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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Was die Märkte jetzt fürchten!

Wer hat das kommen sehen?

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Wer hat das kommen sehen? Was für einen Unterschied doch ein einziger Tag ausmachen kann – am Montag noch totale Euphorie, gestern der brutale Absturz aus Wolckenkuckucksheim! Was ist da bloß los? Auf einmal haben die Märkte aufgrund der Invertierung der Zinskurve bei 2- und 5-jährigen US-Anleihen Rezessionsängste. Jochen Stanzl weist darauf hin, dass eine Invertierung der Zinskurbe vei 2- und 10-jährigen US-Anleihen seit dem Zweiten Weltkrieg achtma vorgekommen ist – und achtmal folgte eine Rezession:

Peter Tuchman über das gestrige Geschehen an der Wall Street: „Der Markt blutet“!


Foto: Deutsche Börse AG

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Dax mit längster Gewinnstrecke seit 2012! Marktgeflüster (Video)

Der Dax nun auf Kassa-Basis nun neun Handelstage in Folge im Plus – das gab es zuletzt im Jahr 2012!

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Der Dax nun auf Kassa-Basis nun neun Handelstage in Folge im Plus – das gab es zuletzt im Jahr 2012! Dabei ist es vor allem die Kursexplosion bei SAP (+12%!), die den deutschen Leitindex – anders als die anderen großen europäischen Indizes – im Plus hält. Dagegen eher schwache Zahlen von Boeing (kein Ausblick wegegn 737Max-Unsicherheit) und Caterpillar – die US-Indizes dennoch weitgehend unverändert, der Leitindex S&P 500 unmittelbar vor dem intraday-Allzeithoch (2940 Punkte). Nun warten alle auf die nachbörslichen Zahlen von Microsoft, Tesla, Faceboook, Visa (nachbörslich insgesamt Zahlen von 122 Unternehmen!)…

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Foto: Deutsche Börse AG

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Rüdiger Born: Wohin mit den Indizes?

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Es gibt neue Höchststände in einigen Indizes. Wie sollte man jetzt handeln? Darauf möchte ich im Video näher eingehen. Der Dax sieht momentan eher weiter steigend aus. Silber ist heute unser „Trade des Tages“. Wenn Sie sich noch nicht registriert haben für die kostenlosen täglichen Tradingsignale, dann einfach hier klicken.

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Allzeithochs: Nicht täuschen lassen, das Smart Money steht bereit zu shorten!

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Von Naeem Aslam, chief market strategist bei ThinkMarkets

Die europäischen Märkte und US-Futures sind aufgrund fehlender geldpolitischer Lockerungssignale aus China rückläufig. Tatsache ist, dass bei einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsdaten und Unternehmensgewinne eine solche Maßnahme nicht erforderlich ist.

 

Treiber der Rally: Die US-Unternehmenserträge

Derzeit sind es die starken US-Unternehmenserträge, die den S&P500 und die Nasdaq gestern auf ihr Rekordhoch gebracht haben. Der S&P 500 Index schloss bei 2933 (bisheriges Allzeithoch auf Schlusskursbasis war 2930 Punkte), während der Nasdaq Composite Index bei 8120 schloss.

Es ist noch nicht lange her, als wir sahen, wie der S&P500-Index bis auf 2351 im Dezember abstürzte. Damals war man sich einig, dass es keinen starken Katalysator gibt, der die Märkte wieder auf ihr Rekordhoch bringen könnte. Die Spekulanten lagen jedoch falsch: die Fed änderte ihre  Geldpolitik, der Mueller-Bericht war weniger schädlich als erwartet, die Brexit-Tragödie ist immer noch etwas eingedämmt, der Handelskrieg hat sich fast abgekühlt und die Sorgen um Wachstum und Unternehmensgewinne wurden übertrieben.

Der S&P 500 Index ist seit Jahresbeginn um 17% gestiegen (YTD), während die Indizes Nasdaq und Dow Jones einen Zuwachs von 22% bzw. 14% verzeichneten. Betrachtet man diese Zahlen, so wird deutlich, warum Anleger unter FOMO („fear of missing out“) leiden können oder Angst haben, etwas zu verpassen. Dennoch haben sich die Märkte vom brutalen Ausverkauf, der gegen Ende des vergangenen Jahres begann, vollständig erholt.

 

Die Frage ist, wie weit das gehen kann – und was könnte der nächste Katalysator für eine solche Rallye sein?

Die Antwort ist ziemlich einfach, die Unternehmensgewinne müssen robust bleiben. Bisher zeigt die Berichtssaison, dass fast 79% der Unternehmen ihre Gewinnschätzungen übertroffen haben. Allerdings haben wir keine massive Beteiligung von Hedgefonds oder so genannten institutionellen Geldern gesehen. Die jüngsten CFTC-Daten zeigen, dass die optimistische Stimmung für den S&P-Index um 36% gesunken ist, was bedeutet, dass wir mehr Short-Positionen auf dem Markt haben. Dies zeigt, dass das Smart Money bereit ist, auf der Short-Seite zu agieren, wenn der Markt wieder fällt. Außerdem ist eines sicher: das Smart Money spielt nicht gerne das Aufholspiel!

 

Absicherung durch den VIX

Daher ist die sicherste Möglichkeit, eine Versicherung in Ihrem Portfolio zu haben, der VIX. Der VIX Volatilitätsindex ist unglaublich günstig, er ist um 51% gesunken. Angesichts der Rekordhochs am Markt ist es absolut sinnvoll, die Volatilität auf ihrem Rekordtiefstand zu kaufen. Ich sage nicht, dass die wichtigsten Benchmarks an Kraft verloren haben, es ist sehr wahrscheinlich, dass der S&P 500-Index seinen Weg in Richtung 3.001er Marke fortsetzen wird (dies ist der nächste große Widerstand). Es wäre aber eine kluge Idee, eine Versicherung zu haben, während man seine optimistische Sicht auf den Index auf der Grundlage der Erträge der US-Firmen und der dovishen Haltung der Fed beibehält.

 


Naeem Aslam

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