Durchreise in Vancouver verhaftet. Und Europa, so haben die USA klar gemacht, solle doch gefälligst Huawei von wichtigen Aufträgen ausschließen – wegen Spionage und so..

Huawei ist der drittgrößte Smartphone-Produzent der Welt – in Europa inzwischen sehr präsent, in Afrika fast schon dominant. Aber in den USA ist Huawei die Tür geschlossen worden – und einer der Gründe dafür könnte sein, dass die NSA zurecht fürchtet, keinen Zufgriff auf interessante Daten der Nutzer zu bekommen: Apple und andere US-Konzerne dagegen sind gesetzlich verpflichtet, die von US-Geheimdiensten erwünschten Daten auszuliefern.

Folgendes (englischsprachige) Video bringt die Zusammenhänge sehr analytisch auf den Punkt:

In Sachen Huawei empfehlen wir folgenden Artikel der „South China Morning Post“, dem vielleicht besten Medium Chinas aus Hongkong, mit sehr informativen Videos. Lesen Sie den Artikel bitte hier:
https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/2176608/huawei-deputy-chairwoman-sabrina-meng-wanzhou-detained-canadia


By Petar Milošević – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31921969

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Dax-Stimmung: Haben sie schon gekauft?

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So langsam werden auch die Profi-Investoren wieder optimistischer für den Dax, wie die jüngste Umfrage der Deutcshen Börse zeigt! Mit 42% und einem Zuwachs zur Vorwoche von immerhin +4% sind die Bullen in der Führungsposition, während die Bären -6% zur Vorwoche verlieren und nun nur noch auf 29% kommen.

Die in den Wochen zuvor optimistischeren Privatanleger dagegen weren nun etwas skeptischer: so sinkt der Anteil der Bullen um -1% zur Vorwoche auf nun nur noch 45%, die Bäen gewinnen +6% zur Vorwoche immerhin +4% auf nun 33%.

Von Euphorie kann also, trotz der stark gestiegenen Kurse eher keine Rede sein – und Joachim Goldberg hat eine Erklärung, warum das so ist:

„Wieder ist eine Woche verstrichen und wieder könnte man den Eindruck gewinnen, dass viele Akteure mit dem neuerlichen Anstieg des DAX nicht so recht viel anzufangen wissen. Natürlich gibt es ein immer gleiches Argument für den Anstieg der Aktienkurse, der vor allen Dingen in den USA initiiert wird: die Hoffnung auf eine Einigung im US-chinesischen Handelsstreit. Aber es ist verständlich, dass vor allen Dingen europäische Anleger eine Beilegung dieses Konflikts nicht mit der gleichen Freude wie die Börsianer jenseits des Atlantiks begleiten würden. Denn der nächste Handelsstreit – auch wenn von offizieller Seite immer wieder auf Versprechen der USA, von Strafzöllen gegenüber der EU abzusehen, verwiesen wird – hat sich zumindest als beunruhigendes Element in den Köpfen vieler Akteure festgesetzt. Spätestens als das US-Handelsministerium zum vergangenen Wochenende seinen Bericht über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Auto-Importe aus der EU an Donald Trump übergeben hatte, war ein längst verdrängt geglaubtes Gespenst bei vielen Börsianern und Kommentatoren wieder präsent.“

Sind die Profis unterinvestiert? Dazu wieder Goldberg:

„Damit liegen institutionelle und Privatanleger stimmungstechnisch fast wieder gleichauf. Allerdings spricht vieles dafür, dass die privaten Investoren in den vergangenen Wochen erfolgreicher als ihre institutionellen Pendants gewesen sind. Deren Optimismus ist immer noch vergleichsweise verhalten. Dies wird insbesondere daran erkennbar, dass sich der Börse Frankfurt Sentiment-Index mit dem Wert von +13 Punkte ziemlich genau auf dem Niveau der Durchschnittswerte der vergangenen 3 bzw. 6 Monate befindet. Und das, obwohl der DAX gegenüber der Vorwoche im Punktvergleich noch einmal um 1,5 Prozent angestiegen ist. Diese derzeit relativ neutrale Positionierung spiegelt aber auch eine gewisse Unsicherheit der Börsianer wider, ob dem DAX die Trendwende tatsächlich gelungen ist oder ob der mehr als 8-prozentige Anstieg der Kurse seit Jahresbeginn lediglich eine Korrektur in einem übergeordneten Abwärtstrend darstellt. Die heutige Erhebung vermittelt zumindest den Eindruck, dass vor allem die Mehrheit der institutionellen Akteure längst nicht so bullish positioniert ist, wie sie es vermutlich sein möchte. Das allerdings sind keine schlechten Nachrichten für den DAX.“

Und abschließend noch einmal eine Video-Einschätzung des „Sentiment-Papstes“:


Foto: Deutsche Börse AG

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