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Was die Ideen von Kevin Kühnert in der Realität für SIE bedeuten würden

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am

Die Ideen beziehungsweise Pläne von SPD Juso-Chef Kevin Kühnert, die gehen SIE nichts an? Falsch gedacht. Sorgen Sie vor für Ihre Rente? Investieren Sie in Aktien? Investieren Sie monatlich über einen Sparplan beispielsweise in einen Immobilienfonds? Dann lassen Sie uns mal durchspielen, was die Pläne des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert letztlich für Sie persönlich bedeuten würden, in der Realität.

Vorab: Wer noch Zweifel daran hat, ob Kevin Kühnert es wirklich ernst meint, der schaue bitte beim Klick an dieser Stelle in die ARD Mediathek. Er war gestern zu Gast bei Anne Will zum Thema CO2-Steuer, wo es auch um seine sozialistischen Thesen ging. Der liebe Herr Kühnert meint es wirklich ernst!

Immobilien

Kevin Kühnert wünscht sich, dass der deutsche Bürger zukünftig nur noch die Immobilie besitzen darf, in der er auch selbst wohnt. Das würde in der Realität bedeuten: Altersvorsorge oder normales Sparen in Immobilienfonds wäre komplett verboten, weil man hierüber ja (wenn auch nur zu kleinen Teilen) Eigentümer an diversen Immobilien wird! Dadurch würde viel Geld fehlen für den Bau neuer Wohn-Immobilien. Auch müsste eine neue Bundesbehörde bei jedem Immobilienkauf überwachen, ob der Käufer diese Immobilie dort selbst einziehen wird, und ob er nicht bereits eine Immobilie besitzt. Das würde erstens einen enormen bürokratischen Aufwand bedeuten, und außerdem würde es einher gehen mit einem enormen Eingriff des Staates in die Privatsphäre der Bürger (persönliche Kontrollbesuche etc).

Aktien

 

Kevin Kühnert will, dass man als Bürger nur noch Aktien an Unternehmen besitzen darf, bei denen man auch selbst beschäftigt ist. Das würde ganz real bedeuten: Der Staat müsste sich alle Aktien-Depots der Bürger im Detail anschauen und mit Arbeitsverträgen/Gehaltseingängen auf Girokonten abgleichen. Auch müssten Banken und Broker eine Art staatliche Bestätigung erhalten, bei welchem Arbeitgeber der Kontoinhaber angestellt ist. Dann würde der Broker den Kunden nur zum Kauf dieser bestimmten Aktie freischalten. Jeder Bürger, der zum Beispiel beim Staat arbeitet oder selbständig ist, kann dann nicht mal diese eine Aktie kaufen.

Letztlich würde die Fondsindustrie in Deutschland ganz wegbrechen, und der Bürger als Anleger könnte gar nicht mehr in Aktienfonds oder Immobilienfonds investieren. Es bliebe nur noch das gute alte Sparbuch. Außerdem müsste der Staat einen umfassenden Kontrollapparat inklusive umfassender Kapitalverkehrskontrollen etablieren. Denn man bedenke: Viele Menschen würden sich sagen: Hey, dann umgehe ich doch einfach die staatliche Einschränkung und eröffne einfach online ein Brokerkonto in London oder New York. Dann überweise ich Geld dorthin und handele von dort aus auch mit deutschen Aktien, wie ich es will. By the way… gäbe es dann überhaupt noch eine funktionierende Aktien-Börse in Deutschland?

Meint der „Kühnert-Staat“ es wirklich ernst, müssten Online-Kontoeröffnungen bei ausländischen Brokern für deutsche Internet-Nutzer blockiert werden (Webseiten-Sperren). Auch müssten Überweisungen ins Ausland flächendeckend kontrolliert werden, damit man sicherstellt, dass der Bürger nicht doch Geld zu einem Broker beispielsweise nach New York überweist. Was gruselig klingt und sich nach dem totalen Überwachungsstaat mit umfangreichen Einschränkungen für die Freiheit der Bürger anhört, wäre eine zwingende Konsequenz aus den Ideen des Kevin Kühnert.

Denn ein Staat, der den Bürger daran hindern will Aktien zu kaufen, bei dessen Unternehmen er nicht arbeitet, der muss nun mal umfangreiche Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen einführen! Klingt wie Sozialismus, und ist auch Sozialismus, pur! Ganz abgesehen davon: Diese Idee von Kevin Kühnert bedeutet auch, dass ausländische und inländische Investoren aller Art (Warren Buffett als Langfristinvestor, Hedgefonds, normale Aktienfonds) kein Geld mehr in deutsche Aktiengesellschaften pumpen könnten. So wäre der Zugang deutscher Unternehmen über das Mittel von Kapitalerhöhungen oder Börsengängen de facto nicht mehr vorhanden.

Konkretes Beispiel einer Kapitalerhöhung

Spielen wir das mal durch. Ein Dax- oder MDax-Unternehmen will für 1 Milliarde Euro eine Kapitalerhöhung durchführen, um in neue umweltfreundliche Technologien zu investieren. Die ausländische Konkurrenz rennt schon weg, also muss man schnell nachziehen, und braucht dieses Geld. Die Mitarbeiter des Unternehmens als „Kollektive Eigentümer“ (so will es Kühnert ja haben) entscheiden sich gegen die Ausgabe von Anleihen oder Bankkredite, denn man will sich ja nicht verschulden. Also will man neue Aktien ausgeben.

Aber dank der Restriktion, dass nur noch die eigenen Mitarbeiter Aktien halten dürfen, kann das Unternehmen am freien Kapitalmarkt keine neuen Aktien anbieten, und darf nur bei seinen eigenen Mitarbeitern diese neuen Aktien verkaufen. Die müssen also 1 Milliarde Euro aufbringen. Was ist nun, wenn sie aber nur sagen wir mal 100 Millionen Euro aufbringen? Dann fehlen 900 Millionen Euro, die Investition kann nicht stattfinden, und die ausländische Konkurrenz rennt davon in Sachen Innovation. Schöne neue Kühnert-Welt.

SPD Juso-Chef Kevin Kühnert
Kevin Kühnert. Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de

8 Kommentare

8 Comments

  1. Kritisch

    6. Mai 2019 17:24 at 17:24

    Hallo!
    Also, zu erst würde ich Hr. Kühnert den schon häufiger „Sager“ von Dr. Kreisky ins Stammbuch schreiben: „Hr. Kühnert, lernens bitte einmal Geschichte!“
    Zweitens würde ich meinen, dass jemand der so denkt und politisch aktiv ist doch ganz einfach seine Koffer packen sollte und z. Bsp. in CHINA,KUBA oder VIETNAM seine Ideologie ausleben sollte.
    Ein alter Professor von mir sagte einmal – Schauen sie Menschen in die Augen und sie wissen nahezu alles über diese Person (na dann schauen wir ihm mal in die Augen)-ich finde er hatte recht!
    LG

  2. Mulo

    6. Mai 2019 17:50 at 17:50

    Wie sagte doch Hans-Georg Maaßen passend, bevor er aus seinem Amt entfernt wurde. „Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren.“ Kühnerts Äußerungen, unterstützt von Stegner zeigen eindeutige diese linksradikalen Kräfte auf.

  3. Koch

    6. Mai 2019 17:53 at 17:53

    Was treibt den Kevin an? Bisher empfand ich Ihn als konsequenten Querdenker,eine Spezies welche Mutti beinahe ausgerottet hat.Auch ist er in der Lage ohne die vielen ähs und ohs der meisten anderen Knalltüten zu sprechen.Zur Zeit denke ich jedoch,dass er irre ist,obwohl es mir schwerfällt.Ausserdem ist der wieder entfesselte Finanzmarkt wegen der Minuszinsen,der vielen QE’s und den allgegenwärtigen Notenbankmanipulationen ebenfalls irre und dem allgemeinen Volkswohl abträglich!Der Volksmund sagt dazu:Gleich und gleich gesellt sich gern.Spannend was aus dieser Gemengelage entsteht.Der Kevin haut halt mal so richtig auf den Busch.Da Mutti Pfarrerstochter ist lässt sich leicht abgewandelt skandieren.Und unter den Talaren,der Muff aus 13 Jahren!

  4. md

    6. Mai 2019 20:24 at 20:24

    er ist auf jeden fall psychologischer gewinner. ich hab den knirps vorher garnicht gekannt. jetzt kennt ihn ganz deutschland. also nüchtern betrachtet ein psychologisch cleverer schachzug. und wenn ich in der geschichte der sozi’s mich so durchlese kommt auch der gerhard schröder vor. unser kanzler der reichen und schönen, muss das gleiche auch gesagt haben in seinen jungen jahren. jetzt ist er gerade dabei die gazprom zu verstaatlichen. :)))))

    • leftutti

      6. Mai 2019 21:58 at 21:58

      @md,
      Hat unser deutsch-türkischer Doppelpass-Besitzer und opportunistischer Genießer aller Vorteile zweier Sozialsysteme in den Geschichtsbüchern auch schon nachgelesen, wessen Sozialpolitik er seinen Sonderstatus gegenüber allen Einheimischen zu verdanken hat? Waren es Leute wie Brandt und Schmidt oder waren es 30 Jahre Kohl und Merkel?

      Egal, die Grünen haben alles zerstört und tragen an allem Schuld. Sieben Jahre Rot-Grün haben sämtliche Errungenschaften und gleichzeitig die Zukunft für die nächsten zehn Generationen zunichte gemacht.

      Ich will hier Kevin Kühnert nicht im Ansatz verteidigen oder rechtfertigen, er ist halt ein Jungspund ohne Ahnung und Erfahrung. Und ohne politischen Einfluss, ein Jungpfadfinder, zudem aus Langeweile aufgeblasen von den Medien, weil es für die anscheinend nichts anderes zu berichten gibt.

      Aber, lieber @md, sind Sie nicht ebenso ein Knirps, der ständig völlig unhaltbare und ähnlich lächerliche Kommentare publiziert, die eindeutig widerlegt wurden? Gerne können Sie sich einige hier auf FMW heraussuchen (Katholische Kirche, Regenerative Energien, Freund von Erdogan, solange er nicht in der Türkei leben muss usw.)

    • Timo Merten

      6. Mai 2019 22:40 at 22:40

      Derartige Tagträumereien sind wohl eher einem erhöhten Geltungsbedürfnis des jungen Mannes unterzuordnen und meiner Meinung nach, keiner Rede wert! Dem Deutschen im Osten, mit seinem mühevoll abgeschafften Sozialismus (was keiner war!), wie dem Deutschen im Westen, mit RAF, SDS und Dutschke oder einem Idealsozialisten wie Herrn Porst, sollte mehr Abgeklärtheit zugestanden werden, als unsere Medien uns Deutschen zutrauen! Ich kann über sowas nur lachen. MfG Timo Merten

  5. joah

    6. Mai 2019 21:36 at 21:36

    Nicht so verbissen und ernst, Leute: das ist ein Kevin. Und der Bundesvorsitz (der Jusos) macht Ihn dann ja auch noch folglich zu einem Alpha…

  6. Gixxer

    6. Mai 2019 23:04 at 23:04

    Auf solche Forderungen würden selbst etliche von DieLinke nicht kommen.
    Aber ich vermute auch in erster Linie Geltungssucht von Herrn Kühnert. Mit 08/15-Forderungen lockt man halt nun mal keinen mehr hinter dem Ofen vor.

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Immobilienpreise klettern weiter ungebremst nach oben!

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Die Immobilienpreise in Deutschland kennen kein Halten! Es geht wie am Strich gezogen nach oben. Das zeigt eine vor wenigen Minuten veröffentlichte Erhebung anhand real durchgeführter Immobilientransaktionen. Laut Europace steigt der selbst herausgegebene Hauspreisindex „kontinuierlich weiter“. Er umfasst die Preise für Neubauhäuser, Bestandshäuser und Eigentumswohnungen. Der folgende Chart reicht bis 2011 zurück, und ist wohl mehr als eindeutig. Die Preise klettern immer weiter. Die aktuellen Zahlen beweisen laut Europace, dass die Niedrigzinsphase die Immobilienpreise steigen lasse. Der Rückgang der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr tue ein Übriges, dass sich der Anfrageüberhang nicht relevant abbaue. Im Wortlaut aus der aktuellen Mitteilung:

Im Juli verzeichnete der EUROPACE Hauspreis-Index EPX ein beständiges Wachstum. Eigentumswohnungen legten im Vergleich zum Vormonat um 1,50 Prozent, Bestandshäuser um 1,25 Prozent zu. Bei Neubauhäusern stiegen die Preise nur leicht um 0,23 Prozent. Der Gesamtindex kletterte damit um 0,98 Prozent auf 163,3 Punkte. Grundlage des EPX sind bundesweit tatsächlich abgeschlossene Transaktionen für selbstgenutzte Häuser und Eigentumswohnungen im Wert von mehr als 5 Mrd. Euro pro Monat.

Immobilienpreise Grafik Europace

Immobilienpreise Index im Detail

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US-Staatsverschuldung macht Riesensprünge! Budget-Defizit wird Billionen-Grenze überschreiten

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Die US-Staatsverschuldung macht gerade einen großen Sprung nach dem anderen. Wir hatten in den letzten Tagen schon berichtet über die monatelang eingefrorene offizielle Verschuldungssumme der US-Bundesregierung. Denn nach Erreichen einer Obergrenze fürs Schuldenmachen musste man die neuen Schulden optisch verstecken oder in die Zukunft schieben. Vor Kurzem dann wurde die Grenze aufgehoben, und laut Vereinbarung im Kongress kann die Regierung bis 2021 weiter kräftig Schulden machen.

Gawooni Anleihe

US-Staatsverschuldung mit weiteren Schüben

Vom 1. auf den 2. August machte die offizielle US-Staatsverschuldung einen Sprung nach oben in Höhe von 292 Milliarden Dollar auf 22,314 Billionen Dollar. Seitdem sind bis vorgestern (Daten werden immer mit zwei Tagen Verzögerung veröffentlicht) weitere 114 Milliarden Dollar hinzugekommen. Also ist die US-Staatsschuld seit dem 1. August um insgesamt 406 Milliarden Dollar angestiegen. Das ist ein Plus von 1,84% bezogen auf die Gesamtsumme. Keine schlechte Leistung, wenn man die offizielle Statistik mal als absolute Wahrheit hinnimmt.

Haushaltsdefizit gigantisch

Das Budgetbüro des US-Kongresses (CBO) hat gestern seine neueste Prognose für den US-Haushalt veröffentlicht (hier im Detail nachzulesen). Demnach soll das Haushaltsdefizit der USA im Fiskaljahr 2020 die Billionengrenze überschreiten. Damit würde man diese magische Grenze zwei Jahre früher als bislang geplant überschreiten. Die Regierung würde also 1 Billion Dollar mehr ausgeben, also sie einnimmt. In 2019 sollen es „noch“ 960 Milliarden Dollar Defizit sein. Es ist mehr als offensichtlich. Die Wirtschaft in den USA kann noch so stark wachsen. Die Steuersenkungen von Donald Trump aus dem Jahr 2017 entziehen dem Staat so viele Einnahmen, dass die Spanne zu den Ausgaben weiter ansteigt.

US-Staatsverschuldung debt to the penny
Quelle: US Treasury

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Negativzinsen: Kleinsparer-Schutz? Nullsummenspiel für Banken, Kunden verlieren so oder so

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Der Kapitalmarkt ist sich einig. Nach den letzten offiziellen Aussagen von Mario Draghi wird die EZB am 12. September die Zinsen weiter senken. Der Leitzins könnte ins Negative rutschen, und der Banken-Einlagenzins noch weiter ins Negative, denn er ist ja bereits bei -0,40%. Schon heute reichen viele Banken in Deutschland diese Negativzinsen weiter an Firmenkunden und Privatkunden mit großen Guthaben.

Schutz der Kleinsparer vor Negativzinsen?

Volksbanken und Sparkassen hatten jüngst schon angekündigt, dass man die Negativzinsen wohl an die breite Masse der Kunden weiterreichen müsse, wenn das Zinsumfeld so bleibt oder sich sogar noch verschlechtert. Dann wäre auch der Kleinsparer betroffen, und müsste aufs Sparbuch wohl sogar noch Zinsen zahlen? Bayerns CSU-Mann Söder hatte Finanzminister Olaf Scholz einen Wink gegeben. Und laut Berichten prüft er als verwantwortlicher Finanzminister jetzt, ob man deutsche Kleinsparer gesetzlich davor schützen kann, dass Banken sie mit Negativzinsen belasten.

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Ausweichen

Das klingt natürlich gut. Die Politik versucht was für den deutschen Michel zu tun, ihn/sie davor zu schützen, was die EZB anrichtet. Aber, so möchten wir anmerken: Was wird denn passieren, wenn die Banken durch die EZB mit immer weiteren Negativzinsen belastet werden, diese aber dank gesetzlichem Verbot nicht an ihre Kunden weiterreichen können? Wie immer bei staatlich erzeugten Verzerrungen kommt es dann zu Ausweichhandlungen. Die Banken würden (was ja jetzt schon geschieht) statt Negativzinsen die Gebühren für den normalen Girokonto-Kunden noch weiter raufsetzen. Noch höhere Gebühren für die jährliche Bankkarten-Nutzung, noch mehr Gebühren fürs Geldabheben, für Kontoauszüge drucken, für das Eingeben von Überweisungen etc. Sozusagen „kalte“ Negativzinsen“, die als Gebühren im normalen Giroverkehr dargestellt werden. Dagegen kann dann ja niemand etwas sagen.

Gawooni Anleihe

Laut Olaf Scholz sei die Prüfung des Schutzes der Kleinanleger vor Negativzinsen kompliziert, und es werde etwas dauern. Aber man habe jetzt eine Prüfung veranlasst. Man kann es (so meinen wir) drehen und wenden, wie man will. Verbietet der Staat etwas, weicht der Betroffene aus, und belastet den Endkunden über Umwege. Am Ende zahlt der Kunde immer die Zeche. Das Grundübel liegt bei der EZB. Sie predigt seit Jahren die großen Vorteile der Nullzinspolitik, welche sie seit Jahren betreibt. Kreditkunden würden viel günstiger an Geld kommen usw. Und der Sparer, der solle mal nicht so rumjammern (sinngemäß von uns ausgedrückt). Aber man wird es ja zunehmend sehen. Pensionskassen, Versicherungen etc werden bei weiter fallenden Zinsen noch mehr in Nöte geraten. Und auf lange Sicht werden die Bürger, die Monat für Monat Jahr für Jahr fleißig Geld fürs Alter zurücklegen, die großen Verlierer sein.

Werden aus Zinsen bald Negativzinsen für den Kleinsparer
Foto: pixabay / nattanan23

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